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Presseinfos   Magazin Magazin, Ausgabe 491, erschienen am 25.08.2008

Hier finden Sie alle neuen Presseinfos Pressemitteilungen, die seit der letzten Ausgabe des Magazin Magazins eingegangen sind.
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21.08.2008
Springreiter Christian Ahlmann von den Olympischen Spielen suspendiert

Springreiter Christian Ahlmann von den Olympischen Spielen suspendiert




Hongkong/HKG (fn-press). Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat Springreiter Christian Ahlmann (Marl) von den Olympischen Spielen suspendiert. Im Rahmen einer Medikationskontrolle am 17. August bei den Olympischen Spielen in Hongkong wurde bei seinem Pferd Cöster die Substanz Capsaicin nachgewiesen. Dies teilte das Legal Department der Internationalen Reiterlichen Vereinigung gestern gegen 20 Uhr dem Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Dr. Hanfried Haring, mit.



Im Anschluss wurde das Ergebnis der Medikationskontrolle dem Chef de Mission, Reinhard Wendt (Warendorf), und dem Reiter Christian Ahlmann mitgeteilt. Die internationale Reiterliche Vereinigung hatte heute zur Klärung des Sachverhaltes um 10 Uhr eine Anhörung angesetzt, die zu folgendem Ergebnis führte:



Christian Ahlmann wurde mit sofortiger Wirkung von den Olympischen Spielen ausgeschlossen und darf damit nicht am olympischen Finalspringen heute Abend teilnehmen. Damit tritt bei Olympischen Spielen die neue Regelung in Kraft, die vorsieht, dass Reiter und Pferd bereits nach einer positiven A-Probe vom Turnier suspendiert werden. Die Öffnung der B-Probe ist für Freitag, 22. August, um 10 Uhr im "Hong Kong Analytical Laboratory" vorgesehen.



"Die Beschleunigung des Verfahrens, die international unter besonderer Mitwirkung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ins Leben gerufen wurde, ist genau richtig", bekräftigte Dr. Haring die neue Regelung. "Wir werden seitens der FN alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Fall aufzuklären", so Haring weiter. DP

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FN-aktuell vom 20.08.08

Inhalt der Ausgabe vom 20.08.08

  •  Olympische Spiele / FEI /FN/DOKR

    Vielseitigkeit: Mannschaftsgold mit Sahnehäubchen +++ Dressur Mannschaftswertung: Deutsche Dressurreiter setzen Goldserie fort +++ Dressur Einzelwertung: Silber und Bronze für Werth und Kemmer
  •  Persönliche Mitglieder

    PM-Veranstaltung mit Ingrid Klimke: "Ein Traum wird wahr"
  •  Breitensport

    Quadrillen-Championate: St. Hubertus Wesel-Obrighofen erobert sich Titel zurück
  •  Dressur / Jugend

    DJM Hannover: EM-Medaillengewinner waren auch national nicht zu toppen +++ Bundesnachwuchschampionat Dressur: Sieg für Katrin Härlein +++ DJM Hannover: Sonderehrenpreis "Vorbereitungsplatz" vergeben
  •  Springen

    CSIO***** Dublin/IRL: Deutsche Springreiterequipe auf Platz drei im Nationenpreis +++ DJM Hannover: Meyer, Löhden und Tebbel sind die neuen Meister +++ Preis der Zukunft 2008: Teilnehmer für Finale in Donaueschingen stehen fest
  •  Vielseitigkeit

    EM Junioren Vielseitigkeit in Thirlestane/GBR: Bronze für das deutsche Team
  •  Fahren

    DM Vierspänner Grumbach-Wilsdruff: Weinmayr und Bücker sind neue Deutsche Meister +++ Platz zwei für deutsche Zweispännerfahrer im Donau-Alpen-Pokal
  •  Voltigieren

    DJM Hohenhameln: Die ersten Jugendmeister im Voltigieren gekürt
  •  Distanzreiten

    Deutsche Meisterschaften: Belinda Hitzler gewinnt erstmals den Titel/Anne Wegner holt DJM-Gold
  •  Termine und Presseakkreditierungen

  •  Ergebnisdienst

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Olympische Spiele / FEI /FN/DOKR

Olympische Spiele / FEI /FN/DOKR

 

Vielseitigkeit Mannschafts- und Einzelwertung

Mannschaftsgold mit Sahnehäubchen

 

Hongkong/HKG (fn-press). „Wir sind die goldenen Reiter“ – die Reiter sangen es nicht nur, sie setzten es auch in die Tat um. Was alle gehofft hatten, wurde in der asiatischen Olympiametropole Hongkong Wahrheit: Die deutsche Vielseitigkeitsequipe holte sich die Goldmedaille – und dieses Mal eine zum Behalten! Und dann war da noch das „i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen“ – die Goldmedaille in der Einzelwertung für Hinrich Romeike und Marius!

 

Vier Jahre lang hatten sich die Vielseitigkeitsreiter wie keine anderen auf ihren Auftritt in Hongkong vorbereitet. So weit es ging, wurde nichts dem Zufall überlassen. Spezialtraining in den Disziplinen Dressur, Geländereiten, Springen, Fitnesstraining, mentales Training – die Buschreiter ließen nichts aus, was auf dem Weg nach Hongkong Erfolg versprach. Akribisch wurden die Erkenntnisse aus dem Testevent ein Jahr vor den Spielen ausgewertet und in die Vorbereitungen einbezogen. „Ich glaube, wir waren die am besten vorbereitete Mannschaft am Start“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen). Der Lohn der Mühen: Mannschaftsgold, Einzelgold, fünf fitte Pferde und fünf müde, aber überglückliche Reiter!

 

Bereits in der Dressur trumpften die Deutschen auf. Zwar mussten sich Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish, Frank Ostholt (Warendorf) mit Mr. Medicott, Andreas Dibowski (Egestorf) mit Butts Leon, Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas und Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius am Anfang noch hinter den Australiern einsortieren, doch der Grundstein war gelegt. Auf dem Gelände des Golfclubs Beas River setzte das Quintett dann zum Überholen an, allen voran Hinrich Romeike. Er absolvierte als dritter Reiter der deutschen Equipe den Geländekurs und brillierte mit einer souveränen Nullrunde in einer herausragenden Zeit. Schneller als das Holsteiner Paar waren nur der Australier Shane Rose mit All Luck und der Brite William Fox-Pitt mit Edmore Park, um dessen generelle Starterlaubnis die Richter noch in der Verfassungsprüfung mehrere Minuten lang diskutiert hatten. Innerhalb der erlaubten Zeit, die im Vorfeld von ursprünglich zehn auf acht Minuten verkürzt worden war, blieb auf der Strecke aber keiner. „Das war unser bisher schwerster Kurs“, sagte Romeike. „Es wurde ja im Vorfeld kritisiert, der Kurs sei zu leicht. Meines Erachtens hat der Kursdesigner (Michael Etherington-Smith) hier einen tollen Job gemacht, alles super berechnet.“ Mit 12, 8 Punkten für Zeitüberschreitung übernahm „Hinni“ mit 50, 2 Minuspunkten die Führung in der Einzelwertung. „Als Belohnung erwarten den Schimmel Wurzeln, Rübenschnitzel und Hafer. Zucker gibt's nur zwei Mal im Jahr, der ist schlecht für die Zähne“, verriet der Zahnarzt augenzwinkernd.

 

Denkbar knappe 0, 5 Minuspunkte trennten Romeike nach dem Geländeritt von seiner Teamkollegin Ingrid Klimke, die nach der Dressur mit 33, 5 Minuspunkten noch auf Platz drei gelegen hatte. Auch sie war fehlerfrei ins Ziel gekommen, hatte jedoch auf Empfehlung der Bundestrainer („Chris Bartle hat mir tief in Augen geschaut und mir dann geraten, alternativ zu reiten“) an der vorletzten Hinderniskombination, den Pagoden, die längere Alternative gewählt. „Die Pferde wurden zum Ende hin ziemlich ‚lang’“, erklärte Klimke, daher wurde die Heckenkombination, die noch einmal alle Konzentration von Pferd und Reiter forderte, „zu einem Risiko“. Das hatte bereits der erste deutsche Starter, Peter Thomsen zu spüren bekommen, der nach einer bis dahin einwandfreien Runde 20 Strafpunkte für einen Vorbeiläufer von The Ghost of Hamish am Aussprung kassierte. „Das ist zwar ärgerlich für mich, aber ich glaube, dass meine Teamkollegen aus meinen Erfahrungen lernen konnten“, so Thomsen.

 

Und tatsächlich gelang es dem deutschen Team dank der Leistungen von Hinrich Romeike und Ingrid Klimke, der guten Vorarbeit von Frank Ostholt und des souveränen Abschlusses durch Andreas Dibowski, die beide ebenfalls fehlerfrei durchs Gelände gekommen waren, sich im Gelände an den bis führenden Australiern vorbei an die Spitze zu setzen. In der Mannschaftswertung aufholen konnten auch die Briten. Dank gewohnt souveräner Geländeleistungen verdrängten sie die US-Amerikaner aus den Medaillenrängen. Deren erste Starterin Amy Tryon gehörte zu den insgesamt acht von 68 Startern, die den Geländekurs nicht beendeten. Sie war am „Vogelkäfig“, Hindernis sechs, von ihrem Pferd Poggio gefallen und damit gemäß der jüngsten Änderung im Reglement disqualifiziert worden. Seit 1. August führt in internationalen Prüfungen nicht nur der Sturz eines Pferdes, sondern auch der eines Reiters zum sofortigen Ausschluss. Damit nicht genug kassierte die nach Dressur beste Amerikanerin Rebecca Holder mit Courageous Comet 60 Strafpunkte und auch Karen O’Connor kam mit Mandiba mit 40 zusätzlichen Strafpunkten nicht ungeschoren davon, so dass die Amerikaner vor dem Springen auf den siebten Rang zurückfielen. Noch übler als den Amerikanern erging es allerdings den Franzosen, die auch beim Geländeritt nicht vom Pech verschont blieben. So hatten die Titelverteidiger schon vor der ersten Verfassungsprüfung auf Jean Teulere und Esprit de la Mare und vor der Dressur auf Europameister Nicolas Touzaint und seinen Schimmel Galan de Sauvagère verzichten müssen. Im Gelände stürzte dann auch noch Schlussreiter Jean Renaud Adde, worauf das Team auf den elfen und letzten Platz der Mannschaftswertung zurückfiel.

 

Trotz der guten Ausgangsposition der deutschen Mannschaft hieß es am letzten Wettkampftag noch einmal kräftig Daumen drücken, sowohl auf den den Tribünen, als auch an den Fernsehbildschirmen zuhause. Denn beim letzten Mannschaftsspringen fielen sowohl bei Peter Thomsen, als zuletzt auch bei Ingrid Klimke und Hinrich Romeike einmal die Stangen. Glücklicherweise hatten aber auch deren engste Verfolger wie beispielsweise die Australierin Megan Jones mit Irish Jester oder ihr Landsmann, Vize-Weltmeister Clayton Fredericks mit Ben Along Time, gepatzt, so dass schon vor Romeikes Start feststand: Deutschland ist Mannschafts-Olympiasieger – dieses Mal ohne Wenn und Aber.

 

Bevor die frisch gebackenen Olympioniken dies aber so richtig realisieren konnten, galt es schon, sich aufs nächste Springen vorzubereiten. Zu diesem zweiten Springen – einer Spezialität der Olympischen Spiele, bei denen keine zwei Medaillen für dieselbe Leistung vergeben werden – sind jedoch nur die besten drei Reiter einer Nation zugelassen. Um den dritten deutschen Startplatz bewarben sich in Hongkong Andreas Dibowski und Frank Ostholt, die nach Dressur und Gelände Kopf-an-Kopf lagen. Im Mannschaftsspringen hatte Ostholt mit einer Nullrunde vorgelegt, „Dibo“ war nachgezogen und mit einem denkbar knappen Vorsprung von nur 0, 6 Minuspunkten vor seinem Teamkollegen eine Runde weiter. „Natürlich freue ich mich jetzt über meine Mannschaftsgoldmedaille. Aber gleichzeitig bin ich enttäuscht, nicht am Einzelspringen teilnehmen zu dürfen. Vor allem, weil mein Pferd ein ganz sicherer Springer ist“, sagte Ostholt, der sich als Achtplatzierter nach Dressur, Geländeritt und erstem Springen durchaus gute Chance auf eine Einzelmedaille ausgerechnet hatte.

 

Doch dazu kam es nicht: Ostholt war zum Zuschauen verurteilt, als zunächst Andreas Dibowski mit Butts Leon zwei Abwürfe kassierte und damit Platz acht in der Einzelwertung belegte. Auch Ingrid Klimke war an diesem Tag keine zweite Medaille vergönnt. Ein Abwurf und Zeitfehler genügten, um sie vom zweiten auf Platz fünf zurückfallen lassen. Ähnlich erging es der frisch gebackenen Mannschaftssilbermedaillengewinnerin Megan Jones aus Australien, die mit einem Abwurf auf Platz vier zurückfiel. Die beiden Reiterinnen machten Platz für die US-Amerikanerin Gina Miles mit McKinlaigh und Kristina Cook (Großbritannien), die mit zwei fehlerfreien Springen in die Medaillenränge aufrückten.

 

So ruhten am Ende alle Medaillen-Hoffnungen der deutschen Fans auf dem letzten Starterpaar, Hinrich Romeike und Marius. Sie machten mit einer Nullrunde wahr, wovon kaum einer zu träumen gewagt hätte: Gold in der Einzelwertung! „Ich kann noch es gar nicht fassen“, sagte der frisch gebackene Olympiasieger zwischen Lachen und Weinen. „Ich habe nach der Aberkennung der Goldmedaille in Athen 2004 ja immer wieder erklärt, dass da noch immer eine Medaille herumliegt, die darauf wartet, abgeholt zu werden. Aber ich wusste ja nicht, dass da noch eine zweite ist!“, sagte Hinrich Romeike.                                                                       Hb

 

Dressur Mannschaftswertung

Deutsche Dressurreiter setzen Goldserie fort

 

Hongkong/HKG (fn-press). Die deutschen Dressurreiter bleiben bei Olympischen Spielen weiter ungeschlagen. In Hongkong setzten Nadine Capellmann (Würselen), Heike Kemmer (Winsen) und Isabell Werth (Rheinberg) die Siegesserie fort. Seit 1976 gingen alle Mannschaftsgoldmedaillen an Deutschland. Insgesamt ist es das zwölfe Gold für ein deutsches Dressurteam seit 1912. Silber ging an die Niederlande. Dänemark gewann Bronze. Elf Nationen stellten Teams.

