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![]() Die Hufe hoch, sonst fällt die Stange! |
![]() Wie kriegt man das Pferd dazu, die Hufe hoch genug zu nehmen, wenn die Stange schon bei geringster Berührung fällt? |
![]() Wie kriegt man das Pferd überhaupt dazu, über das Hindernis zu springen, insbesondere dann, wenn es offensichtlich nicht will? |
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Nachdem ich den Artikel Das leuchtet ein: Wenn man ein Rollenspiel inszeniert, möchte man sich möglichst eng an die nachzuspielende Wirklichkeit anlehnen – so funktionieren Rollenspiele, ob es nun "Mutter und Kind" oder "Eisenbahn" heißt. Daraus ergibt sich, daß es umgekehrt interessant sein kann, welches Bild oder Zerrbild der Wirklichkeit das Rollenspiel verwirklicht. Im Falle von "Mutter und Kind" wird sich darin der Erfahrung des Kindes in Bezug auf seine eigene Situation widerspiegeln und zum Ausdruck gebracht werden, selbst wenn es nicht bewußt darüber reflektieren kann. Das nutzen Erzieher und Kinderpsychologen. Wie sieht also das Bild oder Zerrbild der Pferdewelt im Spiegel der Ponyspiele aus? Was kann die Pferdewelt daraus lernen? Selbst wenn Parallelen zur Wirklichkeit weit hergeholt erscheinen, darf man bei einer solchen Projektion nicht allzu empört tun, denn selbstverständlich sucht man sich ausschließlich solche Wirklichkeiten aus, die es erlauben, die angestrebten Phantasien bestmöglich umzusetzen. Wenn keinerlei Anklänge in der Wirklichkeit vorhanden wären, wäre diese Wirklichkeit als Vorlage für ein Rollenspiel uninteressant, unergiebig, unbrauchbar. Wir dürfen also durchaus auf Einsichten in Bezug auf die reale Welt hoffen. Aber zunächst: Welche Phantasien sollen hier ausgelebt werden? Eine Seite preist ihre Waren wie folgt an:
So etwas ist offenbar interessant. Man bietet die entsprechenden Szenen zum ausdrücklichen "Vergnügen" des Betrachters an, der offenbar bereit ist, dafür zu zahlen. Früher glaubte man mal, daß diese Betrachter ausschließlich männlich seien, aber inzwischen weiß man, daß das nicht stimmt. Irgendwo habe ich sogar einmal von einer wissenschaftlichen Untersuchung gelesen, wo die These aufgestellt wurde, daß Pornos, die von Frauen für Frauen inszeniert werden, noch härter und brutaler seien als die des anderen Geschlechts. Eine auf Ponyspiele spezialisierte Seite formulierte den Aufreißer so:
Das ist der Werbetext für ein 13 minütiges Video, das man für 15 US-Dollar sofort herunterladen kann. Es gibt noch vier weitere, und wenn man alle auf einmal kauft, bekommt man Rabatt. |
So ausgesprochen übel wie das Original scheinen die Kopien nicht daherzukommen, jedenfalls nach den öffentlich zugänglichen Geschmacksproben zu urteilen – für meinen Geschmack reicht es aber trotzdem. Darüber hinaus gibt es natürlich an anderen Stellen tonnenweise Material über diese Art von eher mehr als weniger geschmacklosen Phantasien, die Teil der das Internet beherrschenden Pornoindustrie darstellen. Angeblich soll fast 90% der weltweiten Pornographie in den USA produziert werden und diese fast 20% zum Bruttosozialprodukt der USA beitragen. Aber auch hierzulande ist die Pornographie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor (» 35 harte Fakten über Sex-Filme). Es handelt sich bei der Pornographie, die meines Wissens im Tierreich ebenfalls unbekannt ist, also um etwas ganz Wichtiges, was Menschen bewegt. Was ist, um Himmels willen, der Mensch, welche Bedürfnisse werden hier befriedigt? Der