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Presseinfos News: Susanne Hennig

Leserbriefe   Magazin Magazin, Ausgabe 100, erschienen am 24.02.2001

Leserbriefe

chronologisch

Notizen  Leserbrief  129 vom 18.02.2001
Mit Interesse las ich den Bericht über die Rottaler Pferde. Über die Versuche, diese alte Pferdezucht zu erhalten, bin ich einerseits erfreut, andererseits sehe ich das mit Skepsis.

Häufig ist es doch so, daß Versuche, eine Pferderasse mit besten Eigenschaften zu züchten oder neu zu züchten, so enden, daß wie verrückt, ohne zu denken, gezüchtet (oder sollte man sagen "vermehrt") wird - und was eben nicht gefällt, landet beim Metzger. Besonders kraß ist dies bei Haflingern und Freibergern(*) zu sehen. Die werden gezüchtet wie die Rinder - und so enden sie dann auch. Schade, oder?

Gerade heutzutage ist es auch viel zu leicht, den Pferde-Überschuß beim Metzger loszuwerden. Statt die Verhältnisse in der Rinderzucht zu ändern, wendet man sich eben dem nächsten Tier zu und haut es buchstäblich und sprichwörtlich in die Pfanne.

Ich hoffe, daß dies dem Rottaler erspart bleibt und die Zucht mit etwas mehr Vernunft geführt wird - auch wenn dies manchmal heißt, eben nicht zu züchten.

(*) Siehe Pegasus Heft 2/2001

Licorno
Der einzige, der den Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.
(Bernhard Grzimek)

Notizen  Leserbrief  131 vom 19.02.2001
Hallo,

wir unterstützen die SOS-Pferdehilfe und mussten leider feststellen, daß die alte Rufmordkampagne (die alte Torigeschichte) wieder auflebt, d.h. man momentan erneut versucht, der SOS Pferdehilfe unsaubere Methoden zum Zwecke des Spendenerhaltes zu unterstellen. Da wir auf unserer HP diese Rufmordkampagne veröffentlichten, blieben auch wir leider nicht von u.a. diversen Drohmails verschont.

Letzter Stand ist, daß u.a. behauptet wird, daß Frau Ute Wohlrab nicht zu einem erneuten Spendenaufruf für ihr Torigestüt in Estland aufgerufen habe und man mir jetzt als Webmaster droht, da ich diesen Hinweis, auf den erneuten Spendenaufruf hier in der Pferdezeitung.de, in der HP veröffentlichte. Seltsamerweise ist jetzt, wo man mir in der Mail drohte, auch dieser Spendenaufruf weg / gelöscht; er befand sich bei den Kleinanzeigen unter der Rubrik \"Sponsoring\" und dort unter \"Angebote\".

Ich würde mich freuen, wenn Sie bitte mal in Ihrem Archiv nachsehen würden, da ich ggf. dieses auch benötige, falls man mich bzw. die SOS Pferdehilfe rechtlich angreifen möchte, und würde mich auch freuen, wenn Sie mir kurz den Angebotstext, das Datum der Anzeigensetzung und der Anzeigenlöschung formlos zukommen lassen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Cordula & Joachim Baaken

Zuchthof Baaken
- Westfalen & Trakehner im Spreewald -
www.zuchthofbaaken.de

Sehr geehrte Cordula & Joachim Baaken!

Solange eine Anzeige läuft, kann ich das Anzeigendatum finden. Wenn eine Anzeige gelöscht ist, sind sämtliche Daten dieser Anzeige tatsächlich gelöscht.

Über das Datum der Löschung habe ich keine Information, es sei denn, der Inhaber der Anzeige ist nicht in der Lage, seine Anzeige selbst zu löschen und bittet mich, dies für ihn zu übernehmen. In diesem Fall kann ich mich möglicherweise erinnern.

