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Autor Johann F. Dobler
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Mensch - Pferd - Management Ein Outdoor-Seminar der besonderen Art.
Im ersten Teil mit dem Motto „Wer nichts sieht, muss sich auf den anderen verlassen können“ geht es darum, den Umgang mit unbekannten Situationen zu üben, den Teamgeist zu fördern, Hierarchien zu durchbrechen versuchen, Betroffene als Beteiligte zu gewinnen, Strategien zu entwickeln, das Vertrauen aufzubauen und den Kooperationsstil zu erkennen.
Der zweite Teil in der Begegnung mit Pferden nach dem Motto „Dialog zwischen Mensch und Pferd, ein Weg der Freiwilligkeit und Freundschaft“ befasst sich mit Wahrnehmung, Intuition und Reflexion. Wir versuchen, eine Kommunikationsebene durch Offenheit, Lebendigkeit und Kreativität zu schaffen. Je nach Situation fördern Sie Ihre Führungskompetenz und gewinnen so an Persönlichkeit. Dies erreichen Sie mit einer klaren Entschlossenheit oder durch betonte Gelassenheit, aber auch mit einer speziellen Verbundenheit. Das vorurteilslose Pferd dient hier als klarer Spiegel und akzeptiert den Menschen mit Ehrlichkeit, Vertrauen, Zielstrebigkeit und mentaler Stärke. Es erkennt sicheres Auftreten sowie Unsicherheiten und spürt, ob sich der Mensch ihm mit einer natürlichen Autorität begegnet oder sich hinter einer Maske versteckt.
Die persönlichen Erkenntnisse werden im Seminar laufend durch Sie festgehalten, verankert und können so umgehend für den Führungsalltag nutzbar gemacht werden.
Die Outdoor-Seminare finden in San Jon (Engadin) › www.sanjon.ch statt und sind für Personen in allen Führungsebenen geeignet. Erfahrungen im Umgang mit Pferden sind nicht erforderlich.
Angewandte Methoden: Einzelarbeit, Gruppenarbeit, praktische Übungen in freier Natur und im Dialog mit Pferden sowie Videoanalysen, Lehrgespräche, Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch und Diskussionen.
Sind Sie interessiert?
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JFD TRAINING
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4852 Rothrist
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Kurzmeldungen Kurzmeldungen TV-Tipps Freitag, 29. Juli, - ZDF, 16.15 bis 17 Uhr: ZDF SPORTextra: EM Dressur in Hagen aTW
Samstag, 30. Juli - Terra Nova, 8 bis 8.30 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
· NDR, 13.45 bis 14.30 Uhr: Rivalen der Rennbahn Sonntag. 31. Juli - ZDF, 12.45 bis 13.30 Uhr: ZDF SPORTextra: EM Dressur in Hagen aTW
- XXP, 19 bis 20.15 Uhr: Pferdezeit
- HR, 20.15 bis 22 Uhr: Reiterglück und Pferdeträume
Montag, 1. August: - Terra Nova, 18.30 bis 19 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
Dienstag, 2. August - Terra Nova, 8 bis 8.30 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
- Terra Nova 15 bis 15.30 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
Mittwoch, 3. August - Eurosport, 20.15 bis 21.15 Uhr: FEI Nations Cup Super League, Hickstead/GBR
Freitag, 5. August - Terra Nova, 18.30 bis 19 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
Samstag, 6. August - Terra Nova, 8 bis 8.30 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
- SWR, 17 bis 18 Uhr: "Sport am Samstag", u.a. mit CSI Hachenburg
· vox, 18:30 bis 19.10 Uhr: hundkatzemaus - SWR, 21.50 bis Uhr: Schätze des Landes. Das Gestüt Marbach
Sonntag, 7. August - vox, 12.35 bis 13.15 Uhr: hundkatzemaus
- SWR, 15 bis 16 Uhr; "Sport Extra", CSI Hachenburg live
Montag, 8 August - Terra Nova 18.30 bis 19 Uhr: Planet Today – Pferd und Reiter
Dienstag, 9. August - HR, 14.40 bis Uhr: Sandras Tier-TV
Mittwoch, 10. August - Eurosport, 21.30 bis 22.30 Uhr: FEI Nations Cup, Dublin/IRL
Mittwoch, 24. August - Eurosport, 19.30 bis 20.30 Uhr: FEI Nations Cup, Bratislava/SVK
- Eurosport, 20.30 bis 21 Uhr: Internationales Turnier von Vimeiro/POR
Mittwoch, 31. August - Eurosport, 10 bis 11 Uhr: FEI Nations Cup Super League, Aachen
Weitere TV-Tipps im Internet unter › www.pferd-aktuell.de Schleswig-Holstein gewinnt Länderwertung beim Bundes Pferdefestival Warendorf (fn-press). Das Team vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein hat die Länderwertung beim Bundes-Pferdefestival in Warendorf gewonnen. Mit 1.049 Punkten setzten sich die Teilnehmer aus dem Norden an die Spitze der elf Landesverbandsteams. Platz zwei ging an die Mannschaft vom Pferdesportverband Rheinland (978). Dritter wurde das Team vom Pferdesportverband Rheinland-Pfalz (935). Ergebnisse unter › www.bundespferdefestival.de . Bo Informationstage „Pferdwirt“ Nidderau-Heldenbergen/München (fn-press). Sie wollen den Beruf des Pferdewirts erlernen? Die Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrerverband informiert Interessierte und ihre Eltern am Freitag, 9. September, in München-Riem (Olympia-Reitanlage und Bayerische Landesreit- und –fahrschule) und am Samstag, 24. September, in Nidderau-Heldenbergen (Reitanlage an der Naßburg) über den Beruf des Pferdewirts mit den Schwerpunkten Reiten sowie Zucht und Haltung. Einer theoretischen Einführung (um 10 Uhr) zum Berufsbild folgt das Vorreiten vor einer „Testkommission“ (Reitzeug und Reitkappe erforderlich) mit anschließender Einschätzung der reiterlichen Fähigkeiten. Teilnehmer, die eine Empfehlung erhalten, werden zu einem ausführlichen Eignungstest in der Landesreit- und –fahrschule Rheinland in Langenfeld (3. und 4. Dezember) eingeladen. Hb Weitere Infos: Bundesvereinigung der Berufsreiter im Deutschen Reiter- und Fahrerverband, Telefon 02504/933433, Fax 02504/933430, E-Mail » geschaeftsstelle@berufsreiterverband.de, Internet www.berufsreiterverband.de . Paralympics-Reiterin moderiert ZDF-Sendung Mainz (fn-press) Bettina Eistel (Riepsd orf), dreifache Medaillengewinnerin der Paralympics Athen im Dressurreiten, moderiert ab dem 30. Juli 2005, immer samstags um 17.45 Uhr, die ZDF-Sendung „Menschen – das Magazin“. Die sympathische Schleswig-Holsteinerin wurde bei den Paralympics Athen 2004 erstmals einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Bilder der Contergan-geschädigten Reiterin, die mit dem Mund die Zügel ihres Pferdes führt, gehörten zu den eindrucksvollsten Bildern der Paralympics. Sie machten Bettina Eistel zu einem begehrten Interviewgast in vielen TV-Sendungen. „Ich fühle mich hier nicht als die Vorzeigebehinderte, sondern freue mich darauf, auf diese Weise auch dem Behindertensport mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen“, so Bettina Eistel. Für die Redaktion von „Menschen – das Magazin“ ist nicht die Behinderung der neuen Moderatorin ausschlaggebend, sondern ihre Professionalität und Ausstrahlung. Neben Stephan Greulich, dem langjährigen Moderator von „Menschen – das Magazin“ wird Bettina Eistel über die Sommerreihe hinaus voraussichtlich bei besonderen Events als Reporterin vor Ort durch die Sendungen führen. Mit ihrer neuen Tätigkeit als TV-Moderatorin ist Bettina Eistel die zweite Paralympics-Sportlerin, die beim ZDF moderiert. Seit den Paralympics Sydney 2000 ist DBS-Präsidiumsmitglied Matthias Berg ständiger Co-Moderator und Fachexperte im ZDF-Paralympics-Studio. DKThR/Hb Weitere Informationen: Deutscher Behindertensportverband e.V. – National Paralympic Committee Germany , Friedrich-Alfred-Str. 10; 47055 Duisburg; Telefon 0203/7174-171, Fax 0203/7174-178, E-mail » hartleb@dbs-npc.de, Internet › www.dbs-npc.de 1.500 Euro für Kuratorium gesammelt Hagen a.T.W./Georgsmarienhütte (fn-press). Einen Scheck über 1.500 Euro hat Sacha Eckjans (Warendorf), seit Juli neuer Geschäftsführer des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) entgegen nehmen können. Beim internationalen Reiterfestival auf Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stahlwerks Georgsmarienhütte bei den Zuschauern für das Therapeutische Reiten gesammelt. 1.200 Euro kamen auf diese Weise zusammen, die Georgsmarienhütte rundete den Betrag noch einmal auf. „Uns ist es wichtig, dass sich unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für gesellschaftliche Belange und die Förderung solch wichtiger Projekte interessieren“, so Klaus Lang, Geschäftsführer Personal der Georgsmarienhütte GmbH. Das Geld fließt in einen speziellen Fond, mit dem das DKThR im Aufbau befindliche oder in Not geratene Therapie-Höfe unterstützt. DKThR/Hb Pressekonferenz Turnier der Sieger Münster (fn-press). Ein hervorragendes Nennungsergebnis verspricht auch in diesem Jahr wieder spannenden Sport beim Turnier der Sieger vor dem Münsterschen Schloss (19. bis 21. August). Zur Pressekonferenz lädt der Westfälische Reiterverein von 1835 e.V. ein am Dienstag, 9. August, um 11 Uhr ins Hotel Mövenpick. Hb Anmeldung und Information: Pressestelle Turnier der Sieger 2005, Claudia Hoffmann, Telefon 0251/32809-45, Fax 0251-32809-47. Besonderheiten der hippologischen Taxation Schwaiganger (fn-press) Der Hauptverband landwirtschaftlicher Buchstellen (HLBS) veranstaltet am Montag, 26. September im Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger ein Grundlagenseminar für angehende und praktizierende Sachverständige mit dem Fachgebiet Zucht, Haltung und Bewertung von Pferden. Auf dem Stundenplan stehen die Grundlagen der Taxation, das Vergleichswertverfahren mit Hilfe der Nutzwertanalyse, die Herleitung von Wertveränderungen und das Ertragswertverfahren am Beispiel der Zuchthengsthaltung, vorgetragen von Diplom-Agraringieur Harald Völkel und Dr. Theo Schneider. Praktische Demonstrationen erläutern die Datenaufnahme, die Datenaufbereitung und die Wertermittlung. Das ganztägige Seminar beginnt um 9 Uhr und kostet 160 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erhalten zehn Prozent Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Informationen und Anmeldung: HLBS-Informationsdienste GmbH, Kölnstraße 202, 53757 Sankt Augustin, Telefon 02241/2565410, Fax 02241/2565420, › www.hlbs.de |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Distanzreiten Distanzreiten Deutsche Jugendmeisterschaft Distanzreiten Aylissa Zwickel holt sich den Titel Eisborn (fn-press). Aylissa Zwickel (Rosenfeld) ist die neue Deutsche Jugendmeisterin im Distanzreiten. Im sauerländischen Eisborn setzte sie sich mit ihrem Pferd Heiran de Lux gegen 18 Konkurrenten durch (reine Reitzeit: acht Stunden, 21 Minuten, 58 Sekunden). Den zweiten Platz und Titel der Vizemeisterin holte sich Sonja Erbele (Aidingen-Dachtel) mit Manthanah (08:38:23). Für die 13-jährige Stute – für die DJM zur Verfügung gestellt von Kaderreiterin Ines Liskow (Gechingen) – gab es am Tag nach dem 120 Kilometer langen Ritt durch das bergige, anspruchsvolle Gelände auch den begehrten Konditionspreis. Insgesamt beendeten zehn Paare die DJM in der Wertung. Wie schon die Jugendmeisterschaft 2004, so bot auch die DJM 2005 Spannung und Überraschung bis zuletzt. Wer vor einem Jahr bei der DJM in Tanneneck zugegen gewesen war, der musste bis zur dritten Tierarztkontrolle (Vet-Gate) an ein Déjà-vu-Erlebnis glauben. Der Ritt entwickelte sich zunächst wie 2004: Joana Al Samarraie (Rotenburg) mit Tamunis und Babette Frank (Heidelberg) mit Bashira führten gemeinsam mit großem Vorsprung. Damals lagen Glück und Drama nah beieinander: Babette Frank überritt zwar als erste die Ziellinie. Ihr fehlte aber die Qualifikation für die DJM, so dass sie zwar den 120 Kilometer langen internationalen Distanzritt (CEI), nicht aber den Titel gewann. Der ging an Joana Al Samarraie, die hinter der Heidelbergerin ins Ziel gekommen war. In Eisborn endete Al Samarraies Titelverteidigung beim dritten Stopp und nach 96 Kilometern. Sie zog das Pferd zurück, da Tamunis nicht mehr in Ordnung war. Also ging Babette Frank allein auf die letzte Etappe. So einfach sollte es für sie aber nicht werden, ihre Leistung und ihren Erfolg von 2004 zu wiederholen. So erreichte sie zwar auch dieses Mal als Erste das Ziel, hatte sich aber zuvor verritten. Die Ground Jury erlaubte ihr, die Strecke nachzureiten – immerhin rund zehn Kilometer – und dank ihres großen Zeitpolsters kam sie wieder als Erste ins Ziel. Dann aber kam das Aus: Bashira bestand die abschließende Verfassungsprüfung nicht. Für die 20-Jährige war das die letzte Chance auf einen nationalen Titel im Junioren/Junge Reiter-Alter. Für andere Teilnehmer ging die DJM besser aus. Zwar kamen Sonja Erbele mit Manthanah und Sonja Göbel (Schmallenberg) mit Said nach Babette Frank, und damit als neue Erste und Zweite ins Ziel. Aber auch sie hatten sich (an derselben Stelle) verritten und durften nachreiten. Während die beiden also aus dem 120 einen 130 Kilometer-Ritt machten, erreichte die DJM-Dritte von 2004, Aylissa Zwickel, das Ziel. Und ihr zehnjähriger Araberwallach Heiran de Lux bestätigte, dass man mit ihm auf das richtige Pferd gesetzt hatte. Aylissas Vater hatte das Pferd, mit dem seine 18-jährige Tochter nun Deutsche Jugendmeisterin wurde, erst vor kurzem von Belinda Hitzler (Dillingen) erworben. Für Sonja Erbele und Sonja Göbel hieß es schließlich Platz zwei und Platz drei (08:59:58). „Einige haben heute wirklich Pech gehabt. Besonders hat es mich für Babette geschmerzt. Für die Jugend-Weltmeisterschaften in Bahrain im Dezember ist damit aber nichts verloren. Die Longlist muss erst im Oktober stehen, “ sagte Roy Thiele (Hammelburg), im Verein Deutscher Distanzreiter und –fahrer (VDD) und im Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für den Jugend-Spitzensport zuständig. „Was mir sehr gut gefallen hat: Ich habe hier einige neue Kandidaten für den Jugendkader gesehen. Unsere Perspektiven für den Nachwuchs im Distanzsport sind sehr gut.“ Bo EM Distanzreiten in Compiégne/FRA Nominierung geändert Compiégne/FRA (fn-press). Die Longlist für die Europameisterschaften Distanzreiten, die vom 24. bis 28. August in Compiégne/FRA stattfinden, wurde vom Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) verändert: Nachdem Verena Müllers (Hattingen) Pferd Anou ausgefallen ist, rückt Georg Ording (Warendorf) mit Hedgard nach und gehört nun zum Team (in alphabetischer Reihenfolge) mit Melanie Arnold (Kirchheim/Teck) mit Nadira, Marianne Hähnel (Falkenstein) mit Baida in Nahar, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Iris de Soult, Ines Liskow (Gechingen) mit Rih Zara und Ulrike Pottrick (Bad Lauterberg) mit El Encantador. Auch bei den Reservereitern haben sich Änderungen ergeben. Als neue erste Reserve hält sich nun Martin Herrmann (Brebersdorf) mit Shahi xx bereit. Es folgen als Reservisten in dieser Reihenfolge Annika Gärtner (Moosach) mit Sparkfire und Susanne Kaufmann (Hohenstein) mit Fay el Rat. Das deutsche EM-Team wird von Roy Thiele (Karsbach), Mitglied im DOKR-Disziplinbeirat, als Equipechef und André Schoppmann (Oelde), im DOKR für die Disziplin zuständig, als Equipechef-Assistent begleitet. Des weiteren sind als Teamtierärztin Dr. Juliette Mallison (Göttingen), Hufschmied Nils Muche (Schneverdingen) und die Physiotherapeuten Cordula Kopf (Fallingbostel) für die Pferde und Corry Ullrich (Nagold) für die Reiter dabei. Bo Informationen zur EM unter › www.open-60.com . WM für junge Distanzpferde mit deutscher Beteiligung Compiégne/FRA (fn-press). Fünf Pferde aus Deutschland nehmen an den Weltmeisterschaften der jungen Distanzpferde (sieben und acht Jahre) teil, die am Sonntag, den 28. August in Compiégne/FRA ausgetragen werden. Die Aufgabe: Ein internationaler zwei-Sterne-Ritt (CEI**) über 119 Kilometer. Rebecca Arnold (Nürtingen) stellt den achtjährigen Vollblutaraber-Wallach Antaris April One (v. Ferment – Ibn Estasha) vor. Stefanie Arnold (Nürtingen) bringt die siebenjährige Vollblut-Araberstute Stute Zadeshka (v. Watazka ox – Santhos) an den Start. Martin Herrmann (Brebersdorf) präsentiert die achtjährige Württemberger Stute Whitney Aurea (v. World Man G – Pontiac xx). Mit Susanne Polzin (Nettersheim) im Sattel ist die achtjährige Vollblut-Araberstute Orlana (v. Sinus ox – Festival) dabei. Und unter seinem Reiter Detlef Schmelzer (Geilenkirchen) geht der siebenjährige im Rheinland gezogene Wallach Lasito (v. Lehnsherr GL – Saros xx) an den Start. Die Distanzpferde-WM findet im Rahmen der Europameisterschaften Distanzreiten statt, die zwei Tage zuvor als CEI**** (160 Kilometer) laufen. Sie wurde 2003 zum ersten Mal in Frankreich ausgerichtet. Im vergangenen Jahr nahmen rund 50 Pferde, vorgestellt von Reitern aus sieben Nationen, an der WM teil. Darunter aus Deutschland Belinda Hitzler (Dillingen), die mit Iris de Soult auf den elften WM-Platz kam. Dieses Jahr bestätigte der neunjährige Anglo-Araber-Wallach sein Langstreckentalent. Beim Proberitt (CEI***) für die Weltmeisterschaften 2006 in Aachen wurde Belinda Hitzler mit Iris de Soult Siebte und in der Wertung für die Deutsche Meisterschaft Dritte. Informationen zur WM unter › www.open-60.com . Bo |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Voltigieren Voltigieren Europameisterschaften Voltigieren Die Deutschen Teilnehmer Brescia/ITA (fn-press). Vom 4. bis 7. August finden im italienischen Brescia die Europameisterschaften im Voltigieren statt. Neben der Bundestrainerin Ursula Ramge (Warendorf), Equipechefin Dr. Andrea Schirmacher (Berlin) und Tierarzt Dr. Arnold Hülsey (Wachtendonk) werden die deutschen Farben durch folgende Teilnehmer vertreten: E i n z e l D a m e n Anja Barwig (21) aus Herrsching: Als mittlere von drei Schwestern hat sie im Alter von sechs Jahren, gemeinsam mit ihrer älteren Schwester, mit dem Voltigieren in Starnberg begonnen. Bereits mit 10 Jahren schaffte sie den Sprung in die erste Mannschaft und startete mit dieser bei zwei Deutschen Meisterschaften. Die eigentliche Erfolgsgeschichte fing für die Medizinstudendin 1999 an, als sie zum Voltigierverein Ingelsberg wechselte und somit unter der Leitung des Erfolgstrainers Alexander Hartl (Gauting) voltigieren konnte. „Ich bin dann gleich in die erste Mannschaft gekommen“, erinnert sich die damals 15-Jährige. 2000 gewann Anja mit den Ingelsbergern ihre erste Goldmedaille in der Mannschaft bei einer Deutschen Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde sie in Mannheim mit der Mannschaft Weltmeister. „Es ist das Miteinander, welches das Gruppenvoltigieren so schön macht“, sieht sie den besonderen Reiz dieses Mannschaftssports. „Im Einzelvoltigieren kann ich mich allerdings besser selbst verwirklichen“. Ihren Durchbruch im Spitzenvoltigieren hatte die Studentin 2004 mit der Bronzemedaille bei der DM. 2005 bestimmte sie bislang das internationale Voltigiergeschehen mit Siegen in Stadl Paura/AUT und Bern/SUI. Für die EM hat sie ihr Trikot und Programm auf das Thema Afrika abgestimmt. Die Idee hierzu bekam sie bei einem einmonatigen Pflegepraktikum in Afrika. In Italien wird Anja Barwig mit ihrem Pferd Magic Dream und Longenführer Alexander Hartl an den Start gehen. Annerose Dobler (26) aus Greifenstein. „Anno“, wie sie in der Voltigierszene gerufen wird, hat erst spät den Sprung ins EM-Aufgebot geschafft. „Wenn man so lange im Mittelfeld voltigiert, ist die Freude groß, wenn man es endlich geschafft hat“, zeigte sich die 26-Jährige über die Championatsnominierung sichtlich erleichtert. 2004 war sie bereits Reservevoltigiererin für die Weltmeisterschaften in Stadl Paura/AUT. In Abwesenheit der verletzten Weltmeisterin Nicola Ströh (Hamburg) nutzte die Referendarin in diesem Jahr mit einem zweiten Platz bei der Bundessichtung in Luhmühlen ihre Chance. Zum Voltigiersport hat sie bereits als kleines Kind gefunden. „Ich habe dann aber pausiert, weil es in unserem Verein kein Voltigieren gab und bin dann 1989 wieder richtig eingestiegen“. 1990 hatte sie ihr erstes Turnier mit der Mannschaft, 1995 begann Anno mit dem Einzelvoltigieren. „Voltigieren ist, wenn alles klappt, wie Schwerelosigkeit“. Diese Begeisterung versucht die angehende Mathe- und Sportlehrerin auch den Schülern an der Gesamtschule weiter zu geben, wo sie eine Voltigier-AG leitet. Annerose Dobler musste noch vor kurzer Zeit um ihre EM-Stute Kalinka bangen, die sich vor dem CVI in Bern verletzt hatte, aber in Italien wieder gesund an den Start gehen kann. Für die EM hat sie sich eine einstellige Platzierung zum Ziel gesetzt. Trikot und Kür hat sie zum Thema „Blade-Vampirjäger“ gestaltet. Longiert wird Annerose Dobler von ihrer Mutter Angela Lueder (Greifenstein). Ines Jückstock (32) aus Hamburg: Sie zählt zu den erfahrensten Sportlern in der Voltigierszene und voltigiert bereits seit 28 Jahren. „Begonnen hat alles im Stall meines Onkels“, erinnert sich die Steuerfachangestellte an ihre Anfänge zurück. 1982 kam sie dann zum Reitverein Hoisbüttel, für den sie bis heute voltigiert. Zunächst sammelte Jückstock ihre Voltigiererfahrungen in einer Gruppe der zweithöchsten Leistungsklasse B, bis sie 1987 mit dieser Gruppe den Aufstieg in die höchste Leistungsklasse A schaffte. Ein Jahr später begann sie mit dem Einzelvoltigieren, wobei der erste große Erfolg, die Bronzemedaille 1995 bei der EM, sieben Jahre auf sich warten ließ. „Es ist deutlich schwerer, sich in Deutschland für ein Championat zu qualifizieren, als dort vorne platziert zu sein“, hebt Jückstock das hohe Leistungsniveau deutscher Voltigierer hervor. 2005 siegte sie bei der Bundessichtung in Luhmühlen und gewann das CVI Saumur/FRA. Vier Bronzemedaillen hat die 32-Jährige bei Welt- und Europameisterschaften bisher gewonnen und Edelmetall strebt sie auch wieder bei der EM in Italien an. „Nach der Euro entscheide ich dann wie es weiter geht“, möchte sich Jückstock noch nicht hinsichtlich ihrer Zukunft festlegen. Ihre Kür- und das Technikprogramm hat sie auf den Musik- und Tanzstil „Charleston“ abgestimmt. In Italien wird sie mit ihrem Pferd Westpoint und ihrer Schwester Ruth Jückstock an der Longe an den Start gehen. E i n z e l H e r r e n Jan Bayer (30) aus Oldenburg: „Wenn Aladin Schnupfen hat, dann habe ich auch Schnupfen“, beschreibt er bildhaft die Beziehung zu seinem Erfolgspferd Aladin. „Wir haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, er duldet bei mir mehr als bei anderen Voltigierern“. Der bereits 19-jährige Fuchswallach Aladin steht seit 2000 Jan Bayer als Partner zur Verfügung, zuvor war er im Besitz des mehrfachen Welt- und Europameisters Christoph Lensing. Mit Aladin kam für Bayer auch der Durchbruch im nationalen und internationalen Sport. Mit der Bronzemedaille 2004 bei der WM in Stadl Paura/AUT und dem dritten Platz bei der EM in Saumur/FRA feierte Jan seine größten Erfolge. Über eine Klassenkameradin ist der angehende Sonderschullehrer 1988 zum Voltigiersport gekommen. „Die Verbindung Pferd, Turnen und Musikausdruck ist für mich das besondere am Voltigieren.“ Zuvor hatte er bereits über die Bekannten seiner Eltern Kontakte zu Pferden. Mit der Gruppe Bremen-Schimmelhof nahm er drei Mal an Deutschen Meisterschaften teil. 1991 wurde Jan als Einzelvoltigierer in das „kalte Wasser gestoßen“ – zunächst als Ersatzmann angereist – schließlich bei der DM starten musste. Beruflich schließt Bayer gerade sein Referendariat als Sonderschullehrer an einer Schule für körperliche und motorische Entwicklung ab. Der Inhaber der Trainer C-Lizenz Voltigieren vermittelt den Schülern den Voltigiersport und möchte demnächst auch eine Ausbildung zum heilpädagogischen Reiten/Voltigieren machen. Bei der EM startet Jan in der Kür zu den Klängen der Scorpions. „Hier kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen“. Im Technikprogramm möchte er eine Show zum Thema Afrika zeigen. Jan Bayer startet in Italien mit seinem Pferd Aladin und Longenführer Sven Henze. Gero Meyer (26) aus Hildesheim. Zunächst über seine Mutter, selbst einst leidenschaftliche Reiterin, zum Pferdesport gekommen, begann er im Alter von sechs Jahren mit dem Voltigieren. Anfangs voltigierte er in der Cloppenburger Mannschaft, bevor er 15-jährig mit dem Einzelvoltigieren startete. Zwei Dinge bestimmen das Leben des Studenten. Auf der einen Seite ist das der Sport, auf der anderen Seite ist es die Faszination für Holz. Meyer absolvierte nach dem Abitur eine Tischlerlehre und studiert momentan Holzingenieurwesen in Hildesheim. Zwischendurch gönnte sich der Hobbyjäger eine mehrmonatige Auszeit in Neuseeland und finanzierte sein Auslandsaufenthalt mit dem Bau von Bootshäusern, natürlich aus Holz. „Ich habe mir bereits 1998 einen Reiserucksack gekauft, um mir irgendwann den Traum Neuseeland zu erfüllen.“ Der 26-Jährige gewann 1999 die Europameisterschaften sowie bei Weltmeisterschaften 2000 und 2002 zweimal die Silbermedaille. Nach einer Voltigierpause 2003 feierte Gero in diesem Jahr erfolgreich seine Rückkehr in den Spitzensport. Mit dem dritten Platz bei der Bundessichtung in Luhmühlen und einem zweiten Platz beim internationalen Turnier in Bern/SUI sicherte sich der Wahl-Hildesheimer das Ticket für die EM-Teilnahme. „Wie immer möchte ich gut voltigieren und die Zuschauer begeistern.