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RassenfrageDer Pferdemarkt kann unter verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert werden. Die naheliegende Gliederung ist die nach Rassen. Was eine Rasse ist, bestimmt der zuständige Verband. Es muß also erst einmal einen Verband geben, der anerkannt ist und befugt ist, die Rassezugehörigkeit zu bestätigen. Pferde, die keine solche Betätigung besitzen, gehören keiner Rasse an. Klingt einfach, ist es aber offenbar nicht, denn immer wieder fallen mir Anzeigen auf, wo ein Pferd angeblich zwei verschiedenen Rassen angehört. Nun gibt es Grenzfälle, aber in den meisten Fällen kann das einfach nicht sein. Wer glaubwürdig im Markt auftreten will, sollte sich also genau überlegen, welcher Rasse sein Pferd angehört. Außerdem sollte man sein Pferd vielleicht präzise und vorteilhaft darstellen. Das betrifft nicht nur die Beschreibung durch Worte, sondern auch die Darstellung durch Bilder. Man kann auch Pferde sehr schön herausputzen. Schließlich geht es nicht nur darum, welchen Preis man erzielen kann, sondern auch darum, ob man überhaupt einen Käufer findet. Denn der Markt ist gesättigt. Manche Anbieter können offenbar sehr schnell ihr Pferd angemessen vermitteln. Man schaue sich nur die Äußerungen an, die gemacht werden, wenn eine Anzeige gelöscht wird (› Zitate). Andere wiederum sind frustriert. Warum wohl? Es lohnt sich mit Sicherheit, die Anzeigen anderer Leute zu studieren und sich zu fragen, bei welcher Anzeige man wohl Lust hätte, den Kontakt aufzunehmen, und woran das wohl liegt. Alles neu macht der Mai Wie Sie sehen, habe ich mir ein neues Bild spendiert. Sollten Sie dieses Editorial zum erstenmal lesen, fällt Ihnen natürlich nichts auf. In der letzten Woche habe ich noch ein Bild aus den letzten Tagen des Jahres 2004 verwendet – Untertitel Winter 2004. Da der Frühling nun seinem Höhepunkt entgegengeht, mag ich ein solches Winterbild nicht mehr sehen. Das Bild, das ich jetzt stattdessen verwende, habe ich im Bahnhof von Hannover gemacht, als ich auf dem Wege nach Österreich war. Ich spiegele mich im ICE auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig. Das Bild ist allerdings so merkwürdig, daß ich es erklären muß. Bei einer Digitalkamera würde man den kleinen Monitor verwenden, um nicht die Kamera vor dem Auge zu haben, aber leider ist der kaputt. Zwar habe ich noch Garantie auf dem Ding, aber es ist mir so unentbehrlich, daß ich es nicht missen kann. Eigentlich ist das ein gutes Zeugnis. Der Defekt ist vielleicht meine Schuld. Ich gehe nicht immer sehr pfeglich mit dem Gerät um. Aber trotzdem: Das Bild als solches gefällt mir. Vielleicht gefällt es Ihnen auch.
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