berühmte Marquis war mit Sicherheit kein Ponyfan, für seine Phantasien von Grausamkeit brauchte er Tiere nicht zu bemühen. Seine Zeiten waren grausam genug und mächtige Leute konnten ihren Mutwillen fast nach Belieben an einfachen Leuten ausleben. Man mußte nicht auf Tiere als Sklavenersatz zurückgreifen, wenn man seine Ideen umsetzen wollte. Menschen verfügen im Gegensatz zu Tieren über Phantasie und Sprache, können sich alles mögliche ausdenken und aufschreiben, inszenieren und ausprobieren; vielleicht ist es nicht ganz ohne Bedeutung, daß der namensgebende Sadist seine Bücher im Gefängnis geschrieben hat, als er seine Vorstellungen vermutlich nicht mehr so leben konnte, wie er es wollte. Man darf aber annehmen, daß Phantasien nicht nur Hirngespinste bleiben, sondern auch in der Realität umgesetzt werden. Die Ponyrollenspiele bieten reichlich Gelegenheit zu sadistischen Aktionen, ohne die Phantasie übermäßig anstrengen zu müssen. Man muß nur die Realität nachahmen, das reicht schon. Das übliche Pferdetraining ist daher der Rahmen, innerhalb dessen sich die Geschichten entwickeln. |
Wie kommt es nur, daß mir bei all diesen Dingen, bei aller Toleranz für verrückte Ideen und absonderliche Hobbies so gar nicht wohl werden kann? Erinnern Sie sich an den übergroßen Hit Bei diesem vielleicht bekanntesten Song der Rolling Stones ist es nicht ganz klar, ob damit sexuelle Befriedigung im eigentlichen Sinne gemeint ist. Die betreffende Zeile wurde so gedeutet, daß der Held der Geschichte sich eine Abfuhr geholt hat, weil die begehrte Dame ihn wegen ihrer Tage um eine Woche vertröstet. Damit wäre ja noch gar nichts über die Befriedigungsfrage der beiden beteiligten Personen an sich ausgesagt. Vielleicht würde ja wenigstens er nach der Schonfrist seine Befriedigung bekommen. Bekanntlich ist diese Frage für Personen weiblichen Geschlechts nicht ganz so einfach, durchaus brennend und vielfach ungelöst; bei Männern setzt man hingegen voraus, daß dieses Problem überhaupt nicht existiert. Das ist natürlich Wunschdenken, und durch Wundermittel wie Viagra keineswegs vom Tisch, denn die Erektionsfähigkeit ist ja nur ein Teil der Angelegenheit und hat mit dem Höhepunkt und dieser wiederum mit der Befriedigung nicht unbedingt etwas zu tun. |
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Etwa zur etwa gleichen Zeit, als Mick Jagger zum ersten Mal die Unfähigkeit zu Befriedigung besungen hat, äußerte sich ein anderer Mann in dieser Hinsicht sehr deutlich. Der heute als "Polit-Clown" verharmloste ehemalige
Eben. Orgasmusschwierigkeiten sind offenbar ein entsetzliches Problem, für beide Geschlechter. Was stellt man nicht alles an, damit etwas in Gang kommt, was leider nicht erzwungen werden kann und so automatisch, unvermeidlich und natürlich sein sollte wie etwa das Niesen. Kunzelmann versuchte es wie viele andere ersatzweise mit Drogen, aber das bringt es natürlich auch nicht, sondern nur neue, ernsthafte Probleme. Schlimm, sehr schlimm. Manchmal hat man durchaus den Eindruck, es ist die Hölle auf Erden und ihr Name ist Pornographie, ihr Geschäft die Unfähigkeit zur Befriedigung. Interessanterweise findet sich der Gedanke an die Hölle bei einem der Fachautoren für Ponymädchen-Geschichten. Eins der Ponymädchen wundert sich, ob dies wohl die Hölle ist, und bekommt eine positive Antwort. Daraufhin wundert sie sich wiederum, weil die Hölle ja gemeinhin anders geschildert wird. Das wird schnell erklärt, nämlich erstens damit, daß die Hölle sich natürlich auch wandelt und anpaßt, und zweitens mit dem speziellen Karma dessen, der gestorben ist und dessen Karma mit diesem Szenario abgebüßt wird (» Chapter 3. Thump. Thump. Thump.). Dieser Autor Xaltatun scheint auch einige Einsichten in die psychologischen Gesetzmäßigkeiten der beteiligten Menschen zu haben; auf eine entsprechende Äußerung in einem Forum reagierte jemand äußerst überrascht, aber interessiert:
So gesehen dürfte die Pflege dieser Phantasien die damit zu lindernden Beschwerden nicht auflösen, sondern vielmehr zementieren und keineswegs dazu führen, daß das grundlegende Übel, nämlich die Gefühllosigkeit, beseitigt werden kann. Alle diejenigen, die meinen, ihre Orgasmusschwierigkeiten mit Spielereien und Spielzeug bewältigen zu können, sind vermutlich schwer auf dem Holzweg. Für die einschlägige Industrie kann das nur gut sein, denn solchen Leuten kann man dann immer wieder immer schärfere Mittel verkaufen. Auch eine Art Abhängigkeit und Sucht. Zurück zu den Pferden: Pferde sind Sachen, wie Sklaven. Sie müssen ihrem Herrn (oder ihrer Herrin) gehorchen, unter allen Umständen. Sie werden erzogen, bestimmte Dinge zu tun und andere Dinge zu unterlassen. Man kann sie kaufen und verkaufen, hätscheln und bestrafen, Gefühle auf sie projizieren und sich an ihnen abreagieren. Insofern dienen sie sogar als Muster für zwischenmenschliche Beziehungen; die Vermutung liegt nahe, daß insbesondere heranwachsende Mädchen ihre Beziehungen zum anderen Geschlecht über den Umweg Pferd entwickeln. Daran ist viel Gutes, aber auch viel Gelegenheit zu Üblem, wie wir gesehen haben, wie jeder vermutlich aus eigener Anschauung weiß. Alle Menschen, die Schreckliches tun, so darf man annehmen, fühlen sich dabei vollkommen im Recht und gerechtfertigt, moralisch einwandfrei und schuldlos. Das betrifft insbesondere die Menschen, die mit Pferden umgehen oder sie ausbilden; normalerweise haben sie überhaupt kein Problem mit der Redewendung, dem Gaul doch mal zu zeigen, wo der Hammer hängt, einmal ordentlich durchzugreifen, dem Zossen nichts durchgehen zu lassen und was dergleichen Sprüche mehr sind. Reitschüler müssen sich sagen lassen, daß sie sich unbedingt gegenüber dem Pferd durchsetzen müssen, und daß dies nicht ohne Gewaltanwendung geht. Meistens wird das nicht näher begründet, aber bei Bedarf kann man wie folgt argumentieren: Die Konsequenzen wären andernfalls schrecklich, das Pferd wüßte nicht, wem es sich anvertrauen sollte, müßte für sich selbst entscheiden und würde in diesem Fall selbstredend Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Pferde und Reiter unangenehm sind, etwa bei Kleinigkeiten panisch durchgehen und beide, den Reiter und sich selbst, in Lebensgefahr bringen. Diese Rationalisierungen klingen einleuchtend, sind es aber nicht. |
Ein gutes Beispiel dafür ist der angebotene Bildschirmschoner, aus dessen Vorschau ich drei Ansichten herausgegriffen habe. Die darin vermittelten Einsichten sind sehr treffend – daß man für den Bildschirmschoner 15 Dollar bezahlen soll und dieser nicht etwa heruntergeladen werden kann, sondern per Briefpost verschickt werden soll, kann auch nur einem amerikanischen Geschäftemacher einfallen. Der Absender ist zwar ein Marketingfachmann, aber er hatte wohl schon immer eine Sehnsucht nach Pferden, die nicht gestillt werden konnte, weil seine Familie in der Stadt lebte und seine Mutter befürchtete, daß sie sich um das Pferd würde kümmern müssen. Eines