“ Dies versucht er mit einem Kürprogramm zu der Musik des russischen Eiskunstläufers Pluschenko. In Italien wird Gero Meyer mit seinem Pferd Robinson`s Wendy und Longenführerin Susanne Wahl (Göttingen) an den Start gehen. Kai Vorberg (23) aus Köln. Er hat im Voltigiersport beinahe alles gewonnen und reist als amtierender Weltmeister nach Italien. Fünf Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, drei Deutsche Meistertitel pflastern den Weg seines Erfolges, allerdings fehlt dem Kölner noch der Sieg bei einer Europameisterschaft. „Gold ist mein klares Ziel für die EM“, gibt Vorberg seine Marschrichtung an. „Wenn meine Pläne nicht aufgehen, dann gilt die volle Konzentration bereits den Weltmeisterschaften in Aachen 2006.“ Über seine Mutter zum Voltigieren gekommen, wurde er 1992, als er zum Zuschauen zur DM nach Schutterwald mitreiste, mit dem Voltigiervirus infiziert. „Eigentlich wollte ich mir das Reiten anschauen, da ich leidenschaftlicher Reiter war“, erinnert er sich. „Voltigieren hat im Vergleich zu den anderen Pferdesportarten eine größere athletische Komponente. Die Kombination von Pferdesport und Bewegung, das hat mich fasziniert.“ 1992 war Kai Ersatzmann für die erste Mannschaft der Jugendreitergruppe Köln, 1994 schaffte er den Sprung in die Stammformation und nahm 1995 an seiner ersten Deutschen Meisterschaft in Balve teil. Vorberg war nach seinem Abitur und seinem Wehrdienst als Sportsoldat, der erste Voltigierer als Zeitsoldat. Der Student möchte neben seinem Studium auch noch seine Ausbildung als Bereiter abschließen. In Italien wird er zum Discosound „Saturday Night Fever“ und im 70er Jahre Outfit seine Kür zeigen. Kai Vorberg geht in Italien mit seinem Pferd Picasso und Longenführerin Kirsten Graf (Bergisch-Gladbach) an den Start. S e n i o r T e a m VV Ingelsberg. Longenführer Alexander Hartl weiß wie man große Titel gewinnt. Die Ingelsberger reisen als Favorit nach Italien und wollen dort als amtierender Weltmeister auch den Europameistertitel nach Deutschland holen. International hat sich im Mannschaftsreglement einiges getan, so dass bei den Seniorteams seit Beginn des Jahres nur noch sechs statt bisher acht Voltigierer an den Start gehen dürfen. Darüber hinaus gibt es bei den Senior-Teams keine obere Altersgrenze für Gruppenvoltigierer mehr. Eine Änderung, von der auch der Doppelweltmeister und dreifache Deutsche Meister im Gruppenvoltigieren profitieren kann. In folgender Besetzung möchte das Team von Alexander Hartl in Italien mit dem Pferd Davidoff an den Start gehen: Susanne Schmidt (Markoberdorf/Alter 21), Tim-Randy Sia (Osnabrück/25), Sylvie Barwig (Herrsching/19), Regina Burgmayr (Kirchseeon/14), Rebecca Kohn (München/15), Lena Möhring (Zorneding/14) und Caroline Ostermaier (Forstinning/14). J u n i o r T e a m KölNeuss (Juniorteam) Die Juniorteams werden bei den Europameisterschaften ihre Premiere feiern. Erstmalig gibt es ein Championat für Gruppen mit Mitgliedern im Alter von 16 Jahren und jünger. Die deutschen Farben wird das KölNeuss Juniorteam vertreten, welches im Kern aus Mitgliedern der Mannschaften aus Köln und Neuss zusammengesetzt ist. Qualifiziert hat sich das Team beim erstmalig bundesweit ausgetragenen Nachwuchschampionat in Neubulach. Ob es für eine Medaille bei den Juniorteams reicht, wird sich zeigen, denn das KölNeuss Juniorteam hat sich bislang international noch nicht mit der Konkurrenz messen können. Unter der Longenführung von Alexandra Knauf (Köln) mit dem Pferd Key West starten in Italien: Sarah Gießler (Mainz/15), Ines Nawroth (Köln/14), Raissa Schopmans (Köln/15), Pia Engelberty (Köln/15), Jannika Derks (Dormagen/15), Sarah Kay (Sörup/12) und Pauline Riedl (Neuss/11). dp Voltigier-Kongress in Köln „Talentsuche & Talentförderung“ im Voltigiersport Warendorf (fn-press). Voltigierfreunde sollten sich den 30. September bis 2. Oktober 2005 rot in ihrem Kalender markieren. Denn dann startet im Rahmen der „Ausbildungsoffensive 2005“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) der erste Voltigierkongress zum Turniersport an der Sporthochschule Köln. Unter dem Motto „Talentsuche & Talentförderung im Voltigiersport“ laden die Deutsche Reiterliche Vereinigung und die Deutsche Sporthochschule Köln zur ersten Kooperationsveranstaltung dieser Art im Voltigiersport ein. Drei Tage lang steht die athletischste aller Pferdesportdisziplinen im Mittelpunkt des Geschehens und erstmals wird im Rahmen eines Kongresses die Brücke zwischen Sportwissenschaften und Voltigieren gebaut. Für die Veranstaltung konnten Experten aus den Sportwissenschaften und dem Voltigiersport gewonnen werden. Mit dabei sind als Referenten Bundes- und Landestrainer, Titelträger- und Bunderskadervoltigierer, Experten aus dem Leistungsturnen und renommierte Sportwissenschaftler, die Theorie und Praxis rund um den Voltigiersport vermitteln werden. Wer aber denkt, der Kongress richtet sich ausschließlich an Spitzensportler, der irrt. Alle Interessierten am Pferdesport, egal ob Voltigierer, Trainer, Richter oder Multiplikatoren, finden nützliche Tipps für die Ausbildung von Voltigierer und Pferd. Die Inhalte decken ein breites Spektrum ab und sind unterteilt in Vorträge und Praxiseinheiten. Während am Samstag die Räumlichkeiten der Sporthochschule mit ihren einzigartigen Sportanlagen im Mittelpunkt des Geschehens stehen, geht es am Sonntag in die Reithalle auf den Gut Scheurenhof in Pulheim. Die Teilnehmer erwartet ein Kongress in einem professionellen sportlichen Umfeld mit fachbezogenen und praxisnahen Themen. Auch Autogrammjäger werden auf ihre Kosten kommen, denn anlässlich des Kongresses veranstalten die Bundeskadervoltigierer an der Sporthochschule Köln ihr Aktiventreffen und werden ihre Eindrücke von den Europameisterschaften in Italien schildern. Am Samstag wird mit einer Vortragsreihe in den Kongress gestartet. Es werden Referate zu den Themen „Spezifische Verletzungen und Verletzungsprophylaxe im Voltigiersport“ , „Möglichkeiten der Videoanalysen im Training und Wettkampf“, „Athletiktraining für Voltigierpferde“, „Entwicklungen & Tendenzen im Voltigiersport“ aus sportwissenschaftlicher Sicht gehalten. Nachmittags werden in drei verschiedenen Worshops mit Praxisdemonstrationen, Beispiele für ein effektives „Konditions- und Koordinationstraining im Voltigiersport“ gegeben. Es werden „Talenttests für Voltigierer“ vorgestellt und „das Turnen als ergänzungstraining im Voltigiersport“ demonstriert. Am Sonntag greift das Pferd ins Geschehen ein und es werden „Talenttests für Voltigierer am Pferd“ veranschaulicht. Wie man ein voltigierunerfahrenes Pferd auf Eignung und Talent für den Voltigiersport testet, wird ebenfalls gezeigt. Hier steht vor allem auch das Anlongieren und das Anvoltigieren im Vordergrund. Der Kongress kostet 70 Euro, wird zur Lizenzverlängerung anerkannt und in der Gebühr ist die Verpflegung (Freitag: Imbiss; Samstag: Mittagessen, Kaffee, Abend-Buffet; Sonntag: Kaffee) enthalten. Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es im Internet unter › www.pferd-aktuell.de sowie unter › www.dshs-koeln.de/natursport. Anmeldungen sind an die Deutsche Akademie des Pferdes zu richten: Telefon 02581/6362-240, Fax: 02581/6362-208. Anmeldeschluss ist der 31. August 2005. dp |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Fahren Fahren WM der Ponyfahrer Medaillenregen für deutsche Fahrer in Catton Hall Catton Hall/GBR (fn-press). Die deutschen Fahrer haben bei den Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Catton Hall/GBR gleich drei Weltmeistertitel gewonnen und konnten somit den Erfolg von den Weltmeisterschaften 2003 wiederholen. Überlegen sicherte sich das deutsche Team die Goldmedaille in der Mannschaftswertung vor den Niederlanden und Großbritannien. Bei den Vierspännern gab es einen Doppelerfolg. Alter und neuer Weltmeister ist Dirk Gerkens (Paderborn). Der Westfale krönte seine Ponyfahrer-Karriere mit dem zweiten WM-Titel. Gerkens wird in der kommenden Saison bei den „großen“ Vierspännern an den Start gehen. Tobias Bücker (Emsdetten) sicherte sich bei den Vierspännern die Silbermedaille vor dem Niederländer Aart van de Kamp senior. Die dritte Goldmedaille gewann Steffen Abicht (Bad Düben). Der Sachse wurde seiner Favoritenrolle gerecht und ist nach 2003 zum zweiten Mal Weltmeister der Zweispännerfahrer. Die Silbermedaille ging an den Österreicher Rupert Ganhör vor Lars Dau (DEN). Peter Borgmann (Neuenkirchen) sicherte sich in der Gesamtwertung den fünften Rang. Bei den Einspännern erreichte Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten) den sechsten Platz, der Mainzer Theo Bopp den zwölften Platz und Sandra Broichhaus (Emsdetten) wurde 18. der Gesamtwertung. Die Goldmedaille bei den Einspännerfahrern gewann Suzy Stafford (USA). Vier Goldmedaillen, eine Silbermedaille, eine Bronzemedaille – so lautete das Ergebnis der Weltmeisterschaften im österreichischen Karlstetten 2003. Vor zwei Jahren waren es die ersten Weltmeisterschaften der Ponyfahrer und die deutschen Teilnehmer wussten nicht so recht, wie die internationale Konkurrenz einzuschätzen sei. Anders im Jahr 2005 – die internationale Konkurrenz hat sich weiterentwickelt und die deutsche Mannschaft war sich im Vorfeld der WM bewusst, dass es schwer werden würde, die an sie gestellten, hohen Erwartungen erfüllen zu können. „Wir wussten bereits, dass sich international vor allem bei den Einspännern einiges getan hat“, war sich Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) der Konkurrenz bewusst. Dennoch hielten die deutschen Fahrer dem psychischen Druck stand und glänzten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Für die Mannschaft gingen in Catton Hall bei den Einspännern Sandra Broichhaus und Franz-Josef Lehmkuhl an den Start. Bei den Zweispännern steuerten der Sachse Steffen Abicht und Peter Borgmann gute Platzierungen zum Mannschaftsergebnis bei. Die Vierspänner punkteten mit den Leistungen von Dirk Gerkens und Tobias Bücker für den Mannschaftstitel. Die Wettbewerbe in Catton Hall starteten mit der Dressur der Einspänner. Mit 36 Startern aus 15 Nationen, darunter auch Teilnehmer aus den USA, Kanada und Australien, war der Wettbewerb der Einspänner zahlenmäßig am Stärksten besetzt. Nach der Dressur lag Franz-Josef Lehmkuhl mit seinem 13-jährigen Night Moon als bester Deutscher auf Platz fünf mit 46, 2 Punkten. Sandra Broichhaus und ihr Schimmelpony Bodo rangierten auf dem 11. Platz mit 53, 2 Punkten. Der dritte deutsche Vertreter bei den Einspännern, Theo Bopp, hat mit seinem Pony Lobely mit 63, 0 Punkten den 23. Platz belegt. Die Dressur wurde von der Niederländerin Yvonne de Ruyter (39, 80 Punkte) gewonnen. Der deutsche Zweispännerfahrer Steffen Abicht konnte bereits in der Dressur seine Stärke zum Ausdruck bringen. Mit 47, 04 Punkten platzierte er sich hinter dem Niederländer Ewoud Boom (46, 88 Punkte) und legte damit den Grundstein für den späteren Gesamtsieg. Peter Borgmann rangierte nach der Dressur auf dem elften Platz (56, 48 Punkte). Der dritte deutsche Fahrer, Arndt Lörcher (Wolfenbüttel/57, 60 Punkte), lag nach der Dressur auf dem 13. Platz, schied aber im späteren Geländefahren aus. Während bei der Dressur der Zweispänner 24 Teilnehmer am Start waren, mussten sich die deutschen Vierspännerfahrer in einem 21-köpfigen Starterfeld behaupten. Tobias Bücker konnte sich über eine gute Dressurleistung freuen und setzte sich mit 46, 56 Punkten an die zweite Position. Dirk Gerkens lag mit seinem vierten Platz bei den Vierspännern und einer Punktzahl von 52, 0 vor dem Gelände und dem Hindernisfahren wie Bücker in aussichtsreicher Position auf einen Treppchenplatz. Neben Lörcher konnte auch Thomas Köppen (Dreieich) für die Gesamtwertung nicht berücksichtigt werden, da er im Gelände bei einem spektakulären Unfall seinen Beifahrer verlor. Die Dressur beendete Köppen an neunter Stelle mit 59, 04 Punkten. „Thomas hat ein tolles Gespann und ist einer der stärksten Fahrer. Wäre dieser Unfall nicht gewesen, hätte er sich vorne gut platzieren können“, betonte Meier das Talent des jüngsten Teammitgliedes. Nach der Dressur lag die deutsche Mannschaft in der Gesamtwertung bereits in Führung, so dass Bundestrainer Ewald Meier optimistisch auf die noch ausstehenden Teilprüfungen blicken konnte. Seine Wagenlenker enttäuschten ihn nicht und lieferten gute Geländeergebnisse ab. Im Marathon der Vierspänner platzierte sich Dirk Gerkens auf dem zweiten Rang (99, 86 Punkte). Er musste sich nur dem Niederländer Aart van de Kamp Senior (97, 54 Punkte) geschlagen geben. Tobias Bücker (106, 42 Punkte) erreichte nach seinem zweiten Platz in der Dressur einen guten vierten Rang im Gelände und lag gemeinsam mit Dirk Gerkens vor dem noch ausstehenden Hindernisfahren auf Medaillenkurs. Mit Platz zwei und drei beendeten Steffen Abicht (83, 52 Punkte) und Peter Borgmann (84, 78 Punkte) die Geländeprüfung der Zweispänner. Der Sieg ging an Jo Rennison (GBR/82, 51 Punkte). Bei den Einspännern erreichte Franz-Josef Lehmkuhl (89, 94 Punkte) den 13. Platz, gefolgt von dem Mainzer Theo Bopp (90, 00 Punkte) auf Rang 14. Sandra Broichhaus (Emsdetten) erreichte einen 17. Platz mit 92, 55 Punkten. Die Geländeprüfung der Einspänner gewann Ann-Christine Arvidsson (SWE/75, 5 Punkte). Nach dem Marathon, der zweiten von drei Teilprüfungen, führte die Deutsche Mannschaft mit 413, 12 Punkten vor den Niederlanden (430, 72 Punkte) und den Gastgebern aus Großbritannien (442, 63 Punkte). Theo Bopp schaffte es als einziger deutscher Fahrer fehlerfrei durch den Hindernisparcours. Bei den anderen deutschen Fahrern fiel der ein oder andere Ball. Dennoch änderte das Ergebnis des Hindernisfahrens nichts am Gesamterfolg der deutschen Mannschaft. „Bei den Vier- und Zweispännern müssen wir weiter machen wie bisher. Wir haben hier auch keine Nachwuchssorgen. Bei den Einspännern ist es wichtig, dass wir die Fahrer, bei den Ponys wie bei den Pferden, den Wettbewerben der anderern Anspannungsarten anschließen, damit wir auch hier zukünftig international bestehen können. Momentan sind die nationalen Geländeanforderungen der Einspänner nicht auf WM-Niveau“, zog Bundestrainer Ewald Meier Bilanz. dp DM Zweispänner Luhmühlen Lörcher und Warneck zum zweiten Mal Deutsche Meister Luhmühlen (fn-press). Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) und Sebastian Warneck (Dabendorf) sind die neuen Deutschen Meister der Zweispännerfahrer. Lörcher sicherte sich in Luhmühlen zum zweiten Mal die Goldmedaille bei den Pony-Zweispännern und verteidigte den 2004 gewonnenen Meistertitel mit 124, 95 Punkten. Die Silbermedaille ging an Stephan Koch (Hamburg/125, 55 Punkte), der sich vom dritten Platz nach den ersten beiden Teilprüfungen auf den zweiten Rang verbessern konnte. Der Emsdettener Lars Heidotting konnte sich mit 127, 31 Punkten über die Bronzemedaille freuen. Der Landesverband Westfalen hat die Mannschaftswertung bei den Deutschen Meisterschaften der Pony-Zweispännerfahrer mit 257, 06 Punkten vor Weser-Ems (280, 83 Punkte) und Hannover-Bremen (281, 42 Punkte) gewonnen. Auch Sebastian Warneck ist nach 2002 zum zweiten Mal Deutscher Meister der „großen“ Zweispänner. Der Dabendorfer war in diesem Jahr bereits in Nunsdorf siegreich und konnte in Luhmühlen mit einer Punktzahl von 116, 24 seinen zweiten Sieg bei einer WM-Sichtung einfahren. Die Silbermedaille gewann der für Hannover-Bremen startende Rudolf Huber (Stuhr/122, 62 Punkte), die Bronzemedaille ging an den Westfalen Klaus Tebbe (Neuenkirchen/125, 43 Punkte). Die Mannschaftswertung bei den Zweispännern gewann der Landesverband Hannover-Bremen (253, 25 Punkte) vor Westfalen (254, 48 Punkte) und dem Team aus Sachsen (275, 7 Punkte). „Im dritten Anlauf habe ich es in Luhmühlen endlich geschafft. Mein Gespann ist nach einigen Umstellungen der Pferde jetzt optimal aufeinander abgestimmt, Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten DM-Titel“, freute sich Warneck über seinen Erfolg. Es war eine enge Angelegenheit bei den Zweispännern. Gestartet waren die „großen“ Gespanne am Freitag mit der Dressur. Anders als die Ponyfahrer am vorhergegangenen Tag, hatten die Zweispännerfahrer in der Dressur nicht mit strömenden Regenschauern zu kämpfen. Fred Freund (Neu-Isenburg) gewann die Dressur der Zweispänner und ging damit als Führender in das am Samstag anstehende Geländefahren. Platz zwei sicherte sich Sebastian Warneck vor dem drittplatzierten Rainer Bruelheide (Halle). Die Zweispänner haben in Luhmühlen nicht nur ihren Deutschen Meister ermittelt, sondern haben auch ihre dritte Sichtung für die Weltmeisterschaft im September augetragen. Bei der ersten Sichtung in Aach sicherte sich Rudolf Huber (Stuhr) den Gesamtsieg nach Dressur, Gelände und Hindernisfahren. Bei der zweiten Sichtung zur Weltmeisterschaft in Nunsdorf hatte Sebastian Warneck die Nase vorne. Acht Hindernisse, nach internationalen Kriterien gestaltet, hatten die 36 Zweispänner am Samstag zu bewältigen. „Das Gelände hatte ich zunächst leichter eingeschätzt, beim Fahren erwies es sich jedoch als championatswürdig“, beurteilte Warneck den Anspruch des Geländes. Parcourschef Rolf Schulz (Braunschweig) verwies schon zu Beginn der Veranstaltung auf den Schwierigkeitsgrad des Geländes: „Da wir für die Zweispänner auch eine WM-Sichtung haben, schauen mir die Bundestrainer auf die Finger, ob die Geländestrecke in Luhmühlen bezüglich der Anforderungen einer WM würdig ist.“ Warneck hatte nach der zweiten Teilprüfung, die Führung in der Gesamtwertung vor dem Neuenkirchener Klaus Tebbe übernommen, der durch eine Glanzleistung im Gelände den Abstand auf Warneck deutlich verringern konnte. Auf Rang drei nach zwei Teilprüfungen lag Rudolf Huber. Rund 3000 Zuschauer verfolgten den Sieg von Klaus Tebbe in der Geländeprüfung, welche er vor Huber und Warneck gewann. Mit Spannung ging es dann am Sonntag in das abschließende Hindernisfahren, bei dem lediglich Steffen Horn (Karow) in der Meisterschaftswertung ohne Fehler blieb. Mit nur einem Zeitfehler sicherte sich Warneck seinen zweiten DM-Titel. „Es war eine anspruchsvolle und anstrengende Woche mit zwei aufeinanderfolgenden Championaten, die volle Konzentration und Leistungskraft abverlangten. Jetzt bin ich umso glücklicher, in Luhmühlen an den Start gegangen zu sein, nachdem es in England für mich nicht so gut gelaufen war“, zeigte sich der alte und neue Deutsche Meister Arndt Lörcher nach dem Gewinn seines zweiten DM-Titels sichtlich erleichtert. Eine Woche zuvor schied der 27-Jährige in der Geländeprüfung bei der WM in Catton Hall/GBR aus. 30 Starter sind bei der ersten Teilprüfung in Luhmühlen an den Start gegangen, darunter auch die beiden Mannschaftsweltmeister der Ponyfahrer Peter Borgmann (Neuenkirchen) und Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten) sowie WM-Fahrer Arndt Lörcher, der die Strapazen der WM-Reise scheinbar am Besten verarbeitet hatte. Die Dressurprüfung gewann Lars Heidotting, gefolgt von Arndt Lörcher und dem drittplatzierten Manfred Langanke (Emmerich). Das Gelände sollte ebenfalls keine Vorentscheidung bringen, denn die Führenden lagen nach der zweiten Wertungsprüfung bezogen auf die Strafpunktzahl eng beieinander. Die Geländeprüfung der Ponyfahrer gewann Rainer Stübing (Neustadt) vor Dennis Schneiders (Neuenkirchen) und Gerhard Gerich (Klötze). Die Entscheidung wurde auf das Hindernisfahren vertagt, bei dem lediglich Dieter Baackmann (Emsdetten) in der Meisterschaftswertung fehlerfrei blieb. Lars Heidotting musste seine Führung in der letzten Teilprüfung abgeben und fiel mit 9, 5 Strafpunkten auf den dritten Platz zurück. Lörcher reichten 6, 5 Strafpunkte, um die Führung und damit den Gesamtsieg in der Meisterschaft zu übernehmen. dp Gute Ergebnisse für deutsche Fahrer in Weer Weer (fn-press). Die deutschen Fahrer haben beim internationalen Fahrturnier in Weer/AUT mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht. Allen voran Dieter Lauterbach (Herborn): Der Deutsche Meister hat den Wettbewerb der Einspänner mit seinem Pferd Gilbert und einer Gesamtpunktzahl von 99, 75 in einem 27-köpfigen Starterfeld deutlich dominiert. Weitere Siege haben die deutschen Ponyfahrer eingefahren. In Abwesenheit der internationalen Spitzenfahrer, die bei der Weltmeisterschaft in Catton Hall/GBR zeitgleich an den Start gingen, siegte Anneliese Forster (Bad Feilnbach-Au/133, 64 Punkte) in der Pony-Zweispännerkonkurrenz. Den Sieg bei den Einspännern sicherte sich Elke Hillebrandt (Coesfeld/106, 91 Punkte) mit ihrem Pferd Dublin. Vor allem im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im österreichischen Wals-Siezenheim nutzten viele Zweispännerfahrer die Chance, ihren derzeitigen Leistungsstand im internationalen Vergleich zu testen. Dementsprechend war der Wettbewerb zahlenmäßig gut besetzt. 33 Starter stellten sich den Prüfungen, darunter drei deutsche Fahrer. Mit Rang acht konnte sich Karin Schitterle (Ravensburg) als beste Deutsche bei den Zweispännern platzieren. dp Drittes Fahrderby in Riesenbeck Riesenbeck (fn-press). Die Reitsportanlage Riesenbeck veranstaltet vom 4. bis 7. August zum dritten Mal das Deutsche Fahrderby, welches weltweit die einzige Prüfung ist, bei der die Fahrer ihre Vielseitigkeit auch in den verschiedenen Anspannungsarten unter Beweis stellen müssen. Insgesamt haben die Derby-Teilnehmer fünf Teilprüfngen zu absolvieren. Das Vierergespann muss jeweils als Zweispänner in der Dressur vorgestellt werden. Hinzu kommt die gewohnte Kombinierte Prüfung der Vierspänner, bestehend aus Dressur, Gelände und Hindernisfahren. Insgesamt haben rund 90 Gespanne aus zwölf Nationen für Riesenbeck gemeldet, darunter auch Teilnehmer aus Australien und den USA. Darüber hinaus ist Riesenbeck nach Aach, Nunsdorf und Luhmühlen die letzte Sichtungsstation der Zweispännerfahrer im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Wals-Siezenheim bei Salzburg/AUT im September. Die Vierspänner haben nach ihren Sichtungsstationen in Mannheim, Nunsdorf, Landstetten die letzte Gelegenheit, sich für eine Nominierung für das CAIO Aachen zu empfehlen. Erstmals findet auch die eher selten ausgeschriebene Tandemprüfung auf der Reitsportanlage Surenburg statt. Am Donnerstag beginnen ab 9 Uhr die Dressurprüfungen für das Deutsche Fahrderby, sowie die Dressuren der Zweispänner. Auch am Freitag wird sich bei den Pferden wie bei den Ponys ab 8 Uhr ausschließlich der Dressur gewidmet, bevor es am Samstag ab 9 Uhr ins Gelände geht. Der Sonntag ist ab 8 Uhr dem Hindernisfahren vorbehalten. Informationen gibt es auch im Internet unter › www.reiterverein.riesenbeck.de dp |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Vielseitigkeit Vielseitigkeit Teilnehmer für Junioren-EM nominiert Neuweimar (fn-press). Im Anschluss an die letzte Europameisterschaftssichtung der Junioren im Rahmen einer Ein-Stern-Kurzvielseitigkeit (CIC*) in Niederweimar nominierte der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende Reiterinnen für den Start bei den EM in Saumur/Frankreich (4. bis 7. August) (alphabetisch): Antje Deparade (Engersen) mit Komtess, Nicola Haller (Heiligenhafen) mit Zampano M, Julia Krajewski (Nordhorn) mit Leading Edge, Vivien Küst (Pinneberg) mit Kiwi Dream, Sabrina Mertens (Sassenberg) mit Divolo und Julia Weiser (Dorstadt) mit Attention Now oder (als Reserve) Abendflirt. Als Reservisten wurden benannt: Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler) mit Ohio und Ronja Bergmann (Ahrensbök) mit Cayenne GS. Hb „Tschechischer“ Erfolg für Stefan Rödl Humpolec/CZE (fn-press). Erfolgreichster Reiter der internationalen Vielseitigkeit im tschechischen Humpolec ist Stefan Rödl aus dem bayerischen Teublitz bei Regensburg gewesen. Mit einem Endergebnis von 58, 9 Strafpunkten ließ der 26-jährige Oberpfälzer mit Samson in der Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) seine Mitbewerber hinter sich und belegte darüber hinaus mit dem Vollblüter Omnia Vincit Amor xx (lateinisch: „Die Liebe siegt über alles!