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Leserbriefe   Magazin Magazin, Ausgabe 226, erschienen am 27.07.2003

Leserbriefe

chronologisch

Notizen  Leserbrief  988 vom 21.07.2003
zu Ausgabe Magazin  225
 
Kommentar zu Seite  http://www.pferdezeitung.com/225.03/George_Maschalani/
2003-07-21 09:30:36

"Supertrainer" George Maschalani

Ich habe George Maschalani auch schon anders erlebt und ich war wirklich schockiert.Hinter den Kulissen schaut es ganz anders aus. Das war auf einem Turnier in Schlüsselfeld.

Er hat seinen schwarzen QH-Hengst grundlos mit den Sporen so lange "gequält" bis er willenlos war. Und sogar dann hat er ihn immer und immer wieder an die Bande laufen lassen, bis er mit voller Wucht dagegengelaufen ist.

Für uns als Zuschauer gab es zu diesen Handlungen keinen Grund, weil der Hengst eigentlich nur noch aus Panik vor "Ihm" reagiert hat. Es kam auch zu PUH-Rufen deswegen!

Zuviel zu dem "Supertrainer" George Maschalani

 reiss-stefanie@gmx.de

Notizen  Leserbrief  989 vom 21.07.2003
lästige e-mails


Unterlassen sie bitte diese lästigen e-mails

Danke

Sehr geehrter Herr Schulte,

Ich habe Sie manuell abgemeldet.

Ich bedanke mich und wünsche alles Gute!

Was war der Grund? Wenn der Umfang zu groß war: konfigurieren Sie doch einfach eine kleinere Auswahl:

 http://www.pferdezeitung.com/Abonnieren

Ansonsten würde ich mich sehr über Ihr Feedback freuen!

Bitte verwalten Sie in Zukunft Ihr Abo selbst – nicht nur die Anmeldung, sondern auch die Abmeldung und Ummeldung.

 http://www.pferdezeitung.com/Abonnieren

PS: Sie hatten mit der laufenden Nummer 755 ein sehr altes Abo und haben ursprünglich den Dienst bei eGroups, heute Yahoo-Groups, bestellt. Aus diesem Grunde kann ich das Datum nicht rekonstruieren, es muß aber auf jeden Fall vor dem Jahr 2001 gewesen sein.

Damals war es nicht möglich, zu differenzieren, deshalb haben Sie die HTML-Vollversion bezogen. Diese Einstellungen habe ich dann übernommen, als ich den Versand selbst in die Hand genommen habe.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  990 vom 21.07.2003
zu Ausgabe Magazin  225
Re: Ausgabe 225: Westernreiten, aber richtig

Sehr geehrter Herr Stürenburg,

besten Dank, daß Sie uns auf Ihren Artikel aufmerksam gemacht haben. Wir freuen uns sehr über die positive Buchkritik. Aber, wenn Ihnen dieses frühe "Machwerk" schon so gut gefallen hat, dann sollten Sie unbedingt das neue Buch lesen und vor allem mal das Video anschauen. Da wird es so manchen Aha Effekt geben.

Was die Richtigkeit des Artikels betrifft, so ist von unserer Seite aus lediglich die Aussage über Yukon zu bemängeln. Es ist zwar richtig, daß er vor der genannten Show in Nümbrecht nur eine Woche bei uns war, aber zwei Jahre zuvor war er unter seinem vorigem Besitzer für einen sehr langen Zeitraum bei uns und wurde erfolgreich geshowt. Der neue Besitzer hat es dann zuerst mit einem anderen Trainer probiert, da ihm Deutschland zu weit war, hat sich dann aber doch entschlossen, das Pferd noch mal zu bringen, nachdem sich der gewünschte Erfolg halt nicht einstelle. Mein Mann brauchte dann nur noch das bereits Erlernte wieder hervor zu kramen und etwas auf zu frischen. Dafür reichte eine Woche gerade so. Das ist, denke ich ein weiterer Beweis für eine grund solide Basisausbildung. - Wenn man nach Jahren immer noch darauf zurückgreifen kann. Bitte flechten Sie das in den Artikel noch mit ein, damit kein falscher Eindruck entsteht.