Tages war es soweit, er kaufte sich das erste eigene Pferd. Und nach einer Woche dämmerte ihm, daß er so gut wie nichts über Pferde wußte. Also machte er sich schlau und entwickelte anschließend aus dieser Erfahrung ein Geschäftskonzept für andere Leute in seiner Lage. Er produziert Videos von allen Pferdefachleuten, die ihm geholfen haben (» Horse Training And Horse Care Products). So weit ist die Sache nicht weiter aufregend. Das Interessante ist die Richtung, die seine Suche nahm. Er hätte sich ja auch von Leuten begeistern lassen können, die hart durchgreifen und die guten alten Methoden propagieren. Dazu zähle ich bekanntlich sogar die Pferdeflüsterer der ersten Generation, die genauso wie die Militärreiter das Pferd als Automaten abrichten wollen. Von einer solchen Haltung ist dieser Amateur meilenweit entfernt, und insofern muß man ihm tatsächlich dankbar sein, daß er seine Einsichten verbreiten möchte und zu diesem Zweck die genannten DVDs produziert und anbietet. Sein Newsletter beginnt immer mit irgend einem kleinen Aufhänger, der die Aufmerksamkeit erringen soll und die Bereitschaft, weiterzulesen bis zur Kaufaufforderung. Um die Wirkung der Botschaft "Weniger ist mehr" zu steigern, erzählt der Autor beispielsweise, daß er in seiner Jugend in einer Rockband gespielt hat. Und da in einer solchen Band jeder gerne zeigen wollte, was er drauf hat, wurden die Stücke schon bei der Probe schnell komplex und konfus. Aber sie merkten es und lernten, daß weniger mehr ist. Diese Regel gilt natürlich auch bei der Arbeit mit Pferden, und er macht dies am Beispiel der Zügelführung deutlich. Eine der Trainerinnen, die er ausgegraben hat, ist in einem Punkt unerbittlich: am Zügel darf nicht gezogen werden, niemals. Oder anders ausgedrückt: weniger ziehen, mehr Reaktion. Es geht um Kommunikation: der Zügel gibt ein Signal, und das Signal kann extrem unscheinbar sein, wenn es nur verstanden wird und die richtige Reaktion zur Folge hat. Wenn man dem Pferd dauernd im Maul hängt, kann man nichts Vernünftiges mehr kommunizieren. Es geht um die Konditionierung des Gehirns, so arbeitet er heraus, nicht um die des Körpers. Wie es seinen Körper zu bewegen hat, weiß das Pferd von ganz allein. Das betrifft natürlich auch die sexuellen Reaktionen bei Menschen. Wenn man ständig falsche Signale gibt, muß man sich nicht wundern, wenn nichts geht. Die Natur hat es nämlich eigentlich so eingerichtet, daß der Vorgang hundertprozentig und immer einwandfrei funktioniert – sonst wären wir ja nicht mehr hier. Je mehr Hilfsmittel man kauft und je mehr abgefahrene Phantasien man auslebt, desto mehr entfernt man sich von dem, was man eigentlich will. Genau das kann man nämlich nicht erzwingen, und wenn man sich auf den Kopf stellt und mit den Füßen wackelt – so wird das nichts. Aber auch das ist natürlich nichts Neues. Nun bin ich in dieser Woche wieder nicht dazu gekommen, die angekündigten Fragen zu beantworten, aber ich glaube, es hat sich gelohnt, diesen Abstecher zu unternehmen, auch wenn die behandelten Gegenstände nach wie vor sehr unangenehm sind. Mal sehen, ob ich in der nächsten Woche einen erfreulichen Abschluß finden kann. |
