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› Hengstaufzucht – Gestüt Hunnesrück Kinderstube der Celler Hengste von Keck und munter galoppiert der kleine Hengst an der Seite seiner Mutter Eileen durch den Auslauf. Rolf Deecke, Hannoveranerzüchter aus Lachendorf bei Celle strahlt über das ganze Gesicht, ist doch dieser vielversprechende schwarzbraune Contendro / Espri Nachkomme so etwas wie ein kleines Jubiläum – er ist das 10. Hengstfohlen dieses Hofes, das im September seine Reise in das Hengstaufzucht-Gestüt Hunnesrück antreten wird. In der Decksaison erhalten die Mitarbeiter auf den Deckstationen einen guten Überblick über den jeweiligen Fohlenjahrgang. Sie melden dem Landstallmeister Dr. Burchard Bade überdurchschnittliche Hengstfohlen. Entsprechen sie im Hinblick auf Exterieur, Korrektheit, Bewegungsqualität und Typ den Anforderungen an ein hannoversches Reitpferd und verfügen noch dazu über ein erwünschtes Pedigree, wird man sich handelseinig. In Zeiten schlechterer Marktlage ist der Festpreis des Landgestüts als durchaus lukrativ zu erachten und stützt die Zucht. Doch für viele Züchter, wie z. B. Rolf Deecke, ist es zudem eine Ehre, ein Akt der Verbundenheit mit dem Landgestüt, ein Fohlen dorthin zu verkaufen. Mit seinen gut 2 Monaten ist der mit viel Aufsatz versehene bedeutende kleine Hengst, dem das Temperament nur so aus seinen großen leuchtenden Augen funkelt, ein echter "Hingucker". Man hat den Eindruck, dass er von seiner Qualität absolut überzeugt ist, wie einstmals sein Großvater Espri von Eiger I MV Diplomat (D – Linie >xxx Duellant), derzeit über die Gewinnsumme seiner Nachkommen erfolgreichster Celler Landbeschäler (1.201.445, 42 Euro). Vor 22 Jahren erblickte auch Espri das Licht der Welt auf dem Hof in Lachendorf bei Familie Deecke, ebenfalls dort geboren ein weiterer Hunnesrücker, der 17 jährige Edinburgh v. Eiger I. Noch im letzten Jahr konnte man den selbstbewußten, harten und leistungsbetonten Ausnahmehengst Espri aktiv über dem Sprung an der Seite seines bekannten Sohnes Escudo I und seiner hochveranlagten Großsöhne Embassy, El Bundy und dem Schimmel Etrusco, um nur die bekannteren zu nennen, sehen. Zum Fototermin für diesen Artikel erwartete Espri mich auf seiner Deckstation in Dorum in seiner Box, auf Hochglanz gewienert. Eigentlich hatte ich einen seinem Alter entsprechend gemessen einher schreitenden und abgeklärten Althengst erwartet, doch weit gefehlt – der alte Herr hatte seine Augen und Ohren überall. Er schäumte nur so über vor Lebensfreude, mein Problem, wenn ich nicht schnell genug abdrückte! Später in der Box war er Streicheleinheiten durchaus nicht abgeneigt. Besonders liebt er es, die Stirn und die Kinngrube gekrault zu bekommen. Hunnesrück… |
› Bewertung Von Das Buch dieser Woche heißt Gelassenheit. Das bezieht sich natürlich auf die Gelassenheitsprüfung. Es bezieht sich aber gleichermaßen auf Pferd und Mensch, denn wenn der Mensch nicht gelassen ist – wie soll das Pferd gelassen bleiben? Nun geht es um eine Prüfung. Wer kann schon von sich sagen, daß er in Prüfungen gelassen bleibt? Schließlich unterliegt man einer Bewertung, die man nur unzureichend beeinflussen kann. Zum einen ist man abhängig vom Prüfer, zum anderen aber von der Situation. Die Zeit läuft, man kann