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› Cavaletti sind immer gut Kleine Sprünge unter dem Reitervon 17. Mai 2008 Liebe Nora, Mal eine Frage: wie geht es eigentlich Deinen Cavaletti? Bisher hatten sie noch nicht die Ehre, auf Deinen Videos zu erscheinen. Cavaletti sind immer ein gutes Mittel, Abwechslung bei der Ausbildung zu schaffen und vor allem auch aus einem Teufelskreis von Verkrampfungen und Irritationen heraus zu finden, wenn man sich mal ‘festgeritten' hat, denn bei der Cavaletti-Arbeit überlässt man das Pferd weitgehend seiner eigenen Intuition, seinem Gefühl für den Takt des Abfußens und für die nötige Tritthöhe und Trittweite. Außerdem ist die Cavaletti-Arbeit die Vorstufe für kleine Sprünge, die das Pferd für alle Fälle im Gelände notwendigerweise beherrschen muss, auch wenn der Reiter nicht vorhat, sich eingehender mit dem Springen über Hindernisse zu befassen. Es wäre an der Zeit, dass Du Dich jetzt dieses Themas zusätzlich annimmst, denn wie ich auf dem letzten Video sehe, seid Ihr beiden mit dem Galopp so weit, dass Ihr kleine Sprünge unter dem Reiter und Gymnastikspringen beim Freilaufen und an der Longe riskieren könnt. Leider wirst Du auch bei dieser Arbeit meistens auf Dich allein angewiesen sein, leichter und vor allem sicherer wäre es natürlich mit einem Helfer. Aber lass Dich trösten: auch ich habe seinerzeit meine sechzehnjährige OSTERPOST und später den MIENENSPIELER und andere ausrangierte Rennpferde ohne Hilfe davon überzeugen müssen, dass man über niedrige Stangen springen kann, ohne dass man dadurch sein Leben aufs Spiel setzt und hatte noch nicht mal, wie Du, einen ordentlichen umzäunten Reitplatz. Im Nachhinein sehe ich meine damaligen Solounternehmungen aber sogar als Vorteil, denn ich wurde durch sie zum kreativen Denken gezwungen und auch dazu, mich für die schriftlich überlieferten Erfahrungen authentischer Meister zu interessieren. Und diese Möglichkeiten hast auch Du. DER WEG ZU ERSTEN KLEINEN ‘HÜPFERN' FÜHRT ÜBER DIE CAVALETTI Als Erstes: Gamaschen an allen vier Pferdebeinen sind Pflicht, sonst sind Überbeine vorprogrammiert! Selbstverständlich wird das Pferd nicht ausgebunden noch mit anderen Hilfszügeln bestückt, es soll seine volle Freiheit für Hals und Schultern behalten. Cavalettiarbeit… |
› Versklavung von In dieser Woche habe ich meine laufenden Ausführungen unterbrochen, um mit der Reitlehre von Gudrun Schultz-Mehl fortzufahren. Wie überrascht war ich, daß sie die Themen anspricht, von denen ich gerade spreche und die Horst Stern vor 35 Jahren schon aufgegriffen hat: Springsport und Siegeswillen, Zwang und Gehorsam, Angst vor Strafe, die Auswüchse des Turniersports, den Mißbrauch der Tiere. Und dann spricht sie sogar vom "Sklaven Pferd", indem sie sich selbst in dessen Rolle versetzt und aus seiner Sicht nur zu diesem Schluß kommen kann. Die Beispiele, die sie bringt, kann sicherlich jeder aus eigener Erfahrung beliebig verlängern. In der Sache gibt es nichts zu beschönigen. Dabei bemerkt sie allerdings auch, daß in vielen Fällen gar nicht böser Wille vorliegt, sondern höchstens Gedankenlosigkeit und Nichtwissen. Veränderung Ich fürchte, wir werden durch Aufklärung allein nicht viel bewirken können. Man muß sich auch überlegen, welche Gründe dazu führen, daß die Dinge so sind, wie sie