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Zigeunerlager
Van Gogh
Zigeunerlager mit Pferdewagen bei Arles 19. Jahrhundert 1888 reiste van Gogh in das südfranzösische Städtchen Arles, in das einige Zeit später auch Paul Gauguin (1848-1903) zog. Van Gogh malte dort überwiegend lichtdurchflutete Landschaftsbilder und Porträts in leuchtenden Farben. Dieses Bild, das wie eine Ode an das Leben wirkt, läßt nichts von der bevorstehenden Tragödie erahnen: Während seines Aufenthalts in Arles wurde van Gogh krank und verbrachte einige Zeit in der dortigen Irrenanstalt. Im Juli 1890 erschoß er sich in Auvers. Vincent van Gogh, 1853-1890 Niederländischer Maler, der sich zeitweise in England, Belgien und Frankreich auf hielt, wo sein Bruder Theo in Paris eine Galerie mit impressionistischen Werken besaß. Später lebte er zusammen mit Paul Gauguin (1848-1903) in Arles im Süden Frankreichs, wo er ab 1888 unter einer Geisteskrankheit litt, die schließlich zu seinem Selbstmord im Jahre 1890 führte. Nach der Begegnung mit dem Impressionismus hellte sich seine anfangs düstere Palette auf. An ihre Stelle traten leuchtende Farben und der expressionistische Umgang mit ihnen. aus dem Buch Pferde mit freundlicher Genehmigung des Taschen-Verlags siehe auch Rezension Kommentar Von Van Gogh ist einer der bekanntesten Maler der Neuzeit und gleichzeitig einer der beliebtesten. Zumindest zeitweilig (vielleicht ist der Rekord inzwischen gebrochen) war eines seiner Gemälde, ein einfaches Stilleben mit Sonnenblumen, das teuerste Gemälde der Welt. Es wurde, wenn ich richtig erinnere, für über 50 Millionen Dollar an einen japanischen Fabrikanten verkauft (oder war es eine australische Versicherung?). Schon in meiner Jugend war er so populär, daß er sogar meinen Eltern gefiel - immerhin war van Gogh damals schon 80 Jahren tot. Wie seine Bilder zu seiner Zeit gewirkt haben, ist heute einfach unvorstellbar. |
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Untrennbar mit seinem Namen verbunden ist sein Schicksal, seine Armut, seine Verkanntheit und sein Ende. Er hat sozusagen den Mythos des Künstlers rein verkörpert. Ich kenne kein weiteres Bild von van Gogh, das ein Pferd zeigt, und ich kenne recht viel von ihm. Denn ich besitze das Gesamtverzeichnis aller Gemälde, herausgebracht ebenfalls vom Taschen Verlag, aber ich muß gestehen, daß ich nicht systematisch nach Pferden gesucht habe. Auf jeden Fall: van Gogh ist mit Sicherheit kein Pferdemaler. Insbesondere ist dieses Bild "Zigeunerlager" in der Öffentlichkeit unbekannt und geht bestimmt nicht als "typischer" van Gogh durch. Van Gogh hat auch oft in Serien gemalt - von diesem Bild aber scheint es keine Variante zu geben. (Es hat mir keine Ruhe gelassen, ich habe das gesamte Buch - zwei Bände - durchsucht und gefunden: ein "Gipsmodell eines Pferdes", Paris 1886, "Auf dem Weg zum Feld" nach Millet mit einem Esel, Saint-Rémy 1890 und "Der barmherzige Samariter" nach Delacroix, Saint-Rémy 1890 - also tatsächlich kein einziges originäres Bild mit einem Pferd.) Wie der Zufall so will: ich persönlich kenne dieses Bild seit meiner Jugend sehr gut. Als Gymnasiast hatte ich ein kommerzielles Schülermagazin abonniert - "Liliput" hieß es und ist inzwischen wohl eingegangen. In jeder Ausgabe wurde ein Gemälde vorgestellt, unter anderem das Zigeunerlager von van Gogh. Dieses Bild habe ich kopiert, und noch ein zweites von van Gogh, ein typisches, sehr bekanntes Motiv, von dem er einige Variationen geschaffen hat: die Brücke von Arles. Die Werkübersicht von Taschen habe ich natürlich nach beiden Gemälden durchsucht, meine Variante der Brücke allerdings nicht gefunden, womit der Nachweis erbracht war, daß diese Übersicht doch nicht vollständig ist (was im Kleingedruckten zugegeben wird). Als ich diese Woche das Büchlein Pferde durchblätterte auf der Suche nach einem geeigneten Motiv für die nächste Ausgabe, schien mir das Zigeunerlager genau passend zur Geschichte über die Wanderungen und Probleme des Dr. Freers. Die Abbildung in unserem Buch erstreckt sich über 2 Seiten. Wenn man im Werkverzeichnis nachschlägt, stellt man fest, daß das Bild ein Hochformat ist und kein Querformat, wie das Buch suggeriert. Allerdings besteht das Bild in der unteren Hälfte praktisch aus einer leeren Fläche, die man hier kurzerhand weggeschnitten hat. Übrig bleibt die eigentliche Handlung: das Zigeunerlager. |
3 einachsige Karren werden schräg von hinten gezeigt, ein Schimmel grast hinter dem mittleren Karren mit Schornstein, rechts sieht man von der Seite einen braunen Klepper, grasend und schwanzschlagend, links außen offenbar ein Fohlen, dazwischen die Eltern und kleinen Kinder.
