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› Tagesritt zur Hirschalm Ein Multitalent in seinem Element von
So beginnt der allgemeine Prospekt des » Regionalverbands Mühlviertler Alm. Besser könnte ich es nicht ausdrücken, außer durch Fotos, die diese Eindrücke belegen. In dieser Woche biete ich außer den Illustrationen zu diesem Artikel wieder sechs Poster an, die Sie erfreuen sollen (› Poster zu Ausgabe 319). Ich teste die Poster selber aus und kann bezeugen, daß ich sie sehr genieße. Natürlich dürfen Sie die Poster auch ausdrucken und an die Wand hängen – schließlich sieht man den Desktop nicht so häufig. In der Auflösung 1600x 1200 (und auch weniger) drucke ich auf meinem Laserdrucker flächenfüllend mit sehr gutem Ergebnis – was ich zunächst gar nicht für möglich gehalten hätte. Seit ich weiß, daß das menschliche Auge nicht mehr als 1, 5 Millionen "Bildpunkte" wahrnehmen kann, wundere ich mich nicht mehr. Zwei Megapixel reichen also allemal aus, und zwar für ein Bild beliebiger Größe. Was will man mehr, wenn man keine Vergrößerungen machen will? Das habe ich normalerweise nicht nötig, weil ich den richtigen Bildausschnitt in der Regel durch den Zoom bestimmen kann. Aus dem Sattel daraus habe ich allerdings fast immer Weitwinkelaufnahmen gemacht, denn das entspricht der Wahrnehmung am besten. Als Poster biete ich die Motive in unterschiedlichen Auflösungen an, bis hin zur Originalauflösung der Kamera. Aber was sind schon sechs Poster, wenn man einen Tagesritt dokumentieren will? Ich habe am Freitag knapp 400 Bilder geschossen. Die kann ich nicht alle als Poster anbieten. Statt dessen habe ich die schönsten Fotos ausgewählt und einen Bildschirmschoner mit 180 Fotos zusammengestellt, der das Geschehen wesentlich besser dokumentieren kann als einzelne Poster (› Pferdereich Mühlviertler Alm, Freitag). In der Voreinstellung wird jedes Bild zehn Sekunden gezeigt, also sechs in der Minute. Damit braucht die "Diashow" 30 Minuten – eine recht lange Zeit für ungeduldige Zeitgenossen. Deshalb habe ich diese Sammlung noch einmal aufgeteilt in Vormittag und Nachmittag zu jeweils 90 Bildern (› Pferdereich Mühlviertler Alm, Freitag Vormittag, › Pferdereich Mühlviertler Alm, Freitag Nachmittag). Wenn ich die Bilder bearbeite, beurteile ich diese natürlich in Bezug auf das gerade herrschende Licht – scheint die Sonne, ist es trüb, oder gar Nacht? Etwas anderes bleibt mir gar nicht übrig. Über die Lichtverhältnisse beim Betrachten hingegen kann ich gar nichts wissen – außer daß diese mit höchster Wahrscheinlichkeit unterschiedlich sind. Außerdem kommt auch noch die Ungewißheit bezüglich der Monitore hinzu, die diese Bilder darstellen müssen. Ob der Betrachter dasselbe Vergnügen wie ich haben wird, kann ich daher nicht ahnen. Hoffen wir also, daß Sie an diesen Aufnahmen Vergnügen finden, auch wenn die Aufbereitung nicht in jedem Fall optimal wirken kann. Wenn die Sonne scheint, wirken die Bilder vielleicht zu flau, ist es dunkel, wirken sie vielleicht zu grell. Glücklicherweise stellt sich das menschliche Auge in gewissem Umfang auf die Verhältnisse ein und kompensiert automatisch – man gewöhnt sich. Auf jeden Fall wirken die Fotos bildschirmfüllend am besten – größer geht es nun mal nicht, näher kann man dem Erleben vor Ort am Bildschirm nicht kommen. Eitel Sonnenschein… |
› Rassenfrage von Der Pferdemarkt kann unter verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert werden. Die naheliegende Gliederung ist die nach Rassen. Was eine Rasse ist, bestimmt der zuständige Verband. Es muß also erst einmal einen Verband geben, der anerkannt ist und befugt ist, die Rassezugehörigkeit zu bestätigen. Pferde, die keine solche Betätigung besitzen, gehören keiner Rasse an. Klingt einfach, ist es aber offenbar nicht, denn immer wieder fallen mir Anzeigen auf, wo ein Pferd angeblich zwei verschiedenen Rassen angehört. Nun gibt es Grenzfälle, aber in den meisten Fällen kann das einfach nicht sein. Wer glaubwürdig im Markt auftreten will, sollte sich also genau überlegen, welcher Rasse sein Pferd angehört. Außerdem sollte man