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Leserbriefe   Magazin Magazin, Ausgabe 164, erschienen am 18.05.2002

Leserbriefe

chronologisch

Notizen  Leserbrief  746 vom 17.05.2002
Kommentar zu Seite http://pferdezeitung.com/Kleinanzeigen/

2002-05-17 18:00:56

Noch kein Verkauf zustande gekommen.

wenn damit der Verkauf gemeint war, kann man dieses nur negativ beantworten. Es waren schon mehrere Interessenten bei uns, der Preis ist so niedrig gehalten, weil wir für unsere Atina die beste Unterbringung und Versorgung erzielen wollen. Ein Käufer, der schon beim Kauf finanzielle Probleme hat, Respektive den Kauf finanzieren will, ist in unseren Augen kein solventer Pferdebesitzer. Ein Pferd ist kein berechenbares Objekt und die laufenden Kosten sind auch nicht unerheblich. Zudem ist unsere Atina kein Wanderpokal. Wie sie sehen stellen wir Ansprüche die nicht jeder bereit ist zu erfüllen, dazu kommt noch, daß wir keinen zeitlichen Druck haben, da unsere Reitbeteiligung uns erst zu August verlässt.

anna@rapp-welt.de

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Notizen  Leserbrief  747 vom 18.05.2002
Kommentar zu Seite http://pferdezeitung.com/Tipp/147/


2002-05-18 07:58:19

Hufrehe und die Problematik des behandelns

Zu dem Thema Hufrehe kann ich auch einiges sagen, denn auch ich habe seit drei jahren ein Pony mit hufrehe.

Gekauft habe ich ihn im August`99, mit dem Wissen auf Rehe an den Vorderhufen mit behandlung von Kortison und Speziellem Beschlag. Das deutete auf eine mittelschwere bis schwere erkrankung hin, so sagte mir mein damaliger schmied.

Zu anfang recherchierte ich in einer tour um etwas zu finden was mich diese krankheit verstehen ließ, da ich vorher nichts darüber wußte.

Es begann das ich ihm Nux Vomica (DHU) in Verbindung mit Ginkgo biloba (DHU) gab und erstmal nicht ins gras ließ. Erst im September ließ ich ihn ein wenig raus aber nicht lange. ich hatte wahnsinnige angst er könnte erneut einen schub bekommen. Dann kam der winter und die gefahr war erstmal gebannt. Zu fressen bekamm er Rübenschnitzel mit heu, nichts weiter.

Und viel bewegung da das die durchblutung im huf förderte.

Sommer 2000 Wurde er von mir angeweidet und bekam Ginkgo biloba (innovapharm) welches ich aus empfehlungen von bekannten erhielt.

Angeweidet wurde sehr sehr vorsichtig, fast übervorsichtig, zu fressen bekamm er Gerste mit Pelletts. Nichts passierte....Ein Gutes zeichen?! Auch Silage vertrug er ohne probleme...

Schließlich im juli bzw August durfte er dann endlich mit den anderen Pferden raus für den ganzen tag. das war ein kleiner erfolg für mich.

Den ganzen sommer passierte nichts!

Sommer 2001 weidete ich ihn und mein anders pony genauso vorsichtig an, ohne probleme immer mit ginkgo in behandlung. es lief alles ganz normal, da ich in dem jahr eine kleine wiese hatte und es alles ganz gut aussah, das graas war auch schon runtergefressen, ließ ich sie ab Juli tag und nacht draußen.

Ginkgo setzte ich ab. nichts passierte, ich dachte ich hätte es geschafft die krankheit in griff zu bekommen.

Der schock kam erst vor ein paar tagen als ich meinen neuen Huf technicker/Pleger am pferd hatte. Er sagte mir das pferd hätte vorne wieder rehe gehabt vor ca. nem halben jahr und HINTEN auch vor ca. einem jahr...Ich fiel aus allen Wolken und war toal perplex. Warum hatte mein schmied mir das nicht gesagt? Er hat blind sein müssen oder er wollte es mir nicht sagen, so die meinung das Huftechnikers...Ich war geschockt...Ab sofort bekomt er wieder das Ginkg, dremal am tag und gehat aer auch mit den anderen auf wiese. Kraftfutter bekommt er gar nicht nur Minerale...

Jetzt hoffe ich das wir den Sommer gut überstehen und ich begebe mich wieder erneut auf die suche nach einer lösung für diese Krankheit...

ElisabethLMD@aol.com

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