Abb. Gesamtverzeichnis aller Gemälde Taschen Verlag Arles, August 1888 Öl auf Leinwand, 45 x 51 cm Paris, Musée d'Orsay Anfang der fünfziger Jahre habe ich in dem kleinen 800-Seelen-Dorf in Niedersachsen nördlich des Deister, in dem ich geboren und aufgewachsen bin, noch eine solche Zigeunerfamilie erlebt. Ich bin höchstens 6 Jahre alt gewesen und erinnere noch genau, welchen Eindruck dieser Besuch hinterlassen hat. Wir Kinder hatten eine ganz natürliche Scheu vor diesen fremden Menschen, die offensichtlich für sich sein und mit uns nichts zu tun haben wollten. Aber vor allem bekamen wir deutlich mit, daß die Erwachsenen Angst vor diesen Leuten hatten, ihnen von vornherein nur Schlechtes unterstellten und uns vor ihnen warnten. Ich weiß nicht mehr genau, was die Zigeuner im Dorf machten. Vermutlich boten sie ihre Dienste als Scherenschleifer an. Es gab auch sonst Scherenschleifer und andere fahrende Gesellen, zum Beispiel Kesselflicker, Kurzwaren- oder Obst- und Gemüsehändler, die zu Fuß oder mit Pferd und Wagen unterwegs waren, aber das waren keine Zigeuner, die wohnten nicht in ihren Wagen. Diese fahrenden Leute gibt es heute noch. Sie sammeln Alteisen und Metalle wie damals mit der großen Glocke oder fahren mit Verkaufswagen herum und bieten Fisch, Eier oder einen ganzen Tante-Emma-Lebensmittelhandel. Zigeuner sieht man dagegen nur noch äußerst selten, manchmal bettelt eine exotische Schönheit mit Kleinkind in der Fußgängerzone. Um Zigeuner zu sehen, fährt man in die Camargue nach St. Maries de la Mère oder besucht ein Konzert mit echter Zigeunermusik. Dabei leben die Zigeuner unter uns. Ganz in der Nähe von mir, in Minden und Lübbecke z.B., gibt es mächtige Clans, die versuchen, ihr verborgenes Leben am Rande dieser Gesellschaft mehr oder weniger seßhaft fortzusetzen. Sie müssen ihre Kinder in die Schule schicken, sie müssen Steuern zahlen, sie sollen sich integrieren. Sie versuchen, trotzdem ihre Identität zu behalten. Neulich habe ich im Radio ein Interview mit einem jungen Zigeuner gehört, dessen Eltern in der Nähe von Köln zwangssozialisiert worden sind. Es erinnerte mich ein wenig an die Art, wie die Amerikaner mit den Indianern umgegangen sind. Er selber versucht über die Musik, seine Identität als Zigeuner wiederzufinden. |
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Es ist offensichtlich nicht im Interesse der Zigeuner, sich in die Gesellschaft zu integrieren - sie verlieren sich dabei selbst. Van Gogh war aus dieser Gesellschaft herausgefallen, er war das schwarze Schaf seiner Familie, ein Versager, ein Nichtsnutz in den Augen der Gesellschaft. Zwar gab es das romantische Ideal des verkannten Künstlers, das ihm half, seine Selbstachtung zu bewahren, aber er mußte auch leben. Bekanntlich wurde er von seinem Bruder Theo unterstützt, der allerdings nicht, wie im Buch behauptet, eine Kunstgalerie besaß, sondern lediglich dort angestellt war. Van Gogh lebte auch nicht zusammen mit Gauguin, sondern hatte sich eine Künstler-Lebensgemeinschaft nur sehnlich gewünscht, aber Gauguin hat das Experiment nach genau 2 Monaten abgebrochen. Diese Nachlässigkeiten von Autorin und Verlag (hiermit ist sowohl der englische, der das Buch ursprünglich herausgebracht hat, als auch der deutsche gemeint) sind ärgerlich und unentschuldbar. Die Zigeuner als nicht akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft, als Außenseiter, als nutzlose Parasiten, hätten also für Vincent ein romantisches Ideal und eine willkommene Projektionsfläche sein können, waren es aber offensichtlich nicht. Dieses Bild wird im Gesamtverzeichnis mit keinem Wort erwähnt. Es hat also auch die Interpreten nicht angeregt, sich näher damit zu befassen. Dafür bot sich dann die Figur des Irren, des