“) Platz zwei (59, 78) im CIC* hinter dem Ungarn Balazs Kaizinger mit Roletti (57, 58). Stefan Rödl ist Pferdewirt mit Schwerpunkt Reiten, absolvierte nach seiner Lehre in einem oberbayerischen Dressurstall ein mehrmonatiges Praktikum bei Andreas Dibowski in Döhle und betreibt heute einen eigenen Ausbildungsstall mit Schwerpunkt Vielseitigkeit. Hb Dirk Schrade in Schweden erfolgreich Falkenberg/SWE (fn-press). Ein Sieg und ein fünfter Platz sind die Ergebnisse des Schweden-Ausflugs von Dirk Schrade (Warendorf) gewesen. Mit Gadget de la Cere siegte der 27-Jährige vor der Dänin MayBritt Kattrup mit Victor. Zwar beendeten beide Paare die Zwei-Sterne-Vielseitigkeit ohne Rennbahn (CCI**) punktegleich mit 46, 6 Strafpunkten, allerdings kam Schrade im Gelände näher an der Bestzeit von acht Minuten ins Ziel und hatte damit die Nase vorn. Aus den gleichen Gründen musste Schrade mit seinem zweiten Pferd Huskey der Schwedin Cattis Olofsson mit Herta in der Platzierung den Vortritt lassen. Mit jeweils 47, 5 Strafpunkten belegte sie Platz vier, Schrade Platz fünf. Insgesamt gingen 37 Paare an den Start. Hb Nachwuchschampionat 2005 Stars von morgen treffen sich in Warendorf Warendorf (fn-press). Vom 5. bis 7. August treffen sich die besten Nachwuchs-Vielseitigkeitsreiter aus allen Landesverbände zum Nachwuchschampionat. Während die aktuellen deutschen Spitzenreiter in dieser Disziplin ihren Meister auf dem Bonner Rodderberg ermitteln, treten die Stars von morgen in Warendorf in den Teilprüfungen Dressur, Springen, Geländeritt sowie Theorie, Vormustern an. Dabei neu: Erstmals werden in diesem Jahr alle Ergebnisse in den sportlichen Disziplinen gleich stark bewertet (Faktor drei), Theorie und Vormustern fließen dagegen einfach ins Gesamtergebnis ein. Das 1989 ins Leben gerufene Nachwuchschampionat überprüft einerseits die vielseitige Grundausbildung junger Reiter, andererseits ist es die erste Stufe im deutschen Prüfungssystem, auf die – bei kontinuierlicher Entwicklung – die Deutschen Meisterschaften für Pony oder Junioren und später Junge Reiter folgen. Ein gutes Beispiel für die Wirksamkeit dieses Prüfungssystems ist die Karriere von Simone Deitermann (Saerbeck), 2004 Olympia-Reservistin und in diesem Jahr Europameisterschafts-Kandidaten. 1998 war sie mit ihrem damals fünfjährigen Westfalen Flambeau H Siegerin sowohl in der Mannschafts- als auch Einzelwertung des Nachwuchschampionats in Warendorf und konnte sich noch im selben Jahr auch für die Bundeschampionate qualifizieren, wo sie Fünfte im Kleinen Finale wurde. 2001 wurde Simone Deitermann Vierte bei den Deutsche Meisterschaften der Jungen Reiter (U 22), 2002 war sie Meisterin in dieser Altersklasse. Mit einem sechsten Platz beim CCI*** Boekelo Ende 2003 empfahl sich das Paar bereits ein Jahr später für größere Aufgaben und bestätigte diesen Eindruck mit einem fünften Platz beim Weltcupturnier in Luhmühlen und einem vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2004 in Bonn-Rodderberg. In diesem Jahr reist sie zum Weltcupfinale nach Malmö/Schweden (10. bis 14. August). Das Nachwuchschampionat beginnt am Freitag, 5 August, mit der theoretischen Prüfung. Am Samstag beginnt die Veranstaltung um 8.30 Uhr mit dem Vormustern der Ponys, die Pferdegruppe startet um 9 Uhr mit dem Springen und um 10.30 Uhr mit der Dressur. Tages-Highlight am Samstag ist die Geländeprüfung der Ponyreiter ab 13 Uhr. Sie sind es auch, die am Sonntag wieder zuerst antreten müssen. Ab 8.30 Uhr beginnen die Ponys im Parcours, ab 10 Uhr müssen sie aufs Viereck. Die Pferdegruppe startet um 9 Uhr mit dem Vormustern, um 11.15 Uhr geht das erste Paar ins Gelände. Gegen 16.30 Uhr findet die gemeinsame Siegerehrung statt. Hb Rekordnennungsergebnis in Sahrendorf Sahrendorf (fn-press). Vom 29. bis 31. Juli öffnet der Reit- und Fahrverein Auetal in Sahrendorf wieder seine Pforten für das internationale Vielseitigkeitsturnier. 172 Reiter aus acht Nationen wollen hier 275 Pferde an den Start bringen – ein Rekordergebnis! Teilnehmer aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Schweden und natürlich viele deutsche Reiter werden Ende Juli ihren Weg nach Sahrendorf antreten, um sich zu messen. Neben dem Olympiareiter Andreas Dibowski (Egestorf) haben unter anderem Reiter wie Annekatrin Franzky (Soderstorf), Elmar Lesch (Thomasburg), Kai Rüder (Blieschendorf) und Peter Thomsen (Lindewitt) ihre Startmeldung abgegeben. Und insbesondere freut sich der Veranstalter über die Nennung von Ingrid Klimke (Münster) mit ihrem Nachwuchspferd Abraxxas, die nach ihrem schweren Sturz erstmalig im Rahmen des CIC* wieder an den Start gehen wird. Viele dieser Reiter werden im Rahmen des CIC** auch um den Titel des „Landesmeisters des Reiterverbandes Hannover-Bremen“ kämpfen, der bereits seit mehreren Jahren in Sahrendorf ausgeritten wird. Mit einem solch hochkarätigen Starterfeld ist spannender Sport in der Lüneburger Nordheide garantiert. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 30. Juli, mit dem CIC*. Die Prüfung beginnt um 7 Uhr mit der Dressur , ab 7.30 Uhr gehen die ersten Paare in den Parcours und ab 15 Uhr ins Gelände. Am Sonntag, 31. Juli, beginnt der Tag ebenfalls um 7 Uhr (Dressur CIC**), wird um 7.30 Uhr mit dem Springen und um 15.30 Uhr mit dem Gelände fortgesetzt. Außerdem steht hier um 10 Uhr noch eine Geländepferdeprüfung der Klasse L für fünf- bis siebenjährige Pferde auf dem Programm. Die Ehrung der Landesmeister des Reiterverbandes Hannover-Bremen ist für 19 Uhr angesetzt. Hb |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Springen Springen EM Springen San Patrignano Deutsche Springequipe verteidigt Titel erfolgreich San Patrignano/ ITA (fn-press). Mit einer absolut souveränen Mannschaftsleistung sicherte sich die deutsche Equipe bei den Europameisterschaften Springen im italienischen San Patrignano nach ihrem Sieg bei der EM 2003 in Donaueschingen erneut den Titel. Mit einem Abstand von mehr als 16 Fehlerpunkten nach zwei Wertungsprüfungen über insgesamt drei Umläufe gewannen Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken), Marco Kutscher (Riesenbeck) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) die Goldmedaille vor der Equipe der Schweiz und der an dritter Stelle platzierten niederländischen Mannschaft. Mit dem Gewinn der sechsten Mannschaftsgoldmedaille wurde Deutschland zur erfolgreichsten Nation in der Geschichte des Wettbewerbs. Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) konnte daher auch eine mehr als positive Bilanz ziehen: „Die Art und Weise, wie überlegen die Mannschaft gewonnen hat, war schon ein bisschen überraschend für mich. Anderseits zeigt der Erfolg, dass hier ein echtes Team am Start war, in dem jeder jeden unterstützt hat. Ich glaube schon, dass der Zusammenhalt in der Truppe die Basis für diesen großartigen Erfolg gebildet hat.“ Bereits in der ersten Wertungsprüfung, dem Zeitspringen, das sowohl für die Einzel- als auch die Mannschaftswertung zählte, unterstrich das deutsche Team seine Favoritenrolle und baute einen ersten Vorsprung auf. Mit dem schnellsten Ritt des Tages sicherte sich Marcus Ehning mit seiner Holsteiner Stute Gitania (v. Capitol I) das Springen. Platz sechs ging an Christian Ahlmann mit seinem Holsteiner Schimmel Cöster (v. Calato). Aus deutscher Sicht folgte auf Platz 16 Marco Kutscher mit Montender. Meredith Michaels-Beerbaum, die in San Patrignano aufgrund einer Verletzung von Shutterfly auf ihr Zweitpferd, den Hannoveraner Checkmate (v. Contender), zurückgreifen musste, hatte als einzige deutsche Teilnehmerin einen Abwurf zu verzeichnen und landete auf Platz 19. Damit ging das deutsche Team mit einem Gesamtergebnis von sechs Strafpunkten nach der ersten Wertung in Führung. Auf den weiteren Plätzen folgten Frankreich mit 7, 48 Strafpunkten, die Niederlande mit 7, 76 Strafpunkten und Großbritannien mit 12, 03 Strafpunkten. Ein weiteres Favoritenteam, Belgien, folgte schon etwas auf Distanz mit 14, 04 Strafpunkten auf Platz fünf. Ihre Führungsrolle gab die deutsche Mannschaft in der zweiten Wertungsprüfung, dem Nationenpreis über zwei Umläufe, nicht mehr ab. Schon den ersten Umlauf beendete das Team fast mit einem Idealergebnis. Sowohl Marco Kutscher als auch Christian Ahlmann lieferten auf dem 580 Meter langen und mit 14 Hindernissen und 17 Sprüngen versehenen Parcours Nullrunden ab. Marcus Ehning ließ sich lediglich einen Abwurf zu Schulden kommen. Pech hatte Meredith Michaels-Beerbaum an der Schluss-Zweifachen, einer Oxer-Steilkombination, die über zwei Wassergräben gebaut war. Checkmate ließ sich etwas irritieren und hatte an beiden Sprüngen einen Abwurf zu verzeichnen, was zum Streichergebnis für die deutsche Mannschaft führte. Die deutsche Equipe konnte nach dem ersten Umlauf mit einem Gesamtergebnis von zehn Strafpunkten ihren Vorsprung noch weiter ausbauen, da die Verfolgerteams etliche Fehler kassierten. Besonders übel erwischte es das französische Team, das im ersten Umlauf 28 Fehlerpunkte zu verbuchen hatte und damit mit 35, 48 Punkten vor dem zweiten Umlauf auf Platz sechs zurückfiel. Etwas Boden gut machen konnte das holländische Team, das den ersten Umlauf mit lediglich vier Strafpunkten abschloss sowie die Schweizer Equipe mit acht Fehlerpunkten. Der zweite Umlauf des Nationenpreises war zunächst geprägt von schweren Regefällen und einem starken Gewitter, das in unmittelbarer Nähe des Turnierplatzes niederging. Aber ebenso wenig wie der hervorragende Boden des Springplatzes unter den Wassermassen litt, ließen sich die deutschen Teilnehmer von den widrigen Witterungsverhältnissen beeindrucken. Als erster Starter für das deutsche Team überzeugte Marco Kutscher mit seinem elfjährigen Hengst erneut mit einer Nullrunde. Neben ihm gelang dieses Kunststück im Nationenpreis nur Christina Liebherr (Schweiz) mit L.B. No Mercy. Lediglich einen Abwurf produzierten jeweils Christian Ahlmann und Meredith Michaels-Beerbaum, deren Checkmate sich erneut am Einsprung der letzten Kombination als etwas guckig erwies. Damit hatte das deutsche Team mit einem Gesamtergebnis von 18 Strafpunkten schon vor dem Start ihres letzten Reiters das EM-Gold fest in der Tasche, da es den übrigen Equipen nicht gelang, den Abstand zu verkürzen. Mit zwölf Fehlerpunkten bildete Marcus Ehning mit Gitania, die im zweiten Umlauf etwas müde wirkte, das deutsche Streichergebnis. Ihre konstante Leistung aus dem ersten Umlauf bestätigte die Schweizer Equipe mit acht Fehlerpunkten. Mit 34, 42 Strafpunkten erzielte sie Silber. Mit zwölf Fehlerpunkten im zweiten Umlauf und damit total 35, 76 Punkten landete das niederländische Team knapp geschlagen auf Platz drei. Einen überraschend guten vierten Platz erzielte die Mannschaft des Gastgeberlandes Italien mit 50, 78 Strafpunkten. Das belgische Team landete mit 54, 04 Strafpunkten auf Platz fünf, gefolgt von Großbritannien mit 58, 03 Punkten auf Platz sechs. Für die französische Equipe, die auch im zweiten Umlauf mit 24 Strafpunkten ein unerwartet hohes Ergebnis aufwies, blieb ein eher enttäuschender siebter Platz. Von den übrigen drei im zweiten Umlauf startberechtigten Nationen landete Schweden auf Platz acht (77, 75 Punkte). Dänemark auf Platz neun (93, 04 Punkte) und Österreich auf dem zehnten Platz (134, 48 Punkte). T.H. EM Springen San Patrignano Marco Kutscher holt Einzelgold San Patrignano/ITA (fn-press). Marco Kutscher (Riesenbeck) sicherte sich bei den Europameisterschaften Springen in San Patrignano mit seinem Hengst Montender nach dem Sieg mit der Mannschaft auch die Goldmedaille in der Einzelwertung. Im zweiten Umlauf der letzten Wertung behielt der 30-Jährige als letzter Starter die Nerven und kam ohne Abwurf ins Ziel. Silber ging an Christina Liebherr (Schweiz) mit L. B. No Mercy. Bronze erritt Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC Nassau. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster landete als zweitbester Deutscher auf Rang fünf. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) belegte mit ihrem Zweitpferd Checkmate Platz neun und Marcus Ehning (Borken) kam mit Gitania auf Rang 20. Nach der ersten Wertungsprüfung, dem Zeitspringen, hatte Ehning mit seiner 13-jährigen Holsteiner Stute mit der schnellsten Rundes des Tages das aus insgesamt 66 Reitern bestehende Teilnehmerfeld noch angeführt. Aus deutscher Sicht folgten Christian Ahlmann auf Platz sechs, der spätere Europameister Marco Kutscher auf Platz 16 sowie Meredith Michaels-Beerbaum auf Platz 19. Nach dem Nationenpreis, der zweiten Wertungsprüfung, sah der Zwischenstand einen innerdeutschen Führungswechsel. Mit zwei Nullrunden übernahm Marco Kutscher mit dem Zwischenergebnis von 3, 79 Strafpunkten die Führung, gefolgt von Christian Ahlmann mit 6, 21 Strafpunkten auf Platz zwei. Mit einem Abwurf im ersten sowie zwölf Strafpunkten im zweiten Umlauf rutschte Marcus Ehning auf Platz zwölf der Zwischenwertung ab. Auch Meredith Michaels-Beerbaum kam mit insgesamt zwölf Fehlerpunkten aus beiden Umläufen nicht ungeschoren davon und belegte vor der letzten Wertungsprüfung Platz 13 des Rankings. Im ersten Umlauf der letzten Wertungsprüfung wurde es für Marco Kutscher und seinen elfjährigen Hengst noch einmal eng, als dem Paar ein Abwurf am Einsprung der dreifachen Kombination unterlief. Damit hatte Kutscher vor dem letzten Umlauf 7, 79 Strafpunkte auf seinem Konto. Kutschers schärfste Verfolgerin hingegen, die in Baden-Württemberg geborene Christina Liebherr, hatte zuvor mit L.B. No Mercy eine fehlerfreie Runde abgeliefert. Damit war die 26-Jährige mit einem Gesamtergebnis von 8, 69 Strafpunkten auf weniger als einen Hindernisfehler an das Ergebnis von Kutscher herangerückt. Einen Abwurf im ersten Umlauf musste auch Christian Ahlmann hinnehmen. Dem EM-Titelverteidiger und seinem zwölfjährigen Schimmel wurde der mit einem mächtigen Oxer überbaute Wassergraben zum Verhängnis. Fehlerfrei hingegen kamen Meredith Michaels-Beerbaum und Marcus Ehning mit einer stilistisch hervorragenden Runde durch den ersten Umlauf. Während die Weltcup-Siegerin dieses Ergebnis im zweiten Umlauf wiederholen konnte, hatte Ehning Pech. Am Steilsprung vor der dreifachen Kombination sprang seine Stute nicht ab und erwischte das Hindernis voll. Der 31-Jährige verzichtete daraufhin auf die Fortsetzung seines Ritts. Ebenfalls Pech im zweiten Umlauf hatte Christian Ahlmann. Mit bis dahin 10, 21 Strafpunkten noch auf Medaillenkurs liegend, hatte er ausgerechnet am letzten Hindernis einen Abwurf zu verzeichnen, was ihm mit total 14, 21 Strafpunkten Platz fünf in der Meisterschaft einbrachte. Mit Jos Lansink (Belgien) musste sich im letzten Umlauf ein weiterer Medaillenkandidat von seinen Hoffnungen verabschieden. Mit dem sprunggewaltigen Holsteiner Cavalor Cumano (v. Cassini I) unterlief ihm ebenfalls ein Abwurf, was für ihn insgesamt 13, 34 Strafpunkte und Platz vier in der Meisterschaft bedeutete. Fehlerfrei hingegen absolvierten Jeroen Dubbeldam und BMC Nassau den Parcours. Dem Olympiasieger von Sydney war mit dem Gesamtergebnis von 11, 62 Strafpunkten die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen. Ebenfalls ohne Fehler beendete Christina Liebherr mit dem zehnjährigen Wallach L.B. No Mercy den letzten Umlauf. Die mit Platz 14 beste Springreiterin der Olympischen Spiele von Athen behielt damit 8, 69 Strafpunkte als Endergebnis und war die einzige Teilnehmerin, die alle fünf Umläufe der drei Wertungsprüfungen ohne einen Hindernisfehler absolviert hatte. Damit musste Marco Kutscher als letzter Starter fehlerfrei bleiben. Ein einziger Abwurf hätte ihn nicht nur Gold sondern auch die übrigen Medaillenränge gekostet. Doch Kutscher, mit Platz drei bester deutscher Springreiter in Athen, behielt auch im letzten Springen die Nerven. Mit einer souveränen und fehlerfreien Runde holte sich der Pferdewirt die Goldmedaille. Der 30-Jährige wurde damit zum zehnten deutschen Europameister im Springreiten. Insgesamt war es der 13. Einzeltitel für Deutschland. „Montender sprang so phantastisch, dass es für mich richtig einfach war, im Parcours gut auszusehen“, so der frischgebackene Champion, der nach der Siegerehrung von seinen Mannschaftskameraden mit dem traditionellen Bad im Wassergraben erfrischt wurde. Auch im sportlichen Rahmenprogramm der EM gaben die deutschen Springreiter den Ton an. Den Großen Preis von San Patrignano gewann Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento. Nach zwei Umläufen waren der Reservereiter im deutschen Team sowie fünf weitere Paare ohne Strafpunkte geblieben. Im anschließenden Stechen lieferte Becker den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Knapp geschlagen auf Platz zwei folgte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit L`Espoir. Dritter wurde Gianni Govoni (Italien) mit Loro Piana Lasita. T.H. EM Springen San Patrignano San Patrignano – das etwas andere Championat Mit dem Drogen-Rehabilitationszentrum San Patrinano, rund 15 Kilometer östlich des italienischen Adria-Badeortes Rimini gelegen, sahen die Europameisterschaften Springen wohl den ungewöhnlichsten Austragungsort in ihrer 48-jährigen Geschichte. 1978 von dem italienischen Unternehmer und Hotelier Vincenzo Muccioli gegründet, leben heute auf der gut 250 Hektar großen Anlage rund 1.800 Menschen in einer Kommune zusammen. Mehr als 1.500 von ihnen sind ehemalige Drogenabhängige, die sich freiwillig in San Patrignano aufnehmen ließen, um hier von ihrer Sucht befreit zu werden. Betreut werden sie dabei von 300 haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Mindestens zwei Jahre dauert der Reha-Aufenthalt der Bewohner, die in dieser Zeit nicht nur einen Drogenentzug durchlaufen, sondern auch an umfassenden Weiter- und Berufsausbildungsmaßnahmen teilnehmen. „Erziehung und nicht Medikation“, lautet das Credo der Einrichtung, wie Andrea Muccioli, der Sohn des 1995 verstorbenen Gründers, im Rahmen einer Pressekonferenz unterstrich. „Wir glauben“, so Muccioli, „dass Drogensüchtige nicht krank sind. Der richtige Weg ist, ihnen eine Chance zu geben, ihre Würde zurück zu finden, die sie verloren haben. Der richtige Weg um von Drogen los zu kommen, ist keine wundersame Medizin sondern ein Rehabilitationsprogramm.“ Das nach dem Tod seines Gründers in eine Stiftung umgewandelte Zentrum ermöglicht durch die Ausbildungsmaßnamen den Bewohnern einen großen Teil der benötigten Finanzmittel selbst zu erwirtschaften. Neben einer umfassenden Landwirtschaft, unter der die Weinproduktion mittlerweile auch über internationales Renommee verfügt, gibt es zahlreiche Handwerks- und Kunsthandwerksbetriebe. Im Rahmen einer Pferdezucht, die ebenfalls in San Patrignano betrieben wird, machen die Bewohner im Umgang mit den Pferden wichtige pädagogische und soziale Erfahrungen. Kein Wunder, dass das EM-Pferd Nadir San Patrignano von Jerry Smit (Italien), das in San Patrignano gezogen wurde, das von den Bewohnern am meisten bejubelte Pferd war. Hunderte der Bewohner von San Patrignano waren als Helfer bei der EM in vielen Bereichen im Einsatz. So wurde der auch künstlerisch sehr anspruchsvolle Parcours des italienischen Parcoursbauers Marco Cortinovis in rund zweijähriger Bauzeit von den Handwerkern und Künstlern der Kommune selbst gebaut. Besonderer Höhepunkt: Die Parcours aller drei Wertungsprüfungen hatten unterschiedliche Motivschwerpunkte. Das Zeitspringen stand unter dem Motto Italien. So zierten die italienischen Springreiterlegenden Caprilli, Mancinelli oder die Gebrüder d´Inzeo als riesige Schwarzweiß-Fotos die Hindernisfänge. Andere Sprünge erinnerten an Geistesgrößen Italiens wie, den Dichter Dante Alighieri oder den Multikünstler und Wissenschaftler Leonardo da Vinci. Im Nationenpreis setzte Cortinovis, dessen Parcours von den Reitern ausnahmslos gelobt wurden, das Thema Europa auf verschiedenste Weise um. Im Parcours des letzten Wertungsspringen wurden Arbeit und Geschichte des Rehabilitationszentrums thematisiert. T.H. Abschieds-Gala für den „Kaiser“ Steinhagen (fn-press). Anlässlich der Steinhagener Reitertage verabschiedete sich „Kaiser“ Heinrich Wilhelm Johannsmann (Gütersloh) mit einer großen Abschiedsgala von seinen Fans. Johannsmann, über rund 30 Jahre einer der erfolgreichsten und beliebtesten Springreiter Deutschlands, bot den rund 4.000 Gästen ein rund vierstündiges Schauprogramm mit zahlreichen Vertretern des Spitzensports. Neben den Olympiasiegern Bettina und Andrew Hoy (Gatcombe/Großbritannien), Isabell Werth (Rheinberg), Monica Theodorescu (Steinhagen) und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) traten auch Voltigierweltmeisterin Nadia Zülow (Glehn), Vierspännerweltmeister Michael Freund (Dreieich) sowie Olympiareiter Frank Ostholt (Warendorf) in verschiedenen Schauvorführungen auf. Der 53-jährige Johannsmann, der von 1999 bis 2004 auch als Honorartrainer am Bundesleistungszentrum (BLZ) Reiten tätig war, wird sich nach seinem letzten Start beim Frankfurter Festhallenturnier Anfang Dezember ausschließlich dem Traineramt widmen. T.H. |
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Autor FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Dressur Dressur Europameisterschaften Junioren Doppel-Silber für deutsche EM-Youngsters Barzago/ITA (fn-press). So „grün” ist schon lange kein deutsches Team mehr bei den Dressur-Europameisterschaften der Junioren gewesen. Mit vier EM-Neulingen fuhren Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya) und Equipechefin Heidi van Thiel (Essen) nach Barzago in Italien, rund 30 Kilometer nördlich von Mailand gelegen. Dort zeigten sich Felicitas Kirschner (Pfarrkirchen), Miriam Maurer (Friedrichshall), Anika von Holdt (Elmshorn) und der als Reservist nachgerückte Bastian Konzag (Braunschweig) den Aufgaben als gewachsen: Im Team wurden sie Vizeeuropameister, in der Einzelwertung gab es noch einmal Silber für „Preis der Besten-„-Siegerin Anika von Holdt und Bronze für Felicitas Kirschner. Im Trainingslager bereits zu einem Team zusammengeschweißt, sorgte eine frühe Anreise nach Italien für weiteren Zusammenhalt der deutschen „Familie“ und zugleich für die Gewöhnung von Ross und Reiter an italienische Temperaturen. So setzte sich am ersten Prüfungstag zunächst Miriam Maurer mit Quickfire an die Spitze des Teilnehmerfeldes, zusammen mit der vor ihr als Erste startenden Niederländerin Chantal van Lanen mit Beaujolais. Beide Reiterinnen erzielten 69, 487 Prozent. Der zweite deutsche Teamreiter, Bastian Konzag, sammelte mit Water World 1.341 Punkte, umgerechnet 68, 821 Prozent, so dass das Team nach der Hälfte der Starter knapp hinter Holland auf Platz zwei rangierte. Daran änderte sich auch am zweiten Tag nichts mehr, auch wenn Anika von Holdt mit Donna Fantasia 72, 051 und Felicitas Kirschner mit Pollay sogar 73, 128 Prozent für die deutsche Mannschaft erzielten. Mit einer starken letzten Reiterin, Titelverteidigerin Lotje Schoots mit Philippo (74, 0) war den Niederländern der Sieg nicht mehr zu nehmen. 215, 79 Punkte hatten die Holländer auf dem Konto, 214, 66 Punkte schlugen für das junge deutsche Team zu Buche und bedeuteten die Silbermedaille. Die Bronzemedaille ging erstmals an ein Junioren-Team aus Spanien (203, 07). Insgesamt bewarben sich 13 Nationen um den Titel des Mannschafts-Europameisters. In der zweiten Wertungsprüfung machten die deutschen Reiter „Druck”. Lediglich Lotje Schoots behielt mit 72, 41 Prozent ihre Spitzenposition bei – gefolgt vom deutschen Quartett: Anika von Holdt (72, 0), Bastian Konzag (71, 48), Felicitas Kirschner (71, 43) und Miriam Maurer mit Quickfire (70, 103). Damit nahmen Felicitas Kirschner und Anika von Holdt Kurs auf eine Medaille und auch Bastian Konzag eroberte sich mit einem fünften Platz in der Zwischenwertung einen Platz im Finale. Zu diesem sind laut Reglement die 15 besten Paare zugelassen, allerdings nur drei Reiter pro Nation. Betroffen davon war Miriam Maurer, die trotz eines siebten Platzes in der Zwischenwertung nicht mehr in der abschließenden Kür antreten durfte. Eine kleine Entschädigung dafür war der souveräne Sieg in der Trostprüfung. In der Kür behauptete Lotje Schoots mit Philippo ein drittes Mal ihre Spitzenposition (77, 6 Prozentpunkte) und durfte dafür mit einem Endstand von 224, 01 Punkten nach Mannschaftsgold auch die Goldmedaille in der Einzelwertung in Empfang nehmen. Trotz deutlicher geringerer Routine im Kürreiten als die niederländischen Teilnehmer, verstanden es die deutschen Reiterinnen auch hier zu glänzen. Mit ihrer erst einmal öffentlich vorgestellten Kür zur Musik von Christina Aguilera rangierte Anika von Holdt knapp hinter Schoots auf Platz zwei (77, 1). Das hieß 221, 14 Punkte insgesamt für die Elmshornerin und damit Silber. Die Bronzemedaille holte sich Felicitas Kirschner (218, 56), auch wenn sie mit 74, 0 Prozentpunkten in der Kür neben Schoots und von Holdt auch der Niederländerin Chantal van Lanen mit Beaujolais (75, 65) den Vortritt hatte lassen müssen. Der ursprüngliche „Reservist“ Bastian Konzag landete in der Kür auf Platz 13 (68, 42) und beendete damit seine erste Europameisterschaft auf dem siebten Platz. (208, 73). Hb Europameisterschaften Junge Reiter „Werndl-Festival“ Barzago/ITA (fn-press). Ganz im Zeichen der Geschwister Werndl aus Aubenhausen haben die Europameisterschaften der Jungen Reiter im italienischen Barzago gestanden. Jessica Werndl im Sattel von Duchess verteidigte erfolgreich ihren Titel, ihr älterer Bruder Benjamin holte mit Sam Silber. Fast hätte es auch noch Bronze für die deutschen Reiter gegeben. Nur wenige Zehntel hinter Lokalmatadorin Valentina Truppa mit Don Rico landete Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Muchacho auf Platz vier. Bereits zu Beginn der EM hatte die Mannschaft von Bundestrainer Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) ihre Stärke bewiesen: Im Team – zu dem auch Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Cantelli zählte – holten sie sich die Goldmedaille vor den Niederländern und den Briten. Den Grundstein für ihren Sieg legte Jessica Werndl in der ersten Wertungsprüfung. Die Titelverteidigerin ging als letzte deutsche Teamreiterin an den Start und ließ dabei die bis dato punktegleich führenden Valentina Truppa mit Don Rico und Benjamin Werndl (71, 2) hinter sich. Zugleich sorgte sie mit ihrem Ergebnis von 72, 667 Prozent für den Sieg des deutschen Teams. Mit einem vierten Platz (70, 533) trug außerdem Dirk Viebrock mit Muchacho zum deutschen Ergebnis bei. EM-Neuling Matthias Alexander Rath landete mit Cantelli in der Teamprüfung auf Platz sieben (69, 022). Versprungene Pirouetten kosteten den 20-Jährigen wertvolle Punkte. Das sollte am nächsten Tag nicht wieder passieren – und tatsächlich landete er auf Platz drei (72, 3) hinter Benjamin (75, 7) und Jessica Werndl (75, 45). Damit verbesserte er sich im Zwischenstand zwar auf Platz sechs musste aber auf den Start im Kür-Finale verzichten. Denn das Reglement sieht nur drei Reiter pro Nation für das Finale der besten 15 vor. Und in dieses zog neben den Werndl auch der mit 142, 53 Punkten nach zwei Wertungsprüfungen an vierter Stelle liegende Dirk Viebrock ein. „Benny – Du warst Spitze!