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› Das Glück der Erde Über das Lernen, Erziehung und die Glückseligkeit von Wenn das Pferd nicht richtig pariert, kriegt es das zu spüren – bei Laien und bei Profis, wie zum Beispiel im Kommentar Man stelle sich vor, die Konditionierung der Menschen würde ebenfalls so ablaufen: unerwünschtes Verhalten wird bestraft. Wie sollte man dabei jemals etwas lernen? Am leichtesten lernt man, wenn man lernen möchte, wenn es Spaß macht, wenn man Interesse an der Sache entwickelt. Dann ist man auch am produktivsten. Gute Arbeitgeber wissen das, aber selbst bei den schlechten steht nicht hinter jedem ein Sklaventreiber mit der Peitsche, damit die Arbeit erledigt wird. Jeder weiß, daß das nicht funktionieren würde. Gewalt liegt also zumindest einem großen Teil des Pferdesports zugrunde und ist von diesem nicht zu trennen. Das heißt aber nicht, daß das notwendigerweise so sein oder auf immer so bleiben muß. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht nur der Meinung sind, daß man im Pferd ein Mitgeschöpf zu achten habe, dessen Würde ebenso unantastbar ist wie die der eigenen, sondern dies auch in der Praxis umsetzen und für die Verbreitung dieser neuen Einstellung kämpfen. Insofern besteht Hoffnung für die Zukunft. Glücklicherweise können wir Menschen ja denken und uns ändern. Vorstellungen können entwickelt und erprobt werden, aber das ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern gewissermaßen unvermeidlich. Ständig ändert sich alles, nichts bleibt, wie es ist, und warum sich neue Ideen, Überzeugungen, Verhaltensweisen und Regeln durchsetzen, weiß niemand. Vermutlich sind es nicht nur die Pioniere, die neue Entwicklungen anstoßen, sondern jeder einzelne, der sich davon anstecken und begeistern läßt, auf die es ankommt. Mit anderen Worten: es kommt auf Sie persönlich an.… |
› Pubertät von Seit ein paar Tagen beobachte ich ein neues Phänomen. Jemand gibt eine Anzeige auf, füllt dazu sämtliche Felder des Formulars aus, gibt jedoch ausschließlich vollkommen unsinnige Daten ein. Was soll das? Bisher konnte man erkennen, daß die Leute, die so etwas gemacht haben, einen Zweck damit verfolgten. Sie wollten irgendwie wenigstens Links unterbringen, um Leute auf ihre Seite zu locken oder, was inzwischen auch als Plage bei den beliebten Kommentaren bekannt ist, etwa bei YouTube, und dadurch ihr Page-Ranking bei Google verbessern, denn Google wertet ja bekanntlich Seiten höher, auf die viele Links zeigen. Na gut, sagen sich Spammer, dann produzieren wir eben durch geeignete Programme massenhaft Links, die auf unserer Seite zeigen – nichts leichter als das. Soweit kann man das ja verstehen – wenn aber die Links, die hier angegeben werden, unsinnig sind und nirgendwohin führen, wird die Sache unverständlich. Das erinnert mich an ein anderes neues Phänomen, worüber sich Leute die Köpfe zerbrechen: bei » booklooker werden zunehmend Bücher bestellt und nicht bezahlt. Die Kunden sind allerdings nicht als "Spaßbieter" zu erkennen und nehmen eine negative Bewertung, die sie praktisch disqualifiziert, in Kauf. Die einzige Erklärung, die mir in beiden Fällen plausibel erscheint, ist ein neuer Spaß für Pubertierende, die auf diese Weise vorsichtig Fühlung mit der wirklichen Welt aufnehmen, ohne dafür gleich Verantwortung übernehmen zu wollen. Telefon Auf eine solche Idee würde ich natürlich nicht kommen, wenn ich nicht selbst so etwas gemacht hätte. Das ist mir nämlich ins Gedächtnis eingebrannt, weil mir damals so unwohl war. Allein wäre ich auf die Idee wohl auch nicht gekommen, wir selbst hatten damals noch kein Telefon; aber bei einem Freund gab es nicht nur ein Telefon, sondern sogar ein Telefon im Kinderzimmer. Vermutlich haben die Kinder dort nicht viel telefoniert, weil es kaum andere Kinder gab, die ein Telefon hatten. Wie dem auch sei, wir beschlossen, das T… |
› Hufe Teil 27 Von Während Huffette hauptsächlich dazu dienen, Hufe in Zeiten großer Trockenheit und starker Beanspruchung feucht und geschmeidig zu erhalten, und deshalb nur in seltenen Fällen heilkräftige Zusätze enthalten, werden diverse Hufsalben speziell für kranke bzw. strukturgeschädigte Hufe hergestellt und enthalten dementsprechend verschiedenste Pflegesubstanzen, die nicht nur vor äußeren Einflüssen mechanischer und chemischer Art schützen, sondern auch heilend wirken und einen gesunden Neuaufbau des Hufhornes stimulieren. Die Hauptwirkung solcher Salben beruht meist darauf, dass sie die Durchblutung des Hufes fördern, wenn sie im Kronrandbereich aufgetragen werden. Sofern sie zusätzlich auch Bestandteile von Heilkräutern beinhalten, dringen auch jene nur in diesem Bereich ausreichend in die Tiefe, um einen bemerkenswerten Heileffekt zu erzielen. Aus diesem Grund wird von den Produktherstellern auch vermehrt das Einmassieren in den Kronrand empfohlen. Diese Maßnahme kann bei empfindlichen Tieren allerdings auch negative Auswirkungen haben und sogar zu Entzündungen führen. Prinzipiell sollten durchblutungsfördernde Hufsalben bei keinem Pferd täglich verwendet werden und sämtliche Produkte sollten zuerst vorsichtig auf ihre Verträglichkeit hin geprüft werden, da es auch individuelle teils allergische Überempfindlichkeitsreaktionen geben kann. Eine ein- bis zweimalige Anwendung pro Woche sollte bei allen Hufsalben durchaus genügen, wobei besonders klebrige Substanzen zwischendurch gründlich abgewaschen werden sollten, damit der Kronrand auch wieder genug Zeit zum Atmen bekommt. Da dieser nur von einer dünnen Hautschicht bedeckt ist, sollte er allerdings nur mit einem Schwamm und klarem Wasser gereinigt werden, anstatt mit grober Bürste und reizenden Reinigungszusätzen bearbeitet zu werden. Nur bei sehr hartnäckiger Verklebung ist der Einsatz einer milden Seife sinnvoll. Eine gewisse Reizung können auch manche Huföle bewirken, zumindest habe ich bereits mehrfach diese Erfahrung gemacht. Zu häufige Anwendung kann die Glasurschicht sogar zerstören und zu feinen Rissen in der Hufwand führen, durch welche dann diverse Bakterien und Pilze sehr viel leichter eindringen können. Ständiges Einölen, um den Hufen einen aparten Glanz zu verleihen, ist also nicht nur eine unnötige Modetorheit, sondern kann die Hufe auf Dauer auch schädigen. Dasselbe gilt für den da _… |
Perfekt im Wasser Immer die Nerven behalten! Zurück über die Brücke Selbstredend rumpelt es gehörig. Anschließend enge Wendung Zügig durch das nächste Tor. Ohne Probleme im Trab Das war das letzte Tor. Nochmal Tempo aufnehmen Ein Richter an der Zeitschranke. Entspannung ist angesagt. Nach so viel Streß wohlverdient! |
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