Allerdings ist es möglich, daß diese Daten irgendwo im Internet zu finden sind. Bekanntlich legen manche Suchmaschinen Kopien der gefundenen Daten an. Da diese Daten bei uns einmal dargestellt worden sind, können derartige Kopien anderswo zu finden sein.

Außerdem haben wir diese Daten einmal als Ausgabe per E-Mail an die Abonnenten verschickt. Sofern diese die Ausgaben ausgedruckt bzw. noch nicht gelöscht haben, sind also ebenfalls Belegexemplare zu finden. Deshalb ist es also für uns umgekehrt nicht möglich, sämtliche Spuren einer Anzeige zu verwischen – was ebenfalls bereits an uns herangetragen wurde.

Insbesondere bewahren wir selbst Belegexemplare auf und können Ihnen daher im Beweisfall dienlich sein. Im Moment sehe ich aber keinen Anlaß, bereits jetzt zu recherchieren.

Wir haben an geeigneten Stellen ausdrücklich betont, daß wir für den Inhalt von Anzeigen und sonstigen, von Benutzern eingestellten Daten keinerlei Verantwortung übernehmen können.

Wir wollen und können keine Zensur über den Inhalt und die Laufzeit von Anzeigen übernehmen, es sei denn, Recht und Anstand würden – für uns erkennbar – verletzt. Die Inhalte und die Laufzeit liegen allein in der Verantwortung desjenigen, der die Anzeige aufgegeben hat.

Sofern wir über die aktuellen Tatbestände berichtet haben, haben wir jeweils deutlich gemacht, daß wir lediglich vom Hörensagen berichten, mit anderen Worten: der Leser muß sich selbst ein Bild machen.

Unter dieser Prämisse haben wir auch einen Leserbrief veröffentlicht, der seinerseits einen Newsletter der SOS-Pferdehilfe bekanntgab.

Darüber hinaus vertreten wir den Standpunkt, daß zu Betrügereien jeweils mindestens zwei Parteien gehören. Auch derjenige, der sich betrügen läßt, muß die Verantwortung für seine Handlungen selber übernehmen.

Bekannt ist, daß über Spenden große Betrügereien stattgefunden haben und weiterhin ständig stattfinden, auch im Bereich des Tierschutzes. Um die Aufklärung dieser Tatbestände kümmern sich im Regelfall die zuständigen Organe, nämlich Polizei, Staatsanwaltschaft und die Gerichte.

Soweit uns bekannt ist, sind im obigen Fall die Behörden bereits bemüht worden. Sollte es dort zu rechtsgültigen Urteilen kommen und diese für unsere Leserschaft interessant sein, werden wir darüber berichten.

Im übrigen geben wir zu bedenken, daß man durch vorschnelle Parteinahme bei unzureichender Sachkenntnis sehr schnell seinen eigenen Ruf kompromittieren kann. Dieser Gefahr wollen wir uns keinesfalls aussetzen.

w.s.

Notizen  Leserbrief  132 vom 20.02.2001
Liebe Frau Frevert,

die Info über die ominöse Pferdekrankheit ist zwar bestürzend, jedoch fehlen mir hier wesentliche Informationen.

Wo in Deutschland trat diese Krankheit auf ?

Woher kommen diese Tiere ?

Wurden sie vielleicht importiert - d.h wurde da ein Virus eingeschleppt ?

Vielleicht können Sie diese Infos in der nächsten Ausgabe darstellen.

mit pferdefreundlichen Grüßen

Heinz Hauer

Lieber Herr Hauer,

für alle über den Text hinaus Interessierten sind die Internet-Adressen der Betroffenen angegeben. Ansonsten denke ich, daß das Was, Wo, Wie und Was tun im Text behandelt wurde.

Rufen Sie, wenn Sie mehr wissen wollen, doch einfach einmal bei der SOS-Pferdehilfe oder der Tierheilpraktikerin an. Gern veröffentlichen wir dann weitere Infos dazu als Leserbrief im Anschluß an den Tip.

s.f.

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