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Angebot der Woche   Magazin Magazin, Ausgabe 319, erschienen am 08.05.2005

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Eifelscout


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Eifel- und Ardennen-Scout Karl Lindemann

Reiten in Eifel und Ardennen: ein unvergeßliches Naturerlebnis

Angebot für Kalenderwoche 2005-19

Foto: Elke Schwabowski, Senden
Die Landschaft:
Die Eifel mit der vorgelagerten Ebene bis zur Kölner Bucht und die Ardennen

Im Viereck zwischen den Städten Aachen, Köln, Koblenz und Trier liegt eine Mittelgebirgslandschaft von überraschender Urtümlichkeit und Schönheit: die Eifel. Sie wird im Osten vom Rheintal und im Süden von der Mosel begrenzt.

Vulkanhügel und Kraterseen im Osten, karge Hochebenen mit ausgedehnten Wäldern und Mooren im Nordwesten, beeindruckende Felslandschaften und Flußtäler im Südwesten geben der Landschaft ihr charakteristisches Gepräge. Die Geologie, ein steter, kleinräumiger Wechsel von saurem Sedimentgesteinen, Kalk, Sandstein und vulkanischen Ablagerungen, bedingt eine reichhaltige Flora und Fauna. Kalkmagerrasen mit einer Vielzahl von Orchideen und anderen seltenen Pflanzen, Buchen- und Eichenwälder, Trockenbiotope auf Vulkanaschen, sumpfige Bachauen bringen den naturkundlich Interessierten zum Schwärmen.

Ein großer Teil der Eifel ist durch Landwirtschaft geprägt. Bedingt durch die Höhe (bis zu 800 m über NN, im Schnitt 300 bis 500 m) bedeutet das meistens Weidewirtschaft mit Viehhaltung zur Milch- und Fleischproduktion. Ackerbau findet nur in klimatisch und geologisch begünstigten Bereichen statt. Das Vieh wird überwiegend noch traditionell gehalten, Fleisch- und Milch"fabriken" sind nicht die Regel. Der Erholungssuchende kann sich noch an Kühen auf den Weiden und Schafherden auf den Trockenflächen erfreuen. Duftende Heuernte gibt es noch, auch wenn der überwiegende Teil des Futtergrases als Silage für den Winter konserviert wird.

Die Besiedlungszentren erscheinen den Menschen aus den Ballungsgebieten als idyllische Städtchen und sind überschaubar, auch wenn sie sich in letzter Zeit durch Neubaugebiete und Industrieflächen in das Umland hineinfressen. Die kleinen Dörfer haben zum Teil noch ihren ursprünglichen und gebietstypischen Charakter bewahrt. Die Straßenverbindungen und damit die Anbindung an die Ballungszentren sind gut (bis zu gut, vom Pferderücken aus gesehen).

Auch historisch bzw. kulturell hat die Eifel einiges zu bieten: von den Relikten der Römerzeit über die Burgen und Ortskerne des Mittelalters bis zu den widersinnigen Überbleibseln des letzten Krieges (Westwall).

Für den Reisenden mit eigenem Pferd ist die Eifel ebenfalls sehr reizvoll, aber auch anspruchsvoll. Riesige Wälder wechseln mit wildromantischen Bachtälern und ausgedehnten Weideflächen. Von den Höhen aus bieten sich oftmals grandiose Fernblicke, die Orte kuscheln sich regelrecht in die Täler.

Der stetige Wechsel von bergauf und bergab kann für Pferde, die das nicht gewöhnt sind, recht anstrengend sein. Die Tagesetappen dürfen nicht zu groß gewählt werden. Leider sind die landwirtschaftlichen Wege oft grob geschottert, manchmal sogar asphaltiert, und die nicht befestigten Wege werden bei feuchter Witterung schnell zu glitschigen Schlammpisten. Auch hierauf muß bei der Streckenplanung Rücksicht genommen werden. Ein Hufschutz – am Besten mit Gleitschutz – ist für die Pferde unverzichtbar, ausreichendes Training vor der Reise sollte selbstverständlich sein.

Nach Norden zu fällt das Gelände über die Voreifel in die Ebene der Zülpicher Börde und dann – über das Vorgebirge der Ville hinweg – in die Kölner Bucht ab. Hier wird vorrangig Ackerbau betrieben, bis hin zu einem Zustand, den man als "Agrarwüste" bezeichnen kann.

Dazwischen gibt es aber immer wieder nette Bereiche, besonders entlang der Flußläufe, auch sind die Orte oftmals sehr alt und überall finden sich alte Gemäuer und Wasserburgen. Die untergeordneten Wirtschaftwege sind oftmals grasbewachsen und schnurgrade – ideal für lange Galoppaden. Die Pferde kommen hier richtig in Fahrt und es können lange Strecken am Tag geschafft werden.

