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› Im Zeichen der Ganzheitlichkeit Pferde sind Lebe-Wesen von "Ganzheitlichkeit" – das Wort wird immer öfter strapaziert. Ob in der Medizin oder in der Werbung, irgendwie soll es immer das damit verbundene Thema aus einer einfachen Kausalität herausheben. Im wörtlichen Sinne ist damit "eine umfassende, weitsichtige und weit vorausschauende Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte" gemeint, so meint jedenfalls Wikipedia. Beim Hufkurs gilt das gleiche: Statt nur um die Kausalkette "körperlich gesund, satt mit Futter, zweckdienlich untergebracht und damit optimal nutzbar" geht es um das Lebe-Wesen Pferd. Ein lebendes Wesen, mit Seele und sozialen Bedürfnissen. Wir starteten den 2. Tag mit einer kurzen Wiederholung des Vortags. Die im letzten Teil angesprochene Sequenz mit der Mustangherde, die einen steilen Abhang heruntergaloppierte, war die Einleitung zu den Themen dieses Sonntags: Lebensbedingungen, Psyche, Haltung und Ernährung, sowie Reitweisen und zugehörige Ausrüstung. Analog zum Vortag analysierte Chris Gehrmann für uns erst die Bedingungen, unter denen Pferde in der Natur leben und sich offensichtlich wohlfühlen und setzte damit eine gesunde Basis für alles Weitere. Klimazonen und Temperaturen… |
› Fotoalben von Neu in dieser Woche: die Fotoalben. Eine merkwürdige Erfahrung – wenn man von der üblichen Aufmachung der Pferdezeitung in ein Fotoalbum wechselt, ist es für mein Auge angenehm, obwohl ich eigentlich schwarze Hintergründe gar nicht mag. Es scheint aber so zu sein, daß Fotos vor schwarzen Hintergründen besser kommen, die Farben wirken brillanter. Wenn ich aber zurückschalte, kommt mir das Grün merkwürdig vor. Also habe ich noch einmal an der Farbschraube gedreht und ein ganz dunkles Grün gewählt – online, ganz furchtbar! Ein bißchen heller vielleicht? Hm, besser. Mal sehen, wie das auf die Dauer auf mich wirkt. Erst mal nur auf meiner lokalen Maschine. Das Grün, das Sie jetzt sehen, habe ich mir immerhin jetzt viele Wochen lang gefallen lassen. Farbenlehre Mit Farben ist das so eine Sache – sie wirken, ziemlich stark sogar, und eine kleine Veränderung kann enorme Wirkungen haben. Vor diesem Hintergrund ist es unglaublich, daß wir uns überhaupt einigermaßen präsentieren können, denn die Farben unterscheiden sich von Bildschirm zu Bildschirm, und zwischen den verschiedenen Technologien auch noch. Auf meinem Röhrenmonitor sehen die Farben vollkommen anders aus als auf dem LCD-Display des Notebooks. In dieser Hinsicht sind die LCD-Displays ganz eindeutig Rückschritt. Zwar sind sie in den letzten Jahren schon sehr viel besser geworden, aber es ist immer noch gar kein Vergleich zu der herkömmlichen Technologie. Wie dem auch sei: Wir müssen mit dem vorliebnehmen, was wir haben. Mit der digitalen Fotografie ist es ja ähnlich; manche Farben kriegen die Digitalkameras einfach nicht hin. Zusammenbrüche Seit Wochen verfolgen mich nun schon die sporadischen Überlastungssituationen auf dem Hauptserver. Ich habe eine Menge Hypothesen aufgestellt und untersucht, habe eine Menge dabei gelernt, aber bisher bin ich der Ursache noch überhaupt nicht auf die Schliche gekommen. Dafür habe ich etwas über die Leser herausgefunden, über Sie. Es scheint wesentlich bequemer zu sein… |
› Zucht mit Freizeitpferden Teil 6 Von Wie ich letzte Woche schon feststellte, ist gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung auch in der Anfangsphase der Trächtigkeit schon sehr wichtig, bezüglich der Futtermittelmenge sind jedoch noch keine zusätzlichen Gaben notwendig, ja diese können bisweilen sogar eher schaden als nützen. Natürlich sollte die Stute aber auch nicht Hunger leiden müssen, denn auch dies könnte negative Folgen haben und eine Schädigung des Fötus oder eine Fruchtresorption bewirken. Die Stute sollte also ganz normal dem Erhaltungs- und Leistungsbedarf entsprechend gefüttert werden. Im letzten Drittel der Trächtigkeit, wenn der Fötus enorm an Größe und Gewicht zulegt, benötigt die Stute dann schon energie- und eiweißreichere Nahrung, um diesen vermehrten Bedarf an Nährstoffen ausgleichen zu können. Nun sollte langsam die Kraftfuttermenge gesteigert und die Heuration dafür etwas gekürzt werden, um den ohnehin schon stattlichen Bauchumfang nicht noch durch allzu viel voluminöses Raufutter zusätzlich zu vergrößern, wobei aber trotzdem zu jeder Mahlzeit gutes Heu gereicht werden sollte, um die Verdauung gesund zu erhalten. Mangelernährung in dieser Trächtigkeitsphase schadet zwar dem Fötus im Normalfall eher nicht, aber dafür leidet die Stute enorm darunter, da sie all ihre Energie- und Fettreserven an das ungeborene Leben in ihr weitergibt. Leider hält sich immer noch vielerorts die irrige Anschauung, dass eine schlanke Stute weniger Probleme bei der Geburt hat, weshalb oft absichtlich gerade in der Endphase der Trächtigkeit mit dem Futter gespart wird. Da Menschen ja meist zu Übertreibungen neigen, kann man dann bisweilen sogar völlig ausgemergelte Stuten sehen, die nur einen riesigen Bauch besitzen und sonst wie ein Gerippe dastehen. Selbstverständlich wirkt sich eine starke Überfütterung und eine damit einhergehende Fettsucht der Stute nicht gerade förderlich auf die Geburt aus, da dann auch die Geburtswege verfettet und somit verengt sind, aber auch das Gegenteil kann verheerende Folgen haben. Einer unterernährten Stute fehlt es nämlich meist an Kraft, die Geburt problemlos durchzustehen, wodurch es dabei leicht zum Kreislaufversagen und unter Umständen sogar zum Tod der Stute kommen kann. Doch selbst wenn die Stute zäh genug ist, um die Geburt einigermaßen gut zu überstehen, so fehlen ihr die Fett- und Energiereserven spätestens dann, we _… |
Der Csikós und sein Pferd Ungarische Gebrauchsreiterei Gespräch unter Kollegen Csikós reiten ohne Sattel Folklore Berufskleidung und -werkzeug Aufsitzen Ein Griff in die Mähne Mit Schwung hinauf Na ja, nicht ganz perfekt... Oben ohne Die müssen es wissen... |
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