sein Pferd vielleicht präzise und vorteilhaft darstellen. Das betrifft nicht nur die Beschreibung durch Worte, sondern auch die Darstellung durch Bilder. Man kann auch Pferde sehr schön herausputzen. Schließlich geht es nicht nur darum, welchen Preis man erzielen kann, sondern auch darum, ob man überhaupt einen Käufer findet. Denn der Markt ist gesättigt. Manche Anbieter können offenbar sehr schnell ihr Pferd angemessen vermitteln. Man schaue sich nur die Äußerungen an, die gemacht werden, wenn eine Anzeige gelöscht wird (› Zitate). Andere wiederum sind frustriert. Warum wohl? Es lohnt sich mit Sicherheit, die Anzeigen anderer Leute zu studieren und sich zu fragen, bei welcher Anzeige man wohl Lust hätte, den Kontakt aufzunehmen, und woran das wohl liegt. Alles neu macht der Mai Wie Sie sehen, habe ich mir ein neues Bild spendiert. Sollten Sie dieses Editorial zum erstenmal lesen, fällt Ihnen natürlich nichts auf. In der letzten Woche habe ich noch ein Bild aus den letzten Tagen des Jahres 2004 verwendet – Untertitel Winter 2004. Da der Frühling nun seinem Höhepunkt entgegengeht, mag ich ein solches Winterbild nicht mehr sehen. Das Bild, das ich jetzt stattdessen verwende, habe ich im Bahnhof von Hannover gemacht, als ich auf dem Wege nach Österreich war. Ich spiegele mich … |
› Tipps zur Weidehaltung II Von Anhand eines negativen Beispiels hatte ich in der letzten Woche gezeigt, dass die Auswahl eines Weideplatzes durchaus eine wohlüberlegte Sache sein sollte. Schauen Sie sich dabei zuerst einmal die Lage der betreffenden Weide genau an. Weiden direkt in Autobahnnähe sind zwar bequem erreichbar, stellen aber aufgrund des erhöhten Bleigehaltes im Gras nicht gerade eine gesunde Aufwuchsmöglichkeit dar. Außerdem können solche Plätze auch von anderen Menschen ohne viel Aufwand besucht werden, was ebenfalls viele Gefahren birgt. Vergessen Sie nicht, dass es viele gedankenlose und unwissende Menschen gibt, die den Pferden z.B. schimmeliges Brot (kann Kolik bewirken) oder Fallobst (kann bei gierigen, unvorsichtigen Jungtieren zur Schlundverstopfung und damit sogar zum Tod führen) verfüttern, und denken Sie natürlich auch an geistig gestörte bzw. perverse Individuen, die als so genannte Pferdeschlächter immer wieder auf Weiden vor allem nachts ihr Unwesen treiben. (Ich habe zwei Pferde auf so grausame Weise sterben sehen und würde meine Tiere niemals solchen Gefahren aussetzen.) Bei eher entlegenen Weiden, die von den jeweiligen Betreibern meist nur in unregelmäßigen Abständen besucht werden, besteht wiederum die Gefahr, dass z.B. ein verletztes oder krankes Pferd nicht rechtzeitig bemerkt wird und somit jede Hilfe zu spät kommt oder durch die Verzögerung zusätzliche Komplikationen entstehen. Eine abseits stark befahrener Straßen gelegene, möglichst nicht gut einsehbare Weide, die von ihren Besitzern verlässlich täglich kontrolliert wird, wäre bezüglich dieser Problematik die beste Variante, wie sie allerdings leider nicht sehr häufig zu finden ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Umzäunung der Weide, und auch da ist es schwierig, eine ausbruchsichere und zugleich pferdefreundliche Lösung aufzutreiben, die für den Vermieter der Weide auch vom Preis her rentabel ist. Immer noch werden bevorzugt niedere Stacheldraht- oder Elektrozäune verwendet, die viele Verletzungs- und Ausbruchsmöglichkeiten bieten. Holzzäune wären zwar in stabiler Ausführung (Dünne, leicht zersplitternde Bretter können Pferde unter Umständen lebensgefährlich verletzen!) die beste Variante, sind aber vor allem auf sehr großen Weiden nicht erschwinglich. Bei billigen Maschendrahtzäunen besteht wiederum die Gefahr des Hängenbleibens mit den Hufen im unteren Teil des G _… |
Morgenstimmung Auf Feldwegen ins Hügelland Die kleine Naarn Tosend und rauschend Auf der Brücke Das Wasser schäumt und strudelt Blick auf Unterweißenbach Ludwig vorn, links oben Kaltenberg Steil bergauf: der Saleggwald Gleißendes Licht von der Kuppe Gleich daheim beim Gstöttner Alternativer Aufstieg zum Reitplatz |
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