sie nicht zurückdrehen, schnell ist etwas passiert, was alle Hoffnungen zunichte macht. Am letzten Wochenende konnte ich anläßlich der PferdeStark 2003 viele solcher Situationen beobachten. Auf dem großen Platz vor dem Paderborner Dorf, direkt vor der Bockwindmühle, fanden die Wettbewerbe im Fahren statt, einspännig, zweispännig und vierspännig. Erstaunlich viele Fahrer disqualifizierten sich selbst, weil sie den Parcours nicht in der vorgeschriebenen Reihenfolge absolvierten. Das ist bitter. Viele Stunden ernsthaften Trainings scheinen in Frage gestellt und vergeblicher Aufwand gewesen zu sein. Soll man sich grämen? Selbst wenn alles glatt gelaufen ist: Nur einer kann gewinnen. Dabei ist die Sache noch komplizierter. Ein Sieg gegen eine leichte Konkurrenz, vielleicht sogar noch gegen eine Konkurrenz, die gar nicht ernstzunehmen ist, schmeckt schal. Ein zweiter oder dritter Platz gegen eine starke Konkurrenz wird demgegenüber wesentlich mehr befriedigen. Bei Spitzenveranstaltungen dürfte es für manch einen Teilnehmer sogar schon ein Triumph sein, mitgemacht zu haben. Wer so gut ist, gehört schon zu einer sehr kleinen Elite. Trotzdem liegt es in der Natur der Sache, daß man gewinnen will. In dieser Hinsicht zählt nur der Sieg, alles andere bedeutet Niederlage. Wer mit dieser Haltung in einen Wettbewerb geht, hat also sehr gute Chancen, als Verlierer nach Hause zu gehen. Damit verdirbt man sich zumindest die Laune, unter Umständen sogar das Leben. Wenn man sich in einer beliebigen Menschenmenge die Gesichter der Leute anschaut, muß man zu dem Schluß kommen, daß das Leben für die meisten sehr sauer und bitter ist. Mit dieser, vermutlich durch einschlägige Erfahrungen erworbenen Haltung verdirbt man sich natürlich auch die Zukunft. Christine Lange schreibt auf Seite 87: _… |
› Marlboro von
Die Begründung des Obersten Gerichts in Tennessee war klar genug: Zigaretten seien "kein legitimer Handelsartikel, durch und durch schädlich und gesundheitsschädigend. Ihr Gebrauch ist immer von Übel ". (...not legitimate articles of commerce, being wholly noxious and deleterious to health. Their use is always harmful.) Zwei Jahre später haben Washington, Iowa, Tennessee und North Dakota den Verkauf von Zigaretten verboten. Im Jahre 1901 gab es in 43 der damals 45 Staaten der USA eine starke Anti-Zigaretten-Bewegung. 1902 gründete die britische Firma Philip Morris in New York eine Niederlassung, um ihre Marken in den vereinigten Staaten zu vertreiben. Dazu gehörten Philip Morris, Blues, Cambridge, Derby, und eine Zigarette, die nach der Marlborough Street in London benannt war, in der sich die Fabrik befand. Marlboro war eine der ersten Marken für Frauen und zeichnete sich durch ein rotes Mundstück aus, um die Verfärbung durch den Lippenstift weniger auffallen zu lassen. Diese Marke hatte keinen Erfolg. Abhängigkeiten… |
Jagdgalopp Vorstellung für die Zuschauer
siehe Herbstjagd.de Groß und klein Ponies halten gut mit
siehe Herbstjagd.de Im Schritt Der Master vorneweg
siehe Herbstjagd.de Das erste Feld springt Das Hindernis hat schon gelitten
siehe Herbstjagd.de Über den Acker Das Pony ganz von
siehe Herbstjagd.de Sprung über den Graben Der Reiter ging verloren
siehe Herbstjagd.de |
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