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› Heilung und Linderung Fallgeschichten und Randbedingungen des Pferdeeinsatzes im Gesundheitswesen von Sind Sie behindert? Nein? Wie schön! Sie können sich frei bewegen, nach Herzenslust mit Ihrem Pferd kommunizieren, Umgang, Reiten, Springen, Voltigieren oder Fahren genießen und sind in Ihren Ambitionen höchstens durch die Möglichkeiten Ihres Pferdes und Ihre eigenen beschränkt. Anders sieht es aus, wenn Sie aus irgendwelchen Gründen als behindert eingestuft werden. Dann kann das Pferd für Sie noch ganz andere Bedeutungen gewinnen, nämlich zusätzlich zur sportlichen eine medizinische, für die Rehabilitation, oder eine pädagogische, für die Erziehung. Was gesunden Menschen guttut, hat nämlich ebenso seine positiven Wirkungen für Menschen, die krank oder eingeschränkt sind (siehe auch Ausgabe 73: Oder es betrifft nicht Sie persönlich, aber Sie haben Kinder oder Partner, die aus irgendwelchen Gründen Probleme bereiten; dabei kann es sich um angeborene Fehler handeln, etwa Gendefekte oder sonstige Fehlbildungen, oder um erworbene Mängel, zum Beispiel durch Probleme bei der Geburt oder im Laufe der normalen Entwicklung. Und dann gibt es noch einen dritten Zugang zu diesem Problemkreis: den Unfall. Und einen vierten: die Erkrankung. Landläufig will man sich als Nichtbehinderter mit solchen Perspektiven nicht auseinandersetzen. Behinderung – ich doch nicht! Habe ich nichts mit zu tun! Dabei lauert doch der Unfall an jeder Ecke! Man kann sich bekanntlich schon beim Sprung aus dem Bett das Genick brechen. Bis man hochbetagt und klapprig, aber zufrieden und lebenssatt das Zeitliche segnen kann, gibt es unzählige Gelegenheiten, durch einen Unfall von der einen Seite auf die andere zu gelangen. Das betrifft insbesondere Sportler und unter diesen wieder in besonderem Maße Reitsportler, denn ein Sturz vom Pferd ist nicht zu verachten, aber gewissermaßen unvermeidlich – wie konnte ich beispielsweise im Alter von 50 Jahren einen Salto aus vollem Galopp in freiem Gelände unbeschadet überstehen? – und auch sonst haben Pferde allerhand Möglichkeiten, das körperliche Wohlbefinden des Reiters zu beeinträchtigen. Nun darf man sich durch bloße Möglichkeiten nicht bange machen lassen, denn das Risiko gehört zum Leben; wer kein Risiko eingeht, kann sich gleich begraben lassen, wäre so gut wie tot. So riskieren wir also ständig alles mögliche und insbesondere beim Umgang mit unseren Pferden unsere Gesundheit – im Extremfall finden wir den Tod oder erleiden schwere Verletzungen, in deren Folge eine Behinderung zurückbleiben kann, und wenn wir Glück haben, bleibt es bei leichten Schrammen und Beulen, die bald vergessen sind.… |
› Sterbehilfe von Das Thema ist wieder einmal aktuell: Wann ist das Leben nicht mehr lebenswert? Darf jeder über sein Leben selbst bestimmen? Unabhängig von der theoretischen Frage gibt es seit jeher die Praxis der Als Beleg wird zum Beispiel angeführt, daß sich von über 500 Personen, die sich ursprünglich von einer Brücke stürzen wollten und davon abgehalten werden konnten, letzten Endes nur 30 wirklich umgebracht haben (Untersuchung an der
Vor fünf Jahren wurde von der |
› Hufe Teil 20 Von Wie versprochen möchte ich im dieswöchigen Tipp mit den homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten von Ringbeinen bzw. Schale fortfahren, denn wenn bereits starke knöcherne Zubildungen vorhanden sind, helfen die schon näher beschriebenen Entzündungsmittel Rhus toxicodendron und Ruta oft nur noch unzureichend. Neben dem ebenfalls schon erwähnten Calcium fluoratum kommen dann vor allem Hekla Lava, Harpagophytum und/oder Symphytum zum Einsatz. Letzteres spielt besonders dann eine große Rolle, wenn die Schalenbildung direkt auf eine Knochenverletzung in diesem Bereich zurückgeführt werden kann und schon kurze Zeit nach dieser aufgetreten ist. Dann gibt man 3mal täglich 10-15 Tropfen oder Globuli bzw. 2-3 Tabletten Symphytum D4, wobei sich die Behandlungsdauer durchaus über mehrere Wochen erstrecken kann. Durch diese Arznei wird die Knochenheilung optimiert und überschüssiges Gewebe wieder abgebaut. Eine ähnliche Wirkung zeigt auch Hekla Lava D6 (oder auch D8), welches in derselben Dosierung wie Symphytum und auch problemlos gemeinsam mit diesem Mittel verabreicht werden kann. Dieses Homöopathikum eignet sich zur Behandlung sämtlicher knöcherner Zubildungen, also auch bei diversen Überbeinen und bei Arthrosen mit diesem Erscheinungsbild, wobei es eher nebensächlich ist, ob die Ursache dafür eine Verletzung, eine Überanstrengung oder etwa eine Stoffwechselstörung ist. Eine weitere Arznei, die unter Umständen bei Ringbeinen helfen kann, ist Harpagophytum D4. Eine Anwendung dieses homöopathischen Mittels ist allerdings meist nur dann sinnvoll, wenn direkt das Gelenk von der Schalenbildung betroffen ist und somit eine ähnliche Situation wie bei einer Gelenkarthrose anzutreffen ist. Auch Harpagophytum wird 3mal täglich (jeweils 10-15 Tropfen oder Globuli bzw. 2-3 Tabletten) gegeben, wobei es aber oftmals sinnvoll ist, 2-3wöchige Behandlungsphasen durch 1-2wöchige Therapiepausen zu trennen. Genaue Anwendungsempfehlungen sollten Sie sich allerdings von Ihrem erfahrenen Tierheilpraktiker bzw. homöopathisch geschulten Tierarzt holen, der auch besser abschätzen kann, inwieweit eine Kombination der einzelnen Arzneien den therapeutischen Erfolg verbessern kann. Hierbei und bei der optimalen Anwendungsdauer existieren nämlich durchaus starke Unterschiede _… |
Fahrturnier Herford Warten auf den Auftritt Anspannen Vierspänner machen viel Arbeit Kombilösung Anhänger für Kutsche und Pferd Das Team Allein geht hier nichts Einspännig ins Gelände Man ahnt den Fahrspaß Pferdemädchen Hauptsache Pferde - und ein Hund |
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