“ Nach seiner Kür zu Filmmusik aus „Harry Potter“ und „Fluch der Karibik“ wurde Benjamin Werndl von Fans frenetisch gefeiert und auch die Konkurrenz sparte nicht an Beifall. „Von der angeblichen ‚Dauerfeindschaft’ gerade zwischen den Niederländern und den Deutschen war auf dieser Euro nichts zu spüren. Da wurde jeder gute Ritt beklatscht“, berichtete Equipechefin Heidi van Thiel (Essen). Auch die Richter waren von Benjamin Werndls begeistert, zogen zweimal die „Neun“ für die Pirouetten und setzten den 21-Jährigen auf Platz eins. Mit einem Gesamtergebnis von 78, 8 Prozentpunkten landete Benjamin damit vor seiner Schwester und Duchess (77, 95). Dirk Viebrock wurde Sechster (72, 5). Er musste neben der Engländerin Laura Bechtolsheimer mit Mistral Hojis (73, 375) und Valentina Truppa (73, 275) auch der Finnin Emma Kanerva mit Atoftens Volanti (72, 525) den Vortritt lassen. Hb Europameisterschaften Dressur Junioren und Junge Reiter Die deutschen Teilnehmer Barzoga/ITA (fn-press). Vom 15. bis 17. Juli fanden in Barzago bei Mailand/Italien die Dessur-Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter statt. Betreut wurden sie von den Bundestrainern Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen/Junge Reiter) und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya). Equipechefin war Heidi van Thiel (Essen), Mannschaftstierarzt Dr. Alex Merz (Telgte). Und das waren die deutschen Vertreter: J u n g e R e i t e r Matthias Alexander Rath (20) aus Kronberg: Von Kind an ist der gebürtige Holsteiner den Pferden verbunden, geprägt durch seinen Vater, den erfolgreichen Dressurreiter und -ausbilder Klaus-Martin Rath. 16-jährig zog Matthias Rath mit seinem Vater nach Kronberg zu Ann-Kathrin Linsenhoff auf den Schafhof. Vor einem Jahr machte er sein Abitur, in diesem Herbst will er mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften beginnen. Am liebsten in Frankfurt, wo ab diesem Jahr erstmals ein Bachelor-Studiengang angeboten wird. In der Zwischenzeit widmete er sich ganz der Reiterei. Unter Anleitung seines Vaters und des Ex-Bundestrainers Siegfried Peilicke (Warendorf) reitet er täglich sieben Pferde. Unter ihnen befindet sich der bewährte Red Liner, mit dem er im vergangenen Jahr Dritter bei der DM wurde, sowie sein EM-Pferd, den zehnjährigen Hannoveraner Cantelli v. Cordoba (Züchter Elmar Weissbrecht, Helpsen). Rund eineinhalb Jahre steht der Fuchs im Stall in Kronberg. „Am Anfang war es etwas schwierig“, erinnert sich Matthias Rath, „aber inzwischen sind wir richtig gut zusammengewachsen.“ So gut, dass die Beiden beim Preis der Besten nur knapp den Gesamtsieg verpassten und bei der zweiten Sichtung zweimal Zweite hinter Jessica Werndl (Aubenhausen) waren. Damit gelang es ihm in seinem letzten Jahr als Junger Reiter, für eine Europameisterschaft nominiert zu werden. Parallel bereitet er sich mit Red Liner („Er hat mir von M bis Grand Prix alles beigebracht“) im Rahmen des Piaff-Förderpreises auch schon auf den „großen“ Dressursport vor. So nahm er erfolgreich an den ersten Wertungsprüfungen der Serie teil und hofft im Herbst auf einen Start beim Finale in Stuttgart. Dirk Viebrock (20) aus Harsefeld: Musste sich Vater Andreas Viebrock in seiner Jugend das Reiten hart erkämpfen, bot sich seinen Söhnen Jan-Andreas und Dirk diese Chance schon früh. Bis zum Alter von zwölf Jahren ritt Dirk Viebrock lieber Springen, kam dann aber – geprägt vom damaligen Trainer Hartwig Burfeind (Sandbostel), seinem Bruder Jan-Andreas und Ponyhengst Derano B – zur Dressur. Als Ponyreiter „nicht nennenswert“ erfolgreich, erfolgte 1999 der Umstieg aufs Pferd und dieses hieß: Willy The Kid. „Willy ist eigentlich nur gekauft worden, damit ich erst mal was zu reiten habe. Das ging ganz schnell“, erinnert sich Dirk Viebrock schmunzelnd. Dass er mit dem Rappen drei Mal bei Europameisterschaften (Iserlohn, Pratoni del Vivaro und Saumur) starten würde, hat damals keiner gedacht. „Willy war toll, immer brav, nie krank. Und er trabt heute mit 17 Jahren noch immer wie ein Neunjähriger.“ Dirk Viebrocks Augen leuchten, wenn er an den Rappen denkt. Er selbst reitet ihn allerdings nicht mehr, vielmehr hat er ihn an seine Schweizer Freundin Andrina Sigrist weitergegeben, die mit „Willy“ ebenfalls an den Europameisterschaften teilnehmen wird. Dirk Viebrock sattelt den zwölfjährigen Hannoveraner Muchacho von Maurice (Züchter Hinni Lührs-Behnke, Verden), mit dem er bereits im vergangenen Jahr zum deutschen EM-Team gehörte, dort aber nicht zum Einsatz kam, weil sich das Pferd noch vor dem ersten Start verletzte. In diesem Jahr belegte er die Plätze zwei und drei beim Preis der Besten und wurde Dritter und Vierter bei der zweiten EM-Sichtung und sicherte sich damit seinen fünften Platz in einer EM-Mannschaft. Dirk Viebrock hat im Frühjahr sein Abitur gemacht und steht beruflich vor zwei Alternativen: Zuerst Bundeswehr oder Studium. Letzteres wäre ihm lieber, denn im Herbst beginnt in Buxtehude ein neuer Studiengang „Bauen im Bestand“, den er gerne absolvieren würde – am liebsten gemeinsam mit Bruder Jan-Andreas. Dirk Viebrock startet für den Reitverein Harsefeld. Benjamin Werndl (21) aus Aubenhausen: Sein erstes Pferd war ein Weihnachtsgeschenk: ein Präsent der Großeltern an die ganze Familie, vor allem an Mutter Micaela Werndl, die früher schon geritten war und wieder damit anfangen wollte. So kamen auch Benjamin „Benny“ und seine jüngere Schwester Jessica zum Reiten. „Bis ich zwölf war, wollte ich lieber Springreiten“, erinnert sich Benjamin Werndl. Doch davor musste er zunächst auch Dressur reiten – und dabei ist es geblieben. Mit FS Dacapo hatte er seine ersten Turniererfolge und war zwei Jahre lang im D/C-Kader. 1999 gelang problemlos der Umstieg mit dem polnischen Wallach Nokturn. „Das war ein absolutes Verlasspferd. Da konnte man sich draufsetzen und losreiten“, so Werndl. „Gleich in der ersten Woche bin ich mit ihm Bayerischer Meister geworden.“ Der große nationale und internationale Erfolg kam allerdings erst mit dem Oldenburger Achill, mit dem er seine erste Europameisterschaft als Junger Reiter bestritt. Achill war damals achtjährig, Benjamin 18 Jahre alt und eigentlich noch Junior, doch hatte er sich „hochstufen“ lassen. Bei den EM in Pratoni de Vivaro wurde das Paar Mannschafts-Europameister und Sechster in der Einzelwertung. Im selben Jahr wurde sein Team – als erste Reitsportmannschaft – von der Stiftung deutsche Sporthilfe zum „Juniorsportlerteam des Jahres“ gewählt. Auf Achill, der nach dem zweiten EM-Start 2003 (Gold in der Mannschaft, Vierter in der Einzelwertung), folgten Duke, ein Vollbruder von Jessica Werndls Erfolgspferd Duchess, mit dem er 2004 für die Europameisterschaften nominiert wurde. Im Vorbereitungstraining fiel der Hannoveraner allerdings aus und so kam kurzfristig Sam zum Einsatz. Mit ihm wurde er im dänischen Aarhus Vierter und holte mit der Mannschaft, zu der auch seine Schwester Jessica gehörte, die Silbermedaille. Inzwischen ist der elfjährige Hannoveraner v. Salvano (Züchter Horst Hildebrandt, Schiffdorf) zum „Favoriten“ Benjamin Werndls geworden. Mit ihm hatte er nicht nur seine ersten Erfolge im Grand Prix – im vergangenen Jahr wurden sie Sechste beim Piaff-Förderpreis-Finale in Stuttgart -, sondern siegte auch in diesem Jahr beim Preis der Besten in Warendorf. „Ein bisschen Heimvorteil war schon dabei“, sagt er. Als Bundeswehrsportschüler in Warendorf konnte er sich in diesem Jahr voll auf die Reiterei konzentrieren und die Anlagen des Bundesleistungszentrums zum Training nutzen. Nach den Bundeschampionaten wird Benjamin Werndl wieder Zivilist. Dann steht für ihn der Besuch einer Sprachschule in England auf dem Programm – zusammen mit Schwester Jessica. Benjamin Werndl startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. Jessica Werndl (19) aus Aubenhausen: Jessica Werndl gehört zu den „Überfliegern“ der Dressurszene. Frühzeitig vom Pony umgestiegen („So richtig erfolgreich war ich da auch nicht“) gelang es ihr 2001 auf Anhieb, mit dem polnischen Wallach Nokturn, der zuvor schon von ihrem Bruder geritten worden war, Platz zwei beim Preis der Besten zu belegen. Bei der zweiten Europameisterschaftssichtung war die damals 15-Jährige dann allerdings so aufgeregt, dass aus dem EM-Start noch nichts wurde. Dazu kam es erst ein Jahr später, 2002, mit Bonito. Der Hannoveraner v. Baryshnikov (Züchter Gebrüder van der Meer, Otterndorf) war vierjährig zu den Werndl gekommen („Wir kaufen unsere Pferde meist jung“) und zuvor von Mutter Micaela Werndl und Trainer Stefan Münch (Bad Aibling) geritten worden. Zwischen dem Fuchs und der Jessica Werndl stimmte die Chemie auf Anhieb. Damit hatte sie für den Preis der Besten und die Euro-Sichtung zwei Eisen im Feuer, von denen Bonito am Ende das Rennen machte. Bei den Europameisterschaften zeigte sich, welches Potenzial in den beiden schlummert: Jessica Werndl und Bonito holten nicht nur Gold mit der Mannschaft sondern auch in der Einzelwertung und wurden im selben Jahr Deutsche Meister. Im kommenden Jahr konnte das Paar seinen EM-Erfolg allerdings nicht wiederholen, da sich Bonito kurz vor den EM verletzte. Damit kam die erst siebenjährige Hannoverstute Duchess v. Davignon I (Züchter Christop Bulle, Cuxhaven) ins Spiel, die Jessica Werndl kennt, seit sie zweijährig ist, und die auch nur von ihr geritten wurde. Ohne große Hoffnungen fuhren die beiden zu den Europameisterschaften – mittlerweile hatte sich Jessica Werndl zur Jungen Reiterin „hochstufen“ lassen – nach Saumur in Frankreich. Dort gingen sie als letzte Starter in der Teamwertung aufs Viereck. Der Druck auf das junge Paar war riesengroß, denn die Niederländer hatten richtig vorgelegt. Doch Duchess ließ ihre Reiterin nicht im Stich: Das Paar gewann die Prüfung (“Das war bisher mein schönster Erfolg“), sicherte damit ihrer Mannschaft die Goldmedaille und legte den Grundstein für die Silbermedaille in der Einzelwertung. Im kommenden Jahr war es dann umgekehrt: Mit der Mannschaft gab es Silber, in der Einzelwertung führte kein Weg an Jessica Werndl vorbei, die dieses Mal wieder im Sattel von Bonito saß. Mit ihm gewann sie im Sommer noch die Deutschen Meisterschaften, dann wurde der Fuchs verkauft. Jessica Werndl denkt weiter – und das heißt in der Dressur: Grand Prix. Doch dafür zeigte Bonito wenig Begeisterung – ganz im Gegenteil zu Duchess. Mit ihr gewann Jessica Werndl im Frühjahr 2005 die Sichtungsprüfung im Piaff-Förderpreis, einer Serie für junge Grand-Prix-Reiter bis 25 Jahre. Ein paar Wochen später – bei der Qualifikationsprüfung in Aubenhausen und auch beim Preis der Besten – erwies sich die Stute allerdings als „guckig“. („Ich glaube, sie war einfach etwas nachtragend, weil ich in den Wochen um mein Abitur herum nicht reiten konnte.“). So war Jessica in Warendorf nur „Drittbeste“, wurde aber dadurch getröstet, dass der Sieg in der Familie blieb. Er ging an ihren älteren Bruder Benjamin, dem sie sich sehr verbunden fühlt und mit dem sie im Herbst gemeinsam einen längeren Englandaufenthalt plant. Jessica Werndl startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. J u n i o r e n Felicitas Kirschner (16) aus Pfarrkirchen: Zum Pferd und zum Pferdesport kam Felicitas Kirschner durch ihre Eltern. Die Mutter ist früher selbst geritten, der Vater züchtet Araber. Rund 20 dieser edlen Pferde gibt es auf dem Gestüt der Kirschners. Ihre ersten Reitversuche machte Felicitas mit drei Jahren, ab fünf Jahren gab es die ersten Reitstunden. Im Jahr 2000 kam mit Going East ein Toppony in ihren Stall, mit dem sie mehrfach am Preis der Besten und Deutschen Meisterschaften teilnahm und auch in den Bundeskader aufgenommen wurde. Bei der hohen Leistungsdichte im deutschen Ponydressursport ist eine EM-Nominierung allerdings nur schwer zu erringen, so dass sich Felicitas Kirschner im vergangenen Jahr entschloss, ganz auf ihr Nachwuchspferd Pollay, einen achtjährigen in den Niederlanden gezogenen Oldenburger v. Prestige Pilot-Ramiro, umzusteigen. Seine Grundausbildung erhielt der braune Wallach, der dreijährig von den Kirschners erworben wurde, von Stefan Münch (Bad Aibling), der auch die Geschwister Werndl in Aubenhausen trainiert. Der Umstieg klappte. Die Beiden schafften nicht nur die Nominierung für den Preis der Besten sondern konnten in diesem Jahr zwei Siege beim internationalen Dessurturnier für Junioren in Stadl Paura/Österreich erringen. Bei der letzten EM-Sichtung belegten sie Platz zwei in der Kür und sicherten sich damit ihren Platz im deutschen Aufgebot. Felicitas Kirschner ist Schülerin und kommt im Herbst in die 11. Klasse. Sie startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. Bastian Konzag (18) aus Braunschweig: Bastian Konzags Interesse am Reiten kommt nicht vom ungefähr: Sowohl sein Vater Michael als auch sein Onkel Alfred Konzag (der Vater von Springreiterin Henrike Konzag) leben von Pferd und Pferdesport. In einem Ausbildungsstall groß geworden, saß Bastian bereits mit drei Jahren auf dem Pferd und bestritt zehnjährig die ersten Turniere. Dabei entschied er sich rasch für die Dressur („Springen ist nicht so meine Sache.“) und hatte zwölfjährig mit dem Oldenburger Caloon die ersten Erfolge in A- und L-Dressuren. Zu seinem EM-Pferd Water World kam er 2001, als der heute 14-jährige Hannoveraner v. World Cup I (Züchter Reinhold Meyer, Brackel) zu seinem Vater zur Ausbildung kam. Inzwischen hat er mit ihm bereits eine Platzierung im Grand Prix Special. Beim Preis der Besten belegte er die Plätze vier und sechs, bei der zweiten Sichtung wurde er Fünfter und Neunter und wurde als Reservist für die Europameisterschaften in Barzago/Italien nominiert. Nach dem Ausfall Tom Bergs (Damme) im Trainingslager rückte er kurzfristig ins Team nach und konnte die Reise nach Italien antreten. Bastian Konzag kommt im Herbst in die 11. Klasse. Er startet für das Team Braunschweig. Anika von Holdt (16) aus Elmshorn: Einen Katzensprung von der Reitanlage des Holsteiner Zuchtverbandes entfernt wohnend, entdeckte Anika von Holdt schon früh ihre Liebe zum Pferd. Fünfjährig startete sie ihre reiterliche Karriere auf Schulponys, mit zehn Jahren gab es das erste eigene Pony, mit dem Anika von Holdt Dressur und Springen ritt. Bei ihrer Suche nach einem passenden Pferd schienen von Holdts zunächst vom Pech verfolgt, bis im Jahr 2003 die damals siebenjährige Donna Fantasia („Funny“), eine Oldenburger Stute v. Don Primero (Züchter Heinrich Henke, Hamburg) in den Stall kam. Zu ihr hat sich inzwischen auch Nachwuchspferd Flamenco adagio („Freddy“), ein fünfjähriger Hannoveraner von Fabriano gesellt. Mit Donna Fantasia hat sich Anika von Holdt nach ersten Startschwierigkeiten zu einem tollen Team zusammengerauft. Trainiert von Stefanie Hein aus Bokel nahm das Paar erstmals 2003 an Deutschen Meisterschaften teil und landete bereits ein Jahr später auf dem fünften Platz. In diesem Jahr sind die Beiden kaum zu bremsen: Der Nominierung für den Preis der Besten folgte ein Doppel-Sieg, dem zwei weitere Siege bei der letzten Sichtung folgten. Das bedeutete natürlich auch die Nominierung für die Europameisterschaften. Die dort verlangte Kür hat sich Anika Holdt selbst ausgedacht und sich für Musik von Christina Aguilera entschieden. Anika von Holdt ist Schülerin und kommt im Herbst in die 11. Klasse. Sie startet für den Reit- und Fahrverein Elmshorn. Miriam Maurer (15) aus Bad Friedrichshall: Mit ihren 15 Jahren ist Miriam Maurer die Jüngste im EM-Aufgebot. Bereits seit frühester Jugend sitzt sie im Sattel, ihre ersten Platzierungen hatte sie mit ihrem Pony Barclay, vor zwei Jahren startete sie parallel auch auf dem in Belgien gezogenen, zwölfjährigen Quickfire. Mit dem Rappen war bereits ihr älterer Bruder Patrick Maurer im Dressursport bis Intermediare I erfolgreich und nahm 2003 an den DM der Jungen Reiter in Aachen teil. In diesem Jahr hat sie das Pferd ganz übernommen und startete mit ihm beim Preis der Besten, wo sie Platz vier belegte. Der Teilnahme an der zweiten Sichtung folgte die Nominierung für die EM, mit der sie in die Fußstapfen ihres Bruders tritt, der mit dem Hannoveraner Belmondo ebenfalls 1997 und 1998 ebenfalls an Junioren-Europameisterschaften teilnahm. Trainiert wird Miriam Maurer von Landestrainer Bertin Pötter (Murr) in Absprache mit Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya). Miriam Maurer ist Schülerin und kommt im Herbst in die 10. Klasse. Sie startet für den Reitverein Bad Friedrichshall. Hb Europameisterschaften Dressur Die deutschen Teilnehmer Hagen a.T.W. (fn-press). Vom 28. bis 31. Juli finden in Hagen am Teutoburger Wald die Dessur-Europameisterschaften statt. Betreut werden die deutschen Teilnehmer von Bundestrainer Holger Schmezer (Verden). Equipechef ist Ferdi-Jörgen Wassermeyer (Schwelm), Mannschaftstierarzt ist Dr. Björn Nolting (Weilerswist). Und das sind die deutschen Vertreter: Klaus Husenbeth, geboren am 10. Mai 1956 und im niedersächsischen Sottrum bei Bremen ansässig, betreibt den Spitzendressursport als lupenreiner Amateur. Der Diplom-Kaufmann und Inhaber dreier Autohäuser muss sich die Zeit für das Training vom häufig vollen Terminkalender oft genug erkämpfen. Mit seinem Pferd, dem 13-jährigen Hannoveraner Halbblüter Piccolino (v. Prince Thatch xx), gehörte er bereits 2002 zum siegreichen WM-Team und erzielte in der Einzelwertung den siebten Platz. Bei der EM 2003 im britischen Hickstead hieß es ebenfalls Mannschaftsgold sowie in der Einzelwertung Platz fünf. Nach einer längeren Verletzungspause erlebte der dunkelbraune Wallach in diesem Frühjahr ein ausgezeichnetes Come-back im Spitzensport. Neben einem guten Platzierungen bei der ersten EM-Sichtung in Aubenhausen hieß es bei den Deutschen Meisterschaften in Verden Platz zwei in der Wertung der Herren. Heike Kemmer (Winsen/Hannover-Bremen), geboren am 24. April 1962, begann mit acht Jahren den Reitsport auf Ponys. Mit 21 Jahren gelang ihr der internationale Durchbruch, als sie auf dem Hannoveraner Wallach Lotus bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in München mit der Mannschaft und in der Einzelwertung Gold gewann. Mit dem Oldenburger Wallach Albano erzielte die gebürtige Berlinerin 2001 Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften in Verden. 2003, bei den Europameisterschaften in Hickstead, holte sie sich erneut Mannschaftsgold und wurde Vierte in der Einzelwertung. Dieses Mal hieß ihr Erfolgspferd Bonaparte, mit dem sie auch in Athen Mannschaftsgold gewann. Die Diplom-Betriebswirtin betreibt in Winsen an der Aller den "Amselhof", einen auch international renommierten Zucht-, Aufzucht- und Ausbildungsstall. Mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Bonaparte (von Bon Bonaparte) sicherte sie sich bei der DM in Verden den Sieg. Ann Kathrin Linsenhoff: Die 44-jährige studierte Tierärztin aus Kronberg ist schon lange im internationalen Spitzendressursport erfolgreich unterwegs. Bereits 1988 gehörte sie zum deutschen Team, das bei den Olympischen Spielen in Seoul Gold gewann. Bei den Weltmeisterschaften 1990 und 2002 gehörte sie ebenfalls zur siegreichen deutschen Mannschaft. Bei den Europameisterschaften 1989 hieß es für sie Gold in der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung. In Hagen setzt Ann Kathrin Linsenhoff auf den erst zehnjährigen Sterntaler-Unicef. Der Oldenburger Hengst (v. Sion) gewann im vergangenen Jahr das Finale des Nürnberger Burgpokals, der wichtigsten Serie für sieben bis neunjährige Nachwuchsdressurpferde. Auch bei der ersten EM-Sichtung im bayerischen Aubenhausen wussten Ann Kathrin Linsenhoff und Sterntaler-Unicef zu überzeugen. Hubertus Schmidt, geboren am 8. Oktober 1959, entstammt einer Familie, die traditionell Pferdesport und Zucht betreibt. Im ostwestfälischen Borchen-Etteln bei Paderborn leitet er einen eigenen Ausbildungs- und Zuchtstall. Der Pferdewirtschaftsmeister gehört zu den auch international erfolgreichsten Dressurausbildern dieser Zeit. Kaum ein anderer hat in den vergangenen Jahren so viele Pferde in den Dressurspitzensport gebracht wie der fünffache deutsche Champion der Berufsreiter Dressur. In seiner Jugendzeit und auch später hat Schmidt allerdings auch gerne und erfolgreich Springen bis zur Klasse S geritten. Schmidt, verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes, interessiert sich in seiner Freizeit für Fußball und Motorrad fahren. Sein Pferd in Hagen ist die zwölfjährige Hannoveraner Stute Wansuela Suerte (v. Warkant). Mit ihr erzielte Hubertus Schmidt im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in Athen mit dem Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille sowie dem fünften Platz in der Einzelwertung seinen bisher größten sportlichen Erfolg. Bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Verden siegte das Paar in der Meisterschaftswertung der Herren. T.H. Europameisterschaften der behinderten Reiter in Ungarn Soskut/HUN (fn-press). Vom 26. bis 31. Juli finden in Soskut bei Budapest in Ungarn die offenen Dressur-Europameisterschaften der behinderten Reiter statt. Folgende Teilnehmer gehen für Deutschland an den Start: Hannelore Brenner (Hemsbach) mit Lyriker, Bettina Eistel (Riepsdorf) mit Aaron, Marion Koch (Hoisdorf) mit Skandor, Britta Näpel (Wonsheim) mit Billy the Kid, Angelia Trabert (Dreieich) mit Walmorel und Steffen Zeibig (Dresden) mit Waldemar. Betreut werden die deutschen Reiterinnen und Reiter von Bundestrainer Franz-Martin Stankus (Sibstin). Equipechefin ist Inga Holdt-Mencke (Bad Breisig). DKThR |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Jugend Jugend Pony-Europameisterschaften Dressur, Springen und Vielseitigkeit Die deutschen Teilnehmer Pratoni del Vivaro/ITA (fn-press). Vom 27. bis 31. Juli finden in Pratoni del Vivaro bei Rom/Italien die Pony-Europameisterschaften in Dressur, Springen und Vielseitigkeit statt. Betreut werden die deutschen Teilnehmer von den Bundestrainern Cornelia Endres (Dülmen-Buldern/Dressur), Fritz Lutter (Warendorf/Vielseitigkeit) und Peter Teeuwen (Hanstedt/Springen). Equichefin ist Sonja Ellerbrock (Kayhude), Mannschaftstierärztin Dr. Hildegard Skowronek (Telgte). Und das sind die deutschen Vertreter: D r e s s u r Louisa Lüttgen (14) aus Kerpen: Hat ein großes Vorbild in der eigenen Familie: Schwester Anna-Katharina Lüttgen, die derzeit zusammen mit Sonja Bolz (Kerpen) die Punkteliste im Piaff-Förderpreis, einer Serie für junge Grand Prix-Reiter bis 25 Jahre, anführt. Louisa selbst hat gleich drei vierbeinige Top-Partner zur Seite: Pan Tau B (1994 und 1995 Bundeschampion mit Marion Engelen, Kerken), Keep Cool (2001 Vizeeuropameister mit Carde Meyer, Nottuln) und vor allem Dornik B. Mit ihm gewann sie bereits 2003 Bronze bei den Deutschen Meisterschaften und belegte in diesem Jahr sowohl beim Preis der Besten als auch im Finale des CHIOP Freudenberg Platz zwei. Für den 14-jährigen, bis Prix St. George platzierten Fuchshengst v. Derano Gold vom Gestüt Bönniger bedeutete dies die fünfte EM-Nominierung. Vier Mal nahm er bisher an Europameisterschaften teil und gewann sieben Mal Gold und einmal Bronze. Trainiert wird Louisa