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› Ein Mann kämpft sich voran Der systematische und zähe Aufstieg des Vollblut-Experten Spengemann von Der Traum der Freiheit der Berufswahl, über den ich in der letzten Woche berichtet habe, wird vielleicht noch eine Weile Traum bleiben. So lange wird man nicht warten wollen, wenn man sich umorientieren muß, freiwillig oder unfreiwillig. Der Mediziner » Dr. med. Eckart von Hirschhausen, den ich in der letzten Woche zum Thema "Glück" zitiert habe, nutzte seine Chance, als seine Stelle in der Klinik wegrationalisiert wurde: Die Umstände als Entscheidungshilfe. So ein Sprung in unbekannte Gewässer ist aber nicht einfach. Man fängt praktisch wieder von vorne an. Bei Kai Jasper Spengemann war es der Besuch der Rennbahn, der ihm deutlich machte, wo seine wirklichen Leidenschaften liegen. Zwar hatte er jahrelang um Pferde einen großen Bogen gemacht, was nach den großen Hoffnungen und Chancen, die durch seine gesundheitlichen Probleme zerstört wurden, durchaus verständlich war, aber dann hat es ihn wieder gepackt: die Pferdeleidenschaft. Man bot ihm am Telefon einen günstigen Vollblüter an, der an Chips leiden sollte, und er schlug zu. Als er dann sein Pferd holen wollte, frohlockte er ein ums andere Mal ob der schönen Rennpferde, die vorbeigeführt wurden, aber die waren es alle nicht. Es war ein enttäuschendes Erlebnis, als sein Pferd um die Ecke kam. Aber gekauft ist gekauft, auch unbesehen. So ließ er das Pferd zunächst gesundheitlich überprüfen. Es hatte keine Chips, sondern einen Bruch im Karpalgelenk. Und dieser heilte durch die richtige Unterstützung vollständig aus. Das Pferd konnte wieder auf die Rennbahn und sich dort bewähren. Dies könnte man nun als einen Zufallstreffer werten und als nette Episode; eine berufliche Neuausrichtung mußte ein solcher Erfolg keineswegs bedeuten. Spengemann hatte aber begriffen, daß für ihn in der Arbeit mit Pferden die größte Befriedigung liegt. Und damit stellte sich die Frage, wie man diese Einsicht in eine Karriere ummünzt, wie man aus einer Berufung einen Beruf macht, wie man eine Existenz gründet. Denn Pferdeleute gibt es überall reichlich, und viele haben bereits die richtigen Voraussetzungen. Spengemanns Vater war Starter auf der Rennbahn und züchtete Trakehner. Es hätte nahegelegen, diesen Betrieb zu übernehmen. Leider war er nur gepachtet, zwar auf 99 Jahre und eigentlich unkündbar, wie das so üblich ist, aber eine Klausel gab es doch in diesem Vertrag, die eine Kündigung ermöglichte, nämlich dann, wenn der Verpächter in Konkurs ging. Und genau das passierte. Damit konnte Spengemann sich nicht ins gemachte Nest seiner Eltern zurückziehen, was ja naheliegend gewesen wäre. Die Kontakte zur Vollblut-Szene hatten dazu geführt, daß er wieder zu den Pferden zurückfand, und so bot es sich an, daß er diese Kontakte nutzte und daraus ein Konzept entwickelte. Sein Leben lang hatte er keineswegs nur mit Vollblütern zu tun gehabt. Wer ein Olympia-Pferd wie Mit diesen Fragen entwickelte er sich aus der Phase der Selbstfindung in die der Existenzgründung. Er wollte sich ja nicht nur selbst verwirklichen, sondern auch seinen Lebensunterhalt mit seiner Tätigkeit finanzieren. Nun kam ihm die Erfahrung aus seiner kaufmännischen Tätigkeit zugute. Er wußte, daß er ein ganz eigenes Profil entwickeln mußte, wenn er sich erfolgreich etablieren wollte. Er mußte sich selbst neu erfinden und am Markt positionieren. Wie sollte er das anstellen? Spengemann hat Erfahrungen aus Rennsport und klassischer Dressur, er ist in beiden Welten zu Hause, was nicht selbstverständlich ist, und er sah daher eine Lücke, die er mit seinem Unternehmen füllen wollte. "Vollblut-Partner" sollte sein Unternehmen heißen, aber der Freund und Experte, der sich um die Werbung und Internetpräsenz kümmern sollte, machte » Partner Vollblut daraus, was im Grunde sogar besser klingt und besser ausdrückt, worum es ihm gehen sollte: Den Ruf der Vollblüter in der Welt der Warmblüter und Freizeitreiter zu verbessern.