 

„Ich bin glücklich. Wir haben allen Unkenrufen zum Trotz, die Goldmedaille geholt, “ sagte Isabell Werth nach dem Ritt. Erstmals waren die goldgewöhnten Deutschen nicht so siegessicher zu Olympischen Spielen gefahren. Im vergangenen Jahr hatten die Niederländer die Deutschen bei den Europameisterschaften in Italien geschlagen und eine bis dahin 42-jährige Dominanz gebrochen. Bei der letzten Sichtung beim CHIO in Aachen hatten die starke niederländische Reservereiterin die Phantasien über die Stärke des holländischen Teams zusätzlich beflügelt. Und zuletzt kam auch noch die neue „Drei-Reiter-Regel“ hinzu, wonach jede Nation nur noch maximal drei Reiter bei Olympischen Spielen stellen darf und damit das Streichergebnis entfällt, sich also keiner im Team Schwächen erlauben darf.

 

Das taten sie auch nicht. Bereits am ersten Tag erzielte Heike Kemmer mit Bonaparte im Grand Prix 72, 250 Prozent und nahm damit Kurs auf Gold: „Uns war klar, dass die Holländer uns im Nacken sitzen. Aber wir haben als Team einen super starken Zusammenhalt. Und wir wollten dem Erfolg der Vielseitigkeitsreiter nicht nachstehen.“ Schließlich überrundete sie mit diesem Ergebnis die beiden ersten niederländischen Teamreiter, die ebenfalls am ersten Tag ihren Einsatz hatten. Mit 70, 083 Prozent hielt Nadine Capellmann mit Elvis VA den Spitzenplatz des deutschen Teams aufrecht. Bis Anky van Grunsven kam. Die Niederländerin wurde für ihre Vorstellung mit Salinero von den Richtern mit 74, 750 Prozent belohnt und brachte damit ihr Team in Führung. „Isabell muss jetzt alles geben, “ sagte Nadine Capellmann nach ihrem Ritt. Sie hielt sich daran. Als die vierfache Olympiasiegerin mit Satchmo das Viereck betrat, wusste sie, dass sie mindestens 73 Prozent erzielen musste. So knapp wollte sie es nicht machen. Mit einem Ergebnis von 76, 417 Prozent sicherte sie dem Team die Goldmedaille und sich selbst Platz eins im Grand Prix. „Wir haben unser Gold schon am ersten Wettkampftag verloren“, sagte Anky van Grunsven, die in der Einzelwertung Zweite wurde vor Heike Kemmer. Nadine Capellmann landete auf Platz neun. Damit konnten alle drei deutschen Reiterinnen auf weiteres Edelmetall hoffen, denn die besten 25 Paare des Grand Prix kamen eine Runde weiter in den Grand Prix Special als erster Wertungsprüfung in der Einzelwertung.

Star des Tages der Teamentscheidung war die Doppelweltmeisterin von 2006. „Isabell ist die Königin. Satchmo ist zur Zeit in unglaublicher Form. Das war ein ganz starker Ritt von Isabell. Sie hat im Hinblick auf die Einzelwertung ein deutliches Zeichen gesetzt“, begeisterte sich Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Zwei Goldmedaillen waren unser Mindestziel. Jetzt sind es schon drei und wir hoffen, dass noch weitere folgen.“ An Isabell Werth sollte es nicht scheitern. Sie hatte sogar noch Luft nach oben, denn um das Teamergebnis nicht zu gefährden, hatte sie sich nach eigenem Bekunden zurückgehalten. „Ich bin kein volles Risiko gegangen.“ Da wusste sie allerdings noch nicht, dass ihr vierbeiniger Partner Satchmo ihr wenige Tage später einen Strich durch die Rechnung machen würde. Nach einem erneuten Aussetzer Satchmos in der Kür entglitt Werth das greifbar nahe Goldmedaille.                                                        Bo

 

 

Dressur Einzelwertung

Silber und Bronze für Werth und Kemmer

 

Hongkong/HKG (fn-press). Da hat Satchmo ihr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Mit Silber statt Gold endete für Isabell Werth (Rheinberg) das Einzelfinale bei den Olympischen Reiterspielen in Hongkong (76, 650 Prozent). Nach einem groben Ungehorsam ihres 14-jährigen Hannoveraners musste sie den Sieg der Niederländerin Anky van Grunsven mit Salinero überlassen (78, 680). Während Werth Gold verlor, gewann Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte Bronze (74.455). Es ist die erste Einzelmedaille für Kemmer, die nach 2004 in Hongkong zum zweiten Mal Mannschaftsolympiasiegerin wurde.

 

„Wir haben jetzt das ganze Sortiment ausgeschöpft: Gold, Silber und Bronze, “ sagte Bundestrainer Holger Schmezer (Verden), denn schon am einige Tage zuvor hatte das deutsche Team entgegen allen Erwartungen die hochfavorisierten Niederländer geschlagen und damit die seit 1976 ununterbrochene „Gold-Serie“ der Deutschen fortgeschrieben. „Gold im Einzel war natürlich hier angepeilt, aber man muss es so akzeptieren. Wir gratulieren den Holländern. Anky hat verdient gewonnen. Auch ohne den Patzer wäre es in der Kür eng geworden.“ Ganz großes Lob gab es für Heike Kemmer, deren Bronze vielleicht so überraschend ist wie Werths Silber. „Meine hohe Anerkennung für Heike, die sich seit Aachen so gesteigert hat. Sie hat alles aus dem Pferd herausgeholt.“ Goldmannschaftskollegin Nadine Capellmann (Würselen) fehlte mit Elvis VA im Finale. Sie hatte sich im Grand Prix Special mit Rang 17 nicht für die Kür qualifiziert. „Das war der schlechteste Ritt meiner Karriere. Es gibt ein Leben nach Olympia. Das heute ging gar nicht. Ich mache nach den Olympischen Spielen erst einmal eine Pause, “ sagte sie zerknirscht nach dem Special.

Für Isabell Werth entwickelte sich das Einzelfinale zu einem Dejá vu. Wie schon im Grand Prix Special als erster Wertungsprüfung wenige Tage zuvor blockierte der Wallach in der Piaffpirouette, nahm den Kopf zwischen die Vorderbeine und ging ein paar Schritte rückwärts. Nervenstark brachte Werth den unwilligen Partner wieder zurück in die Choreografie und auf die Spur mit der Musik. Ab dann klappte alles wieder wie am Schnürchen. Die viermalige Mannschaftsolympiasiegerin zeigte eine mit höchsten Schwierigkeiten gespickte Kür, in der schwerste Lektionen sich aneinander reihten. Dazu präsentierte sie ihre neu arrangierte und vom Potsdamer Sinfonieorchester eingespielte Musik, deren Titel „Hymn of Emotions“ sicher zu dem Wechselbad der Gefühle passte, durch das Satchmo seine Reiterin bei diesen Spielen schickte. Wie schon im Grand Prix Special kostete die unerwünschte Einlage von Satchmo wertvolle Punkte. Hatte Isabell Werth nach dem Special noch mit 75.200 Prozent hauchdünn vor ihrer niederländischen Konkurrentin geführt, so reichten die 78.100 Prozent der Kür am Ende nicht für den Gesamtsieg. Auf diese Erkenntnis musste die Olympiasiegerin von 1996 allerdings noch 30 Minuten warten. Nach ihr kamen noch die Auftritte von Heike Kemmer und dem US-Amerikaner Steffen Peters. Der bestätigte mit seinem Pferd Ravel den vierten Platz im Special auch in der Kür (74.150), so dass Heike Kemmer für ihre nahezu fehlerfreie Vorstellung mit 75.900 nach 73.000 Prozent im Special die Bronzemedaille sicher hatte.

 

Dann kam das Finale des Finales: Anky van Grunsven. Die Kürweltmeisterin bot ebenfalls eine neue und eindrucksvolle Kür auf. Und auch sie hatte einen Komponisten engagiert, eine Musik zu schreiben, die alle Stärken Salineros zur vollen Geltung bringt. Der 14-jährige Hannoveraner blieb von Anfang bis Ende konzentriert bei seiner Aufgabe. „Nachdem ich Isabells Ergebnis gesehen habe, brauchte ich nicht mehr volles Risiko zu gehen, “ sagte Anky van Grunsven. Mit 82.400 Prozent entschied sie das Duell mit Isabell Werth für sich und holte damit zum dritten Mal in Folge Gold bei Olympischen Spielen.

 

Damit ist ein Rekord Isabell Werths erst mal aufgeschoben: Die Ablösung von Dr. Reiner Klimke als erfolgreichsten Dressurreiter bei Olympischen Spielen muss mindestens bis zu den Spielen 2012 in London warten. Mit der Goldmedaille im Einzel hätte Isabell Werth mit zweimal Einzelgold, zweimal -silber und viermal Mannschaftsgold den verstorbenen Dressurreiter überholt, der eine Gold- und zwei Bronzemedaillen im Einzel sowie fünfmal Gold mit dem Team holte. Ob sie das nächste Olympiagold mit Satchmo anpeilt, der dann 18 Jahre alt wäre, bleibt abzuwarten. Sie hat erst einmal ein anderes Ziel. „Satchmo hat das Problem in der Piaffe aus dem Special nicht vergessen. Jetzt tauchte der Fehler bei der dritten Piaffe auf. Ich kann es nicht erklären. Der Rest war super. Es war ansonsten seine beste Kür. Ich denke jetzt erst mal daran, wie ich dem Pferd Ruhe und Vertrauen wiedergeben kann.“

Solche Sorgen hatte ihre Teamkollegin Heike Kemmer nicht. „Ich bin total glücklich. Das ist überhaupt meine allererste Einzelmedaille bei einem Championat – und das bei Olympischen Spielen. Ich bin total locker reingeritten, weil ich wusste, dass ich gut vorbereitet bin. Der einzige Fehler, das Angaloppieren in der Passagetraversale, hat lediglich Abzug in der Choreografie gegeben. Ich habe natürlich bei dem Ritt von Peters gezittert, ob es zu einer Medaille reicht, “ sagte eine gelöste Heike Kemmer nach der Kür, die aus deutscher Sicht einen positiven Schlusspunkt unter diese olympische Dressur setzte. Auch aus Sicht der deutschen Pferdezucht – speziell des Hannoveraner Verbandes – waren die Spiele ein voller Erfolg, denn alle drei Medaillengewinner saßen auf Pferden mit dem Hannoveraner Brand.                                                                                        Bo

 

 

Springen Mannschaftswertung

Deutsches Springreiter-Team enttäuscht

 

Hongkong/HKG (fn-press). Mit einem enttäuschenden fünften Platz für die deutschen Springreiter endete der Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Reiterspielen in Hongkong. Hochfavorisiert angereist, war bei Christian Ahlmann (Marl), Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Marco Kutscher (Riesenbeck) vom ersten Springen an der Wurm drin. Zum Schluss summierten sich die Fehler aus beiden Team-Umläufen auf 34 Strafpunkte. Mannschaftsolympiasieger wurden die USA, die sich im Stechen um Gold gegen die neuen Silbermedaillengewinner Kanada durchsetzten. Beide hatten den Teamwettbewerb zuvor punktgleich beendet (je 20 Strafpunkte). Bronze ging überraschend an die Norweger (27 Strafpunkte). Mit insgesamt 30 Strafpunkten landeten die zuvor auf Silberkurs liegenden Schweizer auf dem vierten Platz. Den fünften Platz teilen sich die Deutschen mit den Niederländern.

 

„Das war meine bitterste Niederlage, “ sagte Bundestrainer Kurt Gravemeier (Münster) nach dem Absturz der Favoriten. „Vielleicht waren die Pferde zu früh hier und zu lange aus dem Training und Wettkampf raus, “ stellte er erste Vermutungen über die Ursachen für dieses Ergebnis an, das nach dem elften Platz von Barcelona 1992 das zweitschlechteste Resultat seit 1952 ist. Seit damals holten die Deutschen bis auf diese zwei Ausnahmen sieben Mal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Ludger Beerbaum wollte sich Gravemeiers Analyse nicht anschließen: „Es ist noch viel zu früh. Man muss vorsichtig sein und nicht mit Gewalt Gründe suchen.“ Das Ergebnis redete der dreifache Team-Olympiasieger, der im zweiten Umlauf sechs Fehlerpunkte kassierte, allerdings nicht schön. „Nachdem ich gestern Abend noch zu Recht optimistisch war, bin ich jetzt endgültig nicht zufrieden. Die Chance auf eine Medaille war da. Aber dazu muss der eine oder andere Null reiten.“ Und genau die eine oder andere Nullrunde fehlte im entscheidenden Springen.

 

Von Anfang an lief es bei diesen Spielen nicht rund beim deutschen Quartett. Beim ersten Qualifikationsspringen hatte es noch so ausgesehen, als würden die Springreiter es bewusst verhalten angehen lassen. Die diversen Fehler von allen im ersten Umlauf des Mannschaftsspringens ließen die Deutschen dann aber fast den Einzug ins Finale verpassen. Dank der Fehler der Brasilianer und der Australier rutschte die Deutschen schließlich doch noch gerade ins Finale und schöpften neue Hoffnung auf eine Mannschaftsmedaille. Schließlich hatte Ludger Beerbaum es wenige Tage zuvor schon gesagt: „Bei den Olympischen Spielen herrschen eigene Gesetze.“ Alles ist möglich.

 

Doch nicht alles, musste man nach dem Finale sagen. Die beste Vorstellung lieferten Christian Ahlmann und Meredith Michaels-Beerbaum. Bis zum letzten Sprung sah es bei Ahlmann als erstem Deutschen nach einer Nullrunde aus. Dann aber fiel die Stange. „Cöster ist heute vom Feinsten gesprungen. Leider hat das letzte Glück gefehlt.“ Auch die gebürtige US-Amerikanerin war zerknirscht. „Schade, wir hatten so auf eine Medaille gehofft.“ Die Weltranglistenerste blickte da aber schon auf das nächste Ziel: die Einzelmedaillen, die erst zwei drei Tage nach dem Nationenpreis vergeben werden. „Donnerstag beginnt der Wettbewerb von Neuem.“ Das gilt für sie, Christian Ahlmann und Ludger Beerbaum, die in dieser Reihenfolge als 16. (14 Strafpunkte) und gerade noch 31. (22 Strafpunkte) und 33. (24 Strafpunkte) den Einzug ins Finale der besten 35 Einzelreiter aller bisherigen Prüfungen geschafft haben. Mit den Einzelmedaillen nichts mehr zu tun hat Marco Kutscher, für den sich diese Spiele zu einem Fiasko entwickelten und der im zweiten Umlauf fast ein Dejá vu hatte. Mit 19 Strafpunkten sorgte er zum zweiten Mal mit Cornet Obolensky für das Streichergebnis. Das Drama begann wieder mit dem Wassergraben. Kutscher hatte im wahrsten Sinne des Wortes einen „Steher“ (so nennt man gelegentlich eine Verweigerung im Fachjargon), denn sein Pferd stieg und stand auf den Hinterbeinen. „Nach dem Wasser hat er mir den Dienst quittiert. Das war ein klarer Ungehorsam und ist sehr bitter. Es war das Gleiche wie gestern. Für mich ist das Turnier absolut vorbei.“

 

Die Pause bis zur Einzelentscheidung werden die Deutschen sicher nutzen, denn der Traum von Edelmetall kann noch wahr werden. Auch wenn in der Einzelwertung der Norweger Tony Andre Hansen mit Camiro vor Jos Lansink (Belgien) mit Cumano und Mclain Ward (USA) nach den bisherigen Qualifikationsrunden führen. Das aus zwei Runden (A und B) bestehende Finalspringen beginnen alle Reiter wieder bei Null. In der ersten Runde sind die besten 35 Paare aus den ersten Qualifikationsprüfung zugelassen, jedoch maximal drei Paare pro Nation. In der zweiten Runde sind es nur noch 20 Paare. Olympiasieger wird, wer im Finale nach den Umläufen A und B die wenigsten Strafpunkte hat. Bei Strafpunktgleichheit gibt es ein Stechen um die Medaillen.

