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› Kommunikation: Flüstern oder signalisieren? Die besondere Methode des Hans-Jürgen Neuhauser von Manchmal hat man den Eindruck, es gibt so viele Methoden, mit Pferden umzugehen und Pferde auszubilden, wie es Reiter gibt. Nach all den Pferdeflüsterern und Experten der unterschiedlichsten Richtungen, die von ihren Kollegen wenig oder gar nichts halten, von sich selbst dafür desto mehr, möchte man sich oft abwenden und seinen eigenen Weg gehen. Vermutlich entwickelt sich auf diese Art und Weise dann wieder ein Experte, der der Welt mitteilen muß, wie es nun wirklich geht (nämlich man selbst). Denn wir Menschen sind ja im Grunde alle gleich: Gottes Kinder, nein: Gott selbst, wie bekanntlich Jesus verkündet hat. Deshalb fühlt sich jeder (mit Recht) als der Größte. Außerdem nimmt jeder von uns die Welt von seinem Standpunkt aus wahr, kann nicht aus seiner Haut, kann eigentlich nicht ergründen, wie die Welt wirklich ist, wie sein Mitmensch die Welt wahrnimmt, wie er selbst ist. Um wieviel schwieriger ist es also noch, Lebewesen zu verstehen, die völlig anders sind, Pferde zum Beispiel? So müssen wir notgedrungen unseren eigenen Weg in dieser Welt finden, unsere eigenen Erfahrungen machen, jeder für sich, und die sind naturgemäß hochspeziell und im Grunde gar nicht vergleichbar. Jeder von uns begegnet anderen Menschen, anderen Tieren, anderen Situationen, kommt aus einer anderen Welt und lebt im Grunde in einer anderen Welt. Wie ist unter solchen Umständen Kommunikation überhaupt möglich? Und doch versuchen wir es immer wieder. Wir möchten uns nämlich auch mitteilen, wir brauchen Resonanz, wir wollen zeigen, wie gut wir sind. Schon auf dem Spielplatz ist es das dominierende Verhalten: „Mami, Mami, schau mal, was ich kann!“ Und weil wir zugleich auch neugierig und mitfühlend sind, versuchen wir den Draht zu unserem Nächsten zu finden, uns einzufühlen, zu verstehen, was dieser meint und kann und will. Und wenn wir begeisterungsfähig sind, kann uns Neues auch mitreißen und beflügeln und uns Hoffnung geben, uns selbst weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu machen, ein bißchen mehr Glück zu finden in dieser Welt, ein bißchen mehr Freude in einem schwierigen Leben.… |
› Graf von Westphalen von Am 3. Juli 2004, also vor mehr als fünf Jahren, habe ich die Messeseite › Westphalen angelegt. Eduard Graf von Westphalen hatte mich per E-Mail angeschrieben und rechtsberatende Artikel für das Magazin angeboten. Damit wären diese Artikel Teil des redaktionellen Bereichs geworden, was mir nicht richtig erschien. Zweifellos sollten diese Artikel nicht nur das interessierte Publikum belehren, sondern auch werbend auf die Kompetenz des Verfassers hinweisen. Stattdessen schlug ich ihm vor, sich selbst im Bereich der Messe vorzustellen und diese Artikel dort zu präsentieren; denn Anfang 2004 hatte ich die Verbindung zwischen der Messe und dem Magazin geschaffen, womit Aussteller das regelmäßige Erscheinen des Magazins problemlos nutzen können, um in Kontakt mit den Lesern zu treten und diesen wissenswerte und interessante Informationen zu vermitteln. Wie die Messe insgesamt hat auch dieses Konzept nur bedingt Erfolg gehabt. Einige Aussteller haben es aber auf eine erhebliche Anzahl von „Angeboten der Woche“ gebracht, wie ich diesen Mechanismus getauft hatte. Ein Angebot wird heutzutage zwar meist als Preisangebot verstanden, was aber nicht ganz richtig ist: schließlich können auch Neuigkeiten angeboten (und sogar