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› Tanz – neu interpretiert Körpersprache als Verständigungsmittel einander respektierender Wesenvon Am Ende der letzten Ausgabe habe ich Ihnen gezeigt, wie » Hans-Jürgen Neuhauser sein Pferd Casey mit unsichtbaren Zügeln steuert. Aber das ist gewissermaßen das Ende seiner Ausbildung, jedenfalls fast, denn dem schließt sich die Ausbildung mit Zügeln an. Neuhauser ist keiner, der das Verhalten ohne Zügel als Selbstzweck propagiert. Ihm kommt es darauf an, dass die Kommunikation mit dem Pferd stimmt. Dabei stören Zügel meistens. Wenn der Schüler so weit ist, dass Neuhauser ihm Zügel gibt, bekommt dieser erst nur den äußeren und schließlich dann auch noch den inneren. So baut er Schritt für Schritt die Fähigkeiten seines Schülers auf, immer darauf achtend, ob die Kommunikation mit dem Pferd funktioniert. Denn das ist der Dreh- und Angelpunkt seines Ansatzes, den er als Zitat auf dem Cover seiner DVD gebracht hat:
Wenn es nach dem Altmeister der Pferdeflüsterer, Monty Roberts, geht, bekommt man die Aufmerksamkeit (und Unterwürfigkeit) des Pferdes durch Ausübung von entsprechend starkem Druck, durch den man dem Pferd seine Überlegenheit deutlich macht, so dass es dann schließlich resigniert und einlenkt. Man kann es auch positiver ausdrücken: Das Pferd sieht ein, dass der Mensch einen höheren Rang einnimmt, und da es sich vor allem geborgen sehen will und Sicherheit braucht, vertraut es sich schließlich dem Menschen an. Daran ist so viel wahr, dass die meisten Pferde nicht unbedingt erpicht darauf sind, sich zum Führer aufzuspielen (was ja bei uns Menschen auch der Fall ist – wir bewundern starke Führer und opfern uns sogar für diese auf, die meisten von uns machen aber gar keine Anstrengungen, sich selber zum Führer aufzuschwingen und haben auch gar keine Lust dazu).… |
› Kein Ton von Der Computer entwickelt sich zur Universalmaschine. Im Wahllokal wunderte ich mich über einen Helfer, der vor einem Netbook saß, an das eine Antenne angeschlossen war. Ich nahm an, er habe darüber Kontakt zum Internet, aber weit gefehlt: Es war eine Fernsehantenne. Er benutzte den Computer als Fernsehapparat. Als Spielmaschine benutze ich den Computer überhaupt nicht – weil ich kein Spieler bin. Aber ich höre damit Musik und ich schaue mir damit Filme an. Das Hören von Musik ist unproblematisch und war es nach meiner Erinnerung immer; das Anschauen von DVDs ist bis heute nicht einfach. Manchmal funktioniert es auf Anhieb, manchmal möchte ich fast verzweifeln. Warum muss das alles nur so kompliziert sein? Vor einigen Monaten kamen noch Schwierigkeiten mit dem Ton dazu. Plötzlich hörte ich nur noch Gezwitschere, und zwar bei jedem Film, auch bei YouTube. Genauer gesagt war die ganze Geschichte ziemlich undurchschaubar. Die Eingangsmusik zu einem Spiegel-Video, so erinnere ich mich, klang ganz normal, während der Beitrag als solcher völlig unverständlich war. Wie konnte das passieren? Codec Wie immer in solchen Fällen versuchte ich mir Rat im Internet zu holen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bin ich nicht der erste und einzige, der Schwierigkeiten dieser oder jener Art erlebt. Und in der Tat fand ich jede Menge Leute, die über Probleme mit dem Ton bei Videos klagten. Alles Mögliche war probiert worden, nichts half. Oder genauer gesagt: Bei dem einen oder anderen half dies oder das, aber bei den meisten Leuten half gar nichts. Man lernt bei solchen Gelegenheiten mehr, als man möchte, zum Beispiel dass es dutzendweise Standards gibt oder eben nicht Standards, sondern verschiedene Verfahren, von denen sich keines bisher durchgesetzt hat, um die anderen zu verdrängen, und jedes dieser Systeme benutzt seine eigenen Ver- und Entschlüsselungsverfahren, in diesem Falle Codec genannt. Freundlicherweise gibt es Leute, die sämtliche Codices in der jeweils neuesten Form z… |
› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 20 Von Wie bereits in meinem letzten Tipp besprochen, kostet der Kauf eines Pferdes mitsamt seiner Reitausrüstung meist schon eine schöne Stange Geld, doch ist dies im Vergleich zu den laufenden Ausgaben eines Pferdebesitzers häufig nur eine Kleinigkeit. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sich die monatlichen finanziellen Aufwendungen zwar ‚nur’ im unteren dreistelligen Zahlenbereich bewegen, doch auf einen längeren Zeitraum aufgerechnet, kann dies trotzdem eine enorme Summe ergeben, die ein normaler Durchschnittsverdiener nur schwer aufbringen kann. Schon bei der herkömmlichen Pferdepflege fällt oft so einiges an, wenn man sein Pferd sportlich optimal nützen und nicht vollkommen robust halten möchte. Da gibt es z.B. diverse Einreibungen, die man zum Kühlen der Sehnen oder zur verbesserten Durchblutung der Muskulatur nach größeren Anstrengungen verwenden kann, oder auch Pflegesprays, die das Fell besonders glänzend und die Mähne besser kämmbar machen sollen, während andere Produkte der Abwehr lästiger Stechinsekten dienen und damit die gemeinsame Arbeit deutlich erleichtern können. Wenn auch nicht alles aus diesem Sortiment sinnvoll und auf Dauer für das Pferd gesund ist, so besitzt doch fast jeder Pferdebesitzer einen ganzen Haufen davon, weil er im alltäglichen Konkurrenzkampf mit anderen Reitern um nichts nachstehen möchte bzw. weil er sich von Reiterkollegen nur allzu leicht von der Wichtigkeit solcher häufig ziemlich teuren Produkte überzeugen lässt. Da bei der Verwendung dann auch meist nicht an der Menge gespart wird, kann dies mit der Zeit ganz schön ins Geld gehen. Besondere Aufmerksamkeit wird diesbezüglich oft den Hufen zuteil, die mit diversen Hufölen, -fetten und -salben bisweilen regelrecht zu Tode gepflegt werden, was eigentlich nur den Hufschmieden einen Gewinn einbringt, die bei diversen Hufproblemen, aber auch bei rasch wachsenden Hufen sehr viel häufiger zur Korrektur bzw. zum Neubeschlag kommen müssen, wobei die Gründe dafür aber natürlich ebenso in anderen Bereichen liegen können und damit auch unabhängig von der jeweiligen Hufpflege anzutreffen sind. Hier ist aber jedenfalls bereits der erste größere Kostenfaktor zu finden, den viele angehende Pferdebesitzer nicht in angemessener Weise einkalkulieren. Es wird damit gerechnet, dass der Hufschmied höchstens alle 6-8 Wochen seine Routinearbeit verrichten muss _… |
Amazone voran Einschwenken in die Mitte. Glied folgt auf Glied Wie die Perlen einer Kette. Wenig Licht Die roten Röcke leuchten. Farbklang aus Rot und Gold Aus hochherrschaftlichem Hause. Weiße Tupfer im Bild Das Publikum starrt gebannt. Und hier das Ende Man trifft sich in der Mitte. |
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