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› Junger Reiter – junges Pferd Eine klassische Reitlehre in Briefformvon Immer wieder begegne ich Reitern, die mir sagen, klassisches Reiten, klassische Dressur liege ganz außerhalb ihrer reiterlichen Bemühungen, da sie sich vor allem mit ihrem Pferd in der Natur erholen wollten, und wenn der sportliche Ehrgeiz sie packe, dann suchten sie ihn doch lieber bei Wettbewerben über Hindernisse zu befriedigen. Diese Reiter haben nicht gelernt und verstanden, dass sie Sicherheit und Leistung mit dem Pferd auch im Gelände oder über Sprünge nur erreichen können, wenn sie mit ihrem Pferd von Stufe zu Stufe dem natürlichen, korrekten Weg der naturgemäßen, klassischen Grundausbildung folgen. Sie werden im Sattel ihres Pferdes mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, zu deren Überwindung ihnen keine Erfahrungen aus der klassischen Grundausbildung zur Verfügung stehen, sie werden ein Pferd reiten, das ihnen nie das Gefühl des ‘höchsten Glücks der Erde' vermitteln kann – mit anderen Worten: sie werden stets einen Lieferwagen fahren statt eines Mercedes. Das wäre noch nicht so schlimm, schließlich darf jeder nach seiner Fasson selig werden. Aber da ist ja noch der Partner Pferd! Muss der Reiter nicht alles tun, um seinem Freizeitkameraden gerecht zu werden und ihn vor körperlichen und psychischen Schäden bewahren? Doch, das muss er, nichts kann ihn freisprechen von der Verantwortung, die er seinem Pferd gegenüber hat. Und dazu gehört, dass er nach bestem Wissen und Vermögen sich selbst und ebenso seinem vierbeinigen Partner so weit es geht eine Ausbildung ermöglicht, die durch viele Jahrhunderte mit Erkenntnissen angereichert wurde, die zum heutigen Wissen rund ums Pferd und zum ‘klassischen Ausbildungsweg' des Pferdes führten. Allein dieser Weg gewährleistet eine naturgemäße, den physischen und den psychischen Möglichkeiten des Pferdes entsprechende Ausbildung. Die ‘klassische Grundausbildung' ist keine für sich allein stehende Disziplin der Reiterei, sondern sie ist die Voraussetzung für alle Disziplinen der Reiterei, sei es Reiten im Gelände, über Sprünge, über Ausdauerdistanzen oder in der so genannten ‘Dressur'-Reiterei. Allem Einsatz in diesen Disziplinen muss eine entsprechende körperliche Förderung des Pferdes als Grundausbildung vorausgehen. Seine Muskeln, Sehnen und Bänder sollen gekräftigt werden und das Pferd soll konditionell allen körperlichen und nervlichen Anforderungen entsprechen können, ohne Schaden zu nehmen. Es sollte nicht vorkommen, dass sich Menschen ohne das nötige Wissen und Können auf ein ungeschultes Pferd setzen und meinen, es sei ja ein starkes Tier und man könne von ihm deshalb verlangen, dass es einen Menschen nach dessen Belieben trägt. Die Natur hat das Pferd nicht als Tragtier konstruiert, erst durch züchterische Selektion konnte es nach und nach den Ansprüchen des Menschen genügen. Es ist aber gegenüber unsachgemäßer Belastung durch den Reiter immer noch so sensibel, dass man es vor körperlichen und nervlichen Schäden nur durch eine sorgsame Ausbildung schützen kann. Seit einigen Jahrzehnten wächst die Zahl der Reiter deutlich an und mit ihnen die Zahl derer, die sich nach einigen Jahren des Reitens auf Pferden von Vereinen oder anderen Reitbetrieben den Wunsch nach einem eigenen Pferd erfüllen. Häufig gerät dabei die pekuniäre Lage der Reiter an ihre Grenzen und der Geldbeutel erlaubt ihnen nur, ein junges, nicht ausgebildetes Pferd zu erwerben. Das Einstellen des Pferdes in einem Verein mit Reithalle und auch eine qualifizierte, kostenträchtige Ausbildung sind ebenfalls finanziell nicht möglich, so dass sich oft eine recht problematische Ausbildungssituation nicht nur für den Reiter mit seinen Wünschen und Hoffnungen, sondern vor allem auch für sein Pferd ergibt. Für solche Reiter und ihre Pferde möchte ich versuchen, wenigstens durch theoretische Hilfe diese Problematik etwas zu entschärfen, indem ich ganz gezielt bei meiner schriftlichen Ausbildungshilfe auf die Situation solcher Reiter und Pferde eingehe. Ich bin mir darüber im Klaren, dass das ein schwieriges Unterfangen ist, bei dem ich zumindest auf das Vertrauen, die Bereitschaft, Zeit und Geduld und vor allem auf das Durchhaltevermögen der lernwilligen Reiterin oder des lernwilligen Reiters angewiesen bin. Ich hoffe, dass sie meine theoretische Hilfe auch konsequent und möglichst ohne Ausflüge in exotische Gefilde der Reiterei umsetzen, die ebenso ihre Berechtigung haben, jedoch in erster Linie bestimmten pragmatischen Zwecken dienen, weniger der klassischen Ausbildung. Klassische Ausbildung… |