Lüttgen von Stefanie Meyer-Biss (Tönisvorst) vom Gestüt Bönniger sowie Vanessa Bentz, Ausbilderin auf dem Hof der Lüttgens in Kerpen. Louisa Lüttgen startet für den Akademischen Reitclub Bonn. Sanneke Rothenberger (12) aus Bad Homburg: Ist die Tochter bekannter Eltern. Sowohl ihre Mutter, die gebürtige Niederländerin Gonnelien Rothenberger-Gordijn, als auch ihr Vater Sven Rothenberger sind erfolgreiche Dressurreiter und Championatsteilnehmer. So sind in diesem Jahr Vater und Tochter am selben Wochenende bei Europameisterschaften am Start: Er in Hagen am Teutoburger Wald für die Niederlande, sie in Italien mit der deutschen Ponyequipe. (Es gibt aber auch Springreiter in der Familie: Sannekes Onkel Yves Houtackers startete bei den Europameisterschaften Springen in Italien für Holland). Sannekes Ponys wuchsen mit ihrem Alter und den reiterlichen Fähigkeiten: Von Anja über Jessy, Wincester und Tommy führte der Weg zu Domino Dancing und Bandos, den beiden ersten Reitponys für größere Aufgaben. Ende letzten Jahres kam Konrad hinzu. Der Constantin-Sohn aus der Zucht von Cord Wassmann (Badbergen) gehörte in den letzten sechs Jahren in Folge zum deutschen EM-Goldteam und war mit seinem ersten Reiter Nikolas Kröncke (Dorum) 1997 Doppeleuropameister. Nach einem siebten Platz beim Preis der Besten für Sanneke und Konrad besiegelte ein Sieg beim CHIOP Freudenberg die achte Nominierung für Konrad und die EM-Premiere der erst zwölfjährigen Reiterin. Sanneke Rothenberger besucht wie ihr jüngerer Bruder Sönke (der in diesem Jahr ebenfalls am Preis der Besten teilgenommen hat) die internationale Schule in Frankfurt, wo in erster Linie Englisch gesprochen wird, außerdem spricht sie holländisch. Sanneke Rothenberger startet für den Bad Homburger Reit- und Fahrverein. Kaja Schäfer (16) aus Dreieich: Begann wie ihre Teamkolleginnen bereits früh mit dem Reiten – zusammen mit ihrem Vater, der Springen ritt und die Tochter gelegentlich im Sattel mitnahm. Mit fünf Jahren bekam sie ihr erstes Pony, ihre ersten Dressurprüfung bestritt sie neunjährig mit dem Deckhengst Sunrise Ramon. Auf ihn folgte Mon Ami Charmeur, mit dem sie 2002 ihre ersten Deutschen Meisterschaften bestritt. Als sie 13 Jahre alt war, kam Dioleno C v. Dornik B (Züchter Peter Coenen, Wattenheim) zu den Schäfers, mit dem sie zweimal – fünf- und sechsjährig – an den Bundeschampionaten teilnahm. Die EM-Nominierung allerdings verdankt sie Golden Derano C v. Derano Gold, ebenfalls aus der Zucht von Peter Coenen. Ende Januar bezog der zehnjährige Palominohengst eine Box bei Schäfers und auf Anhieb konnte Kaja mit ihm nicht nur das Süddeutsche Hallenchampionat gewinnen, sondern auch zweimal den zweiten Platz bei der Preis der Besten-Sichtung erzielen. In Warendorf selbst wurde sie Dritte, beim CHIOP belegte sie im Finale Platz vier. Kaja Schäfer wird von Heinz-Günter Scholten (Waldmichelbach) trainiert. Sie startet für den Reit- und Fahrverein Sprendlingen. Anna von Negri (15) aus Übach-Palenberg: Kam durch ihre Mutter, die einen kleinen Zucht- und Ausbildungsstall betreibt, schon früh zum Reiten. Der Weg führte vom Shetlandpony über ein Welsh Pony hin zum deutschen Reitpony. Bei einem Sommerfest des Gestüts Bönniger entdeckte und kaufte Anna von Negri die Ponystute Forestina (mit der sie 2003 das Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurponys gewann). Zugleich fragte sie an, ob sie nicht auch bei der Ausbilderin des Gestüts, Stefanie Meyer-Biss, Unterricht nehmen könne. Daraus entstand eine enge Verbindung. Zunächst durfte Anna eines der jungen Ponys reiten, im vergangenen Jahr dann das Aushängeschild des Gestüts: den erfolgreichen Sport- und Deckhengst Dornik B. Anfang 2004 hatte das Paar seine ersten Platzierungen, qualifizierte sich auf Anhieb für den Preis der Besten und wurde dort Dritter. Es folgten die Europameisterschaften mit Doppelgold und die Deutsche Meisterschaft mit Silber für Anna von Negri. Kurz darauf wurde sie mit dem Dornik-Sohn Deinhard B Zweite beim Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurponys. In diesem Jahr gewann sie mit dem Hengst den Preis der Besten und wurde nach dem dritten Platz beim Finale des CHIOP Freudenberg für ihre zweite Europameisterschaft nominiert. Anna von Negris Ponyzeit endet in diesem Jahr, momentan sucht sie ein geeignetes Pferd für die kommende Juniorentour. Im Herbst allerdings wird sie noch die fünfjährige Penelope B v. Pan Tau B, ebenfalls vom Gestüt Bönniger, bei den Bundeschampionaten präsentieren. Anna von Negri startet für den Reit- und Fahrverein Ratheim 1951. S p r i n g e n Lisa-Marie Dersch (15) aus Riegel: Neun Pferdeboxen gibt es auf dem Hof der Derschs in Riegel bei Freiburg, denn neben Lisa-Marie Dersch reiten auch ihre beiden jüngeren Schwestern. Ihre ersten Platzierungen im Springen hatte Lisa-Marie Dersch 2001, den Durchbruch brachte allerdings der aus Neuseeland stammende Top Berkley, mit dem sie 2003 an den Deutschen Meisterschaften in Aachen teilnahm. Top Berkley wurde zuvor unter dem Namen Berkley von der Schweizerin Corina Sorg bei den EM 2000 in Hagen vorgestellt, später von Christopher Gerard (Mannheim) geritten. In diesem Jahr holte sich Lisa-Marie Dersch den Sieg beim Preis der Besten mit dem zwölfjährigen Top Berkley. Er ist damit auch ihre Nummer eins für die EM in Italien, auch wenn Lisa-Marie mit Tony Stone inzwischen ein weiteres Eisen im Feuer hat. Wie Top Berkley hat auch der zwölfjährige, von Werner Hiebing (Rhede) gezogene braune Wallach EM-Erfahrung, er wurde zuvor von Nina und Tim Mielke (Freudenberg) geritten. Lisa-Marie Dersch reitet für den Reitverein Weisweil. Julia Dieckell (15) aus Debstedt: Reitet seit sie denken kann. Mit einem Shetty fing es an, mit acht Jahren bestritt sie ihr erstes E-Springen, mit elf ihr erstes M-Springen im Rahmen der Landesmeisterschaft. Vier Mal nahm die 15-Jährige schon am Preis der Besten teil. Während die Premiere noch an der berühmt-berüchtigten „Wasserplane“ scheiterte, zog Julia 2003 das große Los: Mit ihren Ponys, dem „aufgeweckten und schlauen“ Kiltormer und dem „ruhigen und gelasseneren“ Abc Juri sicherte sie sich den Sieg in Warendorf und nahm erstmals an Europameisterschaften teil. Es folgten eine Reihe Auslandsstarts, der Sieg im Nationenpreis in Freudenberg, eine weitere Teilnahme an den EM und der Gewinn des Deutschen Meistertitels 2004. In diesem Jahr wurde Julia Dieckell Zweite beim Preis der Besten und empfahl sich damit für ihre dritten Pony-Europameisterschaften, die aus Altersgründen auch die letzten sein werden. Mit dabei der 14-jährige in Schweden gezogene Kiltormer. Trainiert wird Julia Dieckell von Hans-Jörn Ottens (Loxstedt), sie startet für den Reitclub Heidehof. Patrick Döller (15) aus Visbek: Musste zunächst Dressur reiten, bevor er mit dem Springen anfangen durfte. „Erst eine L-Dressur reiten“ lautete die Devise von Vater Ludger Döller, bekannter Hufschmied und selbst Reiter und Züchter. Seine ersten Springprüfungen absolvierte Patrick mit Castletown King, einem ehemaligen Vielseitigkeitspony, das bereits zweimal an Deutschen Meisterschaften teilgenommen hatte. Die ersten großen Erfolge hatte er allerdings mit Sunny, einer heute elfjährigen dunkelbraunen Stute v. Zandheuvel’s Sunny Boy (Jürgen Reese, Midlum), die vorher von Romina Drechsler (Wennigsen) vorgestellt wurde. Mit ihr wurde er im vergangenen Jahr Siebter beim Preis der Besten und rückte als Reservist für Ronja Bergmann (Ahrensbök) ins deutsche EM-Team nach. In diesem Jahr wurde das Paar Fünfter beim Preis der Besten. Trainiert wird Patrick Döller von Manfred „Manni“ Kötter (Engter). Parallel zu den Ponyprüfungen startet Patrick Döller bereits mit seinen beiden Pferden Caracas und Nighti in Springprüfung bis zur Klasse S*. Er reitet für den Reitverein Visbek. Katrin Eckermann (15) aus Kranenburg: Stammt aus einem Zucht-, Handels- und Ausbildungsstall in Kranenburg, dicht an der holländischen Grenze. Während ihre beiden Brüder lieber Fußball spielen, trainiert sie gemeinsam mit Vater Otmar Eckermann die Pferde. Zwei Mal hat Katrin Eckermann bereits an Europameisterschaften teilgenommen: 2003 mit Jumping Jack, im vergangen Jahr mit Quins, mit dem sie im selben Jahr Dritte bei den Deutschen Meisterschaften wurde. Der elfjährige braune Wallach begleitet sie auch in diesem Jahr zu den EM nach Italien. Quins stammt aus den Niederlanden wie auch ihr Nachwuchspony, der sechsjährige Karwin. Parallel zum Ponysport ist Katrin Eckermann auch schon mit Pferden erfolgreich. Mit Idefix wurde sie im vergangenen Jahr Zweite beim HGW-Nachwuchs-Cup in Dortmund und nahm mit Nykita an den Deutschen Junioren-Meisterschaften mit teil. Katrin Eckermann startet für den RV Kranenburg. Frederick Troschke (15) aus Hagen a.T.W.: Während sein Vater nur zum Hobby reitet, betreibt sein Onkel in der Nachbarschaft einen Handels- und Ausbildungsstall. Dorthin reitet Frederick auch zum Trainieren. Erst drei M-Platzierungen konnte er im vergangenen Jahr aufweisen, als er zu seinen ersten Deutschen Meisterschaften zugelassen wurde. Zu Beginn dieses Jahres gewann er mit Jacky-Jackiwa v. Navajo (Züchterin Nadine Seefeld, Neustadt) das Nachwuchschampionat in Verden. Nach dem Preis der Besten folgte eine Startgenehmigung für das CHIOP Freudenberg, wo er Platz sieben im Großen Preis belegte und mit dem Team Zweiter wurde. Frederick Troschke trainiert bei Heinrich Hermann Engemann (Bissendorf) und startet für den Reit- und Fahrverein St. Martin Hagen. V i e l s e i t i g k e i t Johanna Dörner (16) aus Bocholt: Stammt aus einer pferdebegeisterten Familie und reitet seit ihrer Kindheit. Im Jahr 2000 nahm sie elfjährig erstmals am Nachwuchschampionat in Warendorf teil, 2002 fuhr sie mit Nelusko zu ihrer ersten Europameisterschaft nach Hagen am Teutoburger Wald, wo sie mit der Mannschaft Gold gewann. Damit trat Johanna in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester Friederike Dörner, die zwei Jahre zuvor in Hagen – ebenfalls mit Nelusko – den Europameistertitel nach Hause holte. Nach einjähriger „EM-Pause“ wiederholte Johanna Dörner ihren Erfolg im vergangenen Jahr im polnischen Jaszkowo, wo das deutsche Team erneut Europameister wurde. Johanna Dörner hat das Glück, gleich mehrere vierbeinige Partner (gehabt) zu haben. Viele davon trugen den Namen „Charly“: Charly Chaplin, Checkpoint Charly und Wild West Charly. Letzterer war es, mit dem sie ihre ersten Turniere bestritt, im vergangenen Jahr auch an den EM teilnahm und im Herbst Deutsche Vizemeisterin wurde. In diesem Jahr setzt sie allerdings auf Oxiet’s my Jemen, einen neunjährigen, in den Niederlanden gezogenen Connemara-Vollblut-Mix. Wie seine Reiterin hat auch „Jemi“ EM-Erfahrung. 2003 wurde er mit dem Niederländer Bart Hartmann 17ter. Nach den Europameisterschaften geht für Johanna Dörner die Saison unmittelbar weiter. Nur eine Woche später startet die 16-Jährige, deren Ponyzeit in diesem Jahr endet, mit der zehnjährigen Westfalenstute Petite Fleur beim Nachwuchschampionat in Warendorf in der Abteilung Pferde. Johanna Dörner reitet für den Reitverein Rhede-Krommert, ihr Trainer ist Clemens Nachtigall (Rhede). Melina Lamp (15) aus Schönberg: Aufgewachsen auf einem Ponyhof in Schönberg in der Nähe von Kiel, hatte Melina Lamp von klein auf Kontakt zu Pferden. Das Reiten gelernt hat sie bei Mutter Simone Lamp, die nicht nur ihre Tochter, sondern auch andere Reitschüler auf den rund 20 Schulponys des Betriebes unterrichtet. Zunächst mehr am Springen interessiert, kam mit Desperado die Begeisterung für die Vielseitigkeit. 2001 kam der heute 15-jährige, im Rheinland gezogene Schimmelwallach v. Derbino (Züchter Rolf Biervert, Aachen) in die Familie, 2002 hatten die beiden ihre ersten Turniererfolge. 2003 wurden sie bei der letzten EM-Sichtung Fünfte und sicherten sich die Fahrkarten zu den Europameisterschaften im irischen Necarne Castle, wo sie Platz zwölf in der Einzelwertung belegten. Im selben Jahr noch gewannen sie Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Bronze gab es auch ein Jahr später bei den Europameisterschaften in Jaszkowo/Polen und darüber hinaus Gold mit der deutschen Mannschaft. In die aktuelle Saison starteten beide mit einem zweiten Platz bei der ersten EM-Sichtung in Radolfzell und legten damit den Grundstein für ihre dritte EM-Teilnahme. Parallel bestreitet Melina Lamp die ersten Turniere mit ihrer neunjährigen Hannover Stute Glacier Bay. Sie startet für die Reit- und Fahrgemeinschaft Neuschönberg. Franca Lüdeke (14) aus Bonn: Während ihren Mannschaftskameradinnen der Pferdesport quasi „in die Wiege gelegt“ wurde, hatten Franca Lüdekes Eltern ursprünglich wenig Interesse am Pferd. Vielmehr war es die Patentante, die den Ausschlag gab. Auf ihrem Hof bei Bonn saß Franca als Kind erstmals auf einem Pferd und verlangte nach „mehr“. Ein Hollandurlaub gab den Ausschlag und führte zum Erwerb des ersten Ponys. Über „Mounty“ kamen Lüdekes zum Annaberger Hof der Familie Büsch und Hans-Jakob Büsch wurde Francas Ausbilder. Er riet auch zu einem neuen Pony für die springbegeisterte junge Reiterin. So kam Franca zur Bundeschampionesse Miss Maja, mit der sie zehnjährig ihre erste Erfolge in Springprüfungen hatte. Bei einem Lehrgang auf dem Rodderberg entdeckte sie den Spaß an der Vielseitigkeit. Mit der heute zwölfjährigen Hillery v. Henry – Caid (Züchter: Ludwig Würdemann, Ostrhausderfehn), mit der Maria-Lena Kate (Toppenstedt) 2001 Mannschaftseuropameisterin wurde, kamen dann die ersten Erfolge in dieser Disziplin. 2003 wurde das Paar 13ter bei den Deutschen Meisterschaften. Ein Jahr später wurde Franca Achte – dieses Mal im Sattel der in Belgien gezogenen Fuchsstute Quintina JR Breemeersen. In der laufenden Saison gehen zwei Siege mit Hillery auf Francas Konto: bei der ersten EM-Sichtung in Radolfszell und beim CIC* Kamp-Lintfort. Beide Male war sie auch mit Quintina J hoch platziert. Ihre EM-Fahrkarten sicherten sich die 14-Jährige und Hillery endgültig mit einem dritten Platz bei der letzten Sichtung in Lauterbach. Franca Lüdeke startet für den Reitclub Annaberger Hof. Alexa Schulte Westhof (16) aus Schneverdingen: In einem Züchterstall groß geworden, hatte Alexa Schulte Westhof von klein an die Chance zum Reiten. Vielseitigkeit sollte es allerdings nicht sein, so die Meinung ihrer Mutter. Erst über den Hamburger Landestrainer Raimund Wille kam Alexa zum Geländereiten und über Familie Kate auch zu ihrem Pony Hannes, einem Vollbruder von Franca Lüdekes Hillery. Zwar dauerte es eine Weile, bis der ungezogene Vierjährige zum zuverlässigen Buschpony wurde, doch Alexa und ihre Trainer Claus Erhorn (Luhmühlen) und Katrin Poll (Gilten) arbeiteten konsequent daran. Im vergangenen Jahr wurde das Paar Vierte bei den Deutschen Meisterschaften. Ihr bisher größter Erfolg aber ist die Nominierung zur Europameisterschaft. Für die 16-jährige Realschülerin steht heute schon fest, dass sie nach der Schulzeit mit Pferden zu tun haben möchte. Alexa Schulte-Westhof startet für den FRV Stall Teichhof. Helene Schulze Zurmussen (15) aus Everswinkel: Als Jüngste von vier Geschwistern wurde Helene Schulze Zurmussen auf einem Ponyhof bei Warendorf groß. Rund 80 Ponys gehören zu dem Ferienbetrieb, der von ihren Eltern und ihrer ältesten Schwester Anna Schulze Zurmussen gemeinsam geleitet wird. Ihre Schwester, Pferdewirtin und Pony-Stützpunkttrainerin in Westfalen, ist zugleich auch ihre Trainerin. Ihre Erfolge im Turniersport verdankt Helene dem in Holstein gezogenen Ponyhengst Mr. Hale Bob v. Magnum – Bajar (Züchterin Petra Teegen, Saustrup), 2002 Bundeschampion des Deutschen Vielseitigkeitsponys. Unter anderem war das Paar Sechster bei den Deutschen Meisterschaften 2004 und trug beim internationalen zwei-Sterne-Ponyturnier (CIC**P) in Frankreich sowie bei der letzten EM-Sichtung in Lauterbach in diesem Jahr den Sieg davon. Die Nominierung für die Europameisterschaft ist allerdings ihr bisher größter Erfolg, der gerade noch rechtzeitig kommt, denn Helene muss aus Altersgründen im kommenden Jahr umsteigen. Das passende Pferd gibt es auch schon: den bewährten Graditzer Vollblüter Ausgleich xx ihrer Schwester Anna. Getestet hat sie ihn schon und „das klappt gut!“, wie sie sagt. Helene Schulze Zurmussen startet für den Reit- und Fahrverein Warendorf. Hb |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Persönliche Mitglieder Persönliche Mitglieder „Einem geschenkten Gaul... – und wenn doch?“ Bönebüttel (fn-press). Veränderungen und Schmerzen im Zahnbereich können große Auswirkungen auch auf die allgemeine Pferdegesundheit haben, daher gewinnt die Zahnbehandlung im Pferdebereich eine immer größere Bedeutung. Die Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung laden alle Interessierten ein, sich am Samstag, 3. September, in Bönebüttel-Aufeld von Pferdezahnarzt Dr. Martin Hinrichsen (Maasbüll) anhand von Video- und Fotomaterial das Gebiss des Pferdes und seine Funktionen erläutern zu lassen. Die Behandlungsmöglichkeiten von Zahnproblemen wie beispielsweise Schneidezahnkürzungen, Korrektur von Stellungsfehlern, Ziehen von Zähnen usw. werden erläutert und veranschaulicht. Der zweite Teil der Fachtagung steht im Zeichen des Pferderechts. Rechtsanwältin Insa Fuhrmann behandelt anhand eines beispielhaften jungen Paares, das sich bemüht sein Traumpferd zu kaufen und später mit den auftretenden alltäglichen Problem konfrontiert wird, eine Vielzahl an Rechtsgebieten. Beginnend mit den Problemen und der Haftung beim Anhängerverleih, Schenkungsrecht, Ankaufsuntersuchung, Tierarzthaftung und so weiter bleibt kaum eine Frage offen. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr und kostet 15 Euro pro Person. Die Veranstaltung kann den Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit drei Unterrichtseinheiten anerkannt werden. Informationen und Anmeldungen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf schicken, Telefon 02581/6362-111, Fax 02581/6362100, E-Mail » jkoester@fn-dokr.de . Co „Faszination Galopprennen – live erlebt“ Gotha-Boxberg (fn-press). Eingebettet in die malerische Kulisse der Thüringer Berge und Wälder ist die Galopprennbahn in Boxberg bei Gotha in Thüringen nicht nur eine der schönsten, sondern mit 2.100 Metern auch eine der längsten Rennbahnen in Deutschland. Seit 1878, dem Gründungsjahr des Mitteldeutschen Rennvereins Gotha, ermöglicht das Gelände mit Anlagen für Flach-, Hürden- und Jagdrennen publikumswirksame Leistungsvergleiche von Rennpferden. Anlässlich des My-Fair-Lady Renntages am Sonntag, 21. August, laden die Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) alle Vollblut- und Rennsportinteressierten ein, in einer ausführlichen Besichtigung unter fachkundiger Leitung das Gelände, die Stallungen, die Jockeystube, Führring und Wettbüro kennen zu lernen und sich in die Geheimnisse der Pferdewetten am Totalisator einweihen zu lassen. Bei den insgesamt acht Pferderennen darf anschließend gerne der Versuch unternommen werden, mit eigenen Pferdewetten ein bisschen reicher zu werden. Tipp des Veranstalters: Damen werden gerne mit Hut gesehen! Die Fachtagung beginnt um 11.45 Uhr und kostet 10 Euro. Im Teilnehmerbeitrag sind Tribünenkarten, die geführte Besichtigung sowie Kaffee und Kuchen enthalten. Informationen und Anmeldungen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf schicken, Telefon 02581/6362-111, Fax 02581/6362100, E-Mail » jkoester@fn-dokr.de . JK „Kernfragen der Klassisch-Barocken Reiterei“ Wedemark (fn-press). Richard Hinrichs (Wedemark), Präsident des Bundesverbandes der klassisch-barocken Reiterei Deutschland, stellt am Samstag, 27. August, in einer Regionalen Fachtagung der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) auf seiner Reitanlage in Wedemark wesentliche Elemente der klassisch-barocken Reiterei anhand von Beispielen in der Praxis vor und erläutert die theoretischen Grundlagen hierfür. Schwerpunkte des Seminars, zu dem die Persönlichen Mitglieder alle interessierten Pferdefreunde einladen, sind die Arbeit an der Hand, in den Pilaren, am langen Zügel sowie die Abstimmung des Pferdes unter dem Reiter auf feine Hilfen. In den Präsentationen werden Pferde unterschiedlicher Rassen mit verschiedenem Ausbildungsstand vorgestellt. Sowohl die Grundausbildung des Pferdes in der klassisch-barocken Reiterei ist Thema, wie auch Barocke Schullektionen auf und über der Erde. Richard Hinrichs, reiterlich geprägt durch Egon von Neindorff, Arthur Kottas-Heldenberg und General Professor Kurt Albrecht ist durch seine Ausbildertätigkeit, zahlreiche Vorstellungen im In- und Ausland sowie viele Veröffentlichungen als einer der renommiertesten Vertreter der klassisch-barocken Reiterei international anerkannt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und kostet 18 Euro pro Person. Informationen und Anmeldungen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf schicken, Telefon 02581/6362-111, Fax 02581/6362100, E-Mail » jkoester@fn-dokr.de . Co PM-Tagesbusfahrt „Kultur und Pferdesport“ nach Xanten Schwerte (fn-press). Unter dem Motto „Kultur und Pferdesport“ steht die Tagesbusfahrt der westfälischen Persönlichen Mitglieder am Mittwoch, 7. September. Ab 8.30 Uhr geht es in Schwerte bei Dortmund los in Richtung Niederlande. Erstes Ziel ist der Traberpark Den Heyberg in Kevelaer Twisteden. In den 80er Jahren baute hier die Nato ein modernes Munitionsdepot mit 325 Bunkern. Zwei Jahre nach Abzug der Militärs entstand auf der Fläche von 150 Hektar das bedeutendste westeuropäische Trabertrainingszentrum mit durchschnittlich 300 Pferden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es weiter zum Trakehnergestüt Hoogen. Die Gutsgeschichte des Vogelsangshofs zu Kervenheim, unweit Kevelaer gelegen, dokumentiert 610 Jahre Familiengeschichte, respektierlich 28 Hoferben in Folge. 