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› Trinker der Lüfte Zucht und Geschichte des Arabischen Pferdes von Trinker der Lüfte – einer der überaus poetischen Titel für das reingezogene Arabische Pferd. In den letzten beiden Ausgaben habe ich vom Vollblutarabergestüt Ismer berichtet. Für dieses Wochenende habe ich mir ein Rasseporträt für die Vollblutaraber vorgenommen. Anfangs war ich reichlich verwirrt, aber langsam verstehe ich ein bisschen, worum es hier geht. In Ströhen wird polnisch gezüchtet, soviel habe ich mitbekommen. Die Buchbesprechung dreht sich um die sogenannte "Ägyptische" Richtung. Und das ist schon so kompliziert, dass ich mich zunächst darauf konzentrieren will. Hardy Oelke skizziert in seinem Buch Das Vermächtnis des Columbus auf Seite 23 die vier verschiedenen Urwildpferdeformen, von denen unsere Hauspferde abstammen. Das sind
Auf Seite 21 zeigt Hardy Oelke das Mongolische Wildpferd, auch Przewalski-Pferd genannt (was Oelke für inkorrekt hält), oder auch Takhi (siehe Rasseporträt). Dort behauptet Oelke: "Zoologisch gesehen ist jedes heute lebende Pferd ein Przewalski-Pferd". Wir wissen inzwischen, dass das nicht stimmt. Interessant in unserem Zusammenhang ist aber, dass eine der vier Urformen als Araber bezeichnet wird. Die Araber werden in der Skizze von Oelke deutlich durch den erhobenen Schweif und Kopf sowie durch zierliche, kompakte Körperform gekennzeichnet. Entwicklungsgeschichte… |
› Chestnut Bud – Chicory Von
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› Zitronenpferd von In der letzten Woche hatten wir uns mit der angeblichen Poesie in den Arbeiten von Franz Marc beschäftigt, speziell bei den Postkarten, die er Else Lasker-Schüler vor dem Ersten Weltkrieg geschickt hatte. Als Pferdeliebhaber interessieren uns natürlich vor allem diejenigen Karten, die Pferde darstellen. Wir haben auch verstanden, dass sich die Kunstwelt zu dieser Zeit in einem Umbruch befand (das tut sie eigentlich immer) und dass Marc ein Teil dieses Umbruchs war, sich von Zeitgenossen und Mitstreitern hat beeinflussen lassen. Soweit nichts Besonderes. Verwunderlich ist, dass die Arbeiten von Franz Marc immer noch stark wirken, während das Werk von Hunderten, wenn nicht Tausenden von Zeitgenossen längst untergegangen ist. Das kann man unter anderem an den Angeboten von Reproduktionen und deren Umsätzen ablesen. Die Pferde von Franz Marc sind als Poster und Postkarten sehr beliebt und weit verbreitet. Sie müssen also auch den heutigen Menschen etwas geben, was diese brauchen. Was ist das? Die These in dem Büchlein aus dem Piper Verlag von 1954, erschienen 40 Jahre nach der Entstehung der Postkarten, die der Intention nach rein privat waren, lautet: die Arbeiten von Marc sind der Inbegriff des Poetischen. Die Poesie nun, so wird implizit weiter unterstellt, entspreche einem Bedürfnis des Menschen. Da die Postkarten dieses Bedürfnis befriedigen, werden sie gebraucht, produziert und gekauft. Was hat es mit diesem Bedürfnis und dem Poetischen auf sich? Formalien… |
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