 

Wie auch immer das Finale ausgeht: Wie schon in der Dressur gehört die deutsche Pferdezucht auch im Springen zu den Gewinnern – vor allem der Holsteiner Pferdezuchtverband. Sechs der zwölf Medaillenpferde tragen den Holsteiner Brand: Gold für Carlsson vom Dach (Reiter: Will Simpson/USA), Silber für In Style (Ian Millar/Kanada) und Bronze für Le Beau, Casino, Cattani und Camiro, mit denen das komplette norwegische Team beritten war. Über Silber durfte sich noch ein deutscher Zuchtverband freuen. Special Ed von Jill Henselwood (Kanada) ist ein Oldenburger. Ob die Deutsche Pferdezucht noch weitere Medaillen bekommt, wird sich am Donnerstag zeigen. Cöster ist ein Holsteiner, All Inclusive NRW ein Westfale und Shutterfly ein Hannoveraner. Insgesamt sind 20 der Pferde im Einzelfinale aus deutscher Zucht.                                                                  Bo

 

 

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Persönliche Mitglieder

Persönliche Mitglieder

 

PM-Veranstaltung mit Ingrid Klimke: „Ein Traum wird wahr“

 

Münster (fn-press). Zwei Mal war sie dicht dran, im Jahr 2000 in Sydney und vor vier Jahren in Athen. Doch erst in diesem Jahr ging der Traum von der Goldmedaille in Erfüllung! Ingrid Klimke (Münster), dreimalige Deutsche Meisterin in der Vielseitigkeit, kehrte Mitte August als Mannschafts-Olympiasiegerin von den Reiterspielen in Hongkong nach Hause zurück. Am Montag, 15. September, berichtet Ingrid Klimke im Rahmen einer Abendveranstaltung der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Hippomaxx im Westfälischen Pferdemuseum in Münster von ihren Erlebnissen in Hongkong und lässt das Publikum in Form von Filmausschnitten, Fotos und Erzählungen an den Geschehnissen vor und hinter den Kulissen der jüngsten Olympischen Spiele teilhaben. Die Veranstaltung ist gleichzeitig eine Hommage an ihren Vater, den 1999 verstorbenen Dr. Reiner Klimke, der sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen gewinnen konnte und die sportliche Karriere seiner Tochter entscheidend geprägt hat. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr und kostet 15 Euro pro Person inklusive eines Imbisses. Der Erlös kommt einem karitativen Zweck zugute.

Informationen und (schriftliche) Anmeldung: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf, Judith Schaefers, Telefon 02581/6362-246, Fax 02581/6362-100, E-Mail m_red  » jschaefers@fn-dokr.de oder im Internet:  www.pferd-aktuell.de unter Termine und Veranstaltungen.          pm/Hb

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Breitensport

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Quadrillen-Championate

St. Hubertus Wesel-Obrighofen erobert sich Titel zurück

 

Herford (fn-press). Es war der Kampf Titelverteidiger gegen Mehrfachsieger. Bei den „Deutschen Sparkassen Quadrillen-Championaten“ Mitte August in Herford rückte der Reitverein St. Hubertus Wesel-Obrighofen die Welt des Formationsreitens wieder für sich zurecht: Doppelsieg – Platz eins im Wettbewerb um die klassische Quadrille (16, 5 Punkte) und Platz eins bei den Themen-Quadrillen (17, 2). So sehr sich der Kreisreiterverein Lippstadt auch um die Titelverteidigung bemühte – den acht Damen blieb am Ende der Titel des Vizechampions in beiden Wettbewerben (klassisch: 16, 2/Themen: 16, 4). Insgesamt schickten zehn Vereine und Betriebe 15 Teams, von denen sieben in beiden Wettbewerben starteten.

 

„Beide Mannschaften präsentierten sich eindrucksvoll und sehr gut. Inhaltlich waren die Quadrillen der Weseler jedoch etwas anspruchsvoller und noch abwechslungsreicher als die Lippstädter. Zudem hatten die Reiter aus dem Rheinland herausragend gerittene Pferde mit sehr viel Grundschwung“, begründete Jürgen Uthoff (Bielefeld) die Urteile, die er zusammen mit seiner Richterkollegin Susanne Wiete getroffen hatte. Geschlagen haben die Lippstädter die neuen Titelverteidiger aber an einer Stelle: Sie gewannen für ihre Vampirkostüme den Preis für die beste Verkleidung. Die Weseler hatten zwei Mannschaften am Start. Mit dem zweiten Team gewannen sie bei den Themenquadrillen den dritten Platz (16, 2) und in der klassischen Tour hinter dem RuFV Bottwartal (15, 8) den vierten Platz (15, 6).

 

Seit zwölf Jahren gibt es kein Championat ohne die Reiter des St. Hubertus Wesel-Obrighofen und deren Mannschaftsführerin Helmi Abeck (Wesel). Als die Lippstädter letztes Jahr so eindrucksvoll nach vorne stürmten, nahm Helmi Abeck es sportlich: „Erstens waren die anderen wirklich gut und haben verdient gewonnen. Und zweitens macht es die Sache ja auch spannender, wenn nicht immer derselbe gewinnt.“ Gegen aufkommende Langeweile gewannen daher diesmal wieder die Rheinländer. Ob sich künftig ein Duell Wesel-Obrighofen/Lippstadt entwickelt, bleibt abzuwarten. 2004 nahm der Kreisreiterverband Lippstadt zum ersten Mal am Deutschen Quadrillenchampionat teil und belegte den dritten Platz. 2005 und 2006 wurden sie Zweite, 2007 Titelträger. Auf jeden Fall haben die Reiter aus Ostwestfalen-Lippe Geschmack am Formationsreiten – wie auch das Publikum.

 

Erstmals fanden die Championate im Rahmen der Bexter Hof Open statt und wurden dort von Veranstalter Ulrich Meyer zu Bexten ins rechte Licht gerückt. Dicht an dicht säumten die Zuschauer das Viereck und genossen die Musik und die kunstvollen Choreografien, der zu acht oder viert gerittenen Quadrillen. Fasziniert verfolgten sie komplizierte Hufschlagfiguren, die den Verdacht nahe legen, dass ein Quadrillenreiter vor allem ein gutes Erinnerungsvermögen haben muss. Das sollte einen von der Nachahmung aber nicht abschrecken. Von Reiter und Pferde, wird gut gerittenes A-Niveau erwartet. Beide Quadrillenchampionate werden auf A-Niveau ausgetragen. „Das Ausbildungsniveau der Vereine und Betriebe liegt zum größten Teil auf E-A-Niveau. Der Gedanke, dass – da nur wenige Lektionen auf diesem Level zur Verfügung stehen – eine Quadrille recht langweilig wird, ist absolut falsch. Sie lebt nicht von den Lektionen, sondern von den phantasievollen Ein- und Ausleitungen der Formationen, wodurch immer neue Bilder und Effekte entstehen. An die Pferde wird der Anspruch gestellt, sich sicher und schwungvoll in den Grundgangarten zu bewegen und durchlässig zu sein“, sagte Annette von Hartmann (Warendorf), die sich bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) um das Quadrillenreiten kümmert und sich eine größere Verbreitung des Formationsreitens wünscht. „Das Quadrillenreiten bietet die Möglichkeit, auch mal was in der Gruppe oder im Team zu machen. Das kann ein tolles Erlebnis sein: Thema finden, Musik auswählen, Figuren und Choreografie entwickeln und das Ganze einstudieren. Dabei werden alle reiterlichen Qualitäten gefordert, denn punktgenaues Reiten ist erforderlich, damit die Formation symmetrisch und harmonisch ist.“

 

Die Deutschen Quadrillenchampionate gibt es seit 1990. Damals wurden Quadrillen-Wettbewerbe auch ins nationale Reglement – die Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) – aufgenommen. Die historischen Wurzeln des Quadrillenreitens sind im Militär und dem höfischen Formationsreiten zu finden. Wie Letzteres dient auch heute noch das Quadrillenreiten vor allem der Unterhaltung, nur ist es jetzt demokratischer: Weder muss man adelig sein, um Quadrillen zu reiten, noch um sie präsentiert zu bekommen. Gegenwärtig ist das Quadrillenreiten vor allem dem Breitensport zu Pferde zugeordnet. Die Entwicklung geht zum Teil in Richtung Schaubild. Motto, Musik und Kostümierung gehören dazu. „Man entfernt sich hiermit zwar von der geforderten Gleichheit und zum Teil auch von dem Anspruch, die Musik passend zur Gangart zu wählen, erzielt aber andere sehr positive Effekte wie die Möglichkeit, auch die Nicht-Reiter eines Vereins mit einzubeziehen, Kulissen und Kostüme zu erfinden und damit hohe Publikumsattraktivität zu erzielen, “ wirbt Annette von Hartmann für die Themenquadrille.   Bo

 

Literaturtipp Quadrillenreiten:

„Quadrillenreiten – Idee, Gestaltung, Präsentation“ von Erich Oese, 28, 80 Euro, erhältlich beim FNverlag, Telefon 02581/6362-154 oder -254, Fax 02581/6362-212, E-Mail m_red  » vertrieb-fnverlag@fn-dokr.de, Internet  www.fnverlag.de .

 

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Dressur / Jugend

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DJM Hannover

EM-Medaillengewinner waren auch national nicht zu toppen

 

Hannover (fn-press). Kaum einen Monat nach ihren Erfolgen bei den Europameisterschaften der Ponyreiter, der Junioren und Junge Reiter in der Schweiz und in Portugal haben die deutschen Medaillengewinner im Reiterstadion Hannover auch den Kampf um die nationalen Titel unter sich ausgemacht.

 

Zu vergeben waren drei Titel, doch am Ende standen da nur zwei Namen. Einer davon lautete Sanneke Rothenberger. Der Reiterin aus Bad Homburg gelang in Hannover etwas bisher Einmaliges: Sie wurde sowohl bei den Ponyreitern, als auch bei den Junioren zur Deutschen Meisterin gekürt. Mit dem 13-jährigen Paso Doble, mit dem sie gerade erst drei Goldmedaillen bei den Dressur-Europameisterschaften in Portugal gesammelt hatte, dominierte sie auch das nationale Junioren-Starterfeld. Bei den Ponys verhalf der 18-jährige zehnmalige Mannschaftseuropameister Konrad v. Constantin-Lungau Sanneke Rothenberger zur Meisterschaft – für ihn selbst war es der dritte nationale Titel in seiner 15-jährigen Karriere. Im Rahmen der großen Meisterehrung trat der Wallach dann endgültig von der großen Sportbühne ab. Zu denen, die den Fuchswallach verabschiedeten, gehörte nicht nur seine Reiterin, sondern auch DJM-Turnierleiter Dr. Wilhelm Kröncke (Dorum) und dessen Kinder Nicolas und Kira Kröncke, die das Ausnahmepony in den Jahren 1997 beziehungsweise 1999 zu Doppeleuropameistern gemacht hatte.

 

Komplettiert wurde der Rothenbergersche Erfolg in Hannover durch eine Silbermedaille für Sannekes Bruder, Pony-Doppeleuropameister Sönke Rothenberger mit Deinhard B, vor seiner EM-Mannschaftskameradin Florine Kienbaum (Gummersbach) mit Going East. Zwar hatte sich Sönke Rothenberger zum Auftakt gleich zweimal verritten, sich jedoch in den folgenden beiden Wertungsprüfungen nach vorne gekämpft. Darüber hinaus „schwebte“ der 13-Jährige auf Wolke Sieben, einer neunjährigen Hannoveraner Fuchsstute, auch bei den Junioren einer Bronzemedaille entgegen und verpasste diese nur knapp um zwei Punkte. Diese ging stattdessen an die beiden Mannschafts-Europameisterinnen Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dreamy, die Silbermedaille bei den Junioren holte sich Thea Felicitas Müller (Wuppertal) mit Highway.

 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel lieferten sich bei den Jungen Reiter die zweifache EM-Silbermedaillengewinnerin Kirsten Sieber (Dortmund) mit Charly und ihre Teamkollegin Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn) mit Gryffindor. „Die beiden sind seit den Europameisterschaften gut befreundet und haben am Samstagabend im Scherz angekündigt, das Kürfinale als Pas de deux zu bestreiten“, sagte Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der Abteilung Jugend der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), die das deutsche Dressurteam als Equipechefin zur EM begleitet hatte. So weit kam es dann allerdings doch nicht. Beide traten wie gewohnt zur Kür an, bei der Ann-Kristin Dornbrachts Vorstellung zu Klängen von Roxette bei den Richter am besten ankam und die damit nicht nur die Prüfung, sondern auch die Meisterschaft vor Sieber für sich entschied. Auf dem dritten Platz landete Kathleen Keller (Bad Bevensen) mit Wonder FRH.                                          Hb

 

 

Bundesnachwuchschampionat Dressur

Sieg für Katrin Härlein

 

Hannover (fn-press). Die Siegerin des Bundesnachwuchschampionats der Dressurreiter kommt aus Bayern. Katrin Härlein aus Roth bewies in Hannover nicht nur ein Händchen für ihr eigenes Pferd, sondern auch für die Pferde ihrer Konkurrentinnen. Um tatsächlich den besten Reiter zu küren, wurde das Bundesnachwuchschampionat in diesem Jahr erstmals mit einem Pferdewechsel-Finale ausgetragen. „Der Pferdewechsel hat sich als positive Neuerung erwiesen. Man kann hier den Sitz und vor allem die Einwirkung der Reiter einfach besser beurteilen und entsprechend belohnen. Aus dem Bundesnachwuchschampionat sollen sich ja die künftigen Teilnehmer für die Juniorenmeisterschaften rekrutieren und da ist eben gutes Reiten die beste Grundlage“, so Kerstin Holthaus (Stödtlen), Mitglied der Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

 

Bereits zum zweiten Mal fand das Bundesnachwuchschampionat im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen statt. Nach zwei Dressurreiterprüfungen der Klasse L standen die drei Finalistinnen fest. Am Sonntagmorgen tauschten Katrin Härlein, Mareike Schulte (Georgsmarienhütte) und Sophia Blank (Sandbostel) die Pferde, um die Siegerin unter sich auszumachen. „Das Finale war natürlich schon deswegen besonders spannend, weil drei so verschiedene Mädchen und entsprechend unterschiedliche Pferde am Start waren“, sagte Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya), der das Starterfeld nach einem Auswahllehrgang in Warendorf nominiert hatte.

