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EquiVoX Stimme des Pferdes Magazin und Messe - aktuell: › Ausgabe 738 wöchentlich - ungewöhnlich - kostenlos und benutzerfreundlich! ISSN 1437-4528 |
AktuellMagazin-Ausgabe Nr. |
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› Der Ritt des alten Cowboys von Über Gefühle, Erfahrungen und Kommunikation Eines der größten Rätsel der Welt ist der Zusammenhang zwischen der Materie und dem Rest, dem Nichtmateriellen, für das es eine ganze Reihe von Begriffen gibt, etwa Geist, Seele, Gemüt, Gefühl, Empfindung, Glaube, Intuition, Kreativität, Eingebung, Idee, Vorstellungsvermögen usw. – eben alles das, was man nicht messen, anfassen und in seine Bestandteile zerlegen oder schlicht zerstören kann. Die modernen Computer haben dafür eine handliche Analogie geliefert, die allenthalben fleißig angewandt wird: Hard- und Software. Software ist in diesem Sinne materialisierter Geist, ebenso wie ein Buch oder die Mitschrift einer Rede materialisierter Geist sind. Die Software als solche besteht nur aus Zeichen, die für sich selbst gar nichts bewirken können, wie auch das Buch nur aus Zeichen besteht, die nur derjenige zu lesen versteht, der diese Schrift, die entsprechende Sprache und vor allen Dingen die zugrundeliegenden Ideen, die ja in ein umfassendes Weltbild eingebettet sind, versteht. Andernfalls muß das Buch unverständlich bleiben, wie auch Software auf der unpassenden Hardware oder dem falschen Betriebssystem nicht laufen kann. Die moderne Wissenschaft ist sich sehr wohl dessen bewußt, daß am Anfang immer eine Theorie steht, die mittels Hypothesen auf Gültigkeit getestet werden muß. Niemand, der eine Theorie entwickelt, nimmt heute an, daß damit die Wirklichkeit vollständig und erschöpfend beschrieben werden könnte. Solange die Tests die Theorie aber zu bestätigen scheinen, ist diese brauchbar. Sobald das nicht mehr der Fall ist, muß sie verbessert oder im schlimmsten Fall durch eine andere ersetzt werden. Die Theorie ist also immer etwas fundamental anderes als die Wirklichkeit selbst, die vermutlich gar nicht erkannt werden kann, wie So haben wir uns alle daran gewöhnt, daß die Wissenschaftler unseren Körper und insbesondere auch unser Gehirn als eine Maschine auffassen, ungeheuer kompliziert zwar, aber doch nur eine Maschine, verständlich mit Regeln der Wissenschaft und der Technik, so daß man auch umgekehrt mit diesen Mitteln ähnliche Ergebnisse erzielen kann. Roboter simulieren etwa die mechanischen Eigenschaften eines Körpers inklusive Beinen, die die Fortbewegung ermöglichen, und Armen, die die Manipulation der Umwelt gestatten. Das Gehirn hingegen wird vorzugsweise mit einem Computer verglichen, der Daten speichert und logisch miteinander verknüpft, auf Eingaben mit Ausgaben reagiert und zudem noch lernfähig ist. Aber trotz allem sind wir uns doch einig, daß Computer mit Sicherheit weder Intelligenz noch Emotionen haben, daß deren Software also grundlegend anders zu verstehen ist als das Analogon bei lebenden Wesen. Was ist das also? Die Wissenschaft läßt sich bekanntlich von unlösbar scheinenden Fragestellungen nicht abschrecken. In den letzten beiden Ausgaben haben wir uns mit dem Problem der Rührung beschäftigt; italienische Wissenschaftler haben sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht und versucht, diese Phänomene auf naturwissenschaftlichem Wege zu ergründen. Sie meinen, daß sie etwas Grundlegendes darüber herausgefunden haben.… |
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