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zu Ausgabe Hallo Werner Popken, vielen Dank fuer Ihre Antwort. Wir begruessen, dass Sie die verwendeten Bilder direkt mit unserer Web site verbinden. Meine Frau und ich sind sehr am Ponygirl play interessiert und wir sehen manche Sachen vielleicht etwas anders als Sie, oder wie Sie es in Ihrem Artikel beschreiben. Vielleicht waere es fuer Sie und Ihre web site interessant, einen Beitrag zu erhalten, warum manche Paare Ponygirl Play wirklich lieben und beide Partner daraus etwas gewinnen. Wenn Sie Interesee daran haben, senden Sie uns bitte eine e-mail an Viele Gruesse, Anna Rose und Uwe Rose
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zu Ausgabe Hallo Herr Popken, Sie hatten mal geschrieben "zufriedene Leser schreiben keine Briefe" -da ist wohl was dran, aber manchmal sind Sie so gut, daß ich mich einfach melden muß. Lieben Dank für die beiden ausführlichen Artikel u.a. zu dem Buch von Temple Grandin. Ich habe es mir direkt letzte Woche besorgt, hatte von der Dame schon vor einiger Zeit mal einen Bericht gesehen & leider den Namen wieder vergessen. Über diese Art Anregungen freue ich mich extrem, also wirklich danke! Ihre Artikelserie zu den Themenkomplexen "Macht, Gewalt, Sexualität, Miteinander" fand ich sehr beachtens- & nachdenkenswert. Ich hege den Verdacht, daß viele Machtphantasien, egal auf welchem Gebiet, ob in sozioalen Systemen von Menschen, ob im Umgang mit Tieren oder in der Sexualität, durchaus etwas mit unreflektierter Langeweile zu tun haben. Wer tatsächlich Macht innehat, ist sich - so er sie behalten will oder muß - durchaus darüber im klaren, wieviel Macht auch mit Last & Verantwortung zu tun hat. Ich rede hier nicht von verantwortungslosen Managern, die Millionen verpulvern & ausschließlich am eigenen Wohlleben interessiert sind, ich meine den Großteil an mittelständischen Unternehmen, in denen Führungskräfte, die ihre Aufgabe ernst nehmen, leiden "wie Hund", wenn sie Mitarbeiter entlassen oder Krisengespräche führen müssen. Dieses Leiden finde ich übrigens sinnvoll & verständlich, ich verstehe es als Preis für Macht. Mit einem Tier ist es nicht anders. Wenn ich die Macht habe, über mein Pferd, meinen Hund zu bestimmen, dann bin ich hier für Leben & Tod verantwortlich, im drastischten Sinne. Angenehm ist das durchaus nicht immer, jeder Tierbesitzer weiß das, der schon mal mit seinem Vierbeiner zur Tierklinik musste oder sich ob einer Tierarztrechnung derbe auf den Hintern gesetzt hat. Ich denke auch immer an eine frühere Reitbeteiligung, das Pferd hatte Spat & MUSSTE bewegt werden, auch wenn ihm das sehr, sehr unangenehm war. Ich habe mit Tränen in den Augen geritten - die Alternative war aber, das Pferd stehenzulassen & dauerhaft Lahmheit & Schmerzen in Kauf zu nehmen. Also habe ich mich gefühlt wie ein Schwein, mich bei jedem Schritt entschuldigt & erst wieder entspannt, wenn das Tier nach 30 Minuten klar ging. Selten hat mir Macht so wenig Spaß gemacht. Ihre Zweifel, ihr Abwägen der Argumente freuen mich aus tiefstem Herzen so soll es sein! Es geht ja, auch im Journalismus, garnicht so sehr darum, Antworten zu finden, sondern vielmehr darum, Fragen aufzuwerfen & zu verunsichern. Bitte gerne mehr von diesen ideologisch-kritischen Artikeln! Ich kann mich nicht jede Woche umfänglich dazu äußern, freue mich aber immer wieder, einen solchen Leitartikel zu lesen. Schade übrigens, daß das Abo-Modell nicht funktioniert hat, ich fand es fair & sinnvoll. Ich habe angefangen, Freunde & Bekannte auf Ihre Seite hinzuweisen & hoffe, dies tun auch andere Leser; vielleicht trägt sich die Seite ja doch noch mal übers Anzeigengeschäft. Ich wünsche es Ihnen & uns Lesern. Mit herzlichem Gruß, Susanne |
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