 

Als „härteste Nuss“ des Pferdwechsel-Finales erwies sich der erst siebenjährige Rapphengst Don Vito v. Donnerschlag-Weltmeyer, mit dem selbst seine eigene Reiterin Katrin Härlein ihr „schlechtestes“ Finalergebnis, eine 8, 3, erzielte. Auch das Pferd knapp 13-jährigen Sophia Blank, der 17-jährige, in früheren Jahren bis Prix St. Georges platzierte Trakehner Playback, stellte seine beiden Fremdreiterinnen vor eine ernst zu nehmende Aufgabe. Am besten gelöst wurde diese erneut von Katrin Härlein, deren Einfühlungsvermögen für den vierbeinigen Routinier mit einer glatten 9, 0 belohnt wurde. Die 16-Jährige kam damit auf einen Endstand von 41, 5 Punkte, da die Richter auch für ihre Vorstellung auf dem dritten Pferd, der achtjährigen Stute Romaine, eine hohe Note vergeben hatten: 8, 5 – nur 0, 2 Punkte weniger, als deren eigene Reiterin Mareike Schulte erzielte. Diese hatte mit der Hannoveraner Rosentau-Tochter die erste Wertungsprüfung gewinnen können und belegte mit einem Endstand von 39, 4 Punkten in der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionats Platz zwei vor Sophia Blank (Endstand 38, 0). Auf den Plätzen vier und fünf landeten Maike Lubina (Winsen) mit Di Stefano und Sabrina Geßmann (Münster) mit Roncalli, die mit 15, 2 beziehungsweise 15, 1 Punkten nach den ersten beiden Wertungsprüfungen nur knapp den Einzug ins Finale verpasst hatten.                                                                                                    Hb

 

 

DJM Hannover: Sonderehrenpreis „Vorbereitungsplatz“ vergeben

 

Hannover (fn-press). Um eine korrekte, pferdefreundliche und effiziente Vorbereitung zu fördern, vergibt die Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in diesem Jahr erstmals einen „Sonderehrenpreis Vorbereitungsplatz“. So auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Hannover, wo sechs Nachwuchsreiter und ihre Trainer für gutes, systematisches Vorbereiten der Pferde und Ponys nach der Skala der Ausbildung und das faire Verhalten gegenüber Mitreitern, Trainern, Eltern und Zuschauern geehrt wurden. Ausgezeichnet wurden im Springen Alessa Hennings (Bendorf) und Laura Klaphake (Steinfeld), für die Vorbereitung aufs Viereck erhielten Christina Ellendt (Heikendorf), Clarissa Dennert (Hamburg) und Kathleen Keller (Bad Bevensen) sowie Katrin Härlein (Roth), die Siegerin des Bundesnachwuchschampionats, die Auszeichnung. Die Sonderehrenpreis-Juroren und Richter bekamen aber nicht nur Erfreuliches zu sehen. So verließ eine Dressurreiterin, die wegen ihres nachhaltigen Sporeneinsatzes aufgefallen war, freiwillig vorzeitig die Meisterschaft, ein Springreiter wurde auf Grund des Einsatzes von Bleigamaschen auf dem Vorbereitungsplatz disqualifiziert. „Gutes Reiten beginnt schon vor dem Einreiten in den Parcours oder ins Viereck. Mit dem Ehrenpreis will die Bundesjugendleitung einerseits vorbildliches Verhalten belohnen, andererseits durch sorgfältige Beobachtung schlechte Bilder auf dem Vorbereitungsplatzes verhindern“, sagte Maria Schierhölter-Otte, Leiter der Abteilung Jugend der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).                                                  Hb

 

 

 

 

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Springen

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CSIO***** Dublin/IRL

Deutsche Springreiterequipe auf Platz drei im Nationenpreis

 

Dublin/IRL (fn-press). Die englische Springreitermannschaft hat die sechste Etappe der Nationenpreise in der Samsung Superliga beim Internationalen Springturnier CSIO***** im irischen Dublin gewonnen. Nach zwei Umläufen setzten sich Briten mit 14 Strafpunkte gegen Irland (19) durch. Die deutsche Equipe belegte mit 24 Strafpunkten Platz drei. Nach drei in Folge gewonnenen Nationenpreisen (Rotterdam. Aachen und Hickstead) bei der Superliga war der deutsche Equipechef, Sönke Sönksen (Versmold), dennoch zufrieden: „Nach einem nicht ganz so glücklichen ersten Umlauf steigerten sich unsere Reiter im zweiten Umlauf deutlich und bekamen alle jeweils nur einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung angerechnet.“

 

Für Deutschland gingen in Dublin an den Start: Marcus Ehning (Borken) mit Noltes Küchengirl (acht Strafpunkte im ersten und einen im zweiten Umlauf), Thomas Voß (Schülp) mit Leonardo B (acht und einen Strafpunkt), Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Lord Luis (fünf und einen Strafpunkt) und Holger Wulschner (Damm) mit Clausen (zwölf und einen Strafpunkt).

 

In der Gesamtwertung der Samsung Superliga bleibt Deutschland nach sechs von acht Etappen mit nun 47 Punkten weiter in Führung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Großbritannien (39, 5 Punkte) und die Niederlande (34, 5 Punkte). Auf den weiteren Plätzen folgen: 4. USA (25, 83 Punkte), 5. Irland (23, 83 Punkte), 6. Belgien (23, 5 Punkte), 7. Schweiz (20, 58 Punkte) und 8. Schweden (12, 75 Punkte).

 

Der mit 130.000 dotierten Großen Preis ging an Jessica Kürten (Irland). Mit Castle Forbes Libertina war die im Rheinland lebende Reiterin die einzige Teilnehmerin, die beide Umläufe ohne Strafpunkte beenden konnte und dafür 42.000 Euro mitnehmen durfte. Platz zwei ging an den Belgier Patrik Spits mit Whithney Van De Dwerse Hagen, der im ersten Umlauf lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung (85, 27 Sekunden) kassierte. Bester deutscher Reiter war Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Lord Luis. Das Paar hatte ebenfalls im ersten Umlauf einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung (87, 81 Sekunden) zu verbuchen. Zweitbester deutscher Reiter war Marcus Ehning (Borken). Mit Noltes Küchengirl belegte Ehning nach vier Strafpunkten im ersten und acht Strafpunkten im zweiten Umlauf Platz acht.                                                                                                        T.H.

 

 

 

DJM Hannover

Meyer, Löhden und Tebbel sind die neuen Meister

 

Hannover (fn-press). Während die Welt noch gebannt Richtung China und auf die Olympischen Spiele schaut, sind in Hannover drei neue Deutsche Meister in den Altersklassen Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter gekürt worden – die deutschen Olympiahoffnungen in Viereck und Parcours fürs kommende Jahrzehnt. 

 

Beinahe hätte es auch im Parcours wie schon bei den Dressurreitern einen Doppel-Meister gegeben. Wofür sein Vater, der dreimalige Deutsche Meister René Tebbel, drei Jahre gebraucht hatte, gelang Sohn Maurice Tebbel nahezu an einem einzigen Wochenende. Nachdem der Emsbürener sich mit seinem Pony Giovanni den Meistertitel bei den Ponyreitern vor Lea Clausen mit (Mildstedt) mit Celina und Annika Kreuzer (Marienheide) mit Montpellier geholt hatte, sah er auch bei den Junioren als der sichere Sieger aus. Dann aber hatte der 13-Jährige mit seinem Pferd Merry Christmas einen Abwurf in der dreifachen Kombination und musste sich mit Silber „begnügen“. Der Titel ging bei den Junioren stattdessen an den 16-jährigen Josch Löhden (Heeslingen) mit Robbedoes. „Ich gönne Josch den Titel“, sagte Maurice Tebbel zu dem Erfolg seines Freundes und Teamkollegen der Pony-EM 2007 und 2008. Dieser betonte, auch Maurice den Sieg in der Ponyklasse gegönnt zu haben – im Scherz, denn Löhden selbst hatte seine Chancen auf eine Medaille in dieser Altersklasse durch einen Sturz vom Pony vorzeitig verspielt. Bronze bei den Junioren ging an Maximilian Schmid aus dem bayerischen Utting mit Cuckoo, der dank eines Nullfehlerritts im zweiten Umlauf des Finales den bis dahin an dritter Stelle rangieren Oliver Berger (Fürth) mit Lex Loxeley aus den Medaillenrängen verdrängte. 

 

Kaum weniger spannend als das der Junioren war das Finale der Jungen Reiter, das ebenfalls in zwei Umläufen ausgetragen wurde. Trotz eines Fehlers am letzten Hindernis konnte der letzte Starter, „Neu-Bayer“ Tobias Meyer (Bonstetten) mit der erst achtjährigen Annabell, seine Spitzenposition aus den vorangegangenen Springen erhalten. „Nach der Enttäuschung, nicht für die Europameisterschaften nominiert worden zu sein, freue ich mich jetzt um so mehr über den Erfolg und bedanke mich bei allen, die an mich geglaubt haben“, sagte sich der 20-jährige Reit-Profi überglücklich über seinen neuen Titel. Auf dem zweiten Platz landete Heiner Ortmann (20, Planetal-Kranepuhl) mit Ex escudo orior. Der Schüler von Holger Wulschner blieb im zweiten Umlauf des Finales selbst fehlerfrei und profitierte anschließend von den Fehlern der bis dahin vor ihm rangierenden Reiter. Während sich Andre Schröder (Lentföhrden) mit Ontario und der Sachsen-Anhaltiner Philipp Ulrich (Immekath) mit Akrobat auf Grund mehrerer Abwürfe im zweiten Umlauf ganz aus Medaillenrängen sprangen, landete als einziger EM-Teilnehmer Christoph Brüse (Wachtberg) mit Atlanta mit nur einem Fehler auf dem Treppchen; er holte Bronze. Kein Edelmetall gab es dagegen für Vize-Europameister Thomas Weinberg (Herzogenrath), der mit Escobar seiner Favoritenrolle mit einem Sieg in der ersten Wertungsprüfung noch gerecht wurde, im ersten Umlauf des Finales allerdings einen Einbruch erlitt und schließlich auf Platz acht der Gesamtwertung landete. Ähnlich erging es dem nach zwei Wertungsprüfungen führenden und in den Niederlanden beheimateten Frederik Knorren mit Aspen, der mit drei Abwürfen im ersten Umlauf des Finales seine Medaillenchancen verspielte.               Hb

 

 

Preis der Zukunft 2008

Teilnehmer für Finale in Donaueschingen stehen fest

 

Hannover/Donaueschingen (fn-press). Mit den Deutschen Jugendmeisterschaften ist die Qualifikationsreihe zum „Preis der Zukunft“ zu Ende gegangen. 22 Nachwuchsspringreiter bis 25 Jahre konnten sich im Rahmen dreier Qualifikationsprüfungen sowie beim Preis der Besten und den DJM für den Start im Finale in Donaueschingen (18. bis 21. September) empfehlen. Dort wird in zwei Wertungsprüfungen der Sieger „Preis der Zukunft 2008“ ermittelt.

 

Zu den Teilnehmern im Finale zählen auch der frisch gebackene Deutsche Meister der Jungen Reiter, Tobias Meyer (Bonstetten), der sich dank seines Sieges bei der Qualifikation in Gera den Startplatz in Donaueschingen gleich doppelt verdient hat, sowie Vize-Meister Heiner Ortmann (Planetal-Kranepuhl). Zweifach qualifizieren konnten sich auch der Preis der Besten-Sieger und Vize-Europameister Thomas Weinberg (Herzogenrath) und der Sieger der Qualifikationsprüfung in München, Matthias Weber (Overath), die als Mitglieder des Preis der Zukunft-Förderteams automatisch für den Start in Donaueschingen gesetzt sind. So auch Felix Hassmann (Lienen) und Mynou Diederichsmeyer (Dallgow), die ebenfalls zum Team gehören. Weiterhin qualifiziert für Donaueschingen sind (alphabetisch): Patrick Afflerbach (Königsbrunn), Oliver Berger (Fürth), Simone Blum (Zolling), Christoph Brüse (Wachtberg), Michael Eichler (Zorneding), Angelina Herröder (Büttelborn), Carina Hindelang (Ansbach), Alexander Kernebeck (Gronau), Kristian Kniha (München), Frederik Knorren (Bocholz/NED), Josch Löhden (Heeslingen), Kathrin Müller (Arnsberg), Sarah Nagel-Tornau (Arnsberg), Wolfgang Puschak (Bonstetten), Maximilian Schmid (Utting) und Philipp Schober (Rothenburg).