Wahnsinnigen an. Jeder weiß, daß van Gogh sich "in einem Anfall von geistiger Umnachtung" erschossen hat. Ich wußte nichts darüber und habe diesmal darauf verzichtet, im Internet zu forschen. Schließlich habe ich ein maßgebliches Buch auf dem Tisch liegen. Daraus entnahm ich, daß es viele Theorien über die "Krankheit" van Goghs gibt, die sich jedoch untereinander widersprechen. Die Autoren (Rainer Metzger und Ingo F. Walther) bieten eine weitere an. Van Gogh hat offensichtlich und verständlicherweise, wie viele Künstler, unter seiner Erfolglosigkeit gelitten. Natürlich war es für ihn sehr wichtig, sich selbst zu reflektieren und seine eigene Bedeutung einzuschätzen. Wenn man schon erfolglos ist und viele Opfer bringt, muß man wissen, warum man das tut. In diesem Zusammenhang war Gauguin für ihn sehr wichtig. Er hielt ihn für kompetent, über sein Werk zu urteilen. Gauguin hat offenbar seinem Selbstverständnis einen tödlichen Stoß versetzt und damit sein Ende eingeläutet. Van Gogh hatte davon geträumt, in einer Künstlergemeinschaft ein Zuhause zu finden. Die Gegensätze zwischen Gauguin und ihm wurden schnell deutlich. Van Gogh war bereit, sich Gauguin zu fügen, aber Gauguin spürte, daß van Goghs ganzes Wesen seinem eigenen widersprach. Er drohte schnell mit Abreise, was wiederum van Gogh in höchste Aufregung versetzte. Van Gogh begann, Gauguin zu kontrollieren, was diesen natürlich sehr irritierte. Eines Abends entschloß sich Gauguin daher, in einer Pension zu nächtigen, und zwar am Abend des 23. Dezember 1888. An diesem Abend schneidet sich van Gogh ein Ohrläppchen ab und bringt es einer Prostituierten. |
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Diese symbolische Handlung kann man im Lichte der Philosophien des 19. Jahrhunderts (Schopenhauer, Nietzsche) als sinnvoll interpretieren. Der Künstler wird mit dem Irren verglichen, Genie soll angeblich mit dem Wahnsinn verwandt sein, besondere Größe soll sich aus anderweitigen Minderwerten herleiten, besondere Errungenschaften müssen entsprechend bezahlt werden. Die Prostituierte konnte diese Symbolik wahrscheinlich nicht einordnen. Sie hat die Polizei alarmiert. Van Gogh ist zu Hause wegen des Blutverlustes ohnmächtig geworden. Er wird in ein Krankenhaus eingeliefert, die Bürger sind beunruhigt, sie sind überhaupt erst aufmerksam geworden auf den Unangepaßten in ihrer Mitte, sie wollen ihn sofort loswerden. Als Gauguin nach Hause kommt und den Aufruhr bemerkt, reist er ab. Er hat van Gogh nie wiedergesehen. Van Gogh aber hat seine Rolle gefunden, nachdem seine Vision zerstört war. Er hat die Rolle des Wahnsinnigen angenommen und so gut wie möglich gespielt. Vermutlich war er auch depressiv - wie auch nicht? Es gibt viele Depressive, es gibt auch viele Selbstmörder. Auffällig ist, daß van Gogh kein normales männliches Leben geführt hat. Er war nicht verheiratet, er hatte keine Kinder, bis auf eine Episode mit einer Prostituierten, die er heiraten wollte, was von seiner Familie verhindert wurde (worin er sich von seiner Familie hat hindern lassen). Sein berufliches Leben war uneinheitlich und von Fehlschlägen gekennzeichnet. Der Vater war Pfarrer, er selbst hat nach einer anfänglichen Kunsthändlerlehre ein paar Jahre als Laienprediger zugebracht (und in dieser Zeit die erwähnte Prostituierte kennengelernt). In einem Kunstbuch findet man wenig Hinweise über die familiären Verhältnisse, aber man kann annehmen, daß der Vater entsetzt war. Die Mutter überlebt den Vater und auch den Sohn. Wahrscheinlich hatte der Sohn Schwierigkeiten, sich mit dem Vater zu identifizieren und eine männliche Identität aufzubauen. Die Symbiose mit seinem Bruder hält ihn am Leben, psychisch und physisch. Als van Gogh stirbt, folgt ihm der Bruder binnen