› Unsichtbar von Immer mal wieder bekam ich Post der folgenden Art:
Und jedesmal zuckte ich zusammen – man will ja ungern anderen Leuten Ungemach bereiten. Aber ich fühlte mich vollkommen unschuldig und außerstande, hier zu helfen. Bei der Pferdezeitung ist das Inserat längst gelöscht – das ist erstens Aufgabe des Inserenten und zweitens Aufgabe der Automatik, die jedes Inserat nach sechs Wochen auslaufen läßt. Bei Google kann ich nichts löschen. Ich habe keinen direkten Einfluß auf Google; zwar kann ich als Webmaster dort einen Antrag stellen, ob Google den aber ausführen wird, bleibt ihnen überlassen. Außerdem ist Google zwar die bekannteste Suchmaschine, aber es gibt Tausende davon, und wie viele von diesen diese Anzeige gespeichert haben, ist unmöglich herauszufinden. Im übrigen können natürlich auch ganz normale Leute diese Anzeige auf ihrer Festplatte haben, wenn sie nämlich beispielsweise eine Gesamtausgabe der Pferdezeitung abgespeichert haben, in der das Inserat vorkommt. Die Schwierigkeit, Inhalte aus dem Internet zu entfernen, ist bekannt. Das Problem ist praktisch nicht lösbar. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Schließlich bin ich auch in der Lage, meinen Namen bei Google einzugeben. Deshalb habe ich in der › Hilfe auf den Aufsatz eines Experten verwiesen, falls man mir nicht glauben sollte ("Wie kann ich meinen Daten aus dem Internet entfernen?"). Es gibt keine Lösung – glaubte ich. Weiterbildung Neulich habe ich die Rezension eines neuen Buches gelesen. Es war ein Fachbuch für Entwickler über die Optimierung in Bezug auf die Beurteilung der Suchmaschine. Ein technisches Fachbuch also (» www.amazon.de… |
› Erkennung und Behandlung von Fohlenkrankheiten Teil 34 Von Bei der Betrachtung der möglichen Fehlstellungen im Bereich der Hintergliedmaßen habe ich Ihnen vorige Woche die seitlichen Abweichungsformen vorgestellt, im dieswöchigen Tipp will ich nun einen von der natürlichen Achse nach vorne abweichenden Stellungsfehler näher beschreiben, der rassebedingt (besonders bei vollblütigen Tieren) und vor allem bei großen Fohlen gehäuft auftritt. Man spricht dabei von säbelbeinigen Hintergliedmaßen, wenn die Hinterbeine ab dem Sprunggelenk vermehrt nach vorne unter das Fohlen gebogen und damit ähnlich wie die Klinge eines Säbels geformt sind. Der Winkel der Sprunggelenke ist dabei kleiner als normal und bewirkt eine Absenkung der gesamten Hinterhand. In schweren Fällen ist deswegen der Widerrist des Fohlens höher als dessen Kruppe, wodurch in der Bewegung der Anschein erweckt wird, als hätte die Hinterhand Schwierigkeiten, der Vorhand zu folgen. Diese Missbildung ist demzufolge auch von Laien leicht erkennbar und bringt – je nach dem Grad der Ausprägung – meist mehr oder weniger starke Probleme mit sich. Vor allem das spätere Auftreten von Hasenhacken und Spat wird durch diese Fehlstellung sehr begünstigt. Beides sind entzündliche Veränderungen im Sprunggelenksbereich, die bei der Hasenhacke vorrangig ein Band am hinteren, unteren Rand des Gelenkes und beim Spat hauptsächlich die Knochenhaut an der Innenseite des Sprunggelenkes betreffen. Bei Letztgenanntem kommt es im chronischen Stadium auch noch zu Knochenauftreibungen. Leider lässt sich die Säbelbeinigkeit an sich schulmedizinisch nicht therapieren, sodass die Folgekrankheiten meist nicht verhindert werden können. Man kann als Züchter nur hoffen, dass sich die Fehlstellung von alleine normalisiert oder zumindest stark bessert, was auch bei vielen Fohlen tatsächlich der Fall ist. Aus solchen Tieren können dann durchaus brauchbare Reitpferde werden, wenn man sie keinen zu hohen Belastungen aussetzt. Für eine derartige positive Entwicklung ist wie immer artgerechte Haltung und bedarfsgerechte Ernährung von größter Bedeutung, aber auch homöopathisch kann einiges zur Unterstützung beigetragen werden. Vor allem Silicea wirkt allgemein stärkend auf den Knochen-, Gelenks- und Bandapparat und kann je nach Bedarf kurmäßig angewandt werden. Am besten verwendet man Silicea D30 (2mal wöchentlich 5-7 Tropfen oder Globuli) über _… |
Wildpferde in Freiheit Hustai National Park, Mongolei Przewalski-Herde Stuten und Fohlen Takhi, die Geist-Pferde Steppentiere in lichtem Wald Ödes Land - die Steppe Auch Europa war mal Steppe Einer muß sichern Fressen, Fressen, nochmal Fressen Bizarre Steinwüste Jahreszeitlich sehr heiß & sehr kalt |
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