gehandelt) werden. In diesem Sinne sind Presseerklärungen Informationsangebote an die interessierte Öffentlichkeit, ja sogar die Werbung kann man als Informationsangebot verstehen (und in diesem Sinne ist sie beim Publikum sogar hochwillkommen). Rückschau Angebote Graf von Westphalen war sehr produktiv und hat eine Fülle von Artikeln beigesteuert, manche von diesen so lang, daß sie in mehreren Teilen gebracht werden mußten, um die nur begrenzt verfügbare Lesezeit nicht über Gebühr zu beanspruchen. In den vergangenen fünf Jahren gab es auch einige Lücken, zumindest bin ich neulich auf eine gestoßen, und im vergangenen halben Jahr habe ich alte Artikel recycelt. Aber sonst gab es stets zuverlässig Nachschub, wenn ich meldete, daß mein Vorrat zur Neige ging. Messe… |
› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 18 Von Die meisten Menschen, die sich zum ersten Mal ein Pferd kaufen, wollen dieses verständlicherweise besonders gut aufgehoben wissen und werden aus diesem Grund jene Unterbringungsvariante wählen, bei der sie nicht allein für das Wohl ihres Tieres verantwortlich sind. Im Klartext heißt dies, dass sie es in einem dafür geeigneten Reit- bzw. Pensionsstall einstellen werden. Beim Kauf eines Jungpferdes kommt auch der Verbleib beim Züchter bzw. ein Weideaufenthalt im Rahmen eines bäuerlichen Betriebes in Frage, wobei Letzteres auch manche Freizeitreiter ihren Pferden gönnen. Eines haben all diese Anbieter jedenfalls gemeinsam: Sie erwecken beim angehenden bzw. frisch gebackenen Pferdebesitzer den Eindruck, dass sie in sämtlichen Pferdefragen Bescheid wissen und sich deshalb bestens um seinen vierbeinigen Freund kümmern werden, um ihm eine Menge Zeit und Arbeit zu ersparen. In vielen Fällen ist das auch so, aber leider kommt es einerseits auch immer wieder vor, dass bei Stallbesitzern der eigene Nutzen und die Bequemlichkeit über die Bedürfnisse der Pferde gestellt werden, und andererseits kann und sollte ein Einstellbetrieb auch mitsamt seinen mehr oder weniger zahlreichen Angestellten nicht die Rolle des Besitzers übernehmen, welcher für das Tier die vertrauteste Bezugsperson darstellen sollte. Wer sich trotz dieser einleuchtenden Gründe aus seiner Verantwortung stehlen will, bereut dies früher oder später ganz bestimmt! Erfüllt der Einstellbetrieb doch nicht die erwünschten Anforderungen und wird Ihr Pferd deshalb in irgendeiner Weise vernachlässigt oder schlecht behandelt, dann leidet mit Sicherheit nicht nur Ihr Tier darunter, sondern auch Sie werden das in weiterer Folge zu spüren bekommen. Diverse Krankheiten oder auch Verhaltensstörungen können das Resultat sein, wodurch nicht nur Ihre Freude am Pferd getrübt, sondern auch Ihr Geldbeutel enorm erleichtert wird. Doch auch wenn Ihr Pferd tatsächlich bestens versorgt wird, werden Sie gewisse negative Auswirkungen bemerken, sofern Sie die nötige Feinfühligkeit dafür besitzen. Ihr Pferd wird nämlich nicht wirklich Sie, sondern das Pflegepersonal als Bezugspersonen ansehen. Den Menschen, die es tagtäglich füttern, pflegen und auf die Koppel bringen, wird es letztendlich mehr Vertrauen und Respekt entgegenbringen als Ihnen, selbst wenn Sie täglich für eine Stunde zum Reiten kommen sol _… |
Sie sind da! Und reiten vorüber. Wusch! Rechts gegenläufige Ketten. Zu schnell, zu nah Bewegung wird sichtbar. Gänsemarsch Für Pferde ganz natürlich Was ist vorn, was hinten? Surreale Effekte, ganz real. Weiß, Gold, Rot, Schwarz Farbenklang zum Augenschmaus. |
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