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Leserbriefe   Magazin Magazin, Ausgabe 493, erschienen am 08.09.2008

Leserbriefe

chronologisch

Notizen  Leserbrief  2004 vom 01.09.2008
zu Ausgabe Magazin  492
Leserbrief

Guten Abend Herr Popken;

Grade habe ich Ihr Edito Pubertaet gelesen und kam mir in den Sinn, dass meine Freundin, die web designerin ist, mir wegen der unmaessigen spam Eintraegen in meinem guestbook erklaerte, dass dies nun mittlerweile Robots sind, die diesen unsaeglichen Wust verursachen.

Ich reinige mein guestbook mittlerweile 2 mal taeglich wie Zaehneputzen und kein Ende abzusehen.

Mein weiterer Mensch der meine site beherbergt, kann mir diesbezueglich auch nicht mehr helfen - er koennte nur explizite Adressen sperrren - waere es doch nur pubertaerer Unsinn...

Viele Gruesse,
Caroline Neuenschwander

Guten Tag Frau Neuenschwander,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben! Kurz nachdem ich mein Editorial geschrieben hatte, klärte sich der Fall auf. Der Typ hatte offenbar nur geübt und anschließend einen Roboter in Gang gesetzt, der etwa alle elf Minuten ein Pferdeangebot abgesetzt hat, wobei im Feld Beschreibung irgendwelche Drogen = Medikamente beworben wurden. Da habe ich wieder etwas für das nächste Editorial ;-)

Um dieses Muster unschädlich zu machen, habe ich etwa 90 Minuten untersucht und programmiert. Meine Abwehr hilft nur bei diesem einen Angriff. Wenn es schlimmer wird, werde ich umgekehrt vorgehen müssen, wie man das inzwischen bei den Kommentaren von Blogs standardmäßig macht und etwa auch bei YouTube einstellen kann, daß nämlich nichts automatisch freigeschaltet wird, sondern zunächst geprüft und freigegeben werden muß. Bei der Pferdezeitung würde dieser Aufwand überschaubar sein, bei eBay wäre das vermutlich nicht machbar. Für Ihr Gästebuch wäre das aber die angemessene Lösung.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken

Notizen  Leserbrief  2005 vom 01.09.2008
zu Ausgabe Magazin  492
gewaltlos

Hallo, Herr Popken,

vielen Dank für den Artikel dieser Woche. Ich möchte ein paar Erfahrungen meinerseits hinzufügen.

Vor ca 4 Jahren habe ich ein Pferd (Paso Fino) gekauft, der mit drastischen Methoden gebrochen worden ist (sonst wäre er beim Schlachter gelandet). Ich habe ihn gekauft nicht wissend, wie er behandelt worden ist, ich dachte, der kolumnbianische Pferdeflüsterer hätte es gut gemacht.

Nun habe ich dieses Pferd seit 3 Jahren, reite ihn aber nur auf dem Platz, da er mir im Gelände zu unsicher und d.h. zu gefährlich ist. Vor ca. 10 Wochen ist er, kaum dass ich oben saß, regelrecht explodiert und ich bin natürlich runtergefallen. Ich konnte mir die Reaktion überhaupt nicht erklären, es gab für mich keine ersichtliche Ursache. Jedenfalls habe ich erst einmal verzichtet, ihn zu reiten.

Nach ca. 3 Wochen kam der Schmied und stellte dest, dass das Pferd hinten rechts ein kleines Geschwür gehabt haben muß, das aber nicht sehr tief saß und rausgewachsen ist. Nun konnte ich mir die panische Reaktion erklären. Offensichtlich sind alle Schmerzerinnerungen aus vergangenen Jahren wach geworden als ich - obwohl ich nur ca. 50kg wiege - drauf saß. Ich war froh, die Ursache zu wissen.

Seitden versuche ich ihn wieder hin und wieder behutsam zu reiten. Ich habe zunächst einige Male nur den Sattel aufgelegt, erst als er sich nicht mehr allzu sehr verspannte, habe ich mich behutsam drauf gesetzt. Ich brauche mitunter viel Zeit, bis er mir erlaubt, aufzusteigen. Ich verzichte dabei auf jegliche Form von Gewalt, und ich meine wirklich auf jegliche Form!! sowohl physisch als auch psychisch.

Ich versuche zu schauen, wie er sich gerade fühlt, lasse ihm gaaaanz viel Zeit, gehe lieber wieder einen Schritt zurück (zB statt auftsteigen nur den Sattel auflegen und - wenn ich merke er verspannt sich zu sehr, nehme ich ihn nach einiger Zeit wieder runter). Ich lobe ihn sehr viel, auch für ganz kleine Schritte. All das ist mir natürlich nur möglich, weil ich die Pferde am Haus habe und im Ruhestand bin. Ich glaube, sonst wäre es wohl zu frustrierend.

Ich möchte noch hinzufügen, dass ich diese Geduld und Gewaltlosigkeit auch erst lernen mußte, insbesondere durch dieses von Menschen falsch behandelte Pferd.

Im übrigen ist Sabine Birmann, die Sie glaube ich auch kennen, ein gutes Vorbild diesbezüglich. Falls Sie sie sehen, grüßen Sie sie bitte recht herzlich von mir.

Ich wünsche Ihnen nun noch eine gute Woche
Karin Degenkolbe

Notizen  Leserbrief  2006 vom 05.09.2008
zu Ausgabe Magazin  161  436
Reservat in den Niederlanden

Hallo Werner Popken!

Ich habe gehört, dass in den Niederlanden ein Reservat mit Przewalski-Pferden geben soll. Leider finde ich im Netz nichts genaues darüber. Meine Frage, können Sie mir Auskunft geben, wo dieses Reservat genau liegt, und ob man die Pferde dort wirklich in freier Wildbahn erleben kann.

Da meine Tochter, nachdem wir in Dülmen waren, auf den Geschmack dieser Pferde gekommen ist, würden wir gerne mal dieses Reservat besuchen. Ich wäre ihnen sehr dankbar für eine Antwort, mit der ich dieses Gebiet finden würde.

Mit freundlichem Gruß

Wolfgang de Rooy

Guten Morgen Herr de Rooy,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben! Ich habe mich für die beiden folgenden Artikel mit diesen Pferden beschäftigt:

 Takhi – ab in die Mongolei
 Wie man die Welt verändert

Meine Beschäftigung beschränkte sich aber auf das Literaturstudium.

Abgesehen von den Niederlanden gibt es noch weitere Reservate, u. a. auch in Deutschland; eines davon habe ich mit Internet-Adresse aufgeführt:

» Beweidung durch Przewalski-Pferde im Naturschutzgebiet Tennenloher Forst

In Holland sind nur zwei Halbreservate für die Öffentlichkeit zugänglich; die näheren Einzelheiten sind telefonisch zu erfragen:

» General Information on the semi-reserves
0031-320-253643

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken

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