1947 vermählte sich die letzte Hoferbin aus dem Hause van Doornick mit Gottfried Hoogen, der zum Wegbegründer der Trakehner Zucht und der Rheinischen Warmblutzucht wurde. Im Anschluss an die Besichtigung in Kevelaer steht der Besuch der historischen Römerstadt Xanten mit Besuch des Archäologischen Museums auf dem Tagesprogramm. Nördlich eines Legionslagers entwickelte sich ein Hafen mit einer Siedlung. mit rechtwinklig angelegten Straßen mit Kanalisation, einer würdevolle Stadtmauer, einem Forum, Tempel, Thermen und einem Amphitheater. Im Archäologischen Park Xanten wurden zur Veranschaulichung einige Bauten teilrekonstruiert oder als Modell in einstiger Originalgröße an Ort und Stelle aufgebaut und ausgestattet. Die Rückreise nach Schwerte ist für 18.30 Uhr geplant. Die Kosten für die Busreise betragen 29 Euro pro Person, darin sind die Fahrt im modernen Reisebus, die Eintrittsgelder und Führungen enthalten. Nicht im Preis inbegriffen ist das Mittagessen. Informationen und Anmeldungen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf schicken, Telefon 02581/6362-111, Fax 02581/6362100, E-Mail » jkoester@fn-dokr.de . Hb |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Ausbildung Ausbildung Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO) 2006 – das ist neu Der Trainer C Basissport Am 1. Januar 2006 tritt die neue Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO) in Kraft. Sie regelt unter anderem die Ausbildung im Pferdesport; auch die Ausbildung der Amateurausbilder – Trainer genannt. Hier gibt es ab 2006 eine der größten Veränderungen: Die Trainerausbildung im Reiten und Voltigieren wird in die gleichwertigen Richtungen Trainer Basissport und Trainer Leistungssport aufgeteilt. Der Trainer Basissport zielt auf die Ausbildung von Anfängern, Wieder- und Späteinsteigern sowie breitensportorientierten Sportlern ab, während der Trainer Leistungssport turniersportorientierte Reiter und Voltigierer auf ihrem Ausbildungsweg und im Wettkampf begleiten soll. „Mit der Splittung und Aufgabenaufteilung der Trainer wollen wir eine stärkere Zielgruppenorientierung der Ausbilder herbeiführen und damit die Zufriedenheit der Sportler mit den Ausbildern und das Ausbildungsniveau verbessern“, sagt Martin Plewa, Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule und Mitglied der Arbeitsgruppe, die diese Neuerungen für den Bereich Trainerausbildung entwickelt hat. Mit der Aufteilung der Trainerausbildung folgt die FN gleichzeitig den Rahmenrichtlinien des Deutschen Sportbundes (DSB). Bei der Ausbildung zum neuen Trainer C Basissport Reiten als erste Ausbilderstufe steht die Vermittlung von Grundfertigkeiten und reitweisenübergreifenden Schlüsselqualifikationen im Vordergrund. Schließlich soll der Trainer Basissport vor allem Anfänger oder Wiedereinsteiger gut aufs Pferd setzen. Entsprechend lesen sich auch die Inhalte der Trainer-Basissport-Ausbildung: Beim praktischen Reiten steht die lösende und gymnastizierende Arbeit auf ebenem Hufschlag, über Hindernisse und im Gelände auf dem Lehrplan. Im Fach Unterrichtserteilung lernt der künftige Trainer C Basissport, wie man Sitzgrundlagen in allen Sitzformen – also Balance, Losgelassenheit, Eingehen in die Bewegung – vermittelt, welche Grundübungen es beim Reiten über Hindernisse und im Gelände gibt und welche breitensportlichen Aufgaben sich ihm stellen. Im Unterschied dazu soll der künftige Trainer C Leistungssport Reiten in den Bereichen Reiten und Unterrichtserteilung in Dressur, Springen und Geländereiten den Rahmenanforderungen der Klasse A/L genügen. „Eine ganz entscheidende und wichtige Änderung in der Trainerausbildung liegt aber schon in den Zulassungsvoraussetzungen für die erste Ausbildungsstufe, die die Ausbildung zum Trainerassistenten (bisher Sportassistent bzw. Betreuer im Reitsport) beinhaltet: Ab 2006 ist ein eintägiges Vorbereitungsseminar vorgesehen für alle angehenden Ausbilder, das heißt nicht nur für die Trainer C- Aspiranten, “ betont Martin Plewa. Den Vorbereitungsseminaren kommt damit eine große Bedeutung zu, da hier wichtige Informationen und Hinweise für das Einschlagen einer Trainerlaufbahn gegeben werden. Die weiteren Zulassungsvoraussetzungen für den Trainer C Reiten sind zum Beispiel unter anderem ein Mindestalter von 18 Jahren (unter bestimmten Bedingungen auch 16 Jahre), die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverband angehört, und die Teilnahme an einem dreiwöchigen Trainerlehrgang zur Prüfungsvorbereitung (120 Unterrichtseinheiten). Reiterliche Voraussetzung für den Trainer C Reiten Basissport ist der Besitz des „kleinen“ Reitabzeichens (DRA Klasse IV) oder eines vergleichbaren Abzeichens der Anschlussverbände sowie das Deutsche Longierabzeichen (DLA IV). Wer es zum Trainer C Reiten Leistungssport bringen möchte, muss das Bronzene Reitabzeichen (DRA III, Dressur und Springen) sowie Platzierungen in Prüfungen der Klasse A in einer oder mehreren Disziplinen nachweisen. Der Trainer C ist wiederum Voraussetzung für die nächste Stufe, den Trainer B. Auch hier gibt es die Wahl zwischen Basis- und Leistungssport. Den Trainer A gibt es nur für die Schiene Leistungssport. Bei allen praktischen Leistungsnachweisen Zu den weiteren Neuerungen in der Trainerausbildung gehören die neuen Trainer C Leistungssport Distanzreiten und Trainer B Jungpferdeausbildung. Beim Trainer C Schulsport Reiten sind ab 2006 nun das DRA IV (statt bisher III) und das DLA IV Zulassungsvoraussetzung. Außerdem kann man künftig zwischen den Schwerpunkten Reiten und Voltigieren wählen. Wahlfreiheit herrscht ab Januar 2006 auch beim Trainer A. So kann man eine Schwerpunktdisziplin wählen. Statt die Trainerprüfung in Dressur, Springen und Geländereiten jeweils auf L-Niveau zu absolvieren, kann man durch Auswahl eines Schwerpunktes, in dem man auf M-Niveau geprüft wird, die beiden anderen Teile auf A-Niveau leisten. Bei allen Trainer C-Ausbildungen sollen außerdem das Thema „Gesundheit/Körper des Reiters“ und der „Verhaltenskodex“ – sozusagen die „Ethischen Grundsätze Teil 2“ – in die Lehrgangsinhalte aufgenommen werden. Die neue APO ist ab Oktober im FNverlag erhältlich. Ab September gibt die FN Broschüren zur neuen Trainerausbildung Reiten, Voltigieren und Fahren heraus. Bo FN-Seminarreihe „Besser Reiten“ wird erweitert Warendorf (fn-press). Wegen des großen Interesses und der steigenden Nachfrage wurde die Reihe „Besser Reiten – FN-Ausbildung on Tour“ um fünf zusätzliche Termine erweitert. Hochkarätige Referenten konnten hierfür gewonnen werden: Reitmeister Johann Hinnemann (Voerde), Olympiareiterin Ingrid Klimke (Münster) und der Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule Martin Plewa (Münster). Inhaltlich geht es dabei um „Praktisch angewandte Reitlehre – über losgelassenes Sitzen zur harmonischen Kommunikation mit dem Pferd“. Folgende Termine sind geplant: - 9. September: Reitsportverein Essen (Stadtwald) in Essen mit Johann Hinnemann
- 13. September: Laurensberger-Rennverein (Albert-Vahle Halle) in Aachen mit Johann Hinnemann
- 14. September: Turn- und Polizeisportverein Enkenbach/Alsenborn in Kaiserslautern mit Ingrid Klimke
- 22. September: Westfälische Reit- und Fahrschule in Münster mit Martin Plewa
- 18. Oktober: Reit- und Fahrverein Böblingen in Magst/Böblingen mit Martin Plewa
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr. Die Teilnahme an den Seminaren kostet zehn Euro pro Person. Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zahlen nur acht Euro. Alle Veranstaltungen werden den Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit vier Unterrichtseinheiten anerkannt. Information und Anmeldung (inklusive Verrechnungsscheck): Deutsche Akademie des Pferdes, Stichwort: FN Ausbildung on Tour, z.Hd. Claudia Gehlich, Freiherr-von-Langen-Str. 13–15, 48231 Warendorf, Telefon 02581/6362-179; Fax: 02581/6362-108, E-Mail: » CGehlich@fn-dokr.de Bo |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Zucht Zucht Bundesjungzüchter-Wettbewerb Ostdeutsche Jungzüchter wieder Spitze Graditz (fn-press). Nach den Erfolgen des Vorjahres zeigten sich die Jungzüchter der ostdeutschen Zuchtverbände auch beim 9. Bundesjungzüchter-Wettbewerb im sächsischen Hauptgestüt Graditz erneut bestens in Form. Die Gesamtwertung des Dreikampfes aus Theorieprüfung, Pferdebeurteilung und Vormustern sah mit der Mannschaft des Verbandes hannoverscher Warmblutzüchter und dem Team des Pferdezuchtverbandes Berlin-Brandenburg gleich zwei Sieger-Equipen. Beide Mannschaften erzielten mit 1.403 Punkten exakt das gleiche Ergebnis. Bronze ging mit 1.380 Punkten an die Jungzüchter des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen Zuchtgebiet Thüringen, die im vergangenen Jahr die Gesamtwertung dominiert hatten. Der Wettbewerb in der Alterklasse der 14- bis 18-Jährigen wurde von Anna Maria Deparade (Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen Zuchtgebiet Thüringen) beherrscht, die mit 253 Punkten siegte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Johanna-Frederike Stuhtmann (Verband hannoverscher Warmblutzüchter) mit 245 Punkten und David Bahnemann (Pferdezuchtverband Berlin-Brandenburg) mit 240 Punkten. In der Alterklasse der 19- bis 25-Jährigen setzte sich Antje Winneke (Pferdezuchtverband Sachsen-Anhalt) mit 252 Punkten durch. Hier folgten auf den Plätzen zwei und drei Annika Lutz (Verband der Züchter und Freunde des ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung) mit 246 Punkten und Cathrin Müller (Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen Zuchtgebiet Thüringen) mit 242 Punkten. Zusätzlich freuen durften sich die Siegerinnen der beiden Altersklassen über den in diesem Jahr erstmals vergebenen Wanderpokal, der vom Bereich der Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gestiftet worden war. Die Mannschaftswertung in der jüngeren Alterklasse sah mit dem Team des Verbandes hannoverscher Warmblutzüchter eine erfolgsgewöhnte Mannschaft der letzten Jahre als Sieger. Mit 711 Punkten holten sich Katharina Junge, Iris Schepergerdes und Johanna-Friederike Stuhtmann den Spitzenplatz. Platz zwei ging an die Mannschaft des Pferdezuchtverbandes Berlin-Brandenburg mit 699 Punkten, gefolgt vom Team des Verbandes der Ponyzüchter Hessen mit 673 Punkten auf Platz drei. Ihren Vorjahreserfolg konnte die Mannschaft des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen Zuchtgebiet Thüringen in der Alterklasse der 19- bis 25-Jährigen erfolgreich verteidigen. Mit 719 Punkten siegten Christian Debri, Verena Herrmann und Cathrin Müller vor der Mannschaften des Pferdezuchtverbandes Berlin Brandenburg mit 704 Punkten. An dritter Stelle landete das lediglich um einen Punkt geschlagene Team des Verbandes der Züchter und Freunde des ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung. Insgesamt traten Jungzüchter aus 15 Zuchtverbänden vor der Kulisse des exakt zum Wettkampf-Wochenende nach längerer Renovierung wiedereröffneten Schlosses des Hauptgestütes Graditz an. T.H. Neuer Export-Rekord bei Hannoveraner Sommerauktion Verden (fn-press). Preisspitze der Hannoveraner Sommerauktion war der Fly High – Singular Joter-Sohn Ferris aus der Zucht von Dr. Matthias Göller (Ankum), der von Ulrich Seegers aus Celle ausgestellt wurde. Das Springtalent wurde für 37.000 Euro nach Schweden verkauft. Teuerstes Dressurpferd war mit einem Zuschlagpreis von 33.000 Euro der A Jungle Prince – Forrest xx-Sohn Allegro, gezogen und ausgestellt von Heinrich Michaelis (Heeslingen). Der Braune wurde nach Italien verkauft. Insgesamt wurden 110 Reitpferde zum Durchschnittspreis von 11.153 Euro versteigert. Der Exportanteil war dabei so groß wie nie zuvor. Ausländische Kunden aus elf Nationen sicherten sich 64 Pferde (58 Prozent). Das größte Kontingent geht nach Nordamerika (24). Schweden erwarb elf, Spanien sieben Nachwuchspferde. Hb Gelungene Premiere für Trakehner Bundesturnier in Hannover Hannover (fn-press) 5.000 Besucher verfolgten am Wochenende das Internationale Trakehner Bundesturnier im Reiterstadion Hannover. „Wir sind so begeistert von den Bedingungen im Reiterstadion, dass wir gern im nächsten Jahr wiederkommen möchten“, sagte Verbandsvorsitzende Petra Wilm (Tangstedt) bei der Championatsehrung. Bei den dreijährigen Hengsten siegte der gekörte Fuchshengst und Siegerhengst der Körung 2004 Le Rouge v. Prêt à Porter – Tycoon (Züchter Geert Brenninkmeyer, Hamburg, Besitzer BG Wahler & Böckmann, Lastrup), bei den dreijährigen Stuten und Wallachen hatten Chagall v. Finley M – Sir Chamberlain (Züchter Petra Paessens, Uedem, Besitzer Gestüt Bönninghardt Heitfeld, Issum) die Nase vorn. Bei den vierjährigen Hengsten gewann Karolinger v. Latimer – Hohenstein (Züchterin Friederike Holst, Schenefeld, Besitzer Burkhard Wahler, Bad Bevensen) und die Klasse der vierjährigen Stuten und Wallache wurde von Annatevka v. Latimer – Heuriger (Züchter Dirk Pohlmann, Bissendorf, Besitzerin Helga Pohlmann, Georgsmarienhütte) angeführt. Trakehner Dressurchampion 2005 wurde der sechsjährige dunkelbraune Hengst Kaiserdom v. Van Deyk – Gajus (Züchter Dieter Heuchert, Neukirchen, Besitzer: Rainer Schärf, Worms), vorgestellt von Katrin Meyer zu Strohen (Hoya). Im Parcours hatte Hindenburg, ein sechsjähriger Schimmelwallach v. Schneesturm TSF – Caanitz (Züchterin und Besitzerin: Gisela Gunia, Uslar, Reiter: Fabian Lipsky, Uslar) die Nase vorn, im Gelände war es der sechsjährige Athino von El Greco – Sokrates (Züchter Rainer Hartel, Schleswig, Besitzer Zuchtgemeinschaft Rainer Hartel und Monika Bendfeldt, Schleswig, Reiterin Alexa Bendfeld, Schönwalde). Hb Erste Trakehner Freiluft-Auktion mit gutem Ergebnis Hannover (fn-press). Bei der ersten Trakehner Freiluft-Auktion im Reiterstadion Hannover wurden zwanzig Trakehner Fohlen für insgesamt 121.500 Euro versteigert. Durchschnittlich 6.075 Euro brachten die jungen Hoffnungsträger, die mit ihren Züchtern zum Teil von weither, aus Sachsen, vom Ammersee und aus Schleswig-Holstein angereist waren. Teuerstes Fohlen war der Hengst Batist v. Tambour – Partout aus der Zucht von Dr. Ingo Braun aus Lippetal, für den ein Aufzuchtgestüt in Niedersachsen 12.000 Euro zahlte. Zwei Fohlen wurden ins Ausland, nach Belgien und Österreich, verkauft. Hb 4. Elite-Fohlenauktion und 13. Oldenburger Fohlenmarkt Vechta (fn-press). Der August ist in Vechta traditionell den Oldenburger und den Oldenburg-International Springpferde-Fohlen vorbehalten. Am Freitag, 26. August, kommen über einhundert Elite-Youngster „unter den Hammer“, darunter auch die ersten Nachkommen-Jährgänge von Sir Donnerhall, Luxius und Dimaggio. Am Samstag, 27. August, wird um 10 Uhr die 13. Auflage des Vechtaer Fohlenmarktes im Reiterwaldstadion veranstaltet. Erwartet werden an die 350 Fohlen, die von ihren Züch-tern im freien Verkauf angeboten werden. Im Vorfeld der Fohlenauktion feiert am Freitag die erste Elite-Stutenschau des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International (OS) in Vechta ihre Premiere. Die besten OS-Stuten, die bundesweit gesichtet wurden, wetteifern um den Titel der Siegerstute. Kataloge und Eintrittskarten für die Auktion (Sitzplätze 8 Euro) können unter Telefon 04441/93550 bestellt werden. Der Eintritt zum Fohlenmarkt ist frei. Die Kollektion der Elite-Auktionsfohlen ist bereits in einer Vorabversion im Internet zu finden unter › www.oldenburger-pferde.com . Die vollständige Katalogversion und eine Online-Version des Fohlenmarkt-Kataloges folgen in Kürze. Hb Elitestutenschau und Fohlenchampionat des Pferdestammbuchs Weser-Ems Vechta (fn-press). Zwei Highlights der Ponyzucht in Weser-Ems kündigen sich Anfang August im Reitwaldstadion in Vechta an: Rund einhundert ausgewählte Stuten des Pferdestammbuchs Weser-Ems konkurrieren am Samstag, 6. August, ab 10 Uhr auf der Elitestutenschau des Pferdestammbuchs Weser-Ems um die begehrten Titel der Siegerstuten. Für die drei- und vierjährigen Stuten geht es zusätzlich um die Auszeichnung der Staats- beziehungsweise Verbandsprämie. Am darauffolgenden Sonntag, 7. August, ebenfalls ab 10 Uhr, bewerben sich beim Fohlenchampionat etwa 160 Spitzen-Fohlen um den Sieg in ihrer jeweiligen Rassen-Klasse. Es werden Vertreter zahlreicher Rassen wie Shetland-, Welshponys, Isländer, Haflinger, Connemara, New Forest, Dartmoor, Deutsche Reitponys und Friesen erwartet. Weitere Informationen und Kataloge gibt es beim Pferdestammbuch Weser-Ems, Telefon: 04441/9355 0, oder im Internet unter Internet › www.pferdestammbuch.com . Hb |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Springen Springen EM Springen San Patrignano Deutsche Springequipe verteidigt Titel erfolgreich San Patrignano/ ITA (fn-press). Mit einer absolut souveränen Mannschaftsleistung sicherte sich die deutsche Equipe bei den Europameisterschaften Springen im italienischen San Patrignano nach ihrem Sieg bei der EM 2003 in Donaueschingen erneut den Titel. Mit einem Abstand von mehr als 16 Fehlerpunkten nach zwei Wertungsprüfungen über insgesamt drei Umläufe gewannen Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken), Marco Kutscher (Riesenbeck) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) die Goldmedaille vor der Equipe der Schweiz und der an dritter Stelle platzierten niederländischen Mannschaft. Mit dem Gewinn der sechsten Mannschaftsgoldmedaille wurde Deutschland zur erfolgreichsten Nation in der Geschichte des Wettbewerbs. Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) konnte daher auch eine mehr als positive Bilanz ziehen: „Die Art und Weise, wie überlegen die Mannschaft gewonnen hat, war schon ein bisschen überraschend für mich. Anderseits zeigt der Erfolg, dass hier ein echtes Team am Start war, in dem jeder jeden unterstützt hat. Ich glaube schon, dass der Zusammenhalt in der Truppe die Basis für diesen großartigen Erfolg gebildet hat.“ Bereits in der ersten Wertungsprüfung, dem Zeitspringen, das sowohl für die Einzel- als auch die Mannschaftswertung zählte, unterstrich das deutsche Team seine Favoritenrolle und baute einen ersten Vorsprung auf. Mit dem schnellsten Ritt des Tages sicherte sich Marcus Ehning mit seiner Holsteiner Stute Gitania (v. Capitol I) das Springen. Platz sechs ging an Christian Ahlmann mit seinem Holsteiner Schimmel Cöster (v. Calato). Aus deutscher Sicht folgte auf Platz 16 Marco Kutscher mit Montender. Meredith Michaels-Beerbaum, die in San Patrignano aufgrund einer Verletzung von Shutterfly auf ihr Zweitpferd, den Hannoveraner Checkmate (v. Contender), zurückgreifen musste, hatte als einzige deutsche Teilnehmerin einen Abwurf zu verzeichnen und landete auf Platz 19. Damit ging das deutsche Team mit einem Gesamtergebnis von sechs Strafpunkten nach der ersten Wertung in Führung. Auf den weiteren Plätzen folgten Frankreich mit 7, 48 Strafpunkten, die Niederlande mit 7, 76 Strafpunkten und Großbritannien mit 12, 03 Strafpunkten. Ein weiteres Favoritenteam, Belgien, folgte schon etwas auf Distanz mit 14, 04 Strafpunkten auf Platz fünf. Ihre Führungsrolle gab die deutsche Mannschaft in der zweiten Wertungsprüfung, dem Nationenpreis über zwei Umläufe, nicht mehr ab. Schon den ersten Umlauf beendete das Team fast mit einem Idealergebnis. Sowohl Marco Kutscher als auch Christian Ahlmann lieferten auf dem 580 Meter langen und mit 14 Hindernissen und 17 Sprüngen versehenen Parcours Nullrunden ab. Marcus Ehning ließ sich lediglich einen Abwurf zu Schulden kommen. Pech hatte Meredith Michaels-Beerbaum an der Schluss-Zweifachen, einer Oxer-Steilkombination, die über zwei Wassergräben gebaut war. Checkmate ließ sich etwas irritieren und hatte an beiden Sprüngen einen Abwurf zu verzeichnen, was zum Streichergebnis für die deutsche Mannschaft führte. Die deutsche Equipe konnte nach dem ersten Umlauf mit einem Gesamtergebnis von zehn Strafpunkten ihren Vorsprung noch weiter ausbauen, da die Verfolgerteams etliche Fehler kassierten. Besonders übel erwischte es das französische Team, das im ersten Umlauf 28 Fehlerpunkte zu verbuchen hatte und damit mit 35, 48 Punkten vor dem zweiten Umlauf auf Platz sechs zurückfiel. Etwas Boden gut machen konnte das holländische Team, das den ersten Umlauf mit lediglich vier Strafpunkten abschloss sowie die Schweizer Equipe mit acht Fehlerpunkten. Der zweite Umlauf des Nationenpreises war zunächst geprägt von schweren Regefällen und einem starken Gewitter, das in unmittelbarer Nähe des Turnierplatzes niederging. Aber ebenso wenig wie der hervorragende Boden des Springplatzes unter den Wassermassen litt, ließen sich die deutschen Teilnehmer von den widrigen Witterungsverhältnissen beeindrucken. Als erster Starter für das deutsche Team überzeugte Marco Kutscher mit seinem elfjährigen Hengst erneut mit einer Nullrunde. Neben ihm gelang dieses Kunststück im Nationenpreis nur Christina Liebherr (Schweiz) mit L.B. No Mercy. Lediglich einen Abwurf produzierten jeweils Christian Ahlmann und Meredith Michaels-Beerbaum, deren Checkmate sich erneut am Einsprung der letzten Kombination als etwas guckig erwies. Damit hatte das deutsche Team mit einem Gesamtergebnis von 18 Strafpunkten schon vor dem Start ihres letzten Reiters das EM-Gold fest in der Tasche, da es den übrigen Equipen nicht gelang, den Abstand zu verkürzen. Mit zwölf Fehlerpunkten bildete Marcus Ehning mit Gitania, die im zweiten Umlauf etwas müde wirkte, das deutsche Streichergebnis. Ihre konstante Leistung aus dem ersten Umlauf bestätigte die Schweizer Equipe mit acht Fehlerpunkten. Mit 34, 42 Strafpunkten erzielte sie Silber. Mit zwölf Fehlerpunkten im zweiten Umlauf und damit total 35, 76 Punkten landete das niederländische Team knapp geschlagen auf Platz drei. Einen überraschend guten vierten Platz erzielte die Mannschaft des Gastgeberlandes Italien mit 50, 78 Strafpunkten. Das belgische Team landete mit 54, 04 Strafpunkten auf Platz fünf, gefolgt von Großbritannien mit 58, 03 Punkten auf Platz sechs. Für die französische Equipe, die auch im zweiten Umlauf mit 24 Strafpunkten ein unerwartet hohes Ergebnis aufwies, blieb ein eher enttäuschender siebter Platz. Von den übrigen drei im zweiten Umlauf startberechtigten Nationen landete Schweden auf Platz acht (77, 75 Punkte). Dänemark auf Platz neun (93, 04 Punkte) und Österreich auf dem zehnten Platz (134, 48 Punkte). T.H. EM Springen San Patrignano Marco Kutscher holt Einzelgold San Patrignano/ITA (fn-press). Marco Kutscher (Riesenbeck) sicherte sich bei den Europameisterschaften Springen in San Patrignano mit seinem Hengst Montender nach dem Sieg mit der Mannschaft auch die Goldmedaille in der Einzelwertung. Im zweiten Umlauf der letzten Wertung behielt der 30-Jährige als letzter Starter die Nerven und kam ohne Abwurf ins Ziel. Silber ging an Christina Liebherr (Schweiz) mit L. B. No Mercy. Bronze erritt Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC Nassau. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster landete als zweitbester Deutscher auf Rang fünf. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) belegte mit ihrem Zweitpferd Checkmate Platz neun und Marcus Ehning (Borken) kam mit Gitania auf Rang 20. Nach der ersten Wertungsprüfung, dem Zeitspringen, hatte Ehning mit seiner 13-jährigen Holsteiner Stute mit der schnellsten Rundes des Tages das aus insgesamt 66 Reitern bestehende Teilnehmerfeld noch angeführt. Aus deutscher Sicht folgten Christian Ahlmann auf Platz sechs, der spätere Europameister Marco Kutscher auf Platz 16 sowie Meredith Michaels-Beerbaum auf Platz 19. Nach dem Nationenpreis, der zweiten Wertungsprüfung, sah der Zwischenstand einen innerdeutschen Führungswechsel. Mit zwei Nullrunden übernahm Marco Kutscher mit dem Zwischenergebnis von 3, 79 Strafpunkten die Führung, gefolgt von Christian Ahlmann mit 6, 21 Strafpunkten auf Platz zwei. Mit einem Abwurf im ersten sowie zwölf Strafpunkten im zweiten Umlauf rutschte Marcus Ehning auf Platz zwölf der Zwischenwertung ab. Auch Meredith Michaels-Beerbaum kam mit insgesamt zwölf Fehlerpunkten aus beiden Umläufen nicht ungeschoren davon und belegte vor der letzten Wertungsprüfung Platz 13 des Rankings. Im ersten Umlauf der letzten Wertungsprüfung wurde es für Marco Kutscher und seinen elfjährigen Hengst noch einmal eng, als dem Paar ein Abwurf am Einsprung der dreifachen Kombination unterlief. Damit hatte Kutscher vor dem letzten Umlauf 7, 79 Strafpunkte auf seinem Konto. Kutschers schärfste Verfolgerin hingegen, die in Baden-Württemberg geborene Christina Liebherr, hatte zuvor mit L.B. No Mercy eine fehlerfreie Runde abgeliefert. Damit war die 26-Jährige mit einem Gesamtergebnis von 8, 69 Strafpunkten auf weniger als einen Hindernisfehler an das Ergebnis von Kutscher herangerückt. Einen Abwurf im ersten Umlauf musste auch Christian Ahlmann hinnehmen. Dem EM-Titelverteidiger und seinem zwölfjährigen Schimmel wurde der mit einem mächtigen Oxer überbaute Wassergraben zum Verhängnis. Fehlerfrei hingegen kamen Meredith Michaels-Beerbaum und Marcus Ehning mit einer stilistisch hervorragenden Runde durch den ersten Umlauf. Während die Weltcup-Siegerin dieses Ergebnis im zweiten Umlauf wiederholen konnte, hatte Ehning Pech. Am Steilsprung vor der dreifachen Kombination sprang seine Stute nicht ab und erwischte das Hindernis voll. Der 31-Jährige verzichtete daraufhin auf die Fortsetzung seines Ritts. Ebenfalls Pech im zweiten Umlauf hatte Christian Ahlmann. Mit bis dahin 10, 21 Strafpunkten noch auf Medaillenkurs liegend, hatte er ausgerechnet am letzten Hindernis einen Abwurf zu verzeichnen, was ihm mit total 14, 21 Strafpunkten Platz fünf in der Meisterschaft einbrachte. Mit Jos Lansink (Belgien) musste sich im letzten Umlauf ein weiterer Medaillenkandidat von seinen Hoffnungen verabschieden. Mit dem sprunggewaltigen Holsteiner Cavalor Cumano (v. Cassini I) unterlief ihm ebenfalls ein Abwurf, was für ihn insgesamt 13, 34 Strafpunkte und Platz vier in der Meisterschaft bedeutete. Fehlerfrei hingegen absolvierten Jeroen Dubbeldam und BMC Nassau den Parcours. Dem Olympiasieger von Sydney war mit dem Gesamtergebnis von 11, 62 Strafpunkten die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen. Ebenfalls ohne Fehler beendete Christina Liebherr mit dem zehnjährigen Wallach L.B. No Mercy den letzten Umlauf. Die mit Platz 14 beste Springreiterin der Olympischen Spiele von Athen behielt damit 8, 69 Strafpunkte als Endergebnis und war die einzige Teilnehmerin, die alle fünf Umläufe der drei Wertungsprüfungen ohne einen Hindernisfehler absolviert hatte. Damit musste Marco Kutscher als letzter Starter fehlerfrei bleiben. Ein einziger Abwurf hätte ihn nicht nur Gold sondern auch die übrigen Medaillenränge gekostet. Doch Kutscher, mit Platz drei bester deutscher Springreiter in Athen, behielt auch im letzten Springen die Nerven. Mit einer souveränen und fehlerfreien Runde holte sich der Pferdewirt die Goldmedaille. Der 30-Jährige wurde damit zum zehnten deutschen Europameister im Springreiten. Insgesamt war es der 13. Einzeltitel für Deutschland. „Montender sprang so phantastisch, dass es für mich richtig einfach war, im Parcours gut auszusehen“, so der frischgebackene Champion, der nach der Siegerehrung von seinen Mannschaftskameraden mit dem traditionellen Bad im Wassergraben erfrischt wurde. Auch im sportlichen Rahmenprogramm der EM gaben die deutschen Springreiter den Ton an. Den Großen Preis von San Patrignano gewann Otto Becker (Sendenhorst) mit Dobel´s Cento. Nach zwei Umläufen waren der Reservereiter im deutschen Team sowie fünf weitere Paare ohne Strafpunkte geblieben. Im anschließenden Stechen lieferte Becker den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Knapp geschlagen auf Platz zwei folgte Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit L`Espoir. Dritter wurde Gianni Govoni (Italien) mit Loro Piana Lasita. T.H. EM Springen San Patrignano San Patrignano – das etwas andere Championat Mit dem Drogen-Rehabilitationszentrum San Patrinano, rund 15 Kilometer östlich des italienischen Adria-Badeortes Rimini gelegen, sahen die Europameisterschaften Springen wohl den ungewöhnlichsten Austragungsort in ihrer 48-jährigen Geschichte. 