Jahresfrist nach. Gerade erst hatten sich die ersten Erfolge eingestellt. Das ist der Zeitpunkt, wo man Schluß machen muß, weil man zwar das Unglück ertragen kann, nicht aber das Glück. Im Zusammenhang mit unserer Hauptgeschichte ist folgende Einzelheit interessant: Bürger aus Arles haben bei den Behörden eine Eingabe gemacht, Vincent wegen "Gemeingefährlichkeit" zu internieren. So einfach ist das. Weg damit! Zitat aus dem erwähnten Buch: "Bei klarem Bewußtsein und ohne jedes Anzeichen von Wahnsinn sieht er sich hinter Schloß und Riegel; keine Bücher, keine Malereien, nicht einmal seine Pfeife werden ihm zugestanden. Er sitzt im Gefängnis, und da er als Geisteskranker gilt, bemäntelt sich seine Einzelhaft als Aufenthalt im Krankenhaus." |
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Eine Alptraumvorstellung: jemand anders, die Familie, die Gemeinde, die Gesellschaft, erklärt einen als verrückt und beraubt ihn sämtlicher Rechte. Ein Geisteskranker ist gar nicht in der Lage, den Beweis für seine Normalität zu erbringen. Denn per definitionem ist alles, was er vorbringen kann, unbrauchbar. So hat das Sowjetsystem die Dissidenten einfach für verrückt erklärt. Wenn man die Leute schon nicht gleich umbringt, schafft man sie auf diese Weise aus dem Weg. Bekanntlich hat Hitler mit Unterstützung des deutschen Volkes erfolgreich den Versuch unternommen, die Juden, die Zigeuner, die Homosexuellen, die Behinderten und weitere unliebsame Gruppen großflächig auszurotten. Selbstverständlich gehörten dazu auch die modernen Künstler, die insgesamt als krank diffamiert wurden. Dieser fatale Hang zum Blutbad hat seine Wurzeln in der familiären Geschichte. Soeben lese ich ein hochinteressantes Buch von Volker Elis Pilgrim: Muttersöhne (vergriffen). Die "Großen" dieser Welt: Hitler, Stalin, Napoleon, Friedrich, Alexander, Cäsar waren allesamt große Vernichter und allesamt Muttersöhne. Pilgrim untersucht auch "kleinere" Geister wie Bismarck, Reagan, Franco, Adenauer, Strauß, Kohl - und insbesondere auch sein Beitrag über Jesus ist überraschend. Natürlich war auch Nietzsche ein Muttersohn ebenso wie Schopenhauer - armselige Gestalten mit einer armseligen Philosophie, die aber nach wie vor weitere Muttersöhne begeistert und zu unmenschlichen Taten ermutigt. Wenn ich Pilgrim richtig verstanden habe, produziert die Demontage der Vatergeneration im Osten bei den Söhnen rechte Gewalt. Ich vermute einmal, daß die Gewalt, die van Gogh gegen sich selbst richtete, ebenfalls in seiner Familie seinen Ursprung hat. Das Zigeunerlager ist ein friedliches Bild. Menschen und Tiere beziehen sich aufeinander. Zwar ist der rechte Gaul mager und knochig, aber vielleicht ist dieser Gaul auch schon sehr alt. Zigeuner und Pferde gehen wohl gut zusammen. Sylvias Opa hat seinen Norweger bei einem Zigeuner gekauft, und auch ich habe den Connemara-Wallach für meine jüngere Tochter in Kaunitz auf dem Markt bei einem Zigeuner aus Bünde gekauft. Wir haben den Kauf nie bereut. Später hat er seinerseits das Fohlen der Stute meiner älteren Tochter gekauft. Er ist nämlich Pferdehändler und hat uns beim Kauf sein Erfolgsrezept verraten: "Kauf ich gut ein, verkauf ich gut. Muß ich meine Familie ernähren." So einfach ist das. Sollten Sie einmal nach Paris kommen und das Musée d'Orsay besuchen, werden Sie vielleicht ebenso unverhofft auf das kleine Gemälde Zigeunerlager von van Gogh stoßen wie ich eines Tages. Zu meiner Überraschung war das Bild etwa so groß wie meine Kopie - auf den ersten Blick glaubte ich mein Gemälde dort zu sehen. Ich war völlig verblüfft. Das Bild hatte ich schon vergessen. Ich hatte es meinem Vater verkauft, für 20 Mark. |
| › Cartoon: Intelligenz | ||||
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