Besten Dank, MfG J.Kaiser

Notizen  Leserbrief  991 vom 23.07.2003
Termine

Werte Frau Frevert,
wo finde ich denn die aktuellen Termine, für dieses Jahr rund um die Trakehner?

MfG
W. Storm

Sehr geehrte Frau Storm,

Frau Frevert hat zum 10.11.2001 ihre Mitarbeit eingestellt, sodann ihr eigenes Unternehmen gegründet und dies inzwischen ohne Begründung aus dem Netz genommen.

Sie können unter der Adresse

 http://www.pferdezeitung.com/Termine

den Suchbegriff "Trakehner" in die Suchbox eintragen; leider findet man nur Termine in der Vergangenheit. Die Termine werden von den Veranstaltern gepflegt, die Redaktion hat darauf keinen Einfluß. Ich empfehle, die Seiten des Verbandes zu kontaktieren, möglicherweise haben die eine aktuelle Termindatenbank.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  992 vom 24.07.2003
zu Ausgabe Magazin  225
Westernreiten aber richtig

Sehr geehrter Herr Stürenberg,

Ich kann mich der Meinung von Frau Reiss nur anschließen.

Auch ich habe Herrn Maschalani reiten sehen. Anlässlich einer Hengstpräsentation in Baden-Württemberg Anfang des Jahres. Dort ritt er Passionate Andy (der jetzt bei von Grisha Ludwig trainiert wird). Was ich dort sah, hatte mit dem wie Sie Herrn Maschalani in Ihrem Artikel zitieren, nicht das geringste zu tun.

Ruppig und teilweise grob hat er den Hengst geritten. Vorne viel zu eng und immer schön auf Effekt (Einerwechsel durch die Länge der Bahn, in welchem Pattern kommt das bitte vor?)

Wenn man sich in der Szene umhört hat Herr Maschalani den Ruf, ein Englischreitender Westernreiter zu sein.

Was Ihre Recherche zum Artikel in Cavallo 6/00 angeht: Der Artikel liegt mir vor. Dort werden ohne jede Wertung die Meinung der verschiedenen Ausbilder abgedruckt. Wenn Sie die Adresse des (real existierenden) israelischen Trainers brauchen, warum fragen Sie nicht in der Redaktion nach? Ihre Polemik ist journalistisch wirklich schlechter Stil, der Sie nicht gerade in ein gutes Licht rückt.

Mit freundlichen Grüßen

G. Charles

Sehr geehrte Frau Charles,

Herzlichen Dank für Ihren Leserbrief!

Mir liegt der Artikel aus der Cavallo leider nicht vor; ich hatte ihn damals zwar gelesen, konnte mich aber nicht mehr gut genug daran erinnern.

Sie haben recht, es war unnötig und fahrlässig, der Cavallo-Redaktion zu unterstellen, sie hätten einen Türken gebaut. Das tut mir leid; ich hätte leicht anders formulieren können, aber in der Sache bleibe ich dabei: Es ist mir nicht nachvollziehbar, wie ein Mensch auf die Idee kommen könnte, ein Pferd würde nicht auf die Stimme reagieren, insbesondere, wenn es sich dabei um jemanden handelt, der professionell mit Pferden umgeht. Ganz besonders unverständlich ist es, sich zu einer solchen Aussage hinreißen zu lassen, wenn man weiß, daß das Gegenteil leicht zu beweisen ist.

Aber vermutlich liegt das daran, daß eine komplexe Meinung zu einer kurzen Schlagzeilen zusammengefaßt worden ist. Um das beurteilen zu können, müßte man tatsächlich den gesamten Artikel sorgfältig studieren.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  993 vom 24.07.2003
 
Kommentar zu Seite  http://www.pferdezeitung.com/Termine/Übersicht/
2003-07-23 21:01:32

Termine

Was soll ich mit Terminen aus den Jahren 1999-2001?

