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----- Original Message -----Hallo Herr Stuerenburg, nur zur Klarstellung: Das Bild das Sie auf Ihrer Seite haben, stammt im Original-Motiv von Gomez. Das konkrete Bild auf Ihrer Webpage ist von einem Maler namens Schneider, der das Originalmotiv leicht abgewandelt hat und hängt bei uns im Wohnzimmer. Ihre Ausführungen über Esclavo sind falsch. Esclavo war ein Sohn des "Soldato" und schon von den Gebrüdern Zamorra gezüchtet. Die 500 Jahre Reinzucht wird eigentlich nur von Altamarino dezidiert bestritten. Die meisten Autoren beziehen sich auf alte Quellen, die den Beginn zusammen mit der Landschenkung 1476 sehen. Von Reinzucht war damals übrigens nie die Rede. Die Mönche sollen gezüchtet haben, und das sehr gut, es war aber nie die Rede von einem geschlossenen Stamm seit 500 Jahren. Der Purismus, nur mit Mönchspferden zu züchten, stammt eigentlich von den Nachfolgern der Mönche. Ich denke, die möche haben durchaus gute Pferde, die sie bekommen konnten, in die Zucht einbezogen. So ist die Rede von 4 Berberhengsten, die in Marokko gekauft wurden. Dazu ist aber zu bemerken, das das mit Sicherheit keine Araber waren, sondern Nachkommen der Pferde, die in den Jahrhunderten davor von den Mauren nach Nordafrika gebracht wurden. Dazu kommt die entwicklungsgeschichtliche Verwandschaft des Spaniers mit dem Berber (Prähistorische Landbrücke bei Gibraltar). Araber haben eine ganz andere Herkunft. Zu den Farben der Karthäuserpfgerde hier Zahlen von 1747 www.cartujano.de/Allgemein/spanische_pferde.htm d.h. 58% Braun, 30% Schwarz, 5% Schimmel Die Geschichte über den Kandarrenbrand stimmt so nicht. Vincente Romero Garcia führte die Linie der Zapatas rein weiter. Zusätzlich hatte er die Zucht seines Vaters, die er getrennt weiterführteund fortan nur noch Zapatahengste für die Zucht einsetzte. Er schreibt selbst, daß im Laufe der Jahre die Qualitäten der Zuchten sich mehr und mehr anglichen. Hier von einem Ende der Reinzucht zu sprechen ist falsch. In diesem Artikel sind einige Unkorrektheiten. So auch die Story über den angeblichen Verkaufsversuch nach der Pleite der Rumasa. Die Pferde des Gestüts waren hochbegehrt, waren aber nach dem Konkurs unter staatlicher Kontrolle (Konkursmasse). Als nach und nach die Firmen der Holding versteigert wurden, kam auch die Firma Terry dran, deren Bestandteil das Gestüt war. Ein Freund von mir hat das verhindert, 3 Tage vor der Versteigerung wurde das Gestüt aus der Firma Terry herausgelöst und die Bodegas alleine versteigert. Die Gefahr war zu groß, daß das Gestüt zersplittert würde und ein Großteil der Pferde ins Ausland gehen würden. Durch diese Initiative wurde ein spanisches Kulturgut bewahrt, das heute von der staatlichen Gesellschaft EXPASA verwaltet wird. Zur Arabereinkreuzung: Es ist richtig, daß das Militär ein Arabergestüt aufbaute. Es ist sicherlich auch richtig, daß das Militär Kreuzungs und Zuchtversuche unternahm. Es ist auch richtig, daß das Militär durch Körungen Einfluß auf den Typ nahm (das mit der Kopfform ist richtig). Das aber die in den Zuchtbüchern eingetragenen Pferde Kreuzungsprodukte waren, ist eine wilde Behauptung. Das waren keine Militärzuchten, sondern private Züchter mit zum Teil sehr alten eigenen Blutlinien. Selbst das Militär hat bis in die 30er Jahre 3 getrennte PRE Blutlinien geführt. So waren Hengste aus der dem Militär geschenkten Blutlinie von Chica neben dem Militärbrand noch mit einem kleinen Kandarrenbrand gebrannt worde, als Zeichen für die Karthäuserlinie des Militärs. Ich habe selbst Fotos von einem Hengst "Juglar" auf denen das zu sehen ist. Es scheint eine Manie zu sein, in den Spanier Araber reininterpretieren zu wollen. Es hat sicher auch illegale Deckakte gegeben, was wissen wir was vor vielen Jahren passiert ist. Doch war de Zahl der Araber war gering, die Mobilität zu dieser Zeit eingeschränkt. Wo sollen die vielen Araberhengste hergekommen sein, mit denen dann "Unfälle" passierten, die eine ganze Rasse verändern sollten? Die in den ersten Stutbüchern eingetragene Züchter sind in der Regel auch Kampfstierzüchter gewesen. Zu dieser Zeit galt der Begriff Ehre für einen spanischen Granden noch etwas. Was außerhalb des Stutbuches und damit der Rasse pasierte, ist eine andere Geschichte. Die Auführungen über die Begründung des Stutbuch sind verwirrend und unkorrekt. Die erste Ausgabe des Stutbuchs erschien 1912, seitdem ist das Stutbuch geschlossen. Schade das an so exponierter Stelle im Internet, wie Ihre Online Zeitung ein Artikel erscheint, der leider ebenso ungenau ist, wie viele andere. Ich habe nochmals etwas quer gelesen und höre hier auf zu berichtigen, da einfach zu viel falsch ist. Ich würde mich gerne einmal mit dem Autor im freundlichen Streitgespräch unterhalten, da leider durch die vielen Fehler die guten Seiten des Artikels ins Hintertreffen geraten und zu befürchten ist, daß wie gehabt die vielen Fehler von andern Autoren aqbgeschrieben werden. Mfg Peter Engel Cartujano Gestüt "Los Pavos Reales" Postfach 23 D-56290 BELTHEIM Tel +49 6762 1410 Fax +49 6762 951252 e-Mail info@Cartujano.de Internet: www.Cartujano.de |
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ist es möglich, daß das unten aufgeführte persönliche Mail meiner Arbeitskollegin eine Platz in Eurer Zeitung findet, um so so viele Menschen wie möglich zu erreichen? Das wäre echt toll! Ich bedanke mich auf jeden Fall recht herzlich für die Hilfe! Mit reiterlichem Gruß, Axel Schwerdtner Persönliche Stellungnahme Julia Schmidt |
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| › Cartoon: Zuwachs | ||||
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