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› Durchs Genick treten, stellen, schieben Hufschlagfiguren: Schlangenlinien, Wechseln durch den Zirkel, Volten von 12. Oktober 2008 Hallo Nora, eine Deiner Fragen bei unserem letzten Telefongespräch war: was bedeuten eigentlich die Formulierungen ‚durchs Genick treten, durchs Genick stellen, durchs Genick schieben'? Ich will Dir meine Erklärungen noch mal schriftlich wiederholen, denn von einmal Hören formt sich noch kein Bild. Aber alles, was Du lernen willst, muss zuerst als Bild von Deinem geistigen Auge abrufbar sein. Dein Pferd soll ja, wenn es nicht ohne jede Anlehnung mit hingegebenem Zügel geritten wird, am Zügel eine elastische Anlehnung suchen. Die treibenden Hilfen aktivieren die Hinterhand des Pferdes, deren Impuls wird über seinen Rücken, seinen Hals und über sein elastisch nachgebendes Genick zum Pferdemaul und von dort zur elastisch auffangenden Reiterhand geleitet, an der sich das Pferd ‚abstößt', unterstützt vom mehr oder weniger kurz gegenhaltenden ‚Kreuz' des Reiters (= gegenhaltende Aufrichtung des Reiterrückens, (tief Luft holen!) statt ziehender Zügel!). Wenn sich Dein Pferd an Deinem Kreuz, Deiner Hand bzw. vom Gebissstück abstößt, es kurz loslässt, um es sofort wieder leicht anzunehmen, desto deutlicher ‚tritt es durch das Genick' und lässt den von der Hinterhand ausgehenden nach vorne durchfließenden Schwung durch. (Durchlässigkeit)… |
› Frohes Fest! von Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu, in der nächsten Woche ist Weihnachten – ich sage Ihnen damit nichts Neues, Sie werden vermutlich schon tief im Weihnachts-Stress stecken, der sich bereits seit Monaten angekündigt hat. Irgendwie hat man immer das Gefühl, Weihnachten ist noch ganz weit weg, und dann ist es ganz plötzlich unglaublich knapp, es fallen einem alle möglichen Leute ein, für die man noch keine Geschenke hat, es gibt nicht genug Weihnachtskarten im Haus und was dergleichen Probleme mehr sind. Jedes Jahr dasselbe, und jedes Jahr die guten Vorsätze, daß es doch im nächsten Jahr besser werden solle. Schließlich hat man ja ein ganzes Jahr Zeit, sich auf Weihnachten vorzubereiten, Geschenke zu besorgen und alles rechtzeitig zu verpacken und zu verschicken. Es sind ja doch meist dieselben Leute, die beschenkt werden wollen, und wenn man ein bißchen acht gibt, kann man vielleicht den einen oder anderen Hinweis aufgreifen, der sich zu einem Weihnachtsgeschenk materialisieren läßt. Nun gut, im nächsten Jahr soll alles besser werden! Das Fest der Liebe Den ganzen Rummel mit den Geschenken tut man sich ja nur deshalb an, weil man seine Lieben durch Liebesgaben verwöhnen möchte, um ihnen zu zeigen, daß man sie liebt. An diesem Tag wenigstens soll der zwischenmenschliche Stress vergessen sein, und manch einer, der nie in die Kirche geht, macht zu Weihnachten eine Ausnahme, um sich in Stimmung bringen zu lassen und die altbekannten Worte aus der Bibel wieder einmal zu hören. Das himmlische Kind ist ein Heilsbringer, das alles gutmachen soll, die Geschichte rührt tiefste Bedürfnisse und Sehnsüchte an. Das ist verwunderlich, denn wie kann man sich nach etwas sehnen, was man gar nicht kennt? Irgendwo haben wir also wohl alle doch ein Gefühl vollkommener Harmonie, unbegrenzter Seligkeit, absoluter Freiheit von Angst, unbedingter Geborgenheit erlebt, und wenn es im Mutterleib war – und jetzt sind wir in diese schreckliche Welt geworfen, die uns ständig ärgert und verletzt und uns gar nicht gerecht werden will. Ke… |
› Besinnliche Weihnachtszeit Von In den nächsten Tagen ist es wieder mal so weit – Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Zeit der Besinnung, die Zeit der Nächstenliebe! Egal, ob wir fleißige Kirchengeher sind oder ob wir unseren Glauben nur still in unserem Herzen tragen, wir alle sehnen uns nach Erlösung, nach innerem Frieden, Glück und Zufriedenheit. Selbst Menschen, die ständig auf irgendeine Weise Krieg mit anderen oder auch mit sich selbst führen, tragen diese unauslöschbare Sehnsucht in sich! Wir warten auf Erlösung von außen, anstatt zu erkennen, dass wir unsere Erlösung nur durch uns selbst bekommen können. Ganz allein an uns liegt es, ob wir mit unserem Leben glücklich und zufrieden sind und ob wir im Einklang mit anderen Lebewesen unsere Erfüllung finden. Jeder von uns kann selbst bestimmen, wie er auf diverse Schicksalsschläge reagiert und ob er auch aus (scheinbar) negativen Situationen das Beste herausholt, denn unangenehme oder tragische Ereignisse sowie sämtliche Krisen sind eigentlich nur Prüfungen, die uns das Leben auferlegt und die wir bestmöglich zu meistern versuchen sollten. Auch viele Pferdebesitzer kennen solche ‚Prüfungen’ zur Genüge, z.B. in Form von chronischen Krankheiten ihrer vierbeinigen Lieblinge, aber auch häufige Verständigungsschwierigkeiten und daraus resultierende Reitprobleme haben schon so manchen Reiter zur Verzweiflung gebracht. Wer dann die Ursache allen Übels immer nur bei seinem Pferd sucht oder auch verschiedensten äußeren Faktoren die Hauptschuld gibt, ist damit aber leider nur allzu oft auf dem Holzweg, denn oft sind wir selbst dafür verantwortlich. Die Erlösung, also die Lösung aller grundlegenden Probleme finden wir in uns selbst, sofern wir an der richtigen Stelle suchen. Mit der Suche im Herzen und damit bei der Nächstenliebe zu beginnen, ist sicher ein sehr guter Ansatz, denn nur zu oft reden wir von der Liebe zum Tier, ohne uns darüber im Klaren zu sein, was das wirklich heißt. ‚Liebe geben’ hat nicht nur mit sporadischen Streicheleinheiten und Lob zu tun, es sollte vielmehr bedeuten, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und füreinander da sind, und dies wiederum kann doch nicht nur einseitig funktionieren. Wir wünschen uns, dass unsere Pferde uns lieben, uns vertrauen und immer für uns da sind. Reiten in völliger Harmonie ist unser Ziel, und wir sind maßlos enttäuscht und frustriert, _… |
Lorenzo Superstar Nacht der Pferde '08, Pferd & JAGD Ohne Zaumzeug Stehend über den Sprung. Anhalten Dirigiert wird mit Gerten. Folgen lassen Dressur mit Camargue-Pferden. Abgestellt Der Meister ist nicht mehr im Bild. Verstärkung Nummer vier schleicht sich an. |
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