Die Seite sollte dringend mal überarbeitet werden. Andererseits findet man aktuelle Termine nicht, so z.B. der Trainer B Lehrgang der Freestyle Ranch. Auf den stößt man nur, wenn man Freestyle Ranch als Suchwort eingibt. D.h. er ist da, aber warum wird er nicht angezeigt?

 george@freestyleranch.de

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Maschalani,

herzlichen Dank für den Hinweis! Ich hatte offenbar an einer anderen Stelle eine Variable geändert, nämlich das Jahr statt vierstellig nur zweistellig; dadurch ergab sich der Folgefehler, daß der Terminkalender mit dem Jahr 2001 aufhörte.

Ich habe den Fehler nicht bemerkt und jetzt beheben können. Die Termine der nächsten 14 Tage können direkt aus der Menüleiste unterhalb des Kopfes aufgerufen werden, diese werden auch in der aktuellen Ausgabe der Pferdezeitung veröffentlicht.

Da Ihr Termin erst am 11. August stattfindet und diese Liste heute am 7. August endet, erscheint Ihr Termin nicht in dieser Liste, kann aber aus der Jahresübersicht im August gefunden werden; das sind zwar über vierzig Termine, diese werden aber sortiert präsentiert; unter dem 11. August ist Ihr Termin zu finden.

Ursprünglich war angedacht, daß man die Termine auch unter der Klassifizierung suchen sollte, inzwischen aber bin ich überzeugt, daß die allgemeine Suchmaske zwar sehr leistungsfähig ist, aber doch für die meisten Zwecke über das Ziel hinausschießt. Wir haben durch Google gelernt, daß weniger mehr ist. Die allgemeine Suchmaschine leistet im allgemeinen schon das, was man möchte. Wie Sie selbst erkannt haben, liefert das Stichwort "Freestyle" den gewünschten Termin.

Falls Sie weitere Anregungen haben, nehme ich diese gerne auf.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  994 vom 24.07.2003
zu Ausgabe Magazin  225
Re: Westernreiten aber richtig

Sehr geehrter Herr Stürenberg,

Sie hätten die Möglichkeit nicht nur gehabt, sondern haben die Möglichkeit immer noch, den Text auf Ihrer Homepage zu ändern. Und auf Nachfrage werden auch Kopien von Artikeln versendet....

In die Stimmdiskussion möchte ich nicht eingreifen. Nur soviel: Ich habe viel Kontakt zu Pferden und deren Menschen im therapeutischen Bereich. Dort sehe ich immer wieder, das Pferde auch ohne konkrete Stimmhilfe sehr gut ihren Job machen, z. B. bei Spastikern, die unkontrollierte, teilweise sehr schrille Geräusche machen, die ein Pferd eher erschrecken könnten. Auch kenne ich einen taubstummen Reiter, der fabelhaft mit den ihm anvertrauten Pferden zurechtkommt.

Persönlich schließe ich mich der Meinung von Neindorffs in dem von Ihnen erwähnten Artikel an.

Schade finde ich auch, das Sie nicht erwähnt haben, das der Einsatz von Stimmhilfen beim Turnier (gerade im Westernsport) zu Punktabzug führt.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Charles

Sehr geehrte Frau Charles,

selbstverständlich habe ich die Möglichkeit, den Text zu ändern – die Pferdezeitung ist eine Online-Publikation, da kann man jederzeit alles ändern. Die Frage ist nur, ob das richtig ist.

Ich habe mich im Ton vergriffen, das ist peinlich. Soll ich nun dazu stehen oder so tun, als hätte ich das nicht getan?

Immerhin habe ich Ihren Leserbrief und meine Erwiderung darauf im Zusammenhang mit dem Artikel veröffentlicht. Wenn ich nun meinen Faux Pas "retuschieren" würde, müßte ich auch den Leserbrief zurückziehen. Es erscheint mir daher redlicher, mich zum Vorfall zu bekennen.

Ob die Cavallo mir die Kopie Ihres Artikels zur Verfügung stellen würde, weiß ich nicht, es tut auch nichts zur Sache. Es geht gar nicht um diesen Artikel. Der war mir nur bei der Recherche über den Weg gelaufen, als ich mich für George Maschalani interessierte. Der bekannte Trainer Mike Geitner hat auf einer seiner Seiten auf diesen Artikel Bezug genommen, und auf diese Seite habe ich mich berufen – nicht mehr und nicht weniger.