sind. Warum benutzen Menschen Pferde als Sklaven? Was bezwecken sie damit? Weshalb tun sie all das, was sie tun? Worum geht es überhaupt? Wenn man das geklärt hat, kann man sich fragen, ob man dieselbe Dinge, dieselben Gefühle, dieselben Vorteile auch auf andere Art und Weise erzielen kann, so daß auch die Pferde zu ihrem Recht kommen und nicht mehr versklavt werden müssen. Schließlich hat man es ja auch geschafft, die Sklaverei von Menschen weitgehend abzuschaffen. Warum sollte das nicht auch mit den Tieren gehen? Es geht also um Veränderung, und Veränderung findet zunächst im Bewußtsein statt. 50. Deutsches Fahrderby Heute ist das 50. Deutsche Fahrderby zu Ende gegangen, in |
› Hufe Teil 23 Von Wie Strahlfäule und Hufkrebs äußerlich zu behandeln sind, habe ich in meinem letzten Tipp ausführlich besprochen, nun möchte ich Ihnen zur optimalen Ergänzung auch noch einige Homöopathika für die innerliche Anwendung vorstellen, die den Heilungsprozess je nach Bedarf auf vielfältige Weise unterstützen können. Von der gezielten Entzündungs- und Fäulnisbekämpfung bis zur allgemeinen Stoffwechselförderung und Abwehrkraftsteigerung ist bei der homöopathischen Behandlung im Prinzip alles möglich, doch sollte der Laie vor allem bei schwereren Fällen keinesfalls alleine herumexperimentieren, sondern sich lieber von einem erfahrenen Tierheilpraktiker oder homöopathisch geschulten Tierarzt eine individuell angepasste Therapieempfehlung holen. Die folgenden Arzneimittel können dafür als Anregung dienen, häufig kommen aber auch so genannte Konstitutionsmittel zum Einsatz, welche dem Typ des Pferdes entsprechen und somit all seine Beschwerden und Krankheitsneigungen heilen können. Bei bakteriell bedingter Strahlfäule ist es außerdem oft sinnvoll, den Erregern mit Nosoden zu Leibe zu rücken, welche aus ebensolchen Bakterien hergestellt wurden. Vor allem die Staphylococcus-Nosode kann bei sämtlichen Fäulnisprozessen und auch Eiterungen oft rasche und durchschlagende Erfolge bringen. Gebräuchliche Potenzen sind dabei die D12 bis zur D200, ich verwende am liebsten die D15 (2mal täglich 10-15 Tropfen) über mehrere Tage, bis der Fäulnisprozess zum Stillstand kommt. Auch Pyrogenium D30 hat einen ähnlichen Wirkungsbereich, wobei diese Arznei besonders dann hervorragende Dienste leistet, wenn die faulige Substanz einen aashaften Geruch verbreitet und/oder wenn die Infektion bereits zur Blutvergiftung mit Fieber führt. In solch hochakuten Fällen gibt man von dieser Nosode alle 1-2 Stunden 10 Tropfen, bis eine deutliche Besserung eintritt, was normalerweise schon nach wenigen Gaben der Fall sein sollte. Wenn das Pferd nur lokale Symptome der Strahlfäule zeigt, sollte man nur 1-2mal täglich 10 Tropfen über mehrere Tage verabreichen. Um den Körper allgemein zu entgiften und den gestörten Stoffwechsel in positiver Weise anzuregen, ist häufig auch eine längerfristige Behandlung mit Sulfur D30 (1-2mal wöchentlich 10 Tropfen bzw. Globuli oder 2 Tabletten) sinnvoll _… |
Paßt nicht! Die Deichsel schlägt an. Also nochmal zurück. Ok, die Pferde reageren. Nun wohl anders? So wird's schwierig. Aha, ganz vorbei. Großer Bogen um das Hindernis. Jetzt wird einer nervös. Gefährlich oder eher nicht? Alles wieder im Lot. Ganz ruhig nun der Umweg. |
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