Magazin | |
Titelblatt |
| Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Unter |
ÜbersichtInhaltsverzeichnis Magazin |
|
› Fast alle unnötig getötet Wie kann man's besser machen? von Wir wissen jetzt, wie wichtig Bewegung für die Beine, Luft und das Fehlen von Ammoniak für Bronchien und Lungen, das Licht für den Stoffwechsel, das Wasser für die Hufe, Kontakt und Beschäftigung für die Psyche sind. Wir haben plastisch die zoologischen Unterschiede zwischen Höhlenbewohner Mensch und Steppenbewohner Pferd erfahren. Einiges im Kurs wurde aus diesem, auch nur noch gebraucht lieferbaren Buch entnommen:
Kritik am aktuellen Zustand hilft nur, wenn auch konkrete Verbesserungsvorschläge kommen. Wir haben hier in unserer dicht besiedelten Umgebung keine Steppe für Fernwanderwild. Und den Pferden zuliebe keine mehr im Land zu haben, geht ja auch an der Sache vorbei. Denn dann dürften wir konsequenterweise gar keine Tiere mehr halten bzw. uns zu deren Wohl am besten selbst eliminieren. (Gut, machen wir auch immer wieder, und die Tiere erwischt es oft mit...) Also muß ein Kompromiß her, und dafür haben wir im Hufkurs in vielen Fotos sehr schöne Anregungen bekommen. Aber auch bei Familie Gehrmann kann man sich prima Anregungen holen: Angefangen von der Hufbadewanne über den unter Pferde-Sicherheitsaspekten sinnvoll angelegten Wälzplatz zu den verschiedenen Böden und Freßplätzen. Nicht zu vergessen Punkt 4 aus den LAG-Statements: Der Futter- und Unterstellplatz am Innenhof, wo die Pferde sich einen guten Teil vom Tag aufhalten und zuschauen, was denn so läuft. Auch das Reiten kam nicht zu kurz: Mit Unterstützung von Udo Riedel, dem 2. Vorstand des VdHP, wurden verschiedene Reitweisen und Zäumungen diskutiert, mit ihren Wirkungen auf das Pferd und seine Zähne. Die Kernaussage war, möglichst über dem Schwerpunkt, also nahe der Vorhand zu sitzen. Die ist für das Tragen gedacht und das wurde durch Beispielfotos im positiven und negativen Sinn gezeigt. Schaurig anzusehen waren Reiter von Gangpferden, die auf den Nieren ihrer Pferde saßen, um die Vorhand hoch zu bringen. Als im Sinne des VdHP geeignete Reitweise wurde das Chiron-System übernommen, das von Rolf Becher aus dem – im Springsport weltweit verwendeten – Caprilli-Sitz für das Gelände- und Military-Reiten entwickelt wurde. Auf mich wirkte die Methode zuerst einmal recht fremd, einige Bekannte haben es aber schon probiert und sind recht begeistert. Anschauen werde ich es mir auf alle Fälle mal. Bei der Zäumung ist "gebißlos" das Zauberwort, vor allem in Verbindung mit der Philosophie, das Pferd beim Reiten nicht ununterbrochen in eine Imponierhaltung zu zwängen, die es in der Natur nur kurzzeitig und bei Bedarf zeigt. Auch hier gab es ein Abschreckungsvideo, auf dem ein weltbekannter Profi seinem Pferd die Nase an den Bug zieht und die ganze Prozedur aus dem Off als gefühlvolles Lösen und Dehnen kommentiert wird. Das Video war vom Erschaffer nicht als Satire gedacht, sondern als Lehrvideo – trotzdem mußten wir alle spontan lachen. Reiten ohne Gebiß funktioniert, ich machte das selber oft. Aber daß es schon eine Pferdehaftpflichtversicherung gibt, die dafür einen Nachlaß anbietet, war mir neu. Die haben herausgefunden, daß bei ihrer Gebißlos-Kundschaft weniger Schadensfälle auftreten. Auch weiteres Zubehör für Pferde wurde diskutiert, z.B. der Sinn, besser Unsinn von Decken und Bandagen. Letztere unterstützen das Hufeisen beim Blutabschnüren, weiter oben am Pferdebein. Den Abschluß von Tag 2 bildeten Vorschläge zur pferdefreundlichen Ge- bzw. Umgestaltung von herkömmlichen Ställen mit einer Menge Tips für Boden- und Wandgestaltung (z.B. mit den beliebten Straßenbesen, zum sich scheuern). 3. Tag – Praxistag… |
