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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 420, erschienen am 16.04.2007  no_comment  Erläuterung ausblenden

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 420 des Magazin Magazins.

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Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 420 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Ein Mann kämpft sich voranPferdemesse  Messe: EifelscoutEditorial  Editorial: WasserkriseTip  Tip: Berührungstipps IIPoster  Poster: Nils Kneifel, 14 Jahre
Pferdemesse  Messe: KühnleLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: MählerGesuche  Gesuche
Angebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: FYLGJATermine  TerminePresseinfos  Mitteilungen
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Hauptartikel  Hauptartikel

 Ein Mann kämpft sich voran
Der systematische und zähe Aufstieg des Vollblut-Experten Spengemann

von Autorenhinweise Werner Popken


Der Traum der Freiheit der Berufswahl, über den ich in der letzten Woche berichtet habe, wird vielleicht noch eine Weile Traum bleiben. So lange wird man nicht warten wollen, wenn man sich umorientieren muß, freiwillig oder unfreiwillig. Der Mediziner » Dr. med. Eckart von Hirschhausen, den ich in der letzten Woche zum Thema "Glück" zitiert habe, nutzte seine Chance, als seine Stelle in der Klinik wegrationalisiert wurde: Die Umstände als Entscheidungshilfe. So ein Sprung in unbekannte Gewässer ist aber nicht einfach. Man fängt praktisch wieder von vorne an.

Bei Kai Jasper Spengemann war es der Besuch der Rennbahn, der ihm deutlich machte, wo seine wirklichen Leidenschaften liegen. Zwar hatte er jahrelang um Pferde einen großen Bogen gemacht, was nach den großen Hoffnungen und Chancen, die durch seine gesundheitlichen Probleme zerstört wurden, durchaus verständlich war, aber dann hat es ihn wieder gepackt: die Pferdeleidenschaft. Man bot ihm am Telefon einen günstigen Vollblüter an, der an Chips leiden sollte, und er schlug zu. Als er dann sein Pferd holen wollte, frohlockte er ein ums andere Mal ob der schönen Rennpferde, die vorbeigeführt wurden, aber die waren es alle nicht. Es war ein enttäuschendes Erlebnis, als sein Pferd um die Ecke kam. Aber gekauft ist gekauft, auch unbesehen.

So ließ er das Pferd zunächst gesundheitlich überprüfen. Es hatte keine Chips, sondern einen Bruch im Karpalgelenk. Und dieser heilte durch die richtige Unterstützung vollständig aus. Das Pferd konnte wieder auf die Rennbahn und sich dort bewähren. Dies könnte man nun als einen Zufallstreffer werten und als nette Episode; eine berufliche Neuausrichtung mußte ein solcher Erfolg keineswegs bedeuten. Spengemann hatte aber begriffen, daß für ihn in der Arbeit mit Pferden die größte Befriedigung liegt. Und damit stellte sich die Frage, wie man diese Einsicht in eine Karriere ummünzt, wie man aus einer Berufung einen Beruf macht, wie man eine Existenz gründet.

Denn Pferdeleute gibt es überall reichlich, und viele haben bereits die richtigen Voraussetzungen. Spengemanns Vater war Starter auf der Rennbahn und züchtete Trakehner. Es hätte nahegelegen, diesen Betrieb zu übernehmen. Leider war er nur gepachtet, zwar auf 99 Jahre und eigentlich unkündbar, wie das so üblich ist, aber eine Klausel gab es doch in diesem Vertrag, die eine Kündigung ermöglichte, nämlich dann, wenn der Verpächter in Konkurs ging. Und genau das passierte. Damit konnte Spengemann sich nicht ins gemachte Nest seiner Eltern zurückziehen, was ja naheliegend gewesen wäre.