 

Der „Preis der Zukunft“ wurde nach mehrjähriger Pause im Jahr 2006 zu neuem Leben erweckt und seit diesem Jahr dank einer Gruppe von Freunden des Pferdesports – Sabina Illbruck (Leverkusen), Hans Zewe (Tholey), Peter Nagel Tornau (Wangels), Rudolf Hindelang (Ansbach) sowie die Molkerei Niesky – fortgesetzt. In Kombination mit dem „European Youngster Cup“ wurden drei Wertungsprüfungen im „Preis der Zukunft“ bei den Turnieren in München, Gera und Nördlingen ausgetragen. Fortgesetzt wurde in diesem Jahr auch das im vergangenen Jahr eingeführte Teamkonzept. Danach werden die vier ausgewählten Teamreiter bei ihrer Turnierplanung und im Training unterstützt, haben Zugang zu speziellen Lehrgangsmaßnahmen am DOKR-Bundesleistungszentrum in Warendorf und erhalten Startmöglichkeiten bei verschiedenen internationalen Turnieren in Deutschland, so zum Beispiel in Paderborn, Donaueschingen und München.                                                 Hb

 

 

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EM Junioren Vielseitigkeit

Bronze für deutsches Team

 

Thirlestane/GBR (fn-press). Bei den Junioren-Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter im schottischen Thirlestane hat die deutsche Mannschaft die Bronzemedaille geholt. Mit einem Endergebnis von 167, 0 Minuspunkten mussten sich Franca Lüdeke (Bonn) mit Parlando, Lyn Lisette Kailing (Langenhagen) mit Highlight, Michael Terigi (Altensteig) mit Limor-L und Marie Kraack (Eutin) mit Sinestro nicht nur den von Beginn an dominierenden Briten (132, 6), sondern auch den Iren geschlagen geben (164, 8). Trotzdem war Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg) nicht unzufrieden. „Unsere Mannschaft hat ausschließlich aus EM-Neulingen bestanden. Für diese unerfahrene Truppe war das ein guter Erfolg, den sich die Reiter redlich verdient haben. Wenn alle etwas mehr Routine haben, ist sicher noch mehr drin.“

 

Nach einem durchwachsenen Start in der Dressur wussten die deutschen Reiter vor allem im Gelände zu überzeugen. Alle drei Mannschaftsreiterinnen kamen ohne Hindernis- und Zeitfehler in Ziel, ebenso wie die Einzelreiterinnen Alexandra Werner (Garlstorf) mit Kunta Kinte TSF und Isabell Wahler (Bad Bevensen) mit Welleby. Einzig Michael Terigi war mit Limor-L sechs Sekunden zu langsam und musste dafür 2, 4 Minuspunkte in Kauf nehmen. Damit nahm das Team nach dem Geländeritt Kurs auf Silber. Im abschließenden Springen büßten die Deutschen ihren Vorsprung allerdings wieder ein. Während die Briten auch in der dritten Teilprüfung ihre Überlegenheit ausspielten und auch die Iren eine Nullrunde nach der anderen präsentierten, blieb aus den deutschen Reihen lediglich Marie Kraack mit Sinestro im Parcours fehlerfrei. Sie brachte damit ihr Dressurergebnis von 56, 7 Minuspunkten nach Hause und belegte Platz 17. Einen Abwurf musste auch Franca Lüdeke mit Parlando in Kauf nehmen. Die Deutsche Meisterin, als ehemalige, hoch erfolgreiche Ponyreiterin die Einzige im Team mit EM-Erfahrung, beendete ihre erste Junioren-EM als beste Deutsche auf Platz neun (51, 1). Ebenfalls vier Strafpunkte kassierte Isabell Wahler mit Welleby im Springen (54, 0/Platz 14), je zwei Abwürfe leisteten sich Alexandra Werner mit Kunta Kinte TSF (58, 0/Platz 19) und Michael Terigi (59, 2/Platz 21). Bei Lyn Lisette Kailing, die vor dem Springen gerade noch in den Top Ten gelegen hatte, fielen dagegen gleich vier Mal die Stangen (64, 1), so dass am Ende für sie nur Platz 27 heraussprang.

 

Den Meistertitel sicherte sich mit einem Start-Ziel-Sieg die Britin Sienna Myson-Davies mit Tambourine. Sie beendete damit die EM mit ihrem Dressurergebnis von 38, 1 Minuspunkten vor ihrer Landsfrau, der Pony-Europameisterin 2007 Libby Soley mit Kachemire le Beau (45, 0). Die Bronzemedaillen durfte sich Frederique Whittaker aus Frankreich umhängen lassen. Sie kam mit Garie Dlatuilerie auf ein Endergebnis von 47, 4 Minuspunkten.                                                                                                                 Hb

 

 

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DM Vierspänner

Weinmayr und Bücker sind neue Deutsche Meister

 

Grumbach (fn-press). Die Vierspänner-Fahrer haben einen neuen und einen alten Deutschen Meister. In Grumbach-Wilsdruff bei Dresden holte sich Ludwig Weinmayr (Fischbachau) zum zweiten Mal den Titel bei den Großpferden mit 141, 580 Punkten. Bei den Pony-Vierspännern gelang Tobias Bücker (Emsdetten/136, 042 Punkte) die Titelverteidigung. Der dreifache Mannschaftsweltmeister holte damit sein viertes DM-Gold.

 

Als Mitfavorit im Vorfeld gehandelt, legte Ludwig Weinmayr den Grundstein für seinen Erfolg in seiner Paradedisziplin, dem Gelände. Mit dem Titelgewinn krönte Weinmayr eine überaus erfolgreiche Saison und er präsentierte sich bestens vorbereitet für die im September in den Niederlanden anstehenden Weltmeisterschaften. Schließlich hatte er für die DM seine WM-Pferde angespannt. Deutscher Vizemeister bei den Großpferden wurde Josef-Nikolaus Zeitler (Starnberg-Landstetten/153, 318), der sich nach schwächerer Dressur mit dem zweiten Platz im Gelände weit nach vorne arbeitete und damit Georg von Stein (Modautal/157, 074) auf den Bronzeplatz verwies. Mit diesem dritten Platz wiederholte der junge Mann aus Hessen seinen überraschenden Erfolg vom letzten Jahr in Greven. Den undankbaren vierten Platz nahm Michael Brauchle (Lauchheim/158, 240) ein. Er hatte überwiegend fremde Pferde in seinem Viererzug an den Start gebracht, um sein eigentliches Paradegespann für die Weltmeisterschaften zu schonen. Der hohe Favorit und Titelverteidiger Christoph Sandmann (Lähden) hatte zwar die Dressur gewonnen, verzichtete dann aber auf weitere Starts.

 

In keiner der Teilprüfungen stand Tobias Bücker an der Spitze des Feldes. Dennoch wurde der alte auch der neue Deutsche Meister der Pony Vierspänner. Der mehrfache Weltmeister gehörte aber nach seinem zweiten Platz in der Dressur immer zur Spitzengruppe. Sein Vorsprung auf den Zweitplazierten Steffen Brauchle (Luchheim/157, 074) betrug am Ende rund 1, 9 Punkte. Steffen Brauchle holte sich den Sieg im Hindernisfahren und kam in der Dressur auf Platz drei. Knapp dahinter in der Gesamtwertung landete Abel Unmüßig (Hinterzarten), der damit die Bronzemedaille gewann (139, 986). Bei den Ponys gab es überaus knappe Abstände im Endergebnis der Spitzengruppe. Zwischen Tobias Bücker und dem an sechster Stelle platzierten Diethelm Kneifel (Wunstorf) betrug am Ende die Differenz gerade mal rund fünf Punkte. Ein Indiz für die Leistungsdichte des deutschen Pony-Vierspännersportes.

 

Die Entscheidung fiel bei diesen Deutschen Meisterschaften im Gelände. Tagelange Regenfälle hatten das Geläuf erheblich aufgeweicht. Der Veranstalter sah sich gezwungen, die übliche Reihenfolge Dressur, Gelände und Hindernisfahren zu ändern. Das Kegelfahren wurde auf den Samstag vorgezogen und die Marathonfahrt auf den Sonntag verschoben. Eine Entscheidung, die sich als richtig herausstellte. Weiter wurde die A-Strecke verkürzt und teilweise neue Streckenführungen gewählt. So fanden denn die Aktiven am Sonntag im Gelände akzeptable Bedingungen vor. Dennoch verzichteten sieben Fahrer auf den Start im Gelände beziehungsweise Hindernisfahren. „Das Wetter war abartig. Man muss den Veranstalter wirklich loben. Er hat hier alles getan, was möglich war, “ sagte Vierspänner-Bundestrainer Ewald Meyer (Meißenheim) nach dem Championat.

 

Der Länderpokal der Pferde, gestiftet vom westfälischen Reiterverein Münster, ging überlegen an Bayern, das in der Besetzung Weinmayr und Zeitler deutlich vor Baden-Württemberg und Sachsen rangierte.       Bo/Rudolf Temporini

 

 

Donau-Alpen-Pokal der Zweispänner

Heimsieg für die Schweiz

 

Niederwil/SUI (fn-press). Einen Heimsieg hat das Schweizer Zweispännerteam in Niederwil im Kanton Aargau eingefahren. Während die Eidgenossen den Donau-Alpen-Pokal von Beginn an dominierten, reichte es für das deutsche Trio nur zum sechsten Platz.

„Das Ergebnis ist insofern keine Überraschung, da wir nicht mit unseren Topfahrern hier am Start waren“, sagte Bundestrainer Eckhardt Meyer (Hermannsburg). „Zwar wird der Donau-Alpen-Pokal immer als eine Art Europameisterschaft angesehen, aber er ist eben kein offizielles Championat und die Teilnahme den Fahrern freigestellt.“ So hatten die beiden Mannschaftsweltmeister Rudolf Huber und Klaus Tebbe aus Zeit- und Kostengründen bereits im Vorfeld abgewinkt und kurzfristig musste der Bundestrainer auch auf deren Mannschaftskollegen, den dreifachen Deutschen und Vizeweltmeister Sebastian Warneck (Nunsdorf) verzichten. Der Jurastudent hatte sich vor der Abreise wegen einer kurzfristig anberaumten mündlichen Prüfung abgemeldet. So ging als einziges Kadermitglied die Ravensburgerin Karin Schitterle in Niederwil an den Start und erzielte mit einem 16. Platz – 56, 06 Minuspunkte in der Dressur, 75, 56 in der Marathonfahrt und 12, 16 im Kegelfahren – das beste Ergebnis für die deutsche Mannschaft. „Karin hat hier ihn allen drei Teilprüfungen die zu erwartenden Leistungen gebracht“, sagte Eckhardt Meyer. Nur drei Plätze dahinter auf Platz 19 konnte sich Sascha Jäger aus Biblis einordnen (61, 70/73, 92/13, 5). „Auch Sascha hat seine Sache ordentlich gemacht. Nur einmal hat er auf der Marathonfahrt in Hindernis sechs den Faden verloren und musste eine ‚Ehrenrunde’ drehen, die natürlich Zeit und damit Punkte kostete“, berichtete Meyer. Komplettiert wurde die deutsche Mannschaft durch Norbert Stahl aus dem unweit vom Austragungsort entfernten badischen Lottstetten. Stahl präsentierte in Niederwil ein neues Gespann, das er erst seit zwei Wochen in Arbeit hat und lieferte damit das Streichergebnis (65, 02/84, 76/27, 78/Platz 37). „Alles in allem konnte wir hier einfach nicht mehr erwarten“, fasste der Bundestrainer das Ergebnis des Donau-Alpen-Pokal aus deutscher Sicht zusammen.

 

Für den Veranstalter Niederwil war der Donau-Alpen-Pokal das erste internationale Fahrturnier nach einer längeren Pause, für das er mit großem Aufwand komplett neue Hindernisse errichtet hatte. Doch sowohl das „Brandenburger Tor“ als auch der „Eiffelturm“ – „alles muss nach dem Turnierwochenende wieder abgebaut werden", wusste Meyer zu berichten. Dafür durften sich die Gastgeber jedoch über einen Sieg ihrer Schweizer Mannschaft (Endstand 240, 87) vor Frankreich (255, 46) und Rumänien (272, 67) freuen. Aus dem zum Greifen nahen Schweizer Doppelerfolg wurde allerdings nichts. Im abschließenden Kegelfahren machte der Franzose Francois Dutilloy diesen Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung. Er schob sich vom achten auf den ersten Platz nach vorne (Endstand 119, 74 Minuspunkte) und verwies den bis dahin führenden Schweizer Beat Schenk (120, 76) auf Platz zwei. Dritter wurde der Tscheche Jiri Nesvacil jun. (123, 27).                                        Hb

 

 

 

 

 

Moritzburger Bundeschampionate 2008

 

Moritzburg (fn-press). Um den Titel des Bundeschampions 2008 wetteifern am 22. und 23. August die besten deutschen Nachwuchsfahrpferde der Kategorien Schweres Warmblut und Deutsches Fahrpony. Vergeben werden die Titel im malerischen Ambiente des Landgestüts Moritzburg in Sachsen. Zu der siebten Auflage dieses Fahrsport-Highlights werden 29 Fahrer-Pferd-Paare erwartet, wobei 24 Schwere Warmblüter und fünf Fahrponys der Rasse Deutsches Reitpony in ihrer Klasse gegeneinander antreten. Darunter auch die in Sachsen gezogene Bundeschampionesse des Deutschen Fahrponys 2007, Debby v. Sir Charles-Troll, aus der Zucht und aus dem Besitz von Ulrich Müller (Steinpleis/Sachsen). Das Bundeschampionat beginnt am Freitag, 22. August, um 15 Uhr mit der ersten Finalqualifikation der Fahrponys. Am Samstag, 23. August, geht es um 10 Uhr mit der Finalqualifikation Schweres Warmblut los. Es folgt um 13 Uhr das Finale für die Fahrponys. Bei den Schweren Warmblütern fällt ab 14, 15 Uhr die Entscheidung.                                                         Bo

 

Weitere Informationen: Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen, Telefon 035207/89630, Internet  www.pferde-sachsen-thueringen.de .

 

 

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Voltigieren

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DJM Hohenhameln

Die ersten Jugendmeister im Voltigieren gekürt

 

Hohenhameln (fn-press). Sie sind die ersten Deutschen Jugendmeister im Voltigieren: Die Gruppe des TPZ Peiler Hamm, Viktor Brüsewitz (Garbsen) und Sarah Kay (Sörup) setzten sich bei den ersten separaten Jugendmeisterschaften im Voltigieren in Hohenhameln gegen die Konkurrenz durch. Den Zuschauern auf den voll besetzten Tribünen wurden ebenso spannende, wie harmonische Titelkämpfe geboten. „Mit der super organisierten DJM-Premiere in Hohenhameln wurde die Meßlatte für alle nachfolgenden Veranstalter hoch gelegt“, sagte Bundestrainerin Ulla Ramge (Warendorf) zufrieden.

 

Das Nennungsergebnis zu diesem ersten nationalen Vergleich konnte sich sehen lassen. Bei den Gruppen gingen 21 Mannschaften an den Start, in der Damenkonkurrenz wurden 31, bei den Herren 13 Teilnehmer gezählt. Insgesamt waren 14 Landesverbände vertreten. In der Mannschaftswertung setzte sich bereits in der ersten Wertungsprüfung, der Pflicht, die Mannschaften des aktuellen Europameisters TPZ Peiler-Hamm, des VV Ingelsberg und des RFV Leonberg mit deutlichem Vorsprung an die Spitze. Alle drei Gruppen erzielten Pflichtnoten über 7, 3. Spannend wurde es in der zweiten und dritten Wertungsprüfung, hier wurde bei beiden Wertungsprüfungen nur die Kür gezeigt. In der zweiten Wertung siegte die Gruppe des TPZ Peiler-Hamm, die für ihre Kür kein spezielles Motto gewählt hatte, sondern Akzente mit Musiktiteln aus alten und modernen Filmen setzte, vor Leonberg und Ingelsberg, während sich in der dritten Wertungsprüfung Ingelsberg vor Hamm und Leonberg platzieren konnte. Mit einem Gesamtergebnis von 8, 696 Punkten führte allerdings kein Weg an den der Gruppe des TPZ Hamm und Longenführerin Jennifer Peiler vorbei, die nach dem Europameistertitel auch der nationalen Titel holten. Der VV Ingelsberg mit Longenführer Alexander Hartl (Gauting), der Musik aus der „Muppet-Show“ als Thema der Kür gewählt hatte, sicherte sich die Silbermedaille (8, 592) Als Kontrast zu den neongrünen, roten und pinken Trikots der Ingelsberger traten die Voltigierer der Leonberger Gruppe (Longenführer Wolfgang Renz) in weißen Trikots zu Schwanensee auf und gewannen damit Bronze (8, 436).