› Protestritt von Gewissermaßen in letzter Minute haben vier Verbände (» DHG, » GdHK, » VdHp, » VFD) eine spektakuläre Aktion gestartet: einen Protestritt nach Berlin, mitten im Winter. Anlaß ist die drohende Verabschiedung des umstrittenen Dieses Gesetz ist von der Konstruktion her schon eine Mißgeburt. Alle möglichen Tierarten werden in einen Topf geworfen, die unterschiedlichsten Dinge zugleich geregelt. Angeblich gibt es Druck aus Brüssel. Mit Sicherheit gibt es keinen Druck aus Brüssel in Bezug auf eine Änderung, die die Gemüter hierzulande sehr erregt. Selbst politische Magazine und Tageszeitungen haben das Thema aufgegriffen und kein gutes Haar an den Absichten der Ministerialbeamten gelassen. In Sachen Pferd ist hierzulande die FN gewissermaßen die oberste Instanz, jedenfalls hält sie sich dafür. Und die FN ist dafür. Die Tierärzte sind auch dafür. Die Hufschmiede sowieso. Diese drei Berufsgruppen können sich ein Pferd ohne Eisen gar nicht vorstellen. Und deshalb sollen ausschließlich Eisenmänner mit Pferdehufen zu tun haben. So stellt sich die Bundesregierung das vor. Als ob man nicht Wichtigeres zu tun hätte. Lobbyismus Unter diesem Begriff versteht man die Beeinflussung der Entscheidungsträger zugunsten der eigenen Interessen. Es verwundert nicht, wenn die Großindustrie, etwa die Automobilbauer, die Pharmaindustrie, die Ärzteschaft, sogar die Landwirtschaft Einfluß ausüben wollen und können. Aber die Hufschmiede? Das will mir nicht in den Kopf. Das wäre ja ungefähr so, als könnten sich die Hutmacher organisieren und ein Gesetz durchbringen, oder die Peitschenmacher, oder wenn das zu weit hergeholt scheint: die Kutschenhersteller. Mit anderen Worten: Einer extrem kleinen Interessengruppe traut man nicht … |
› Zucht mit Freizeitpferden Teil 7 Von In meinem letzten Tipp habe ich bereits angesprochen, dass eine natürliche und gesunde Haltung für eine trächtige Stute besonders wichtig ist, damit sich das in ihr heranwachsende Fohlen gut entwickeln kann und die Geburt erleichtert wird. Wie allerdings die optimale Haltung aussieht, hängt unter anderem auch von den individuellen Bedürfnissen der Stute und den örtlichen Gegebenheiten ab, und kann deshalb keineswegs nach starren Richtlinien festgelegt werden. Viel frische Luft und ausreichend freie Bewegungsmöglichkeit sind die wichtigsten Anforderungen, die zum Wohle der Stute und des Fohlens unbedingt erfüllt werden sollten, doch ansonsten können die erforderlichen Haltungsbedingungen durchaus gewaltig variieren. Selbstverständlich gibt es auch viele Stuten, die unter miserablen Umständen gesunde und kräftige Fohlen ohne Probleme gebären und großziehen, aber an solchen Beispielen sollte sich ein echter Pferdefreund schon aus tierschützerischen Gründen nicht orientieren. Deshalb möchte ich hier auch die reine Stall- oder gar Anbindehaltung nicht erwähnen, denn diese sollte eigentlich keinem Pferd mehr angetan werden und schon gar nicht einer trächtigen oder säugenden Mutterstute. Im Bereich von kombinierter Stall- und Auslaufhaltung oder auch Offenstall- bzw. Weidehaltung gibt es aber verschiedenste Varianten, die für eine trächtige Stute in Frage kommen. Jede dieser Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile und eignet sich auch somit nicht für jedes Tier. Reine Weidehaltung etwa ist zwar auf den ersten Blick betrachtet die natürlichste aller Pferdehaltungsformen, aber sie birgt doch einige Gefahren, die man als Besitzer einer trächtigen Stute nicht unterschätzen sollte. Vor allem auf die Größe und Art des Herdenverbandes sollte unbedingt geachtet werden, wenn man die Stute vor unnötigem Leid bewahren und sie gesund erhalten möchte. Befinden sich nur wenige und ebenfalls trächtige Stuten gemeinsam in der Herde, so sind keine größeren Schwierigkeiten zu erwarten, werden aber auch nicht trächtige Stuten oder gar Wallache mit Hengstmanieren auf der gleichen Weide gehalten, so kann dies sehr wohl Probleme mit sich bringen, weil diese Tiere oft dazu neigen, trächtige Stuten ständig durch die Gegend zu scheuchen und auch böswillig zu attackieren. Dabei kann dann durchaus die eine oder andere Verletzung entstehen, aber abgesehen dav _… |
Friesen-Quartett Römische Quadriga Mini-Quartett Quadriga modern Ritterspiele Schaut mal, wie toll wir sind! Präsentation Einer wird fallen Begrüßung Meine Stange, deine Stange Abgekämpft Die Helden sind fertig |
||
|
|
|
| Verantwortlich i. Sinne d. Pressegesetzes: Dr.math. Werner Popken USt-Id DE270546213 · Steuernummer 331/5075/2068 |
Die Adresse dieser Seite: Diese Seite wurde generiert am 22.05.2012 03:35:06 |