Daß die Kommunikation mit Pferden auch ohne Stimme möglich ist, habe ich niemals bezweifelt. Diese Aussage hat logisch mit der anderen nichts zu tun. Ich habe früher bereits einen Artikel über das therapeutische Reiten veröffentlicht, in dem es unter anderem um die besonderen Beziehungen zwischen Pferden und behinderten Menschen ging; ich hatte die Therapiestunde eines spastischen Kindes miterlebt.

Daß der Einsatz von Stimmhilfen beim Turnier zum Punktabzug führt, wußte ich nicht. Das finde ich erstaunlich, geradezu unglaublich! Natürlich: Regeln sind willkürlich, und wem es gefällt...

Sie scheinen ja sehr viel über diese Dinge zu wissen; ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihr Wissen der Leserschaft zur Verfügung stellen würden, indem Sie einen Artikel schreiben. Mit Sicherheit können wir alle etwas lernen...

Wenn Stimmhilfen im Turnier verboten sind, wundert es mich natürlich, daß George Maschalani sein Pferd mit Hilfe der Stimme konditioniert. Das kann doch dann im Turnier nicht funktionieren, oder?

Übrigens ging es in dem Artikel um Beobachtungen, die offenbar nicht nur ich bei Turnieren gemacht habe und die ein sehr schlechtes Licht auf manche Teilnehmer werfen. Die Ausführungen von George Maschalani in seinem Buch hingegen scheinen mir einwandfrei zu sein, und genau das versuchte ich herauszuarbeiten.

Ein Gedanke ist dabei leider etwas untergegangen. Die Geduldsmethode, die von allen Dompteuren angewandt wird, ist sehr teuer, weil sehr zeitintensiv. Selbst wenn George Maschalani sich diesen Zeiteinsatz persönlich leisten könnte, dürften die meisten Leute, die ihre Pferde zu ihm ins Training geben, Wert darauf legen, daß in kürzester Zeit Erfolge zu beobachten sind, damit das Training bezahlbar bleibt.

Gegen diesen Zwang zum schnellen Erfolg kann man natürlich argumentieren; Ungeduld wird im Endeffekt nicht so viel bringen, das Pferd wird schnell verschleißen, letzten Endes wird die Ausbildung also nicht nur teurer sein, sondern vielmehr das Ziel überhaupt nicht erreichen.

Der Leserbrief von Frau Kaiser ist in dieser Hinsicht signifikant: das betreffende Pferd war bei Maschalani in der Ausbildung, wurde dann woanders gearbeitet, ohne die betreffenden Erfolge zu erzielen, und dann hat Maschalani den Durchbruch erbracht. Ist das nun einfach nur das Können eines großen Meisters oder wird hier kurzfristig nachgeholfen?

Die anderen Leserbriefe lassen durchaus bezweifeln, daß Maschalani gegen Anfechtungen immun ist. Genau das wollte ich mit meinem entsprechenden Zitat andeuten: wenn der Kunde erwartet, daß der Meister innerhalb einer Woche den Durchbruch erreicht, auf den man Jahre hat warten müssen, dann baut das mit Sicherheit einen riesigen Erwartungsdruck auf. Überhaupt erwartet das Publikum von den Meistern stets sensationelle Leistungen. Auch das ist eine Belastung, die nicht zu unterschätzen ist.

Wie das Zitat über das Trabrennen zeigt, ist das Publikum ungerecht und gnadenlos. Wer will sich schon sagen lassen: "Geh nach Hause, du kannst nix!" Der Trainer hat einen Ruf zu verlieren, von diesem Ruf lebt er, er muß also erfolgreich sein.

Das ist vermutlich der Preis für die Vorteile der Leistungsauslese, die eingangs im Artikel angesprochen worden sind. Ich will und kann da nicht richten, lediglich die Sache von allen Seiten beleuchten und Fragen stellen.

Noch etwas habe ich nicht im Artikel gebracht: Die Cavallo hat anscheinend mit der FN einen neuen Wettbewerb etabliert, die Gelassenheitsprüfung. Das ist eine wunderbare Sache, aber meines Erachtens im Westernbereich ein alter Hut: dort wird die Gelassenheit vielfältig geprüft.

