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› Immer feste druff Über Gewalt in der Erziehung beim Menschen und beim Tier von Bevor ich mich den am Ende des Artikels der letzten Woche angesprochenen Fragen widmen kann, muß ich noch einen kleinen Exkurs einlegen. Die Frage der Gewalt in der Erziehung, insbesondere bei der Pferdeausbildung, die im Artikel
Beim Pferd nennt man das anzustrebende Verhältnis zwischen Mensch und Tier "Dominanz" und begründet die Notwendigkeit von Dominanz mit der psychischen Konstitution des Pferdes als Herdentier: Es sei nicht nur gewöhnt, sich unterzuordnen, sondern geradezu darauf angewiesen, sich auf jemanden verlassen zu können, der höherrangig ist und die Verantwortung übernimmt. Nur im Notfall, wenn niemand diese Position einnimmt, werde das Pferd sie selbst übernehmen. Deshalb müsse der Mensch diese Position unbedingt wahrnehmen, denn sonst könne das Pferd sich nicht entspannen. Wir Menschen sind ja ebenfalls soziale Wesen und können dieses Bedürfnis gut nachvollziehen. Von kleinsten Einheiten – in der Familie, wo alle sich wohlfühlen können, wenn einer alles zur Zufriedenheit regelt, bis hin zu ganzen Staaten, die von einem starken Mann regiert werden, dem sich die Massen willig und begeistert unterordnen. Sobald eine kritische Situation auftritt, werden Menschen ganz unruhig, wenn sie das Gefühl haben, daß niemand da ist, der die Situation im Griff hat. Es reicht dann schon, wenn jemand so tut als ob, damit ihm alle mit fliegenden Fahnen folgen. So entstehen Diktaturen. Wie in der Politik und in der Familie, wird auch im Umgang mit dem Pferd allerdings einiges durcheinandergeworfen. Respekt hat überhaupt nichts mit Gewalt zu tun. Im Gegenteil, wenn sich jemand mit Gewalt Respekt verschaffen möchte, hat er schon verloren. So geht es auf gar keinen Fall. Jeder Tyrann wird früher oder später unfehlbar gestürzt – notfalls nach seinem Tode. Respekt erwirbt man sich durch konsistente, konsequente und überzeugende Handlungen, die im Einklang mit höheren Werten stehen, von denen der Handelnde so durchdrungen ist, daß er weder darüber reflektieren noch sich dessen bewußt sein muß, die im Einklang stehen mit den Überzeugungen derjenigen, die sich unterordnen, wobei diese ebenso wenig darüber reflektieren noch sich dessen bewußt sein müssen. Über die ethische Einordnung dieser Werte ist damit noch nichts gesagt.… |
› Planung von Eigentlich hatte ich etwas ganz anderes geplant für diese Woche; das ist mir nicht zum ersten Mal passiert. Wie soll ich das einschätzen? Hätte ich lieber meinen Plan erfüllen sollen? Aber dieser sah ja vor, daß ich noch weiteres Material sammele. Und weil dieses Material so umfangreich und so interessant wurde, mußte ich den ursprünglichen Plan umstoßen und auf die nächste Woche verschieben. Habe ich meinen Plan nun erfüllt oder nicht? Hätte ich stur bleiben sollen? Dann wäre es mir vermutlich nicht gelungen, die komplexe Problematik so durchsichtig aufzuarbeiten, wie es mir gelungen zu sein scheint. Oder besser gesagt: Je tiefer ich mich in das Thema eingearbeitet habe, desto mehr hätte ich eigentlich bringen müssen – insofern habe ich schon gestrichen, was das Zeug hält. Die Welt ist einfach unerschöpflich, und wo immer man mit der spitzen Nadel einsticht, bricht ein reißender Strom heraus. Prügelstrafe Es ist unglaublich, was das Internet unter diesem Stichwort zu bieten hat! Die Welt, ein Freudenhaus! Aber eines nach dem Geschmack von Keine Frage, welche Welt die meine ist. Und wer sich gerne im Schmutz suhlt, muß wissen, was er tut. Ich möchte nicht mit ihm tauschen. Aber es sind nicht nur die sexuellen Irrungen, auch der Schmutz des Krieges und der Propaganda, die Greuel der Tyrannen, die Verbrechen der Institutionen kommen zum Vorschein. Nicht nur die Vergangenheit kann sich brüsten, hier Rekorde aufgestellt zu haben, der Terror und der Schrecken sind mitten unter uns. |
› Hufe Teil 22 Von Wie bereits in meinem letzten Tipp angesprochen, ist die Strahlfäule eine Erkrankung, die vor allem durch unhygienische Haltungsbedingungen und durch übermäßige oder falsche Ernährung hervorgerufen wird. Durch diese Umstände verliert das Strahlhorn seine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen eindringende bakterielle Keime, welche einen Fäulnisprozess in Gang setzen, der meist in den Strahlfurchen beginnt und sich letztendlich auf den ganzen Strahl ausweitet. Der Hufstrahl wird dabei immer mehr abgebaut und stattdessen tritt eine schmierige, schwarzbraune Masse in Erscheinung, die den charakteristischen fauligen Geruch von sich zersetzendem Horn verströmt. Wird an den Haltungsbedingungen nichts verändert und keine oder nur sporadische Behandlung durchgeführt, können die Keime letztendlich auch ins Innere des Hufes bzw. in die Sohlen- und Wandschichten vordringen, sodass es zu gefährlichen, tief greifenden Zersetzungsprozessen kommen kann. Als Folge einer chronischen vernachlässigten Strahlfäule kann auch der so genannte Hufkrebs entstehen, der sich in Form von zerklüftetem Strahlhorn mit blumenkohlartigen Wucherungen präsentiert. Diese Wucherungen neigen zu Blutungen und überdecken oftmals tiefer gelegene käsige Substanzen, die aus der Hufzersetzung resultieren. Schließlich werden nicht nur der Strahl, sondern auch die Sohle, die Trachten und die Ballen zerstört bzw. unterhöhlt. Diese sehr schmerzhaften Prozesse äußern sich dann in starker Lahmheit, welche aber häufig nicht deutlich erkannt wird, da in den meisten Fällen mehrere Hufe (vor allem die Hinterhufe) betroffen sind. Dadurch kommt es eher zu Bewegungsstörungen oder zu einer allgemeinen Bewegungsunlust, die vielfach als Faulheit interpretiert wird, zumal solche Pferde aufgrund von Fütterungsfehlern oft fettleibig sind. Da sich Bewegungsmangel zusätzlich schädlich auf die Hufe und ihre Hornqualität auswirkt, schließt sich der Teufelskreis, aus dem die armen Pferde nur durch eine gezielte Rundumbehandlung und Verbesserungen der Haltungsbedingungen samt bedarfsgerechter Fütterung herausgeholt werden können. Erfolgversprechende äußerliche Behandlungen sind dabei das gründliche Ausschneiden des faulig veränderten Gewebes mit dem Hufmesser (hierfür sollten Sie eine Fachkraft, also einen Hufschmied oder Hufpfleger, beauftragen!) und die Reinigung des Hufes mit warmem Wasser, wobei darauf geac _… |
Es reichte nicht. Die Vorderpferde merken es. Na, na, was wird das? Das wird langsam gefährlich. Leinen-Wirrwarr Kann der Fahrer das noch regeln? Er kann! Toll! Ganz langsam zurück. Und jetzt nochmal. Reicht es für die Gasse? Könnte passen. Er versucht's, die Pferde sind okay. |
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