 

Im Wettbewerb der Einzelvoltigierer wurde in beiden Wertungsprüfungen jeweils Pflicht und Kür verlangt. Sowohl bei den Damen, als auch den Herren, war das Leistungsniveau sehr hoch. „ Wir haben hier sehr guten Nachwuchs gesehen, ich bin mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden“ so die Bundestrainerin. Nach einem schwachen Start auf Rang drei in der ersten Wertungsprüfung, lief die spätere Goldmedaillengewinnerin Sarah Kay in der zweiten Wertungsprüfung zur Hochform auf (Wertnote 8, 776) und sicherte sich damit den vierten Titel in dieser Saison. So gewann sie bereits bei den EM in Brno Gold in der Einzelwertung sowie Gruppenwertung und gehörte auch in Hohenhameln zum Siegerteam aus Hamm. Im Einzel voltigierte Sarah Kay in Hohenhameln auf dem Leonberger Gruppenpferd Leon, vorgestellt von Wolfgang Renz. Auch die Silbermedaille ging an eine erfolgreiche Championats-Juniorin: Janina Martin (Freudenberg), Sechste der EM in Brno (8, 355). Die Routinierteste im Starterfeld, Mannschaftswelt- und -europameisterin Regina Burgmayr (Kirchseeon) sicherte sich die Bronzemedaille (8, 336). „Regina Burgmayr ist in diesem Jahr bereits bei den WM der Senioren an den Start gegangen und dort Zehnte geworden. National wollte sie aber ihr letztes Jahr als Juniorin nutzen, bei dieser ‚historischen’ DJM an den Start zu gehen, anstatt bei den Senioren“, erklärte Ulla Ramge.

 

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich Viktor Brüsewitz seine erste Goldmedaille bei einer deutschen Meisterschaft. Mit seiner Kür, die er unter das Motto „Afrika“ gestellt hatte, gab er der Konkurrenz das Nachsehen. Aus der ersten Wertungsprüfung brachte der Vizeeuropameister einem Vorsprung von fast einer halbe Note Vorsprung mit. In der Gesamtwertung siegte er mit 8, 817, der höchsten Endnote des Turniers. Sein EM-Teamkollege, Bronzemedaillengewinner Christoph Hassenberg (Bocholt), gewann mit deutlichem Rückstand und der Endnote 8, 474 die Silbermedaille. Bronze sicherte sich John Massoud (Rheinstetten) mit der Wertnote 8, 093. Massoud war 2006 bereits Mitglied des deutschen Juniorteams bei den Europameisterschaften in München. Thomas Brüsewitz, Shooting-Star und Bruder des Goldmedaillengewinners, beendete seine erste Deutsche Meisterschaft mit Rang fünf. Da er mit 14 Jahren erst am Beginn seiner Voltigierlaufbahn steht, kann er ab dem kommenden Jahr in die Fußstapfen seines Bruders treten, der aus Altersgründen nicht mehr in der Klasse der Junioren startberechtigt ist.

 

„Ich freue mich, dass wir jetzt mit der Deutschen Juniorenmeisterschaft eine so hochkarätige Bundesveranstaltung für den Nachwuchs haben. Glücklicherweise haben wir bereits bei Einführung der Junior-Europameisterschaften für Mannschaften vor drei Jahren erkannt, in welche Richtung die internationale Entwicklung geht und national gleichzeitig auch ein Nachwuchschampionat für Einzelvoltigierer ins Leben gerufen, so dass der Schritt zur DJM leicht war. Damit sind wir auf dem Weg zu einem Nachwuchs-Fördersystem, um das uns jetzt schon andere Voltigiernationen beneiden.“                                                                                     K-E/Hb

 

 

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Deutsche Meisterschaften

Belinda Hitzler gewinnt erstmals den Titel / Anne Wegner holt DJM-Gold

 

Kreuth (fn-press). Silber und Bronze hat Belinda Hitzler (Dillingen) schon geholt, jetzt endlich glänzt die Medaille golden. Im ostbayerischen Kreuth wurde die seit vielen Jahren auch international erfolgreiche Reiterin Mitte August neue Deutsche Meisterin der Distanzreiter. Mit ihrem Araber Shagar ritt sie die 160 Kilometer lange Strecke in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16, 518 Stundenkilometern (Reitzeit neun Stunden, 41 Minuten und 12 Sekunden) und erhielt den bei Distanzreitern begehrten Konditionspreis.

 

Nur etwas über drei Minuten trennten Hitzler von einem Doppelsieg, denn die DM war als internationaler Ritt (CEI***) ausgeschrieben. Den gewann der Schweizer Urs Wenger mit Cadour d´Alsace (09:37:47/16, 615). Den Vizetitel holte sich Marianne Hähnel (Falkenstein) mit Baida in Nahar (10:08:44/15, 770). Die Deutsche Meisterin von 2004 setzte sich in einem Finish um ein paar Pferdelängen gegen die Schweizerin Veronika Münger mit Magdan Tihama durch (10:08:46/15, 770).

 

Auch die Jugendlichen ermittelten in Kreuth ihren Deutschen Meister. Überraschend, weil eher unbekannt, stürmte eine junge Nachwuchsreiterin aus Göttingen an die Spitze. Anne Wegner ritt die 120 Kilometer lange Championatsstrecke mit ihrer Araberstute Aicha Addschawad in sieben Stunden, sechs Minuten und 15 Sekunden (16, 891). Nicht nur ritt sie die letzte Runde von 20 Kilometern in schnellen 22, 47 Stundenkilometern. Ihr Pferd war auch sehr fit. Nur zwei Minuten nach Erreichen des Vetgates, wo die Tierärzte den Gesundheitszustand des Pferdes in vorgeschriebenen Pausen kontrollieren, war der Puls ihrer Stute unten. Das brachte der neuen Deutschen Jugendmeisterin am Folgetag auch noch den Konditionspreis ein. Deutsche Jugend-Vizemeisterin wurde nur kurz nach Anne Wegner die 19-jährige Veronika Grell (Berlin) mit Gitana (07:07:33/16, 840), die auch die internationale Jugendwertung gewann (CEI***).

 

Von den im CEI*** 34 gestarteten „Senioren“ beendeten 15, bei den Jugendlichen 24 von 31 Teilnehmern den Ritt in der Wertung. Das Wetter meinte es gut mit den Reitern. Es war eher kühl und wechselhaft. Als eigentliches Hindernis erwies sich das harte Geläuf. Die Strecke ging überwiegend über schotterige Wege, die für den einen oder anderen Ausrutscher sorgten.

 

Die DM-Siegerin von 2007, Claudia Al Samarraie (Rotenburg), war übrigens auch in Kreuth. Sie konnte ihren Titel allerdings nicht verteidigen. Ihr Championatspferd Ayman kam Ende Juni bei einem tragischen Trainingsunfall ums Leben.                                                                                                                              Bo

 

 

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Termine und Presseakkreditierungen

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LANGEN                                  Dressurturnier Langen

21. – 24. August                      Kontakt: Jan Reumann

                                                Telefon 06101/3471414, Fax 06101/3471411

                                                E-Mail m_red  » jreumann@comsult-beratung.de

                                                Internet:  www.reitturnier-langen.de oder

                                                www.cdn-langen.de

 

MÜNSTER                              Turnier der Sieger 2008

28. – 31. August                       Kontakt: Claudia Hoffmann Tel. 0171-6521342

                                                Fax 0251-3280947, E-Mail m_red  » hoffmann@pv-muenster.de

                                                Internet  www.turnierdersieger.de

 

SCHENEFELD                       Deutsche Meisterschaften Vielseitigkeit und

28.- 31. August                        Weltcup-Qualifikation

                                                Kontakt: Manfred Bode, Telefon 0170/2311538,

                                                E-Mail m_red  » agmabo-texte@t-online.de,

                                                Internet  www.schenefeld-eventing.com

                                                Akkreditierungsschluss: 22. August

 

WARENDORF                        Bundeschampionate

03. – 07. September               Kontakt: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)

                                                Marketing und Kommunikation, Adelheid Borchardt

                                                Telefon 02581/6362-192, Fax 02581/6362-88

                                                E-Mail m_red  » aborchardt@fn-dokr.de

                                                Internet  www.bundeschampionate.tv

 

PADERBORN                         E.ON Westfalen Weser Challenge Paderborn

11. – 14. September               Kontakt: Comtainment GmbH, Andreas Kerstan

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail m_red  » info@comtainment.de

                                                Internet:  www.engarde.de

 

DONAUESCHINGEN              Internationales S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg –

18. – 21. September               Gedächtnisturnier

                                                Kontakt: Escon Marketing GmbH, Presseabteilung

                                                Telefon 04473/9411-140, Fax 04473/9411-149

                                                E-Mail m_red  » presse@escon-marketing.de

                                                Internet  www.escon-marketing.de

 

KREUTH                                 Europameisterschaften Junge Reiter Vielseitigkeit

25. – 28. September               Kontakt: Julia Delueg, Telefon 09624/9196160,

                                                Fax 09624/919 6613, E-Mail m_red  » presse@gut-matheshof.de

                                                Internet  www.gut-matheshof.de

 

OLDENBURG                         Internationale Oldenburger Pferdetage

06. – 09. November                Kontakt: Escon Marketing GmbH, Presseabteilung

                                                Telefon 04473/9411-140, Fax 04473/9411-149

                                                E-Mail m_red  » presse@escon-marketing.de

                                                Internet  www.escon-marketing.de

 

STUTTGART                          Stuttgarter German Masters

19. – 23. November                Kontakt: MPS – Gesellschaft für Marketing-

                                                und Presseservice mbH, Telefon 0711/9023412

                                                Fax 0711/9023499,

                                                E-Mail m_red  » hartmut.binder@mps-agentur.de

                                                Internet  www.stuttgart-german-masters.de

 

DRESDEN                              Internationales Adventsturnier

27. – 30. November                Kontakt: Comtainment GmbH, Andreas Kerstan

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail m_red  » info@comtainment.de

                                                Internet:  www.engarde.de

 

MÜNCHEN                              Munich Indoors

04. – 07. Dezember                Kontakt: Comtainment GmbH, Andreas Kerstan

                                                Telefon 04307/827970, Fax 04307/827979

                                                E-Mail m_red  » info@comtainment.de

                                                Internet  www.engarde.de

 

FRANKFURT                          Internationales Festhallen Reitturnier

18. – 21. Dezember                 Kontakt: Escon Marketing GmbH, Presseabteilung

                                                Telefon 04473/9411-140, Fax 04473/9411-149

                                                E-Mail m_red  » presse@escon-marketing.de

                                                Internet  www.escon-marketing.de

 

 

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Ergebnisdienst

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Olympische Spiele Hongkong/HKG; 9./21. August

Mannschaftswertung Vielseitigkeit

Gold: Deutschland (Peter Thomsen mit The Ghost of Hamish, Frank Ostholt mit Mr. Medicott, Andreas Dibowski mit Butts Leon, Ingrid Klimke mit Abraxxas, Hinrich Romeike mit Marius); 166, 10

Silber: Australien; 171, 20

Bronze: Großbritannien; 185, 70

Einzelwertung Vielseitigkeit

Gold: Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius; 54, 20 (Dressur 37, 40/Gelände 12, 80/Springen 4/Springen 0)

Silber: Gina Miles (USA) mit McKinlaigh; 56, 10 (39, 30/16, 80/0/0)

Bronze: Kristina Cook (GBR) mit Miners Frolic; 57, 40 (40, 20/17, 20/0/0)

4. Megan Jones (AUS) mit Irish Jester; 59, 00 (35, 4/15, 6/4/4)

5. Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas; 59, 70 (33, 50/17, 20/4/5)

...

8. Andreas Dibowski (Egestorf) mit Butts Leon; 65, 20 (39, 60/17, 60/0/8)

Mannschaftswertung Dressur

Gold: Deutschland (Heike Kemmer mit Bonaparte, Nadine Capellmann mit Elvis VA, Isabell Werth mit Satchmo); 72, 917

Silber: Niederlande; 71, 750

Bronze: Dänemark; 68, 875

Grand Prix Special

1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Satchmo; 75, 200

2. Anky van Grunsven (NED) mit Salinero; 74, 960

3. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte; 72, 960

...

17. Nadine Capellmann (Würselen) mit Elvis VA; 67, 240

Grand Prix Kür

1. Anky van Grunsven (NED) mit Salinero; 82, 400

2. Isabell Werth (Rheinberg) mit Satchmo; 78, 10

3. Steffen Peters (USA) mit Ravel; 76, 50

4. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte;75, 95

5. Hans Peter Minderhoud (NED) mit Nadine; 75, 15

Einzelwertung Dressur

Gold: Anky van Grunsven (NED) mit Salinero; 78, 68

Silber: Isabell Werth (Rheinberg) mit Satchmo; 76, 65

Bronze: Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte; 74, 455

4. Steffen Peters (USA) mit Ravel; 74, 15

5. Hans Peter Minderhoud (NED) mit Nadine; 73, 035

Mannschaftswertung Springen

Gold: USA; 20, Stechen 0/115, 41

Silber: Kanada; 20, Stechen 4/76, 67

Bronze: Norwegen; 27

4. Schweiz; 30

5. Niederlande; 34

5. Deutschland (Christian Ahlmann mit Cöster, Marco Kutscher mit Cornet Obolensky, Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly, Ludger Beerbaum mit All Inclusive NRW); 34

Springen Stand nach 3. Qualifikation

1. Tony Andre Hansen (NOR) mit Camiro; 3 (1. Qualifikation 1/2. Qualifikation 1/3. Qualifikation 1)

2. Jos Lansink (BEL) mit Cumano; 4 (1/1/2)

2. Mclain Ward (USA) mit Sapphire; 4 (0/0/4)

2. Edwina Alexander (AUS) mit Itot Du Chateau; 4 (4/0/0)

2. Eric Lamaze (CAN) mit Hickstead; 4 (0/0/4)

16. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Shutterfly; 14 (6/4/4)

...

31. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster; 22 (10/8/4)

33. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit All Inclusive NRW; 24 (10/8/6)

...

43. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky; 38 (6/13/19)

Weitere Informationen:  www.fei.org

Deutsche Meisterschaften und Jugendmeisterschaften (DM/DJM) Distanzreiten Kreuth; 8./10. August

Deutsche Meisterschaften

Gold: Belinder Hitzer (Dillingen) mit Shagar; Reitzeit: 09:41:12 (Best Condition Prize)

Silber: Marianne Hähnel (Falkenstein) mit Baida In Nahar; 10:08:44

Bronze: Ines Liskow (Aidlingen) mit Fast N Furious; 11:38:16

Deutsche Jugendmeisterschaften

Gold: Anne Wegner (Hannover-Münden) mit Aicha Addschawad; 07:06:15 (Best Condition Prize)

Silber: Veronika Grell (Dadow) mit Gitana; 07:07:33

Bronze: Katharina Blumöhr mit Pallas Athene; 07:20:01

CEI*** 160 km

1. Urs Wenger (SUI) mit Cadour D’alsace; 09:37:47

2. Belinda Hitzler mit Shagar; 09:41:12

3. Marianne Hähnel mit Baida In Nahar; 10:08:44

CEI*** 120 km

1. Sybille Markert-Baeumer (Dietmannsried) mit Garibha; 07:36:07

2. Katrin Maria Falke-Schmidt (München) mit Obelix; 07:36:08

3. Heike Blümel (Würzburg) mit Voila Kossack; 07:37:41

CEI*** 120 km Jugend

1. Veronika Grell mit Gitana; 07:07:33

2. Emanuele Fondi (ITA) mit Schanandoa River; 07:15:33

3. Elisabeth Loresch (Birstein) mit Stein Lina; 07:20:02

CEI** 80 km

1. Marion Bosman (AUT) mit Wanirah; 04:57:35

2. Lucia Starovecka (SLO) mit Saten; 05:08:38

3. Angela Mersch (Riedering) mit Gartal; 05:16:18

CEI** 80 km Jugend

1. Fabienne Friepes (Pleidelsheim) mit Maya; 04:56:07

2. Silvie Lorenzova (CZE) mit Armanda S; 05:15:40

3. Jasmin Kurländer (Bensheim) mit 06:38:10

Weitere Informationen unter  www.zsaa.de

CAI-2/Donau-Alpen-Pokal; Niederwil/SUI; 7./10. August

Mannschaftswertung

1. Schweiz; 249, 87

2. Frankreich; 255, 46

3. Rumänien; 272, 67

6. Deutschland (Karin Schitterle, Sascha Jäger, Norbert Stahl); 292, 90

Einzelwertung

1. Dutilloy Francois (FRA); 119, 74 (Dressur 44, 93/Marathonfahrt 70, 48/Hindernisfahrt 4, 33)

2. Beat Schenk (SUI); 120, 76 (49, 92/64, 84/6)

3. Jiri Nesvacil jun. (CZE); 123, 27 (49, 41/70, 74/3, 12)

16. Karin Schitterle (Ravensburg); 143, 78 (56, 06/75, 56/12, 16)

Weitere Informationen unter  www.donau-alpen-pokal.ch

CSIO***** Dublin/IRL; 5./10. August

Nationenpreis

1. Großbritannien; 14

2. Irland; 19

3. Deutschland (Markus Ehning mit Noltes Küchengirl; Thomas Voss mit Leonardo B; Alois Pollmann-Schweckhorst mit Lord Luis, Holger Wulschner mit Clausen); 24

Großer Preis

1. Jessica Kürten (IRL) mit Castle Forbes Libertina; 0/0/63, 56

2. Patrik Spits (BEL) mit Withney van de Dwerse Hagen; 1/0/70, 43

3. Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Lord Luis; 1/0/73, 97

Weitere Informationen unter  www.dublinhorseshow.com

CSI**/* Roggel/NED; 7./10. August

Großer Preis

1. Uriel Taken (NED) mit Rendez-Vous; 0/0/36, 91

2. Eric van der Vleuten (NED) mit VDL Groep Saffier; 0/0/37, 59

3. Roberto Cristofoletti (ITA) mit Las Vegas; 0/0/38, 43

11. Holger Hetzel (Goch) mit Janosch; 1/78, 10

Weitere Informationen unter  www.csi-roggel.nl

CSI-JY Maria Wörth/Aut; 7./10. August

Großer Preis Junioren

1. Frederico Ciriesi (ITA) mit Cadeau; 0/0/39, 67

2. Daniel Beni (HUN) mit Devon; 0/0/42, 03

3. Nicolo Callerio (ITA) mit Celentano; 0/0/43, 48

23. Niklas Engemann (Bissendorf) mit Caliku; 8/74, 70

Weitere Informationen unter  www.horsedeluxe.at

Deutsche Quadrillen-Championate Herford; 8./10. August

Championat der Klassischen Quadrillen

1. St. Hubertus Wesel-Obrighoven I; 16, 50

2. Kreisreiterverein Lippstadt; 16, 20

3. RuFV Bottwartal e.V.; 15, 80

4. St. Hubertus Wesel-Obrighoven II; 15, 60

5. RV St. Jürgen u.U. e.V.; 15, 10

Championat der Themen-Quadrillen

1. St. Hubertus Wesel-Obrighoven I; 17, 20

2. Kreisreiterverein Lippstadt; 16, 40

3. St. Hubertus Wesel-Obrighoven II; 16, 20

4. RV Voerde e.V.; 15, 50

5. RuFV Bottwartal e.V. I; 14, 90

Weitere Informationen unter  www.bexter-hof-open.de

Europameisterschaften Vielseitigkeit Junioren, Thirlestane/GBR; 14./17. August

Mannschaftswertung

Gold: Großbritannien; 132, 6

Silber: Irland; 164, 8

Bronze: Deutschland (Franca Lüdeke mit Parlando, Lyn Lisette Kailing mit Highlight, Michael Terigi mit Limor-L, Marie Kraack mit Sinestro); 167, 0

4. Frankreich; 179, 8

5. Italien; 198, 3

Einzelwertung

Gold: Sienna Myson-Davies (GBR) mit Tambourine; 38, 10 (Dressur 38, 1/Gelände 0/Springen 0)

Silber: Libby Soley (GBR) mit Kachemire le Beau; 45, 00 (45, 0/0/0)

Bronze: Frederique Whittaker (FRA) mit Garie Dlatuilerie; 47, 40 (47, 4/0/0)

..

9. Franca Lüdeke (Bonn) mit Parlando; 51, 10 (47, 1/0/4)

..

14. Isabell Wahler (Bad Bevensen) mit Welleby; 54, 00 (50, 0/0/4)

...

17. Marie Kraack (Eutin) mit Sinestro; 56, 70 (56, 7/0/0)

...

19. Alexandra Werner (Garlstorf) mit Kunta Kinte TSF; 58, 00 (50, 0/0/8)

...

21. Michael Terigi (Altensteig) mit Limor-L; 59, 20 (48, 8/2, 4/8)

...

27. Lyn Lisette Kailing (Langenhagen) mit Highligt; 64, 10 (48, 1/0/16)

Weitere Informationen unter  www.thirlestane.org

Deutsche Meisterschaften Vierspänner Grumbach-Wilsdruff; 14./17. August

Vierspänner Großpferde

Gold: Ludwig Weinmayr (Fischbachau); 141, 580 (Dressur 53, 888/Marathon 84, 692/Hindernisfahren 3)

Silber: Josef-Nikolaus Zeitler (Starnberg); 153, 318 (59, 008/89, 810/4, 5)

Bronze: Georg von Stein (Modautal); 157, 074 (58, 368/92, 206/6, 5)

4. Michael Brauchle (Lauchheim); 158, 240 (56, 576/101, 164/0, 5)

5. Steffen Scholz (Langenbernsdorf); 159, 216 (53, 120/99, 596/6, 5)

Vierspänner Pony

Gold: Tobias Bücker (Emsdetten); 136, 042 (Dressur 46, 976/Marathon 88, 566/Hindernisfahren 0, 5)

Silber: Steffen Brauchle (Lauchheim); 137, 918 (50, 560/87, 358/0)

Bronze: Abel Unmüßig (Hinterzarten); 139, 986 (54, 40/85, 586/0)

4. Dr. Dirk Timmermann (Cuxhaven); 140, 452 (46, 208/91, 244/3, 0)

5. Steffen Abicht (Bad Düben); 141, 042 (52, 480/88, 562/0)

Weitere Informationen unter  www.reitverein-grumbach.de

Deutsche Jugendmeisterschaften Dressur und Springen, Hannover, 15./17. August

Dressur Junge Reiter

Gold: Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn) mit Gryffindor; 217, 485

Silber: Kirsten Sieber (Dortmund) mit Charly; 216, 5

Bronze: Kathleen Keller (Bad Bevensen) mit Wonder FRH; 211, 435

4. Hedda Droege (Osnabrück) mit Laura Lux; 209, 381

5. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit Bouton; 205, 919

Dressur Junioren

Gold: Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Paso Doble; 228, 85

Silber: Thea Felicitas Müller (Wuppertal) mit Highway; 219, 9

Bronze: Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dreamy; 217, 9

4. Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Wolke Sieben; 215, 917

5. Esther Rolfs (Heeslingen) mit Rewano; 215, 717

Dressur Ponys

Gold: Sanneke Rothenberger mit Konrad; 373, 987

Silber: Sönke Rothenberger mit Deinhard B; 361, 825

Bronze: Florine Kienbaum (Gummersbach) mit Going East; 359, 495

4. Bianca Nowag (Ostbevern) mit Der feine Lord; 352, 248

5. Mali de Sainte Fare (Salzkotten) mit Doubtless; 348, 748

Springen Junge Reiter

Gold: Tobias Meyer (Bonstetten) mit Annabell; 9, 06

Silber: Heiner Ortmann (Planetal-Kranepuhl) mit Ex escudo orior; 10, 05

Bronze: Christoph Brüse (Wachtberg) mit Atlanta; 11, 37

3. Simone Blum (Zolling) mit Kasandro; 11, 60

4. Andre Schröder (Lentföhrden) mit Ontario; 13, 85

Springen Junioren

Gold: Josch Löhden (Heeslingen) mit Robbedoes; 2, 99

Silber: Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Merry Christmas; 5, 50

Bronze: Maximilian Schmid (Utting) mit Cuckoo; 9, 74

4. Oliver Berger (Fürth) mit Lex Loxley; 10, 03

5. Angelina Herröder (Büttelborn) mit Grenoble; 11, 09

Springen Ponys

Gold: Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Giovanni; 180, 5

Silber: Lea Clausen mit (Mildstedt) mit Celina; 164, 0

Bronze: Annika Kreuzer (Marienheide) mit Montpellier; 159, 5

4. Anna-Elisa Schäfer (Bürstadt) mit Mic Dundee The Gun; 157, 5

5. Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome; 155, 5

Weitere Informationen unter  www.djm08.08

Deutsche Jugendmeisterschaften Voltigieren, Hohenhameln 15./17. August

Gruppen

Gold: TPZ Peiler Hamm mit Letitia (Jennifer Peiler); 8, 696

Silber: VV Ingelsberg mit Adlon (Alexander Hartl); 8, 592

Bronze: RFV Leonberg mit Leon (Wolfgang Renz); 8, 436

Herren

Gold: Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Gustafson (Lars Hansen); 8, 817

Silber: Christoph Hassenberg (Bocholt) mit Piccolo (Maria Peveling) ; 8, 474

Bronze: Massoud (Rheinstetten) mit Captain Kirk (Karin Kiontke); 8, 093

4. Thorben Hoppe (Kriftel) mit Lukas (Julia Käther); 8, 085

5. Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Gustafson (Lars Hansen); 7, 899

Damen

Gold: Sarah Kay (Sörup) mit Leon (Wolfgang Renz); 8, 478

Silber: Janina Martin (Freudenberg) mit Rio D (Julia Martin); 8, 355

Bronze: Regina Burgmayr (Kirchseeon) mit Cappuchino (Alexander Hartl); 8, 336

4. Eva Rotert (Werne) mit Sir Theo (Theo Hölscher); 8, 295

5. Pauline Riedl (Neuss) mit Lugano (Jessica Schmitz); 8, 134

Weitere Informationen:  www.djm2008.de

CSI*** Maria Wörth/AUT; 15./17. August

Großer Preis

1. Ralf Runge (Montabaur) mit Eddie; 0/0/35, 70

2. Daniel Deusser (Valkenswaard/NED) mit Isovlas Vasco; 0/0/35, 72

3. Sabine Seeburger-Schranz (AUT) mit Quarts van de Nieuwmolen; 0/0/37, 38

Weitere Informationen unter  www.sportergebnisse.at

CSI* Ptyrov/CZE; 15./17. August

Großer Preis

1. Mario Bichler (AUT) mit Tamerino; 2 (1. Umlauf 2/2. Umlauf 0/55, 88)

2. Igor Sulek (SVK) mit Wavo Profit; 4 (4/0/55, 44)

3. Jiri Papousek (CZE) mit Stakkata Biofaktory; 5 (5/0/54, 17)

...

6. Ellen Endert (Rietzel) mit Summerspy; 8 (2/6/62, 10)

Weitere Informationen unter  www.csi-ptyrov.cz

CSI** Cervia/ITA; 15./17. August

Großer Preis

1. Jörne Sprehe (Fürth) mit Orlando Plus; 0/0/38, 12

2. Mirco Casadei (ITA) mit Ikat Mail; 0/0/38.80

3. Andrea Benatti (ITA) mit Saffier; 0/0/40, 24

Weitere Informationen unter  www.lesiepicervia.com

CIC**/CIC* Bad Harzburg; 15./17. August

CIC**

1. Gerd-Olaf Neuberg (Salzhausen) mit Saphir; 45, 00 (Dressur 45, 0/Gelände 0/Springen 0)

2. Marina Köhncke (Badendorf) mit Calma Schelly; 47, 30 (40, 5/6, 8/0)

3. Sandra Auffarth (Warendorf) mit Carlos; 48, 70 (37, 5/11, 2/0)

4. Julia Mestern (Neritz) mit Hamlet; 60, 20 (51, 0/9, 2/0)

5. Marie-Louise Meyer (Ibbenbüren) mit I’m no Angel; 62, 00 (46, 8/11, 2/4)

CIC*

1. Jennifer Weltin (Egestorf) mit Wild Boy; 41, 40 (41, 4/0/0)

2. Michael Jung (Horb) mit Mc Intosh; 42, 10 (42, 1/0/0)

3. Dirk Schrade (Warendorf) mit Plan B; 44, 60 (44, 6/0/0)

Autor
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit
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telefon 02581/6362-190

Ort
Warendorf

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Presseinfos » Presseinfo 11617

eingestellt
am 20.08.2008
Beginn
20.08.2008

Ende
20.08.2008
FN-aktuell vom 20.08.08

Inhalt der Ausgabe vom 20.08.08

  •  Olympische Spiele / FEI /FN/DOKR

    Vielseitigkeit: Mannschaftsgold mit Sahnehäubchen +++ Dressur Mannschaftswertung: Deutsche Dressurreiter setzen Goldserie fort +++ Dressur Einzelwertung: Silber und Bronze für Werth und Kemmer
  •  Persönliche Mitglieder

    PM-Veranstaltung mit Ingrid Klimke: "Ein Traum wird wahr"
  •  Breitensport

    Quadrillen-Championate: St. Hubertus Wesel-Obrighofen erobert sich Titel zurück
  •  Dressur / Jugend

    DJM Hannover: EM-Medaillengewinner waren auch national nicht zu toppen +++ Bundesnachwuchschampionat Dressur: Sieg für Katrin Härlein +++ DJM Hannover: Sonderehrenpreis "Vorbereitungsplatz" vergeben
  •  Springen

    CSIO***** Dublin/IRL: Deutsche Springreiterequipe auf Platz drei im Nationenpreis +++ DJM Hannover: Meyer, Löhden und Tebbel sind die neuen Meister +++ Preis der Zukunft 2008: Teilnehmer für Finale in Donaueschingen stehen fest
  •  Vielseitigkeit

    EM Junioren Vielseitigkeit in Thirlestane/GBR: Bronze für das deutsche Team
  •  Fahren

    DM Vierspänner Grumbach-Wilsdruff: Weinmayr und Bücker sind neue Deutsche Meister +++ Platz zwei für deutsche Zweispännerfahrer im Donau-Alpen-Pokal
  •  Voltigieren

    DJM Hohenhameln: Die ersten Jugendmeister im Voltigieren gekürt
  •  Distanzreiten

    Deutsche Meisterschaften: Belinda Hitzler gewinnt erstmals den Titel/Anne Wegner holt DJM-Gold
  •  Termine und Presseakkreditierungen

  •  Ergebnisdienst

Autor
Equo Vadis
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telefon 05166 930020

Ort
29664 Walsrode

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am 19.08.2008
Beginn
19.08.2008

Ende
14.09.2008
Pferdegesundheitstage Equo Vadis

 

„Pferdegesundheitstage“ bei Equo Vadis, Walsrode



Tag der offenen Tür am 13. und 14. September



Das Pferdegesundheitszentrum Equo Vadis im niedersächsischen Vethem bei Walsrode ver-anstaltet in diesem Jahr zum dritten Mal Pferdegesundheitstage. Am 13. und 14. September referieren Tierärzte, Tierheilpraktiker, Osteopathen, Physiotherapeuten und andere Experten über Sehnenschäden, Muskel- und Gelenksprobleme, Huf- und Muskelerkrankungen, Zahn-gesundheit und vieles mehr. Aber auch so spannende Themen wie Chakraarbeit, Telepathie mit Tieren und Körpersprache als Schlüssel zum Erfolg beim Pferdetraining stehen auf dem Programm. Filmbeiträge und praktische Anschauungsobjekte zeigen gesundheitliche Zusammenhänge zwischen Training, Sattelpassform, Hufbeschlag und dem Sitz des Reiters auf. Eine Ausstellung rundet das interessante Programm ab.