Genau darauf hatte ich bereits in meinen Berichten abgehoben -die meisten Wettbewerbe waren extrem unspektakulär. Aber genau das will das Publikum nicht sehen, es ist heiß auf die Sensationen, auf die spektakuläre Aktion.

Der Hinweis auf den Trabrennsport zeigt jedoch: die Sensation fördert das Geschäft und nützt damit letzten Endes sogar den Pferden.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  995 vom 27.07.2003
zu Ausgabe Magazin  222
Geschichte des Pferdes von Arnim Basche

Lieber Herr Stuerenburg,

ich bin Ihrer Empfehlung gefolgt und habe mir das besprochene Buch kommen lassen. Bislang habe ich es nur etwas durchgeblättert und blieb natürlich erst einmal an den Sachen hängen, die ich von Argentinien aus erster Hand kenne. Dabei fiel mir nur eine Kleinigkeit auf, eine "Fehlleistung", wo mir schlicht "die Luft wegblieb":

Auf Seite 163 wird ein Gaucho bei einem Reiterspiel zu Pferde gezeigt: Die Bildunterschrift benennt das Spiel mit "Caballo" - das ist natürlich Quatsch. "Caballo" ist schlicht und einfach Pferd, genauer: das kastrierte Pferd! (Die "geschlechtsfähigen" Tiere werden nämlich direkt als "yegua", Stute bzw. "padrillo", Hengst, angesprochen.)

Das Reiterspiel heisst "sortija" (Locke, Ring) und der Reiter "fischt" den Ring natürlich nicht mit dem Finger, sondern mit einem schlanken, spitzen Stäbchen, das oft kunstvoll aus Hornmaterial hergestellt wird. (Wenn Sie das Bild genau betrachten, können Sie das auch erkennen. Die Fingerhaltung irritiert vielleicht etwas, da der Reiter das Stäbchen zwischen Daumen und Ringfinger hält.)

So etwas "erschreckt" mich? (Das tut nämlich wirklich "weh", das gibt einem einen "Stich" ...) Warum? Wie es wohl um die andere, reichhaltige Information bestellt sein mag, die ich eigentlich nicht, oder nur schwer überprüfen kann? Ist das Buch da genauso "zuverlässig"? Wieviel man doch in dieser Weise "schluckt", ja "schlucken" muss ...

MfG

Norbert Balk
Verónica - Punta Indio
Argentinien

Lieber Herr Balk,

ich kann Ihr Entsetzen verstehen. So etwas sollte nicht sein! Sie haben Ihren Brief geschrieben, als ich die neue Ausgabe bearbeitet habe. In der Rezension ist mir aufgefallen, daß die Liebhaber Spaniens die Feinheiten der spanischen Sprache nicht beherrschen, und im Zusammenhang mit der Galeriegeschichte bin ich auf Quellen im Internet gestoßen, die offensichtlich unrichtige Angaben machen.

Ich nehme an, alle diese Dinge liegen daran, daß wir Menschen endlich sind, nicht alles wissen können und deshalb Fehler machen. Das Buch "Die Geschichte des Pferdes" ist, wie mir Herr Basche sagte, ursprünglich in England erschienen, und zwar wohl als Reihe. Ich hatte nämlich beim Verlag angefragt, ob ich Bilder aus dem Buch benutzen dürfe. Im Buch selbst gibt es keinerlei Angaben zu den Bildern.

Der Verlag verwies mich an Herrn Basche, was dieser nun wiederum unglaublich fand, denn er hatte mit den Bildern rein gar nichts zu tun. Er hat wohl lediglich den englischen Originaltext ins Deutsche übertragen. Dort, wo er selbst kompetent ist, wird er sicherlich auch korrigierend eingegriffen haben. Aber auch Herr Basche kann nicht alles wissen.

Als Wissenschaftler müssen Sie natürlich entsetzt sein. Nehmen Sie es vielleicht von der sportlichen Seite: Die Informationen des Buches sind ein Hinweis darauf, wie es sein könnte; sollten diese sich bestätigen, desto besser, andernfalls können Sie sich etwas auf Ihr besseres Wissen zugute halten.

