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› Stellen und Biegen beim Durchreiten der Ecken Wendung um die Hinterhand oder Kurzkehrtwendung von 28. Juni 2009 Zum Anfang meines Briefes möchte ich Dir wieder ein Foto zeigen, das ein Fohlen des Gestüts Röttgen bei seinen lebensfrohen Sprüngen zeigt. Das Foto beweist, wie wunderbar von der Natur der Weg der klassischen Ausbildung bestätigt wird, zu dem immer wieder und vor allem am Anfang der Ausbildung des Pferdes das Dehnen der Rückenmuskulatur nach vorwärts-abwärts gefordert wird. Es bestätigt auch, dass ein Pferd, zumal ein junges, sich selbst gymnastizieren kann, denn hier greift kein Mensch, kein Reiter in diesen gymnastischen Vorgang ein. - Vor wenigen Tagen kam Deine DVD und da sehe ich unter anderem, dass das Stellen und Biegen beim Durchreiten der Ecken zur Zeit wohl in eine falsche Richtung läuft. Statt dass Du dabei auf der rechten Hand nach innen sitzen und das innere Bein lang machen kannst, setzt Dich Dein Pferd nach außen. Um das auszugleichen versuchst Du mit dem Oberkörper wieder mehr über das Pferd zu kommen und dabei knickst Du dann in der inneren Hüfte noch mehr ein. Das ist häufig auch bei anderen Reitern zu sehen. Wird es nicht bemerkt und korrigiert, reiten solche Reiter oft ein Leben lang so weiter und das Pferd wird sich wohl oder übel daran gewöhnen, aber seinerseits auch immer schiefer werden. Bei richtig gerittenen Wendungen, also auch beim Durchreiten der Ecken, sollte das Pferd seinen Rücken entsprechend der Stärke der verlangten Biegung etwas nach der inneren Seite senken. Auch der Läufer oder der Radfahrer neigen sich in einer Kurve etwas nach innen, senken die innere Schulter, um der Fliehkraft entgegen zu wirken. Wenn der Reiter aber die Wendung, in diesem Fall die Ecke, nur mit dem inneren Zügel einleitet und durchreitet, lässt er dem Pferd kaum die Möglichkeit sich zu biegen, da die Zügelhilfe ja nur auf Kopf und Hals des Pferdes wirkt, der biegende innere und der verwahrende äußere Schenkel aber außer Gefecht bleiben. Du solltest also darauf achten, dass Du rechtzeitig vor einer Ecke die entsprechende leichte Stellung nach innen von KORALLE verlangst, das kann bei einem jungen Pferd oder einem Pferd, das sich nicht gern biegt vielleicht schon ab dem Wechselpunkt der langen Seite notwendig sein.… |
› Lichtarbeiter von Haben Sie schon mal den Ausdruck » Lichtarbeiter gehört? Nicht Schichtarbeiter, wie mein Diktatsystem meinte – das ist kein Schreibfehler. Licht, es werde Licht! Da klingelt es doch gleich:
Was hat das mit Arbeit zu tun? Oh, Arbeit, das ist ja sehr lobenswert! Wer arbeitet, der soll auch essen! Wer arbeitet, der kann sich gut fühlen! „Zum Arbeiten sind wir geboren, zum Arbeiten sind wir hier, arbeiten können wir“, sagte einmal ein Onkel, und er hatte es vermutlich nicht selbst erfunden. Licht und Arbeit zusammen, das ist eine sehr gute Mischung! Damit kann man etwas anfangen. Das ist die protestantische Arbeitsmoral, die im Kapitalismus ihre Triumphe feiert. Damit sind wir alle infiziert, dem können wir uns in unserer Kultur gar nicht entziehen. Das ist auch eine wunderbare Methode, um etwaigen Sinnkrisen zu entgehen: Man stürzt sich einfach in die Arbeit, dann läßt man alles andere hinter sich. Und jetzt packen wir noch die Wissenschaft dazu, die ja bekanntlich festgestellt hat, daß alles nur Energie und Feld ist. Dann können wir die Leute erst so richtig einseifen (beispielsweise nach dem Muster von Indigokinder Es muß wohl im Jahre 1999 gewesen sein, daß ich das erste Mal den Ausdruck |
› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 13 Von Viele potenzielle Pferdekäufer haben das Bedürfnis, ihr reiterliches Können deutlich zur Schau zu stellen, was ihnen mit einem besonders eindrucksvollen, ganggewaltigen und temperamentvollen Pferd am besten gelingt. Aus diesem Grund haben Pferdehändler beim Verkauf solcher Tiere meist leichtes Spiel, selbst wenn diese aufgrund anderer Eigenschaften als Problempferde bezeichnet werden können. Kluge Pferdehändler und auch private Verkäufer schaffen es mit gut überlegten Provokationen, den reiterlichen Ehrgeiz des Kaufinteressenten zu wecken und damit seine eventuell doch vorhandenen Bedenken aus dem Weg zu räumen. Neigt das ‚Verkaufsobjekt’ zum Beispiel – aus welchen Gründen auch immer – zu heftigen Widersetzlichkeiten und ist somit für einen durchschnittlich begabten Reiter nur schwer zu bändigen, wird der Besitzer des Pferdes sich wahrscheinlich einen männlichen Kaufwilligen aussuchen, um ihm etwa diese Geschichte zu präsentieren: ‚Dieses Prachtexemplar ist ein richtiges Powerpferd! Für eine Frau wäre es wahrscheinlich nicht leicht reitbar, da es sehr viel Temperament besitzt und eine strenge Hand benötigt. Wenn ihm nicht deutlich gezeigt wird, wer das Sagen hat, kann es zu allerhand Dummheiten neigen, aber für Sie als Mann dürfte das wohl kein Problem darstellen, nicht wahr? Sie müssen dieses Pferd nur ordentlich beschäftigen, dann werden Sie von seinen Leistungen begeistert sein!’ Nur die wenigsten Männer werden nach einer solchen Aussage den Kauf des Pferdes ablehnen, da sie dann befürchten müssten, als ängstliche Versager dazustehen. Außerdem wird sich wohl jeder geschmeichelt fühlen, wenn man ihm zutraut, ein solches Energiebündel ordentlich reiten zu können. Wer sich dann noch detailliert vorstellt, wie er mit diesem Ausnahmepferd zu höchsten Erfolgen gelangt, wird nicht lange zögern und dem Kauf freudig zustimmen, obwohl er vom Händler ganz direkt auf die negativen Eigenschaften dieses Tieres hingewiesen wurde. Und er hat daraufhin auch nur geringe Chancen, das Pferd aufgrund dieser Eigenheiten zu reklamieren, da er darüber ja nicht im Unklaren gelassen wurde. Frauen wiederum wird oft ein ganz anderer Pferdetyp eingeredet. Als so genannte ‚Frauenpferde’ gelten all jene Tiere, die besonders sensibel sind. Wenn Pferde bereits bei geringer Zügeleinwirkung zum Steigen neigen oder bei etwas stärkerer Schenkeleinwirkung in _… |
Celler Hengstparade Anschluß verloren? Da kommt noch einer! Perspektive verkürzt die Distanz. Optisch aufgerückt Eine imposante Reihe! Was passiert da vorn? Das Dutzend muß schwenken. Die Reihe ist lang Der Anfang ist gut verdeckt. Hier sieht man sie kommen! Die Ecke wird sauber durchritten. |
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