Besondere Highlights in diesem Jahr



Dipl. Ing. agr. Karin Kattwinkel, Leiterin von Equo Vadis, liegt die Aufklärung in Sa-chen ganzheitliche Zusammenhänge in punkto Pferdegesundheit seit jeher besonders am Herzen. Nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ zeigt sie an diesem Wo-chenende insbesondere praktische Demonstrationen zu ihrer Vortragsreihe „Gutes Rei-ten hält mein Pferd gesund“.



Selbst Experte werden – im Lehrinstitut für ganzheitliche Pferdege-sundheit



Auch Menschen, die das Thema Pferd zum Beruf machen möchten, sind bei Equo Vadis an der richtigen Adresse. Im „Lehrinstitut für ganzheitliche Pferdegesundheit“ werden Pferdegesundheitstrainer und Osteopathische Physiotherapeuten für Pferde ausgebildet. Während der Pferdegesundheitstage können sich Interessierte ein bild über die Berufs-felder machen, persönliche Informationsgespräche mit Referenten und Teilnehmern führen sowie die Gelegenheit zum Aufnahmetest nutzen.







Mehr Infos bei

Equo Vadis

Vethem 14

29664 Walsrode

Tel. 05166 – 930020

Fax 930021

E-Mail: m_red  » info@equo-vadis.de

» www.equo-vadis.de





 

Autor
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit
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telefon 02581/6362-190

Ort
Warendorf

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Presseinfos » Presseinfo 11602

eingestellt
am 18.08.2008
Beginn
18.08.2008

Ende
18.08.2008
Ergebnisübersicht vom 16./17. August.

Ergebnisübersicht vom 16./17. August.






Olympische Spiele Hongkong/HKG; 9./21. August



Mannschaftswertung Vielseitigkeit



Gold: Deutschland (Peter Thomsen mit The Ghost of Hamish, Frank Ostholt mit Mr. Medicott, Andreas Dibowski mit Butts Leon, Ingrid Klimke mit Abraxxas, Hinrich Romeike mit Marius); 166, 10



Silber: Australien; 171, 20



Bronze: Großbritannien; 185, 70



Einzelwertung Vielseitigkeit



Gold: Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius; 54, 20 (Dressur 37, 40/Gelände 12, 80/Springen 4/Springen 0)



Silber: Gina Miles (USA) mit McKinlaigh; 56, 10 (39, 30/16, 80/0/0)



Bronze: Kristina Cook (GBR) mit Miners Frolic; 57, 40 (40, 20/17, 20/0/0)

4. Megan Jones (AUS) mit Irish Jester; 59, 00 (35, 4/15, 6/4/4)

5. Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas; 59, 70 (33, 50/17, 20/4/5)

...

8. Andreas Dibowski (Egestorf) mit Butts Leon; 65, 20 (39, 60/17, 60/0/8)





Mannschaftswertung Dressur



Gold: Deutschland (Heike Kemmer mit Bonaparte, Nadine Capellmann mit Elvis VA, Isabell Werth mit Satchmo); 72, 917



Silber: Niederlande; 71, 750



Bronze: Dänemark; 68, 875





Grand Prix Special

1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Satchmo; 75, 200

2. Anky van Grunsven (NED) mit Salinero; 74, 960

3. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte; 72, 960

...

17. Nadine Capellmann (Würselen) mit Elvis VA; 67, 240





Nationenpreis Springen 1. Runde

1. Schweiz; 12

1. USA; 12

3. Schweden; 13

....

8. Deutschland (Christian Ahlmann mit Cöster, Marco Kutscher mit Cornet Obolensky, Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly, Ludger Beerbaum mit All Inclusive NRW); 20





Springen Stand nach 2. Qualifikation

1. Mclain Ward (USA) mit Sapphire; 0 (1 Qualifikation 0/2. Qualifikation 0)

2. Eric Lamaze (CAN) mit Hickstead; 0 (0/0)

3. Rodrigo Pessoa (BRA) mit Rufus; 1 (1/0)





26. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Shutterfly; 10 (6/4)

...

40. Christian Ahlmann (Marl) mit Cöster; 18 (10/8)

40. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit All Inclusive NRW; 18 (10/8)

...

44. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky; 19 (6/13)





Weitere Informationen:  www.fei.org,  www.equestrian2008.org oder  www.pferd-aktuell.de





Europameisterschaften Vielseitigkeit Junioren, Thirlestane/GBR; 14./17. August



Mannschaftswertung



Gold: Großbritannien; 132, 6



Silber: Irland; 164, 8



Bronze: Deutschland (Franca Lüdeke mit Parlando, Lyn Lisette Kailing mit Highlight, Michael Terigi mit Limor-L, Marie Kraack mit Sinestro); 167, 0

4. Frankreich; 179, 8

5. Italien; 198, 3



Einzelwertung



Gold: Sienna Myson-Davies (GBR) mit Tambourine; 38, 10 (Dressur 38, 1/Gelände 0/Springen 0)



Silber: Libby Soley (GBR) mit Kachemire le Beau; 45, 00 (45, 0/0/0)



Bronze: Frederique Whittaker (FRA) mit Garie Dlatuilerie; 47, 40 (47, 4/0/0)



..

9. Franca Lüdeke (Bonn) mit Parlando; 51, 10 (47, 1/0/4)



..

14. Isabell Wahler (Bad Bevensen) mit Welleby; 54, 00 (50, 0/0/4)

...

17. Marie Kraack (Eutin) mit Sinestro; 56, 70 (56, 7/0/0)

...

19. Alexandra Werner (Garlstorf) mit Kunta Kinte TSF; 58, 00 (50, 0/0/8)

...

21. Michael Terigi (Altensteig) mit Limor-L; 59, 20 (48, 8/2, 4/8)

...

27. Lyn Lisette Kailing (Langenhagen) mit Highligt; 64, 10 (48, 1/0/16)





Weitere Informationen unter  www.thirlestane.org





Deutsche Meisterschaften Vierspänner Grumbach-Wilsdruff; 14./17. August



Vierspänner Großpferde



Gold: Ludwig Weinmayr (Fischbachau); 141, 580 (Dressur 53, 888/Marathon 84, 692/Hindernisfahren 3)



Silber: Josef-Nikolaus Zeitler (Starnberg); 153, 318 (59, 008/89, 810/4, 5)



Bronze: Georg von Stein (Modautal); 157, 074 (58, 368/92, 206/6, 5)

4. Michael Brauchle (Lauchheim); 158, 240 (56, 576/101, 164/0, 5)

5. Steffen Scholz (Langenbernsdorf); 159, 216 (53, 120/99, 596/6, 5)



Vierspänner Pony



Gold: Tobias Bücker (Emsdetten); 136, 042 (Dressur 46, 976/Marathon 88, 566/Hindernisfahren 0, 5)



Silber: Steffen Brauchle (Lauchheim); 137, 918 (50, 560/87, 358/0)



Bronze: Abel Unmüßig (Hinterzarten); 139, 986 (54, 40/85, 586/0)

4. Dr. Dirk Timmermann (Cuxhaven); 140, 452 (46, 208/91, 244/3, 0)

5. Steffen Abicht (Bad Düben); 141, 042 (52, 480/88, 562/0)





Weitere Informationen unter  www.reitverein-grumbach.de





Deutsche Jugendmeisterschaften Dressur und Springen, Hannover, 15./17. August



Dressur Junge Reiter



Gold: Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn) mit Gryffindor; 217, 485



Silber: Kirsten Sieber (Dortmund) mit Charly; 216, 5



Bronze: Kathleen Keller (Bad Bevensen) mit Wonder FRH; 211, 435

4. Hedda Droege (Osnabrück) mit Laura Lux; 209, 381

5. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit Bouton; 205, 919



Dressur Junioren



Gold: Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Paso Doble; 228, 85



Silber: Thea Felicitas Müller (Wuppertal) mit Highway; 219, 9



Bronze: Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dreamy; 217, 9

4. Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Wolke Sieben; 215, 917

5. Esther Rolfs (Heeslingen) mit Rewano; 215, 717



Dressur Ponys



Gold: Sanneke Rothenberger mit Konrad; 373, 987



Silber: Sönke Rothenberger mit Deinhard B; 361, 825



Bronze: Florine Kienbaum (Gummersbach) mit Going East; 359, 495

4. Bianca Nowag (Ostbevern) mit Der feine Lord; 352, 248

5. Mali de Sainte Fare (Salzkotten) mit Doubtless; 348, 748



Springen Junge Reiter



Gold: Tobias Meyer (Bonstetten) mit Annabell; 9, 06



Silber: Heiner Ortmann (Planetal-Kranepuhl) mit Ex escudo orior; 10, 05



Bronze: Christoph Brüse (Wachtberg) mit Atlanta; 11, 37

3. Simone Blum (Zolling) mit Kasandro; 11, 60

4. Andre Schröder (Lentföhrden) mit Ontario; 13, 85



Springen Junioren



Gold: Josch Löhden (Heeslingen) mit Robbedoes; 2, 99



Silber: Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Merry Christmas; 5, 50



Bronze: Maximilian Schmid (Utting) mit Cuckoo; 9, 74

4. Oliver Berger (Fürth) mit Lex Loxley; 10, 03

5. Angelina Herröder (Büttelborn) mit Grenoble; 11, 09



Springen Ponys



Gold: Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Giovanni; 180, 5



Silber: Lea Clausen mit (Mildstedt) mit Celina; 164, 0



Bronze: Annika Kreuzer (Marienheide) mit Montpellier; 159, 5

4. Anna-Elisa Schäfer (Bürstadt) mit Mic Dundee The Gun; 157, 5

5. Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome; 155, 5





Weitere Informationen unter  www.djm08.08





Deutsche Jugendmeisterschaften Voltigieren, Hohenhameln 15./17. August



Gruppen



Gold: TPZ Peiler Hamm mit Letitia (Jennifer Peiler); 8, 696



Silber: VV Ingelsberg mit Adlon (Alexander Hartl); 8, 592



Bronze: RFV Leonberg mit Leon (Wolfgang Renz); 8, 436



Herren



Gold: Viktor Brüsewitz (Garbsen) mit Gustafson (Lars Hansen); 8, 817



Silber: Christoph Hassenberg (Bocholt) mit Piccolo (Maria Peveling) ; 8, 474



Bronze: Massoud (Rheinstetten) mit Captain Kirk (Karin Kiontke); 8, 093

4. Thorben Hoppe (Kriftel) mit Lukas (Julia Käther); 8, 085

5. Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Gustafson (Lars Hansen); 7, 899



Damen



Gold: Sarah Kay (Sörup) mit Leon (Wolfgang Renz); 8, 478



Silber: Janina Martin (Freudenberg) mit Rio D (Julia Martin); 8, 355



Bronze: Regina Burgmayr (Kirchseeon) mit Cappuchino (Alexander Hartl); 8, 336

4. Eva Rotert (Werne) mit Sir Theo (Theo Hölscher); 8, 295

5. Pauline Riedl (Neuss) mit Lugano (Jessica Schmitz); 8, 134





Weitere Informationen:  www.djm2008.de





CSI*** Maria Wörth/AUT; 15./17. August



Großer Preis

1. Ralf Runge (Montabaur) mit Eddie; 0/0/35, 70

2. Daniel Deusser (Valkenswaard/NED) mit Isovlas Vasco; 0/0/35, 72

3. Sabine Seeburger-Schranz (AUT) mit Quarts van de Nieuwmolen; 0/0/37, 38





Weitere Informationen unter  www.sportergebnisse.at





CSI* Ptyrov/CZE; 15./17. August



Großer Preis

1. Mario Bichler (AUT) mit Tamerino; 2 (1. Umlauf 2/2. Umlauf 0/55, 88)

2. Igor Sulek (SVK) mit Wavo Profit; 4 (4/0/55, 44)

3. Jiri Papousek (CZE) mit Stakkata Biofaktory; 5 (5/0/54, 17)

...

6. Ellen Endert (Rietzel) mit Summerspy; 8 (2/6/62, 10)





Weitere Informationen unter  www.csi-ptyrov.cz



CSI** Cervia/ITA; 15./17. August



Großer Preis

1. Jörne Sprehe (Fürth) mit Orlando Plus; 0/0/38, 12

2. Mirco Casadei (ITA) mit Ikat Mail; 0/0/38.80

3. Andrea Benatti (ITA) mit Saffier; 0/0/40, 24





Weitere Informationen unter  www.lesiepicervia.com

 
16 Datensätze

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 491 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Doping und BefriedigungPferdemesse  Messe: Platz-MaxEditorial  Editorial: GülleTip  Tip: Hufe XXVIKolumne  Ratgeber: Rückgabeanspruch
Poster  Poster: Auf ein Neues!Pferdemesse  Messe: AnsorenaLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: Keppel
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: OlewoTermine  Termine
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