Für mich persönlich macht es zum Beispiel keinen Unterschied, ob ich die falsche Information des Buches aufnehme oder die richtige, die Sie mir gerade angeboten haben. Beide sind für mich gleich wahrscheinlich, und auch gleich gut oder schlecht zu überprüfen – abgesehen davon, daß ich Sie für glaubwürdiger halte, weil Sie im Lande wohnen. Aber kann ich mir da so sicher sein? Schließlich sind Sie ein Zugereister. Selbst als Eingeborener kann man nicht alles wissen...

Man könnte sich damit trösten, daß Bilder nicht lügen, aber leider ist das auch nicht wahr. Mit Bildern kann man im Gegenteil sogar ganz wunderbar lügen, indem man zum Beispiel störende Bildelemente einfach ausblendet. Dann stehen die Pferde auf einer wunderbaren Wiese mitten im Grünen, das Wohngebiet und die Fabrik gleich nebenan sind ausgeblendet.

Ich hatte lange überlegt, ob ich ein bestimmtes Bild als Hintergrundbild dieser Woche zur Verfügung stellen sollte. Es zeigt ein Pferd auf seinem Weg durch eine naturwüchsig Wiese, die den Eindruck einer unberührten Natur machte. Für mich hat dieses Bild Anklänge an die endlosen Prärien Nordamerikas oder vielleicht auch die endlosen Pampa Südamerikas, aber das ist natürlich eine "Lüge".

Diese Wiese ist nicht so groß und von einem nicht geladenen Elektrozaun begrenzt. Das zeigt, daß die Wiese einigermaßen abgelegen ist, aber inmitten einer sehr dicht besiedelten Landschaft mit viel Industrie, Eisenbahnen, Autobahnen, großen und kleinen Landstraßen. Wenn man da draußen ist, kann man die Welt, in die diese Idylle eingebettet ist, nicht vergessen, da man überall mehr oder weniger den Verkehr hört.

Es tut mir leid, wenn das Buch Sie enttäuschen sollte. Vielleicht macht es doch ein klein wenig Vergnügen?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Notizen  Leserbrief  996 vom 22.07.2003
Puzzle

Hallo!

Ich fand das Puzzle toll und habe für den Friesen immerhin 15 Minuten gebraucht. Aber ich fände es toll, wenn es eine Auflistung mit Bild aller Puzzles zum Downloaden gäbe, so dass man nicht vom Zufallsgenerator abhängig ist und sich auch besser sein Lieblingsbild heraussuchen kann.

Tschüss,

Fiona

Liebe Fiona,

es freut mich, daß das Puzzeln Ihnen soviel Spaß gemacht hat.

Wenn Sie auf der Seite sind, wo die Zufallsauswahl von Puzzles erscheint, finden Sie direkt darüber und darunter ein weiteres Menü. Das senkrechte Menü auf der linken Seite bezieht sich auf die ganze Pferdezeitung, das waagerechte Menü oberhalb und unterhalb des Inhalts bezieht sich auf die Unterabteilung, in diesem Falle die Puzzles.

Der Abschnitt der Unterabteilung, der gerade aktiv ist, ist in diesem Menü nicht klickbar, also zum Beispiel "Vorschau". Der nächste Abschnitt heißt in diesem Fall "Übersicht". Hier finden Sie eine Liste aller verfügbaren Puzzles, aus der Sie nach Herzenslust wählen können. Der nächste Abschnitt heißt "mit Vorschau". Dort bekommen Sie zusätzlich Miniaturen des fertigen Puzzles; dafür dauert das Laden entsprechend länger.

Die Übersichten sind jeweils limitiert, damit die Ladezeiten sich im Rahmen halten. Wenn mehr Einträge vorhanden sind, als gezeigt werden kann, finden Sie oberhalb und unterhalb der Liste jeweils ein Menü zum Blättern. Es wird eine Liste mit Seitenzahlen angeboten, Sie können auch einfach auf das Symbol für "nächste Seite" klicken. Auch die Liste der Seitenzahlen ist limitiert. Wenn es mehr Seiten gibt, als in eine Zeile passen, wird zusätzlich angegeben, wie viele Zeilen vorhanden sind; dann können Sie mit einem weiteren Link in die nächste Zeile wechseln.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

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