Die Kontakte zur Vollblut-Szene hatten dazu geführt, daß er wieder zu den Pferden zurückfand, und so bot es sich an, daß er diese Kontakte nutzte und daraus ein Konzept entwickelte. Sein Leben lang hatte er keineswegs nur mit Vollblütern zu tun gehabt. Wer ein Olympia-Pferd wie Wikipedia-Link» Rembrandt von Wikipedia-Link» Nicole Uphoff zwei Jahre erfolgreich geritten hat, kann nicht auf das Vollblut reduziert werden. Trotzdem: Er verstand, daß er ein Konzept entwickeln mußte, das sich möglichst von dem aller anderen Pferdeleute unterscheiden sollte. Was war seine besondere Begabung, was konnte er besser, als andere, welche Erfahrungen hatte er anderen voraus, wofür würde er sich engagieren können?

Mit diesen Fragen entwickelte er sich aus der Phase der Selbstfindung in die der Existenzgründung. Er wollte sich ja nicht nur selbst verwirklichen, sondern auch seinen Lebensunterhalt mit seiner Tätigkeit finanzieren. Nun kam ihm die Erfahrung aus seiner kaufmännischen Tätigkeit zugute. Er wußte, daß er ein ganz eigenes Profil entwickeln mußte, wenn er sich erfolgreich etablieren wollte. Er mußte sich selbst neu erfinden und am Markt positionieren. Wie sollte er das anstellen?

Spengemann hat Erfahrungen aus Rennsport und klassischer Dressur, er ist in beiden Welten zu Hause, was nicht selbstverständlich ist, und er sah daher eine Lücke, die er mit seinem Unternehmen füllen wollte. "Vollblut-Partner" sollte sein Unternehmen heißen, aber der Freund und Experte, der sich um die Werbung und Internetpräsenz kümmern sollte, machte » Partner Vollblut daraus, was im Grunde sogar besser klingt und besser ausdrückt, worum es ihm gehen sollte: Den Ruf der Vollblüter in der Welt der Warmblüter und Freizeitreiter zu verbessern.

Der "VOLLBLÜTER" soll wieder gleichberechtigter Partner in allen Sparten des Pferdesportes und in der Zucht werden.

» Philosophie


Marketing…

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Editorials  Editorial

 Wasserkrise
von Autorenhinweise  Werner Popken

Alle reden von der Klimakrise, aber keiner von der Wasserkrise. Keiner? Doch: Der Chef des Wikipedia-Link» Nestlé-Konzerns, Wikipedia-Link» Peter Brabeck-Letmathe. » Raubbau am kostbarsten Gut ist der Titel des Interviews, das er der Wikipedia-Link» Zeit in der letzten Woche gab.

Dieses Interview hat mich aufgerüttelt, deshalb möchte ich Ihnen die Lektüre empfehlen. Eine Antwort zum allseits beliebten Thema Biosprit, der ja angeblich das Klima retten soll und deshalb allenthalben euphorisch gefeiert wird, wobei ich in diesem Zusammenhang noch nie von der Wasser-Abhängigkeit gehört habe:

Die allgemeine Begeisterung für Biokraftstoffe ist ökologischer Wahnsinn. Bis 2008 sollen allein in den Vereinigten Staaten 138 Millionen Tonnen Mais angebaut werden, nur um daraus Bioethanol zu machen. Für einen Liter Ethanol braucht man 4560 Liter Wasser; das müssen Sie sich mal vorstellen! Der Preis für eine Tonne Mais ist bereits von 128 auf 335 Dollar gestiegen. Biokraftstoffe führen dazu, dass die Preise für Grundnahrungsmittel dramatisch steigen. Die Autofahrer in den reichen Industrienationen werden subventioniert auf Kosten der Ärmsten der Weltbevölkerung.
» a.a.O.

Um Ihre Vorstellungskraft zu unterstützen, hier eine kleine Tabelle:

Liter BiospritLiter Wasser
14560
1045600
100456000

Wieviel geht in Ihren Tank rein?