1978 von dem italienischen Unternehmer und Hotelier Vincenzo Muccioli gegründet, leben heute auf der gut 250 Hektar großen Anlage rund 1.800 Menschen in einer Kommune zusammen. Mehr als 1.500 von ihnen sind ehemalige Drogenabhängige, die sich freiwillig in San Patrignano aufnehmen ließen, um hier von ihrer Sucht befreit zu werden. Betreut werden sie dabei von 300 haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Mindestens zwei Jahre dauert der Reha-Aufenthalt der Bewohner, die in dieser Zeit nicht nur einen Drogenentzug durchlaufen, sondern auch an umfassenden Weiter- und Berufsausbildungsmaßnahmen teilnehmen. „Erziehung und nicht Medikation“, lautet das Credo der Einrichtung, wie Andrea Muccioli, der Sohn des 1995 verstorbenen Gründers, im Rahmen einer Pressekonferenz unterstrich. „Wir glauben“, so Muccioli, „dass Drogensüchtige nicht krank sind. Der richtige Weg ist, ihnen eine Chance zu geben, ihre Würde zurück zu finden, die sie verloren haben. Der richtige Weg um von Drogen los zu kommen, ist keine wundersame Medizin sondern ein Rehabilitationsprogramm.“ Das nach dem Tod seines Gründers in eine Stiftung umgewandelte Zentrum ermöglicht durch die Ausbildungsmaßnamen den Bewohnern einen großen Teil der benötigten Finanzmittel selbst zu erwirtschaften. Neben einer umfassenden Landwirtschaft, unter der die Weinproduktion mittlerweile auch über internationales Renommee verfügt, gibt es zahlreiche Handwerks- und Kunsthandwerksbetriebe. Im Rahmen einer Pferdezucht, die ebenfalls in San Patrignano betrieben wird, machen die Bewohner im Umgang mit den Pferden wichtige pädagogische und soziale Erfahrungen. Kein Wunder, dass das EM-Pferd Nadir San Patrignano von Jerry Smit (Italien), das in San Patrignano gezogen wurde, das von den Bewohnern am meisten bejubelte Pferd war. Hunderte der Bewohner von San Patrignano waren als Helfer bei der EM in vielen Bereichen im Einsatz. So wurde der auch künstlerisch sehr anspruchsvolle Parcours des italienischen Parcoursbauers Marco Cortinovis in rund zweijähriger Bauzeit von den Handwerkern und Künstlern der Kommune selbst gebaut. Besonderer Höhepunkt: Die Parcours aller drei Wertungsprüfungen hatten unterschiedliche Motivschwerpunkte. Das Zeitspringen stand unter dem Motto Italien. So zierten die italienischen Springreiterlegenden Caprilli, Mancinelli oder die Gebrüder d´Inzeo als riesige Schwarzweiß-Fotos die Hindernisfänge. Andere Sprünge erinnerten an Geistesgrößen Italiens wie, den Dichter Dante Alighieri oder den Multikünstler und Wissenschaftler Leonardo da Vinci. Im Nationenpreis setzte Cortinovis, dessen Parcours von den Reitern ausnahmslos gelobt wurden, das Thema Europa auf verschiedenste Weise um. Im Parcours des letzten Wertungsspringen wurden Arbeit und Geschichte des Rehabilitationszentrums thematisiert. T.H. Abschieds-Gala für den „Kaiser“ Steinhagen (fn-press). Anlässlich der Steinhagener Reitertage verabschiedete sich „Kaiser“ Heinrich Wilhelm Johannsmann (Gütersloh) mit einer großen Abschiedsgala von seinen Fans. Johannsmann, über rund 30 Jahre einer der erfolgreichsten und beliebtesten Springreiter Deutschlands, bot den rund 4.000 Gästen ein rund vierstündiges Schauprogramm mit zahlreichen Vertretern des Spitzensports. Neben den Olympiasiegern Bettina und Andrew Hoy (Gatcombe/Großbritannien), Isabell Werth (Rheinberg), Monica Theodorescu (Steinhagen) und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) traten auch Voltigierweltmeisterin Nadia Zülow (Glehn), Vierspännerweltmeister Michael Freund (Dreieich) sowie Olympiareiter Frank Ostholt (Warendorf) in verschiedenen Schauvorführungen auf. Der 53-jährige Johannsmann, der von 1999 bis 2004 auch als Honorartrainer am Bundesleistungszentrum (BLZ) Reiten tätig war, wird sich nach seinem letzten Start beim Frankfurter Festhallenturnier Anfang Dezember ausschließlich dem Traineramt widmen. T.H. |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | FN-aktuell vom 27.07.05 Inhalt der Ausgabe vom 27.07.05 - FN/DOKR/FNverlag
FN für Reform des Hufbeschlags / Neu im FNverlag: Reiten war dabei - Zucht
Bundesjungzüchter-Wettbewerb: Ostdeutsche Jungzüchter wieder Spitze / Neuer Export-Rekord bei Hannoveraner Sommerauktion / Gelungene Premiere für Internationales Trakehner Bundesturnier in Hannover / Erste Trakehner Freiluft-Auktion mit gutem Ergebnis / Ankündigung 4. Elite-Fohleauktion und 13. Oldenburger Fohlenmarkt sowie Elitestutenschau und Fohlenchampionat des Pferdestammbuchs Weser-Ems - Persönliche Mitglieder
Ankündigung Fachtagungen in Bönebüttel, Gotha und Wedemark, Tagesbusfahrt nach Xanten - Ausbildung
APO 2006: Der Trainer C Basissport / FN-Seminarreihe "besser Reiten" wird erweitert - Jugend
Europameisterschaften der Ponyreiter: deutsche Teilnehmer im Portrait - Dressur
Dressur-EM der Junioren und Jungen Reiter: Doppel-Gold, Doppel-Silber und Bronze, deutsche Teilnehmer im Portrait / EM in Hagen: deutsche Teilnehmer im Portrait / Ankündigung EM der behinderten Reiter in Ungarn - Springen
EM Springen in San Patrignano: Deutsche Springequipe verteidigt Titel erfolgreich, Das etwas andere Championat / Abschieds-Gala für den "Kaiser" / - Fahren
WM der Ponyfahrer in Catton Hall/GBR: Medaillenregen für deutsche Fahrer / Lörcher und Warneck zum zweiten Mal Deutsche Meister / Gute Ergebnisse für deutsche Fahrer / Drittes Fahrderby in Riesenbeck - Vielseitigkeit
Stefan Rödl siegt in Humpolec/CZE / Dirk Schrade gewinnt in Falkenberg/SWE / Junioren für Europameisterschaften in Saumur/FRA nominiert / Ankündigung Nachwuchschampionat und CIC**/* Sahrendorf - Voltigieren
EM Voltigieren: die deutschen Teilnehmer in Portrait / Ankündigung Voltigierkongress in Köln - Distanzreiten
Aylissa Zwickel neue Jugendmeisterin / EM-Nominierung geändert / WM für junge Distanzpferde mit deutscher Beteiligung - Kurzmeldungen
TV-Tipps / Schleswig-Holstein gewinnt Länderwertung beim Bundes Pferdefestival / Informationstage "Pferdewirt" / Paralympics-Reiterin moderiert ZDF-Sendung / 1.500 Euro für Kuratorium gesammelt / Pressekonferenz "Turnier der Sieger" / Grundlagenseminar "Besonderheiten der hippologischen Taxation" - Presseakreditierungen
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | FN/DOKR/FNverlag FN/DOKR/Aus den Verbänden FN für Reform des Hufbeschlaggesetzes Warendorf (fn-press). Für den vorliegenden Entwurf zur Reform des Hufbeschlaggesetzes sprach sich jetzt Dr. Hanfried Haring, Generalsekretär und Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), aus. „Der Gesetzentwurf ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das Wissen und die Ausbildung der im Hufbeschlag tätigen Menschen deutlich zu verbessern. Und je besser diese Menschen ausgebildet und geprüft sind, um so besser ist es auch für unsere Pferde“, so Haring. Begrüßt wird das neue Hufbeschlaggesetz, über das der Bundesrat in den nächsten Wochen in dritter Lesung zu beraten hat, auch von der Bundestierärztekammer, die sich von der Gesetzesreform auch wesentliche Verbesserungen im Bereich des Tierschutzes verspricht. T.H. Weitere Informationen zur Reform des Hufbeschlaggesetztes sind abrufbar unter der Internet-Adresse: › www.edhv.de Neu im FNverlag: Reiten war dabei Warendorf (fn-press). Neu im FNverlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erschienen ist jetzt das Buch „Reiten war dabei“. Der Autor, der 1921 in Wien geborene Unternehmer und Bankier Philipp von Schoeller, vermittelt dem Leser in diesem Buch seine jahrzehntelange Reiterfahrung in ausdrucksvollem und gefühlvollem Sprachstil. Von Schoeller blickt auf ein beeindruckendes Reiterleben zurück. Er war ehemals erfolgreicher Springreiter auf S-Niveau, österreichischer Meister im Springreiten (1953), Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft (1953 bis 1958). Von 1977 bis 2000 vertrat er Österreich im Internationalen Olympischen Komitee (IOC). In dieser Funktion überreichte er vielen deutschen Reitern ihre Medaillen. Für ihn verpflichten die Dankbarkeit und die Liebe gegenüber dem Pferd zu einer gewissenhaften und liebevollen Ausbildung. „Reiten war dabei“ ist ein lehrreiches und ansprechendes Lesebuch mit vielen wertvollen Hinweisen für eine sorgfältige und geduldige Grundausbildung im Dressur- und Springreiten mit dem eindeutigen Schwerpunkt „Losgelassenheit“ und „Gelassenheit“. Das 120-seitige Buch kostet 19, 80 Euro und ist erhältlich im Buchhandel, in Reitsportfachgeschäften und direkt beim FNverlag in Warendorf. Telefon 02581/6362-154, E-Mail » vertrieb@fn-verlag.de oder Internet › www.fnverlag.de . Hb |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Dressur Dressur Europameisterschaften Junioren Doppel-Silber für deutsche EM-Youngsters Barzago/ITA (fn-press). So „grün” ist schon lange kein deutsches Team mehr bei den Dressur-Europameisterschaften der Junioren gewesen. Mit vier EM-Neulingen fuhren Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya) und Equipechefin Heidi van Thiel (Essen) nach Barzago in Italien, rund 30 Kilometer nördlich von Mailand gelegen. Dort zeigten sich Felicitas Kirschner (Pfarrkirchen), Miriam Maurer (Friedrichshall), Anika von Holdt (Elmshorn) und der als Reservist nachgerückte Bastian Konzag (Braunschweig) den Aufgaben als gewachsen: Im Team wurden sie Vizeeuropameister, in der Einzelwertung gab es noch einmal Silber für „Preis der Besten-„-Siegerin Anika von Holdt und Bronze für Felicitas Kirschner. Im Trainingslager bereits zu einem Team zusammengeschweißt, sorgte eine frühe Anreise nach Italien für weiteren Zusammenhalt der deutschen „Familie“ und zugleich für die Gewöhnung von Ross und Reiter an italienische Temperaturen. So setzte sich am ersten Prüfungstag zunächst Miriam Maurer mit Quickfire an die Spitze des Teilnehmerfeldes, zusammen mit der vor ihr als Erste startenden Niederländerin Chantal van Lanen mit Beaujolais. Beide Reiterinnen erzielten 69, 487 Prozent. Der zweite deutsche Teamreiter, Bastian Konzag, sammelte mit Water World 1.341 Punkte, umgerechnet 68, 821 Prozent, so dass das Team nach der Hälfte der Starter knapp hinter Holland auf Platz zwei rangierte. Daran änderte sich auch am zweiten Tag nichts mehr, auch wenn Anika von Holdt mit Donna Fantasia 72, 051 und Felicitas Kirschner mit Pollay sogar 73, 128 Prozent für die deutsche Mannschaft erzielten. Mit einer starken letzten Reiterin, Titelverteidigerin Lotje Schoots mit Philippo (74, 0) war den Niederländern der Sieg nicht mehr zu nehmen. 215, 79 Punkte hatten die Holländer auf dem Konto, 214, 66 Punkte schlugen für das junge deutsche Team zu Buche und bedeuteten die Silbermedaille. Die Bronzemedaille ging erstmals an ein Junioren-Team aus Spanien (203, 07). Insgesamt bewarben sich 13 Nationen um den Titel des Mannschafts-Europameisters. In der zweiten Wertungsprüfung machten die deutschen Reiter „Druck”. Lediglich Lotje Schoots behielt mit 72, 41 Prozent ihre Spitzenposition bei – gefolgt vom deutschen Quartett: Anika von Holdt (72, 0), Bastian Konzag (71, 48), Felicitas Kirschner (71, 43) und Miriam Maurer mit Quickfire (70, 103). Damit nahmen Felicitas Kirschner und Anika von Holdt Kurs auf eine Medaille und auch Bastian Konzag eroberte sich mit einem fünften Platz in der Zwischenwertung einen Platz im Finale. Zu diesem sind laut Reglement die 15 besten Paare zugelassen, allerdings nur drei Reiter pro Nation. Betroffen davon war Miriam Maurer, die trotz eines siebten Platzes in der Zwischenwertung nicht mehr in der abschließenden Kür antreten durfte. Eine kleine Entschädigung dafür war der souveräne Sieg in der Trostprüfung. In der Kür behauptete Lotje Schoots mit Philippo ein drittes Mal ihre Spitzenposition (77, 6 Prozentpunkte) und durfte dafür mit einem Endstand von 224, 01 Punkten nach Mannschaftsgold auch die Goldmedaille in der Einzelwertung in Empfang nehmen. Trotz deutlicher geringerer Routine im Kürreiten als die niederländischen Teilnehmer, verstanden es die deutschen Reiterinnen auch hier zu glänzen. Mit ihrer erst einmal öffentlich vorgestellten Kür zur Musik von Christina Aguilera rangierte Anika von Holdt knapp hinter Schoots auf Platz zwei (77, 1). Das hieß 221, 14 Punkte insgesamt für die Elmshornerin und damit Silber. Die Bronzemedaille holte sich Felicitas Kirschner (218, 56), auch wenn sie mit 74, 0 Prozentpunkten in der Kür neben Schoots und von Holdt auch der Niederländerin Chantal van Lanen mit Beaujolais (75, 65) den Vortritt hatte lassen müssen. Der ursprüngliche „Reservist“ Bastian Konzag landete in der Kür auf Platz 13 (68, 42) und beendete damit seine erste Europameisterschaft auf dem siebten Platz. (208, 73). Hb Europameisterschaften Junge Reiter „Werndl-Festival“ Barzago/ITA (fn-press). Ganz im Zeichen der Geschwister Werndl aus Aubenhausen haben die Europameisterschaften der Jungen Reiter im italienischen Barzago gestanden. Jessica Werndl im Sattel von Duchess verteidigte erfolgreich ihren Titel, ihr älterer Bruder Benjamin holte mit Sam Silber. Fast hätte es auch noch Bronze für die deutschen Reiter gegeben. Nur wenige Zehntel hinter Lokalmatadorin Valentina Truppa mit Don Rico landete Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Muchacho auf Platz vier. Bereits zu Beginn der EM hatte die Mannschaft von Bundestrainer Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) ihre Stärke bewiesen: Im Team – zu dem auch Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Cantelli zählte – holten sie sich die Goldmedaille vor den Niederländern und den Briten. Den Grundstein für ihren Sieg legte Jessica Werndl in der ersten Wertungsprüfung. Die Titelverteidigerin ging als letzte deutsche Teamreiterin an den Start und ließ dabei die bis dato punktegleich führenden Valentina Truppa mit Don Rico und Benjamin Werndl (71, 2) hinter sich. Zugleich sorgte sie mit ihrem Ergebnis von 72, 667 Prozent für den Sieg des deutschen Teams. Mit einem vierten Platz (70, 533) trug außerdem Dirk Viebrock mit Muchacho zum deutschen Ergebnis bei. EM-Neuling Matthias Alexander Rath landete mit Cantelli in der Teamprüfung auf Platz sieben (69, 022). Versprungene Pirouetten kosteten den 20-Jährigen wertvolle Punkte. Das sollte am nächsten Tag nicht wieder passieren – und tatsächlich landete er auf Platz drei (72, 3) hinter Benjamin (75, 7) und Jessica Werndl (75, 45). Damit verbesserte er sich im Zwischenstand zwar auf Platz sechs musste aber auf den Start im Kür-Finale verzichten. Denn das Reglement sieht nur drei Reiter pro Nation für das Finale der besten 15 vor. Und in dieses zog neben den Werndl auch der mit 142, 53 Punkten nach zwei Wertungsprüfungen an vierter Stelle liegende Dirk Viebrock ein. „Benny – Du warst Spitze!“ Nach seiner Kür zu Filmmusik aus „Harry Potter“ und „Fluch der Karibik“ wurde Benjamin Werndl von Fans frenetisch gefeiert und auch die Konkurrenz sparte nicht an Beifall. „Von der angeblichen ‚Dauerfeindschaft’ gerade zwischen den Niederländern und den Deutschen war auf dieser Euro nichts zu spüren. Da wurde jeder gute Ritt beklatscht“, berichtete Equipechefin Heidi van Thiel (Essen). Auch die Richter waren von Benjamin Werndls begeistert, zogen zweimal die „Neun“ für die Pirouetten und setzten den 21-Jährigen auf Platz eins. Mit einem Gesamtergebnis von 78, 8 Prozentpunkten landete Benjamin damit vor seiner Schwester und Duchess (77, 95). Dirk Viebrock wurde Sechster (72, 5). Er musste neben der Engländerin Laura Bechtolsheimer mit Mistral Hojis (73, 375) und Valentina Truppa (73, 275) auch der Finnin Emma Kanerva mit Atoftens Volanti (72, 525) den Vortritt lassen. Hb Europameisterschaften Dressur Junioren und Junge Reiter Die deutschen Teilnehmer Barzoga/ITA (fn-press). Vom 15. bis 17. Juli fanden in Barzago bei Mailand/Italien die Dessur-Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter statt. Betreut wurden sie von den Bundestrainern Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen/Junge Reiter) und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya). Equipechefin war Heidi van Thiel (Essen), Mannschaftstierarzt Dr. Alex Merz (Telgte). Und das waren die deutschen Vertreter: J u n g e R e i t e r Matthias Alexander Rath (20) aus Kronberg: Von Kind an ist der gebürtige Holsteiner den Pferden verbunden, geprägt durch seinen Vater, den erfolgreichen Dressurreiter und -ausbilder Klaus-Martin Rath. 16-jährig zog Matthias Rath mit seinem Vater nach Kronberg zu Ann-Kathrin Linsenhoff auf den Schafhof. Vor einem Jahr machte er sein Abitur, in diesem Herbst will er mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften beginnen. Am liebsten in Frankfurt, wo ab diesem Jahr erstmals ein Bachelor-Studiengang angeboten wird. In der Zwischenzeit widmete er sich ganz der Reiterei. Unter Anleitung seines Vaters und des Ex-Bundestrainers Siegfried Peilicke (Warendorf) reitet er täglich sieben Pferde. Unter ihnen befindet sich der bewährte Red Liner, mit dem er im vergangenen Jahr Dritter bei der DM wurde, sowie sein EM-Pferd, den zehnjährigen Hannoveraner Cantelli v. Cordoba (Züchter Elmar Weissbrecht, Helpsen). Rund eineinhalb Jahre steht der Fuchs im Stall in Kronberg. „Am Anfang war es etwas schwierig“, erinnert sich Matthias Rath, „aber inzwischen sind wir richtig gut zusammengewachsen.“ So gut, dass die Beiden beim Preis der Besten nur knapp den Gesamtsieg verpassten und bei der zweiten Sichtung zweimal Zweite hinter Jessica Werndl (Aubenhausen) waren. Damit gelang es ihm in seinem letzten Jahr als Junger Reiter, für eine Europameisterschaft nominiert zu werden. Parallel bereitet er sich mit Red Liner („Er hat mir von M bis Grand Prix alles beigebracht“) im Rahmen des Piaff-Förderpreises auch schon auf den „großen“ Dressursport vor. So nahm er erfolgreich an den ersten Wertungsprüfungen der Serie teil und hofft im Herbst auf einen Start beim Finale in Stuttgart. Dirk Viebrock (20) aus Harsefeld: Musste sich Vater Andreas Viebrock in seiner Jugend das Reiten hart erkämpfen, bot sich seinen Söhnen Jan-Andreas und Dirk diese Chance schon früh. Bis zum Alter von zwölf Jahren ritt Dirk Viebrock lieber Springen, kam dann aber – geprägt vom damaligen Trainer Hartwig Burfeind (Sandbostel), seinem Bruder Jan-Andreas und Ponyhengst Derano B – zur Dressur. Als Ponyreiter „nicht nennenswert“ erfolgreich, erfolgte 1999 der Umstieg aufs Pferd und dieses hieß: Willy The Kid. „Willy ist eigentlich nur gekauft worden, damit ich erst mal was zu reiten habe. Das ging ganz schnell“, erinnert sich Dirk Viebrock schmunzelnd. Dass er mit dem Rappen drei Mal bei Europameisterschaften (Iserlohn, Pratoni del Vivaro und Saumur) starten würde, hat damals keiner gedacht. „Willy war toll, immer brav, nie krank. Und er trabt heute mit 17 Jahren noch immer wie ein Neunjähriger.“ Dirk Viebrocks Augen leuchten, wenn er an den Rappen denkt. Er selbst reitet ihn allerdings nicht mehr, vielmehr hat er ihn an seine Schweizer Freundin Andrina Sigrist weitergegeben, die mit „Willy“ ebenfalls an den Europameisterschaften teilnehmen wird. Dirk Viebrock sattelt den zwölfjährigen Hannoveraner Muchacho von Maurice (Züchter Hinni Lührs-Behnke, Verden), mit dem er bereits im vergangenen Jahr zum deutschen EM-Team gehörte, dort aber nicht zum Einsatz kam, weil sich das Pferd noch vor dem ersten Start verletzte. In diesem Jahr belegte er die Plätze zwei und drei beim Preis der Besten und wurde Dritter und Vierter bei der zweiten EM-Sichtung und sicherte sich damit seinen fünften Platz in einer EM-Mannschaft. Dirk Viebrock hat im Frühjahr sein Abitur gemacht und steht beruflich vor zwei Alternativen: Zuerst Bundeswehr oder Studium. Letzteres wäre ihm lieber, denn im Herbst beginnt in Buxtehude ein neuer Studiengang „Bauen im Bestand“, den er gerne absolvieren würde – am liebsten gemeinsam mit Bruder Jan-Andreas. Dirk Viebrock startet für den Reitverein Harsefeld. Benjamin Werndl (21) aus Aubenhausen: Sein erstes Pferd war ein Weihnachtsgeschenk: ein Präsent der Großeltern an die ganze Familie, vor allem an Mutter Micaela Werndl, die früher schon geritten war und wieder damit anfangen wollte. So kamen auch Benjamin „Benny“ und seine jüngere Schwester Jessica zum Reiten. „Bis ich zwölf war, wollte ich lieber Springreiten“, erinnert sich Benjamin Werndl. Doch davor musste er zunächst auch Dressur reiten – und dabei ist es geblieben. Mit FS Dacapo hatte er seine ersten Turniererfolge und war zwei Jahre lang im D/C-Kader. 1999 gelang problemlos der Umstieg mit dem polnischen Wallach Nokturn. „Das war ein absolutes Verlasspferd. Da konnte man sich draufsetzen und losreiten“, so Werndl. „Gleich in der ersten Woche bin ich mit ihm Bayerischer Meister geworden.“ Der große nationale und internationale Erfolg kam allerdings erst mit dem Oldenburger Achill, mit dem er seine erste Europameisterschaft als Junger Reiter bestritt. Achill war damals achtjährig, Benjamin 18 Jahre alt und eigentlich noch Junior, doch hatte er sich „hochstufen“ lassen. Bei den EM in Pratoni de Vivaro wurde das Paar Mannschafts-Europameister und Sechster in der Einzelwertung. Im selben Jahr wurde sein Team – als erste Reitsportmannschaft – von der Stiftung deutsche Sporthilfe zum „Juniorsportlerteam des Jahres“ gewählt. Auf Achill, der nach dem zweiten EM-Start 2003 (Gold in der Mannschaft, Vierter in der Einzelwertung), folgten Duke, ein Vollbruder von Jessica Werndls Erfolgspferd Duchess, mit dem er 2004 für die Europameisterschaften nominiert wurde. Im Vorbereitungstraining fiel der Hannoveraner allerdings aus und so kam kurzfristig Sam zum Einsatz. Mit ihm wurde er im dänischen Aarhus Vierter und holte mit der Mannschaft, zu der auch seine Schwester Jessica gehörte, die Silbermedaille. Inzwischen ist der elfjährige Hannoveraner v. Salvano (Züchter Horst Hildebrandt, Schiffdorf) zum „Favoriten“ Benjamin Werndls geworden. Mit ihm hatte er nicht nur seine ersten Erfolge im Grand Prix – im vergangenen Jahr wurden sie Sechste beim Piaff-Förderpreis-Finale in Stuttgart -, sondern siegte auch in diesem Jahr beim Preis der Besten in Warendorf. „Ein bisschen Heimvorteil war schon dabei“, sagt er. Als Bundeswehrsportschüler in Warendorf konnte er sich in diesem Jahr voll auf die Reiterei konzentrieren und die Anlagen des Bundesleistungszentrums zum Training nutzen. Nach den Bundeschampionaten wird Benjamin Werndl wieder Zivilist. Dann steht für ihn der Besuch einer Sprachschule in England auf dem Programm – zusammen mit Schwester Jessica. Benjamin Werndl startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. Jessica Werndl (19) aus Aubenhausen: Jessica Werndl gehört zu den „Überfliegern“ der Dressurszene. Frühzeitig vom Pony umgestiegen („So richtig erfolgreich war ich da auch nicht“) gelang es ihr 2001 auf Anhieb, mit dem polnischen Wallach Nokturn, der zuvor schon von ihrem Bruder geritten worden war, Platz zwei beim Preis der Besten zu belegen. Bei der zweiten Europameisterschaftssichtung war die damals 15-Jährige dann allerdings so aufgeregt, dass aus dem EM-Start noch nichts wurde. Dazu kam es erst ein Jahr später, 2002, mit Bonito. Der Hannoveraner v. Baryshnikov (Züchter Gebrüder van der Meer, Otterndorf) war vierjährig zu den Werndl gekommen („Wir kaufen unsere Pferde meist jung“) und zuvor von Mutter Micaela Werndl und Trainer Stefan Münch (Bad Aibling) geritten worden. Zwischen dem Fuchs und der Jessica Werndl stimmte die Chemie auf Anhieb. Damit hatte sie für den Preis der Besten und die Euro-Sichtung zwei Eisen im Feuer, von denen Bonito am Ende das Rennen machte. Bei den Europameisterschaften zeigte sich, welches Potenzial in den beiden schlummert: Jessica Werndl und Bonito holten nicht nur Gold mit der Mannschaft sondern auch in der Einzelwertung und wurden im selben Jahr Deutsche Meister. Im kommenden Jahr konnte das Paar seinen EM-Erfolg allerdings nicht wiederholen, da sich Bonito kurz vor den EM verletzte. Damit kam die erst siebenjährige Hannoverstute Duchess v. Davignon I (Züchter Christop Bulle, Cuxhaven) ins Spiel, die Jessica Werndl kennt, seit sie zweijährig ist, und die auch nur von ihr geritten wurde. Ohne große Hoffnungen fuhren die beiden zu den Europameisterschaften – mittlerweile hatte sich Jessica Werndl zur Jungen Reiterin „hochstufen“ lassen – nach Saumur in Frankreich. Dort gingen sie als letzte Starter in der Teamwertung aufs Viereck. Der Druck auf das junge Paar war riesengroß, denn die Niederländer hatten richtig vorgelegt. Doch Duchess ließ ihre Reiterin nicht im Stich: Das Paar gewann die Prüfung (“Das war bisher mein schönster Erfolg“), sicherte damit ihrer Mannschaft die Goldmedaille und legte den Grundstein für die Silbermedaille in der Einzelwertung. Im kommenden Jahr war es dann umgekehrt: Mit der Mannschaft gab es Silber, in der Einzelwertung führte kein Weg an Jessica Werndl vorbei, die dieses Mal wieder im Sattel von Bonito saß. Mit ihm gewann sie im Sommer noch die Deutschen Meisterschaften, dann wurde der Fuchs verkauft. Jessica Werndl denkt weiter – und das heißt in der Dressur: Grand Prix. Doch dafür zeigte Bonito wenig Begeisterung – ganz im Gegenteil zu Duchess. Mit ihr gewann Jessica Werndl im Frühjahr 2005 die Sichtungsprüfung im Piaff-Förderpreis, einer Serie für junge Grand-Prix-Reiter bis 25 Jahre. Ein paar Wochen später – bei der Qualifikationsprüfung in Aubenhausen und auch beim Preis der Besten – erwies sich die Stute allerdings als „guckig“. („Ich glaube, sie war einfach etwas nachtragend, weil ich in den Wochen um mein Abitur herum nicht reiten konnte.