Im Prinzip ist es möglich und durchaus reizvoll, von der Eifel aus bis an den Rand der Ballungsgebiete um Köln, Bonn und Aachen zu reiten. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg, von den Städten hinauf in die Berge, eine erlebnisreiche und schöne Reise.

Im Westen geht die Eifel nahtlos in das Waldgebirge der Ardennen in Belgien, Luxemburg und Frankreich über. Die Wälder sind noch riesiger, die Dörfer noch uriger. Das System der Wirtschaftswege, die der Pferdereisende meistens benutzt, ist anders konzipiert als bei uns, und eine Verknüpfung der angenehm zu reitenden Strecken schwierig. Hier müssen noch viele Trails gefunden und Kontakte zu Einheimischen geknüpft werden, um die Schönheit dieser Gegend für Roß und Reiter zu erschließen.

Siehe  Messe/Eifelscout/Unser Land
Keppel


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Wöchentlich neu erscheinende Fachartikel

Heidis Beratungsseite für Pferdefreunde

Angebot für Kalenderwoche 2005-19

21, 90 EUR
Auszüge aus dem Pferderoman
» Arabische Träume


von Heidelinde Keppel

 Folge 9 · Folge 10


...So, nun war es endlich soweit! Die Woche der schriftlichen Maturaprüfungen war überstanden, und Linda konnte nun ihrer Reitlehrerin und Frau Linshalm mitteilen, dass sie sowohl den Ferienjob als auch die Betreuung von Lady übernehmen durfte. Unerwarteterweise hatte sie von ihren Eltern auch noch ein vorverlegtes Maturageschenk bekommen. Es handelte sich dabei um ein nicht mehr ganz neues, aber funktionstüchtiges Mofa, womit sie unabhängig von ihrer Mutter in den Reitstall fahren konnte, wann immer sie wollte. Für die meisten ihrer Schulkameradinnen wäre dieses Geschenk wohl zu schäbig gewesen, doch Linda war wirklich überglücklich darüber. Erstens wusste sie es durchaus zu schätzen, dass sich ihre Eltern das Geld dafür förmlich vom Mund abgespart hatten, und zweitens gab ihr dieses Gefährt ein Gefühl der Freiheit und Selbständigkeit. Es war Samstag, so gegen 16 Uhr, als Belinda mit ihrer Neuerrungenschaft auf den Parkplatz des Reitstalls einbog. Sie hatte für den Weg zwar etwa fünfzehn Minuten länger als mit dem Auto gebraucht, aber sie war stolz, ihn ohne Pannen geschafft zu haben. Nicht einmal ein Stoppschild hatte sie übersehen, wovor ihre Mutter die größte Panik gehabt hatte. Linda stellte ihr Mofa ab und betrat das Hauptgebäude, in dem sich unter anderem die Reithalle und etwa dreißig der insgesamt sechzig Pferdeboxen befanden. Es waren dies so genannte Innenboxen, denn sie vergönnten ihren Insassen keinen Ausblick ins Freie. Dafür hatten sie den Vorteil, dass sie im Sommer angenehm kühl und fast ohne störende Insekten waren. Hier befanden sich die Schulpferde und auch einige Privatpferde, die ständig trainiert wurden. Da für sie zusätzliche Bewegung nicht so wichtig war, kamen sie nur stundenweise auf die Weide. Im Gegensatz dazu konnten sich die Bewohner der – im nächsten Trakt anschließenden – Außenboxen tagsüber frei bewegen. An jede Box grenzte an der Außenseite ein kleiner Paddock – ein Auslauf von drei mal zehn Meter – an. Bei geöffneter Tür hatten die Pferde die Möglichkeit, zwischen einem Aufenthalt im Freien und im Stall zu wählen. Ganz nach Lust und Laune konnten sie umherwandern oder auch ruhen. Gut verträgliche Tiere teilten sich zu zweit einen doppelt so großen Platz. Ein Tor am Ende jedes Paddocks führte zu einer gemeinsamen weitläufigen Wiesenkoppel, welche die Tiere bei Schönwetter stundenweise abwechselnd in kleinen Gruppen benutzen durften. In diesen Außenboxen befanden sich überwiegend Jungpferde, aber auch Freizeitpferde und ältere Tiere, die weniger oder gar nicht geritten wurden und deshalb auch mehr freie Bewegung brauchten. Etwas abseits von den anderen stand noch ein kleines Gebäude, nämlich der Abfohlstall, der den Mutterstuten und ihren Fohlen vorbehalten war und derzeit eben auch Lady beherbergte. Dorthin zog es Linda unwiderstehlich, doch zuerst wollte sie noch rasch Romeo und den anderen Schulpferden einen Besuch abstatten. Sie hatte frische Karotten aus dem eigenen Garten für ihr Traumpferd mitgebracht, wollte aber auch den anderen eine Kostprobe zukommen lassen. Als das Mädchen nun beim Vorbeigehen auch einen neugierigen Blick in die Reithalle warf, sah es, dass Frau Wegner gerade eines ihrer Jungpferde longierte. Heftig schnaubend und mit kraftvollen Tritten umrundete der Dreijährige in noch etwas unregelmäßigen Kreisen seine Trainerin. Belinda wollte die beiden nicht bei der Arbeit stören und wandte sich nach einem kurzen Gruß wieder zum Gehen, doch ihre Reitlehrerin ließ das Pferd sofort anhalten und rief ihr hinterher: „Falls du zu deiner neuen Favoritin möchtest, musst du dich noch ein bisschen gedulden. Frau Linshalm macht gerade einen Spaziergang mit ihr. Ich glaube, sie möchte sich auf diese Weise von ihr verabschieden, da sie in den nächsten drei Wochen wahrscheinlich keine Zeit haben wird, sie zu besuchen. Es ist also sicher besser, du störst sie einstweilen nicht.“ Als Bettina das enttäuschte Gesicht des jungen Mädchens sah, lachte sie: „Na, nun sei doch keine Trauerweide, du wirst deinen Liebling noch oft genug sehen. Oder hast du etwa die Matura nicht geschafft?“ „Natürlich habe ich die schriftlichen Prüfungen bestanden! Ich weiß zwar noch keine genauen Noten, aber es ist alles gut gegangen. Ich habe auch die Erlaubnis bekommen, bei dir zu arbeiten und Lady zu betreuen“, strahlte Linda voller Vorfreude. „Na also, dann ist ja alles in Ordnung, und du kommst auch gerade zum richtigen Zeitpunkt. Wenn du willst, kann ich dir jetzt das Longieren beibringen.“ „Aber wenn ich etwas falsch mache, schade ich womöglich deinem jungen Pferd!“, äußerte das junge Mädchen angstvoll seine Bedenken. „Natürlich kannst du Sylvester nicht gleich selbst longieren“, stellte Bettina mit einem Schmunzeln richtig. „Du sollst mir nur einmal bei der Arbeit zusehen, und ich erkläre dir die einzelnen Handgriffe. Später kannst du es dann bei einem ruhigeren Schulpferd selbst probieren.“ „Ach so, dann ist es ja gut“, meinte Belinda erleichtert. „Natürlich würde ich das Longieren gern erlernen, wenn du mir das zutraust.“ „Warum denn nicht? So schwer ist es auch wieder nicht. Außerdem bin ich der Meinung, dass man fast alles erlernen kann, wenn man nur wirklich will und auch bereit ist, hart dafür zu arbeiten. Also, komm schon endlich her, damit wir anfangen können, denn um 17 Uhr habe ich bereits die nächste Unterrichtsstunde“, drängte Frau Wegner zur Eile....  Folge 11