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› Wasserkrise von Alle reden von der Klimakrise, aber keiner von der Wasserkrise. Keiner? Doch: Der Chef des Dieses Interview hat mich aufgerüttelt, deshalb möchte ich Ihnen die Lektüre empfehlen. Eine Antwort zum allseits beliebten Thema Biosprit, der ja angeblich das Klima retten soll und deshalb allenthalben euphorisch gefeiert wird, wobei ich in diesem Zusammenhang noch nie von der Wasser-Abhängigkeit gehört habe:
Um Ihre Vorstellungskraft zu unterstützen, hier eine kleine Tabelle:
Wieviel geht in Ihren Tank rein? Wasserwirtschaft Das Thema ist nicht neu – ich habe es nur verschlafen. 2003 war das Jahr des Wassers, damals hat die UN schon versucht, die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, und DIE ZEIT hat damals ebenfalls schon berichtet:
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› Berührungstipps Teil 2 Von Letztes Mal habe ich schon einen kleinen Einblick darüber gegeben, welche Berührungen für welchen Pferdetyp angenehm sind, im dieswöchigen Tipp möchte ich dieses Thema noch ein wenig ausweiten und vor allem auf die Problemzonen Kopf und Nacken genauer zu sprechen kommen, da Berührungen in diesem Bereich oft sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Vorige Woche habe ich bereits erklärt, dass abrupte Annäherungen meist einen negativen Effekt erzielen, was nicht nur für den Kopf-, sondern auch für den sensiblen Nackenbereich (Hier versetzen Raubtiere ihrer Beute den tödlichen Biss!) gilt. Umgekehrt bewirkt die dortige hohe Sensibilität aber auch, dass man – eine große Portion Feingefühl vorausgesetzt – über diese Zonen auch einen beruhigenden Einfluss auf das Tier nehmen kann, wobei Vollblüter und hoch im Blut stehende Warmblüter besonders empfänglich für diese Art von Berührung sind. Etwa eine Handbreit hinter dem Kopfansatz ist der Nacken besonders empfindlich und kann mit sanften Massagen rasch und nachhaltig positiv beeinflusst werden. Leichter, gleichmäßiger Druck bewirkt das sofortige Senken des Kopfes mit gleichzeitiger Entspannung der Halsmuskulatur, was sich kluge Reiter sowohl beim Zäumen des Pferdes als auch beim Reiten zunutze machen, da dieser ‚Reflex' auch auf die Psyche des Tieres beruhigend wirkt und somit vor allem bei nervösen und ängstlichen Pferden zu empfehlen ist. Bei zu hartem, schmerzhaftem Druck hingegen schnellt der Kopf blitzschnell alarmiert empor und ist dann erst nach einer gewissen Beruhigungsphase wieder in eine tiefe Position zu bringen. Ungeduldige und grobe Reiter werden also nur selten Erfolg mit der Berührung in diesem Bereich haben, außer sie besitzen ein ebenso unsensibles oder über enorme Halsmuskelpakete verfügendes Pferd. Nur in Ausnahmefällen kann auch eine feste Massage zielführend sein. Dann nämlich, wenn das betreffende Pferd bereits unter so starken Nackenverspannungen leidet, dass es den kräftigen Druck der Finger als krampflösend und somit angenehm entspannend empfindet. Eine leicht kreisförmige, in die Tiefe der Muskulatur gehende, aber niemals direkt auf die Wirbelsäule drückende Massagebewegung ist dafür erforderlich. Diese sollte aber sofort zu sanftem Druck übergehen, wenn das Pferd darauf wie gewünscht mit tiefer, lockerer Kopf-Hals-Haltung reagiert. Auch am Kopf selbst gib _… |
Nils Kneifel, 14 Jahre Shetlandponies Andrea Jungblut Kühnle Kindercup vierspännig Auf WEG Aachen mitgefahren USG-Hindernis Weiß heißt links, rot rechts Konzentration & Gefühl Tempo ja, aber bitte fehlerfrei Das Ende der langen Gerade Die Kurve wird anvisiert Endspurt im Galopp Nichts zu tun für die Grooms |
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