“). So war Jessica in Warendorf nur „Drittbeste“, wurde aber dadurch getröstet, dass der Sieg in der Familie blieb. Er ging an ihren älteren Bruder Benjamin, dem sie sich sehr verbunden fühlt und mit dem sie im Herbst gemeinsam einen längeren Englandaufenthalt plant. Jessica Werndl startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. J u n i o r e n Felicitas Kirschner (16) aus Pfarrkirchen: Zum Pferd und zum Pferdesport kam Felicitas Kirschner durch ihre Eltern. Die Mutter ist früher selbst geritten, der Vater züchtet Araber. Rund 20 dieser edlen Pferde gibt es auf dem Gestüt der Kirschners. Ihre ersten Reitversuche machte Felicitas mit drei Jahren, ab fünf Jahren gab es die ersten Reitstunden. Im Jahr 2000 kam mit Going East ein Toppony in ihren Stall, mit dem sie mehrfach am Preis der Besten und Deutschen Meisterschaften teilnahm und auch in den Bundeskader aufgenommen wurde. Bei der hohen Leistungsdichte im deutschen Ponydressursport ist eine EM-Nominierung allerdings nur schwer zu erringen, so dass sich Felicitas Kirschner im vergangenen Jahr entschloss, ganz auf ihr Nachwuchspferd Pollay, einen achtjährigen in den Niederlanden gezogenen Oldenburger v. Prestige Pilot-Ramiro, umzusteigen. Seine Grundausbildung erhielt der braune Wallach, der dreijährig von den Kirschners erworben wurde, von Stefan Münch (Bad Aibling), der auch die Geschwister Werndl in Aubenhausen trainiert. Der Umstieg klappte. Die Beiden schafften nicht nur die Nominierung für den Preis der Besten sondern konnten in diesem Jahr zwei Siege beim internationalen Dessurturnier für Junioren in Stadl Paura/Österreich erringen. Bei der letzten EM-Sichtung belegten sie Platz zwei in der Kür und sicherten sich damit ihren Platz im deutschen Aufgebot. Felicitas Kirschner ist Schülerin und kommt im Herbst in die 11. Klasse. Sie startet für den Reit- und Fahrverein Aubenhausen. Bastian Konzag (18) aus Braunschweig: Bastian Konzags Interesse am Reiten kommt nicht vom ungefähr: Sowohl sein Vater Michael als auch sein Onkel Alfred Konzag (der Vater von Springreiterin Henrike Konzag) leben von Pferd und Pferdesport. In einem Ausbildungsstall groß geworden, saß Bastian bereits mit drei Jahren auf dem Pferd und bestritt zehnjährig die ersten Turniere. Dabei entschied er sich rasch für die Dressur („Springen ist nicht so meine Sache.“) und hatte zwölfjährig mit dem Oldenburger Caloon die ersten Erfolge in A- und L-Dressuren. Zu seinem EM-Pferd Water World kam er 2001, als der heute 14-jährige Hannoveraner v. World Cup I (Züchter Reinhold Meyer, Brackel) zu seinem Vater zur Ausbildung kam. Inzwischen hat er mit ihm bereits eine Platzierung im Grand Prix Special. Beim Preis der Besten belegte er die Plätze vier und sechs, bei der zweiten Sichtung wurde er Fünfter und Neunter und wurde als Reservist für die Europameisterschaften in Barzago/Italien nominiert. Nach dem Ausfall Tom Bergs (Damme) im Trainingslager rückte er kurzfristig ins Team nach und konnte die Reise nach Italien antreten. Bastian Konzag kommt im Herbst in die 11. Klasse. Er startet für das Team Braunschweig. Anika von Holdt (16) aus Elmshorn: Einen Katzensprung von der Reitanlage des Holsteiner Zuchtverbandes entfernt wohnend, entdeckte Anika von Holdt schon früh ihre Liebe zum Pferd. Fünfjährig startete sie ihre reiterliche Karriere auf Schulponys, mit zehn Jahren gab es das erste eigene Pony, mit dem Anika von Holdt Dressur und Springen ritt. Bei ihrer Suche nach einem passenden Pferd schienen von Holdts zunächst vom Pech verfolgt, bis im Jahr 2003 die damals siebenjährige Donna Fantasia („Funny“), eine Oldenburger Stute v. Don Primero (Züchter Heinrich Henke, Hamburg) in den Stall kam. Zu ihr hat sich inzwischen auch Nachwuchspferd Flamenco adagio („Freddy“), ein fünfjähriger Hannoveraner von Fabriano gesellt. Mit Donna Fantasia hat sich Anika von Holdt nach ersten Startschwierigkeiten zu einem tollen Team zusammengerauft. Trainiert von Stefanie Hein aus Bokel nahm das Paar erstmals 2003 an Deutschen Meisterschaften teil und landete bereits ein Jahr später auf dem fünften Platz. In diesem Jahr sind die Beiden kaum zu bremsen: Der Nominierung für den Preis der Besten folgte ein Doppel-Sieg, dem zwei weitere Siege bei der letzten Sichtung folgten. Das bedeutete natürlich auch die Nominierung für die Europameisterschaften. Die dort verlangte Kür hat sich Anika Holdt selbst ausgedacht und sich für Musik von Christina Aguilera entschieden. Anika von Holdt ist Schülerin und kommt im Herbst in die 11. Klasse. Sie startet für den Reit- und Fahrverein Elmshorn. Miriam Maurer (15) aus Bad Friedrichshall: Mit ihren 15 Jahren ist Miriam Maurer die Jüngste im EM-Aufgebot. Bereits seit frühester Jugend sitzt sie im Sattel, ihre ersten Platzierungen hatte sie mit ihrem Pony Barclay, vor zwei Jahren startete sie parallel auch auf dem in Belgien gezogenen, zwölfjährigen Quickfire. Mit dem Rappen war bereits ihr älterer Bruder Patrick Maurer im Dressursport bis Intermediare I erfolgreich und nahm 2003 an den DM der Jungen Reiter in Aachen teil. In diesem Jahr hat sie das Pferd ganz übernommen und startete mit ihm beim Preis der Besten, wo sie Platz vier belegte. Der Teilnahme an der zweiten Sichtung folgte die Nominierung für die EM, mit der sie in die Fußstapfen ihres Bruders tritt, der mit dem Hannoveraner Belmondo ebenfalls 1997 und 1998 ebenfalls an Junioren-Europameisterschaften teilnahm. Trainiert wird Miriam Maurer von Landestrainer Bertin Pötter (Murr) in Absprache mit Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya). Miriam Maurer ist Schülerin und kommt im Herbst in die 10. Klasse. Sie startet für den Reitverein Bad Friedrichshall. Hb Europameisterschaften Dressur Die deutschen Teilnehmer Hagen a.T.W. (fn-press). Vom 28. bis 31. Juli finden in Hagen am Teutoburger Wald die Dessur-Europameisterschaften statt. Betreut werden die deutschen Teilnehmer von Bundestrainer Holger Schmezer (Verden). Equipechef ist Ferdi-Jörgen Wassermeyer (Schwelm), Mannschaftstierarzt ist Dr. Björn Nolting (Weilerswist). Und das sind die deutschen Vertreter: Klaus Husenbeth, geboren am 10. Mai 1956 und im niedersächsischen Sottrum bei Bremen ansässig, betreibt den Spitzendressursport als lupenreiner Amateur. Der Diplom-Kaufmann und Inhaber dreier Autohäuser muss sich die Zeit für das Training vom häufig vollen Terminkalender oft genug erkämpfen. Mit seinem Pferd, dem 13-jährigen Hannoveraner Halbblüter Piccolino (v. Prince Thatch xx), gehörte er bereits 2002 zum siegreichen WM-Team und erzielte in der Einzelwertung den siebten Platz. Bei der EM 2003 im britischen Hickstead hieß es ebenfalls Mannschaftsgold sowie in der Einzelwertung Platz fünf. Nach einer längeren Verletzungspause erlebte der dunkelbraune Wallach in diesem Frühjahr ein ausgezeichnetes Come-back im Spitzensport. Neben einem guten Platzierungen bei der ersten EM-Sichtung in Aubenhausen hieß es bei den Deutschen Meisterschaften in Verden Platz zwei in der Wertung der Herren. Heike Kemmer (Winsen/Hannover-Bremen), geboren am 24. April 1962, begann mit acht Jahren den Reitsport auf Ponys. Mit 21 Jahren gelang ihr der internationale Durchbruch, als sie auf dem Hannoveraner Wallach Lotus bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in München mit der Mannschaft und in der Einzelwertung Gold gewann. Mit dem Oldenburger Wallach Albano erzielte die gebürtige Berlinerin 2001 Mannschaftsgold bei den Europameisterschaften in Verden. 2003, bei den Europameisterschaften in Hickstead, holte sie sich erneut Mannschaftsgold und wurde Vierte in der Einzelwertung. Dieses Mal hieß ihr Erfolgspferd Bonaparte, mit dem sie auch in Athen Mannschaftsgold gewann. Die Diplom-Betriebswirtin betreibt in Winsen an der Aller den "Amselhof", einen auch international renommierten Zucht-, Aufzucht- und Ausbildungsstall. Mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Bonaparte (von Bon Bonaparte) sicherte sie sich bei der DM in Verden den Sieg. Ann Kathrin Linsenhoff: Die 44-jährige studierte Tierärztin aus Kronberg ist schon lange im internationalen Spitzendressursport erfolgreich unterwegs. Bereits 1988 gehörte sie zum deutschen Team, das bei den Olympischen Spielen in Seoul Gold gewann. Bei den Weltmeisterschaften 1990 und 2002 gehörte sie ebenfalls zur siegreichen deutschen Mannschaft. Bei den Europameisterschaften 1989 hieß es für sie Gold in der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung. In Hagen setzt Ann Kathrin Linsenhoff auf den erst zehnjährigen Sterntaler-Unicef. Der Oldenburger Hengst (v. Sion) gewann im vergangenen Jahr das Finale des Nürnberger Burgpokals, der wichtigsten Serie für sieben bis neunjährige Nachwuchsdressurpferde. Auch bei der ersten EM-Sichtung im bayerischen Aubenhausen wussten Ann Kathrin Linsenhoff und Sterntaler-Unicef zu überzeugen. Hubertus Schmidt, geboren am 8. Oktober 1959, entstammt einer Familie, die traditionell Pferdesport und Zucht betreibt. Im ostwestfälischen Borchen-Etteln bei Paderborn leitet er einen eigenen Ausbildungs- und Zuchtstall. Der Pferdewirtschaftsmeister gehört zu den auch international erfolgreichsten Dressurausbildern dieser Zeit. Kaum ein anderer hat in den vergangenen Jahren so viele Pferde in den Dressurspitzensport gebracht wie der fünffache deutsche Champion der Berufsreiter Dressur. In seiner Jugendzeit und auch später hat Schmidt allerdings auch gerne und erfolgreich Springen bis zur Klasse S geritten. Schmidt, verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes, interessiert sich in seiner Freizeit für Fußball und Motorrad fahren. Sein Pferd in Hagen ist die zwölfjährige Hannoveraner Stute Wansuela Suerte (v. Warkant). Mit ihr erzielte Hubertus Schmidt im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in Athen mit dem Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille sowie dem fünften Platz in der Einzelwertung seinen bisher größten sportlichen Erfolg. Bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Verden siegte das Paar in der Meisterschaftswertung der Herren. T.H. Europameisterschaften der behinderten Reiter in Ungarn Soskut/HUN (fn-press). Vom 26. bis 31. Juli finden in Soskut bei Budapest in Ungarn die offenen Dressur-Europameisterschaften der behinderten Reiter statt. Folgende Teilnehmer gehen für Deutschland an den Start: Hannelore Brenner (Hemsbach) mit Lyriker, Bettina Eistel (Riepsdorf) mit Aaron, Marion Koch (Hoisdorf) mit Skandor, Britta Näpel (Wonsheim) mit Billy the Kid, Angelia Trabert (Dreieich) mit Walmorel und Steffen Zeibig (Dresden) mit Waldemar. Betreut werden die deutschen Reiterinnen und Reiter von Bundestrainer Franz-Martin Stankus (Sibstin). Equipechefin ist Inga Holdt-Mencke (Bad Breisig). DKThR |
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Presseakreditierungen Presseakkreditierungen Westfalenwoche Münster-Handorf; 25. bis 31. Juli Kontakt: Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, Telefon 02581/928992, E-Mail » presse@pv-muenster.de, Internet: › www.westfalenwoche.de . Gera International; 29. bis 31. Juli Kontakt: Comtainment GmbH, Andreas Kerstan, Telefon 04307/827970 oder 0177/7532624, Fax 04307/827979, E-Mail » andreas.kerstan@comtainment.de, Internet: › www.engarde.de Rodderberg-Park-Derby, Deutsche Meisterschaften Vielseitigkeit; 6./7. August Kontakt. Wiltrud Wolters, Telefon 0171/5432742, E-Mail » wolters_tiefbau@t-online.de Horse Festival Valkenswaard 29./31. Juli und 5./7. August Kontakt: Isabel Kuhlmann, Telefon: +31/646201511, Fax: +31/499327737, E-Mail » i.kuhlmann@planet.nl, Internet › www.csivalkenswaard.com Internationalen Hachenburger Reitfestival CSI ***, 4./7. August Kontakt: Christiane Webendoerfer, Telefon 02631/48265 oder 0171/8050321, Fax 02631/46601, E-Mail christiane. » webendoerfer@gmx.de . German Friendships in Herford, . 9./ 14. August. Kontakt. Susanne Müller, Telefon 05733/7899, Fax 05733-960459, E-Mail » SKAPPI@aol.com, Internet › www.german-friendships.de Europameisterschaften der Ländlichen Reiter, Ganderkesee; 12./14. August Kontakt: Bettina Behrens, Telefon 04222/400761 oder 0162/4824060, E-Mail » behrens.bettina@ewetel.net, Internet www. reiterverein-ganderkesee.de CSI***** Valkenswaard/NED, 11./14. August Kontakt: Isabel Kuhlmann, Telefon: +31/646201511, Fax: +31/499327737, E-Mail » i.kuhlmann@planet.nl, Internet › www.csivalkenswaard.com Symphonie der Hengste/Familientag im NRW-Landgestüt Warendorf,
12./13. August: Kontakt Birgit Springmann, Telefon 02581/6369-14, E-Mail » b.springmann@landgestuet.nrw.de, Internet › www.landgestuet.nrw.de Deutsche Jugendmeisterschaften Zeiskam, 19./21. August Kontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH, Telefon 0711/902340, E-Mail » hartmut.binder@mps-agentur.de oder » michael.wild@mps-agentur.de, Akkreditierungen bis 10. August an: RFV Zeiskam, Heike Koschorreck, Telefax: 06347/700212, E-Mail » koschorreck@tis-gemuese.de Sommerfest Landgestüt Celle; 27./28. August Kontakt: Dr. Axel Brockmann, Telefon 05141/9294-12, E-Mail » a-xel.brockmann@lgst-celle.niedersachsen.de, Internet › www.landgestuetcelle.de 3. Schafhof Festival in Kronberg am Taunus, 9./11. September: Kontakt: Escon Marketing, Telefon 04473/9411-140, E-Mail » presse@escon-marketing.com Prinz Kari zu Fürstenberg-Turnier Donaueschingen; 15./18. September Kontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH, Telefon 0711/902340, Fax 0711/9023499, E-Mail » hartmut.binder@mps-agentur.de oder » michael.wild@mps-agentur.de, Internet › www.chi-donaueschingen.de Michaelismarkt-Turnier Jüterbog; 16./18. September Kontakt: SportMarketing Rolf Ehlers Bremen, Telefon 0421/2585220, E-Mail » info@ehlers-bremen.de, Internet › www.michaelismarkt-turnier.de euroclassics Bremen, 30. September/3. Oktober Kontakt: Escon Marketing, Telefon 04473/9411-140, E-Mail » presse@escon-marketing.com CIC*/CCI**/CCI***w-out SC, Kreuth; 30.September/3. Oktober Kontakt: Hanne Kurmis-Schwenk, Telefon 09624/919-6191, Fax 09624/919-6491, E-Mail » reitsport@gut-matheshof.de, Internet › www.gut-matheshof.de Halle Horse Show; 14./16. Oktober Kontakt: SportMarketing Rolf Ehlers Bremen, Telefon 0421/2585220, E-Mail » info@ehlers-bremen.de Internationale Oldenburger Pferdetage, 10./13. November Kontakt: Escon Marketing, Telefon 04473/9411-140, E-Mail » presse@escon-marketing.com Stuttgart German Masters; 16./20. November Kontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH, Telefon 0711/902340, Fax 0711/9023499, E-Mail » hartmut.binder@mps-agentur.de oder » michael.wild@mps-agentur.de, Internet › www.stuttgart-german-masters.de |
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Autor FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit
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am 27.07.2005Beginn 27.07.2005Ende 27.07.2005 | Ergebnisdienst Ergebnisdienst Dressur-Europameisterschaften Junioren und Junge Reiter, Barzago/ITA; 13./17. Juli Mannschaftswertung Junge Reiter Gold: Deutschland (Jessica Werndl mit Duchess, Benjamin Werndl mit Sam, Dirk Viebrock mit Muchacho und Matthias Alexander Rath mit Cantelli); 214, 4 Punkte Silber: Niederlande; 208, 267 Bronze: Großbritannien; 199, 955 Einzelwertung Junge Reiter Gold: Jessica Werndl (Aubenhausen) mit Duchess; 78, 80 Silber: Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit Sam; 77, 95 Bronze: Valentina Truppa (ITA) mit Don Rico; 216, 62 4. Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Muchacho; 215, 03 Mannschaftswertung Junioren Gold: Niederlande; 215, 79 Punkte Silber. Deutschland (Anika von Holdt mit Donna Fantasia, Felicitas Kirschner mit Pollay, Bastian Konzag mit Water World, Miriam Maurer mit Quickfire); 214, 66 Bronze: Spanien; 203, 07 Einzelwertung Junioren Gold: Lotje Schoots (NED) mit Philippo; 224, 01 Silber: Anika von Holdt (Elmshorn) mit Donna Fantasia; 221, 15 Bronze: Felicitas Kirschner (Pfarrkirchen) mit Pollay; 218, 56 4. Chantal van Lanen (NED) mit Beaujolais; 214, 77 ... 7. Bastian Konzag (Braunschweig) mit Water World; 208, 73 Weltmeisterschaften der Ponyfahrer, Catton Hall/GBR; 14./17. Juli Mannschaftswertung Gold: Deutschland (Sandra Broichhaus, Franz- Josef Lehmkuhl, Steffen Abicht, Peter Borgmann, Tobias Bücker, Dirk Gerkens); 428, 03 Silber: Niederlande; 433, 72 Bronze: Großbritannien; 455, 53 Pony-Vierspänner Gold: Dirk Gerkens (Paderborn); 156, 77 (Dressur 52, 00/Marathon 99, 86/Hindernisfahren 4, 91) Silber: Tobias Bücker (Emsdetten); 164, 45 (46, 56/99, 86/11, 47) Bronze: Aart van de Kamp Senior (NED); 165, 34 (64, 80/97, 54/3, 00) Pony-Zweispänner Gold: Steffen Abicht (Bad Düben); 139, 11 (47, 04/83, 52/8, 55) Silber: Rupert Ganhör (AUT); 145, 70 (49, 44/93, 26/3, 00) Bronze: Lars Dau (DEN); 146, 94 (52, 96/85, 34/8, 64) ... 5. Peter Borgmann (Neuenkirchen); 148, 26 (56, 48/84, 78/7, 00) Pony-Einspänner Gold: Suzy Stafford (USA); 130, 40 (43, 60/83, 36/3, 44) Silber: Dirk van Beckhoven (NED); 131, 14 (55, 00/76, 14/0) Bronze: Ann-Christine Arvidsson (SWE); 131, 90 (56, 40/75, 50/0) ... 6. Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten); 139, 14 (46, 20/89, 94/3, 00) ... 12. Theo Bopp (Mainz); 153, 00 (63, 00/90, 00/0) ... 18. Sandra Broichhaus (Emsdetten); 160, 75 (53, 20/92, 55/15, 00) CSI***/CDI*** Gelderland /NED; 14./17. Juli Großer Preis 1. Gerco Schröder (NED) mit Eurocommerce Milano; 0/0/41, 11 2. Rolf Goran Bengsston (SWE) mit Tepic La Silla; 0/0/41, 24 3. Robert Smith (GBR) mit Kalusha; 0/0/42, 29 Grand Prix 1. Anky van Grunsven (NED) mit Keltec Salinero; 78, 21 2. Laurens van Lieren (NED) mit Nexagon`s Ollright; 73, 08 3. Edward Gal (NED) mit Geldnet IPS Gribaldi; 71, 58 Grand Prix Special 1. Anky van Grunsven (NED) mit Keltec Salinero; 78, 64 2. Jonny Hilberath (Scheeßel) mit Fabriano; 68, 52 3. Madeleine Vrees (NED) mit Punto`s Blanco`s Madorijke; 67, 88 Springturnier Steinhagen; 15./17. Juli Großer Preis 1. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Swanky; 0/0/35, 92 2. Helena Weinberg (Herzogenrath) mit Kasting Horses Gavi; 0/0/36, 74 3. Heinrich-Wilhelm Johannsmann (Gütersloh) mit Gralshüter; 37, 67 CSI-B-V für Seniorenspringreiter; 14./17. Juli Nationenpreis 1. Frankreich I; 0/39, 88 im Stechen 2. Schweiz I; 4/41, 23 im Stechen 3. Deutschland I (Wolfgang Raabe mit Happy Paula, Werner Jörsel mit Winzer S, Manfred Villmann mit Pacha, Heike Willenberger mit Enrico); 4/48, 66 im Stechen 4. Deutschland II (Klaus Rodde mit Al Falac, Richard Kuntze mit Christobalito, Ernst Theisen mit Lucky Debonair, Kurt Schewe mit YW Acort); 5 Großer Preis 1. Hans Brugmann (NED) mit Safari Luna; 0/0/32, 4 2. Bernard Konczewski (FRA) mit Jolie Miss de Prissey; 0/0/34, 2 3. Heike Willenberger (Wedemark) mit Enrico, 0/4/34, 66 CAI/CAI-P Weer/AUT; 14./17. Juli Zweispänner 1. Georg Moser (AUT); 107, 59 (Dressur 36, 99/Marathon 67, 60/Hindernis 3) 2. Isidor Weber (AUT); 113, 16 (45, 57/62, 90/4, 69) 3. Claudio Fumagalli (ITA); 114, 25 (45, 57/65, 68/3) Einspänner 1. Dieter Lauterbach (Herborn); 99, 75 (38, 80/60, 95/0) 2. Agnieszka Chwastek (POL); 107, 60 (42, 00/62, 60/3) 3. Corrado Cotti (ITA); 109, 70 (46, 00/63, 70/0) Pony-Zweispänner 1. Anneliese Forster (Bad Feilnbach-Au); 133, 64 (51, 68/79, 97/1, 99) 2. Ernst Knapp (AUT); 146, 71 (60, 48/78, 69/7, 63) 3. Florian Felsl (Fischbachau); 171, 84 (74, 40/92, 90/4, 54) Pony-Einspänner 1. Elke Hillebrandt (Coesfeld); 106, 91 (44, 40/62, 51/0) 2. Birgit Damm-Haschmann (Selm); 121, 39 (45, 80/66, 59/9) 3. Marcus van`t Oever (Dortmund); 154, 54 (66, 80/75, 74/12) Europameisterschaften Springen San Patrignano/ITA; 21./24. Juli Mannschaftswertung Gold: Deutschland (Marco Kutscher mit Montender, Christian Ahlmann mit Cöster, Meredith Michaels-Beerbaum mit Checkmate, Marcus Ehning mit Gitania); 18 Strafpunkte Silber: Schweiz; 34, 42 Bronze: Niederlande; 35, 76 Einzelwertung Gold: Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Montender; 7, 79 Strafpunkte Silber: Christina Liebherr (Schweiz) mit L. B. No Mercy; 8, 69 Bronze: Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC Nassau; 11, 62 ... 5. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster; 14, 21 ... 9. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate; 16, 81 CIC* Niederweimar; 23./24. Juli 1. Julia Krajewski (Nordhorn) mit Leading Edge; 38, 20 (Dressur 38, 2/Springen 0/Gelände 0) 2. Nicola-Kristin Haller (Heiligenhafen) mit Zampano M; 38, 60 (33, 6/5/0) 3. Julia Weiser (Dorstadt) mit Abendflirt; 46, 20 (45, 0/0/1, 2) 4. Antje Deparade (Engersen) mit Komtess; 47, 70 (42, 5/4/1, 2) 5. Julia Krajewski mit Dark Diamond; 49, 70 (35, 7/14, 0/0) CCI** Falkenberg/SWE; 25./27. Juli 1. Dirk Schrade (Warendorf) mit Gadget de la Cere; 46, 60 (Dressur 46, 5/Gelände 0/Springen 0) 2. MayBritt Kattrup (DEN) mit Victor; 46, 60 (46, 6/0/0) 3. Michaela Jönsson (SWE) mit Wilmer X; 46, 80 (42, 8/0/4) .. 5. Dirk Schrade mit Huskey; 47, 5 (47, 5/0/0) Deutsche Meisterschaften der Zweispännerfahrer Luhmühlen; 21./24. Juli Zweispänner Gold: Sebastian Warneck (Dabendorf); 116, 24 (Dressur 47, 23/Gelände 68, 01/Hindernisfahren 1) Silber: Rudolf Huber (Stuhr); 122, 62 (52, 86/66, 76/3) Bronze: Klaus Tebbe (Neuenkirchen); 125, 43 (50, 82/65, 11/9, 50) 4. Reinhard Burggraf (Geretsried); 125, 62 (54, 14/68, 48/3) 5. Klaus-Dieter Gärtner (Uelzen); 130, 63 (55, 81/69, 82/5) Mannschaftswertung 1. Hannover-Bremen; 253, 25 (108, 67/136, 58/8) 2. Westfalen; 254, 48 (98, 95/138, 03/17, 50) 3. Sachsen; 275, 7 (113, 41/155, 29/7) Pony-Zweispänner Gold: Arndt Lörcher (Wolfenbüttel); 124, 95 (49, 54/68, 91/6, 50) Silber: Stephan Koch (Hamburg); 125, 55 (53, 50/69, 05/3) Bronze: Lars Heidotting (Emsdetten); 127, 31 (45, 18/72, 63/9, 50) 4. Manfred Langanke (Emmerich); 129, 53 (50, 18/75, 85/3, 50) 5. Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten); 132, 75 (56, 19/71, 06/5, 50) Mannschaftswertung 1. Westfalen; 257, 06 (101, 37/143, 69/12, 00) 2. Weser-Ems; 280, 83 (126, 60/139, 73/14, 50) 3. Hannover-Bremen; 281, 42 (118, 66/139, 26/23, 50) CDI***/CDIP Pompadour/FRA; 20./24. Juli Mannschaftsaufgabe Finale Ponys 1. Annabel Frenzen (Krefeld) mit Flamenco Star; 69, 368 2. Lotte Janssen (NED) mit Oosteind`Rocco; 68, 632 3. Anne van der Weerd (NED) mit Quatro; 66, 632 4. Annabel Frenzen (Krefeld) mit Going Top; 66, 474 ... 6. Jill de Ridder (Aachen) mit Don Ramiro; 64, 526 Einzelaufgabe Finale Ponys 1. Lotte Janssen (NED) mit Oosteind`Rocco; 69, 000 2. Anne van der Weerd (NED) mit Quatro; 67, 200 3. Alix Faujour (FRA) mit Huckleberry; 66, 900 … 4. Annabel Frenzen (Krefeld) mit Flamenco Star; 64, 450 ... 6. Annabel Frenzen (Krefeld) mit Going Top; 64, 250 Grand Prix 1. Leida Collins-Strijk (NED) mit Ontop; 68, 250 2. Patricia Callaghan (NED) mit Joy; 67, 750 3. Andrea Landy-Silling (Weilerswist) mit Mio D`Baugy; 65, 083 RLM Grand Prix 1. Patricia Callaghan (NED) mit Joy; 70, 300 2. Andrea Landy-Silling (Weilerswist) mit Mio D`Baugy; 69, 575 3. Karen Nijvelt (NED) mit Heyu; 68, 675 Deutsche Jugendmeisterschaft Distanzreiten Eisborn (120 Kilometer/CEI***); 23./25. Juli 1. Alyssa Zwickel (Rosenfeld) mit Heiran de Lux, reine Reitzeit: 8 Stunden, 21 Minuten, 58 Sekunden 2. Sonja Erbele (Aidingen-Dachtel) mit Manthanah (Konditionspreis), 08:38:23 3. Sonja Göbel (Schmallenberg) mit Said, 08:59:58, Said 4. Renan Borowiscz, 09:03:10 5. Veronika Grell (Berlin) mit Piove, 09:03:11 Bundes-Pferdefestival Warendorf; 9./10. Juli Länderwertung 1. PSV Schleswig-Holstein; 1.049 Punkte 2. PSV Rheinland; 978 3. PSV Rheinland-Pfalz; 935 4. PV Westfalen; 929 5. PSV Weser-Ems; 907 6. LV Mecklenburg-Vorpommern; 867 Kreiswertung 1. KV Soester Börde; 874 2. KV Recklinghausen/PSG Herten; 852 3. KV Herford; 807 4. KV Osnabrück; 703 5. KV Warendorf; 632 6. KV Borken; 537 |
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