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SNE


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Schule für Neues Erdbewußtsein

Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd

Angebot für Kalenderwoche 2005-19

Who is who


Die Landschaft …

… ist beseelt. Die Schwingung ist erhöht. Die Bäume sprechen. Die Kraftplätze sind aktiv.

Einspüren, einfühlen, in die Stille gehen und die Beseeltheit der Natur erkennen – all das fällt hier leicht.

Die Pforten zu außergewöhnlichen Wahrnehmungen sind geöffnet. Alle Menschen sind willkommen.



Die Pferde

Pferde sind trotz ihrer starken Persönlichkeiten klare Wesen. Sie sind wild. Sie sind frei. Sie sind Teil der Natur. Und doch sind sie uns ganz nahe.

Sie sind Mittler zwischen den Welten, wohltuende Begleiter auf unseren Lebens- und Entwicklungswegen.

Pferde sind wahrhaftige Lehrmeister. All das können sie sein, wenn der Mensch sie sein läßt. Die Pferde der Loutzviller Mühle dürfen stark sein, dürfen wild sein, dürfen ganz Pferd sein. Darum sind sie etwas ganz Besonderes.

Siehe  Messe/SNE/Who is who
 
3 Datensätze

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 319 vom 13.05.2012
Hauptartikel  Tagesritt zur HirschalmPferdemesse  Messe: BESWEditorial  Editorial: RassenfrageTip  Tip: Weidehaltung IIKolumne  Vorgestellt: Erich Busch
Poster  Poster: MorgenstimmungPferdemesse  Messe: BachlLeserbriefe  Leserbriefe Neue MesseseiteAngebot_der_Woche  Angebot der Woche
Pferdemesse  Messe: PferdekutschenGesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdeanzeigen  PferdeanzeigenPferdemesse  Messe: STAHL
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