Wasserwirtschaft

Das Thema ist nicht neu – ich habe es nur verschlafen. 2003 war das Jahr des Wassers, damals hat die UN schon versucht, die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, und DIE ZEIT hat damals ebenfalls schon berichtet:

In einem Kilo Getreide stecken 1.000 bis 2.000 Liter W

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Tipps  Tipp

 Berührungstipps
Teil 2
Von Autorenhinweise m_red  » Heidi Keppel

Letztes Mal habe ich schon einen kleinen Einblick darüber gegeben, welche Berührungen für welchen Pferdetyp angenehm sind, im dieswöchigen Tipp möchte ich dieses Thema noch ein wenig ausweiten und vor allem auf die Problemzonen Kopf und Nacken genauer zu sprechen kommen, da Berührungen in diesem Bereich oft sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.

Vorige Woche habe ich bereits erklärt, dass abrupte Annäherungen meist einen negativen Effekt erzielen, was nicht nur für den Kopf-, sondern auch für den sensiblen Nackenbereich (Hier versetzen Raubtiere ihrer Beute den tödlichen Biss!) gilt. Umgekehrt bewirkt die dortige hohe Sensibilität aber auch, dass man – eine große Portion Feingefühl vorausgesetzt – über diese Zonen auch einen beruhigenden Einfluss auf das Tier nehmen kann, wobei Vollblüter und hoch im Blut stehende Warmblüter besonders empfänglich für diese Art von Berührung sind.

Etwa eine Handbreit hinter dem Kopfansatz ist der Nacken besonders empfindlich und kann mit sanften Massagen rasch und nachhaltig positiv beeinflusst werden. Leichter, gleichmäßiger Druck bewirkt das sofortige Senken des Kopfes mit gleichzeitiger Entspannung der Halsmuskulatur, was sich kluge Reiter sowohl beim Zäumen des Pferdes als auch beim Reiten zunutze machen, da dieser ‚Reflex' auch auf die Psyche des Tieres beruhigend wirkt und somit vor allem bei nervösen und ängstlichen Pferden zu empfehlen ist.

Bei zu hartem, schmerzhaftem Druck hingegen schnellt der Kopf blitzschnell alarmiert empor und ist dann erst nach einer gewissen Beruhigungsphase wieder in eine tiefe Position zu bringen. Ungeduldige und grobe Reiter werden also nur selten Erfolg mit der Berührung in diesem Bereich haben, außer sie besitzen ein ebenso unsensibles oder über enorme Halsmuskelpakete verfügendes Pferd.

Nur in Ausnahmefällen kann auch eine feste Massage zielführend sein. Dann nämlich, wenn das betreffende Pferd bereits unter so starken Nackenverspannungen leidet, dass es den kräftigen Druck der Finger als krampflösend und somit angenehm entspannend empfindet. Eine leicht kreisförmige, in die Tiefe der Muskulatur gehende, aber niemals direkt auf die Wirbelsäule drückende Massagebewegung ist dafür erforderlich. Diese sollte aber sofort zu sanftem Druck übergehen, wenn das Pferd darauf wie gewünscht mit tiefer, lockerer Kopf-Hals-Haltung reagiert.

Auch am Kopf selbst gib _…

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Werner Popken
Nils Kneifel, 14 Jahre

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Shetlandponies Andrea Jungblut
Kühnle Kindercup vierspännig

poster-pferdezeitung-1350-200

Auf WEG Aachen mitgefahren
USG-Hindernis

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Weiß heißt links, rot rechts
Konzentration & Gefühl

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Tempo ja, aber bitte fehlerfrei
Das Ende der langen Gerade

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Die Kurve wird anvisiert
Endspurt im Galopp

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Nichts zu tun für die Grooms

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Messeseite Messe  Eifelscout

Messeseite Messe  Kühnle

Messeseite Messe  Mähler

Messeseite Messe  FYLGJA

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