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› Gefährliche Hengste in Arabien Neuhauser als Retter in der Notvon » Hans-Jürgen Neuhauser tritt mit dem Anspruch auf, eine universale Pferdesprache gefunden zu haben, die überall auf der Welt funktioniert. Um diesen Anspruch zu untermauern, hat er Reisen in den Wilden Westen und die arabische Welt unternommen; einerseits um mit Pferden zu arbeiten, die mit Menschen so gut wie nichts zu tun hatten, und andererseits mit extrem schwierigen und sogar gefährlichen Pferden. Über seine Versuche, sich der frisch eingefangenen Mustangstute zu nähern, habe ich bereits berichtet. Dabei wurde vor allem deutlich, dass seine Haltung dem Pferd gegenüber anders ist, als wir das gewohnt sind; er respektiert das Pferd als gleichberechtigtes Wesen mit eigenen Gefühlen, die er ernst nimmt und nachvollziehen kann – seine Einfühlung geht sogar so weit, dass er mit dem Pferd leidet. Darüber hinaus konnte er mit der Mustangstute zeigen, dass er über seine Methodik der Körpersprache in kürzester Zeit nicht nur Kontakt zu einem extrem verschreckten und gestressten Pferd aufnehmen, sondern sogar auch Vertrauen aufbauen konnte. Auf der Es wird leider nicht gesagt, am wievielten Tag die folgende Szene gedreht wurde: Der Strick ist immer noch nicht ab; er kann sie aber schon von hinten stoppen (was nach herrschender Lehre gar nicht möglich ist, weil das die treibende Position sei) und interpretiert dies als Zeichen dafür, dass sein Rang bereits höher ist als ihrer. Das zeigt er mehrmals und sehr überzeugend, vielleicht auch weil diese Szenen in der prallen Sonne im Wilden Westen gedreht sind und nicht unter den schwierigen Lichtverhältnissen in einer deutschen Reithalle. Dann kommt die Szene, an die ich mich so gut erinnerte, die aber auf der DVD nicht zu finden war: Wo er mit dem Messer den Strick durchschneidet. Er nähert sich ihr nur so weit, wie es nötig ist, damit der Strick so kurz abgeschnitten werden kann, dass sie nicht drauftritt, wenn sie frisst, aber nicht kürzer, um ihr nicht zu nahe kommen zu müssen. Meine Erinnerung war also in Ordnung. (Wenn ich mir beide Filme vor Augen führe, frage ich mich, wie viel Material noch gedreht und weder für den einen noch für den anderen Film verwendet wurde. Und ich merke, dass ich auch den TV-Film mit einbeziehen muss, wenn ich Neuhauser gerecht werden will.) Die Beweisführung in den USA darf also als gelungen gelten. Obwohl die Besitzerin der Ranch – die für ihre Arbeit mit den Rindern auf ihre Pferde angewiesen ist und deshalb notgedrungen sehr viel von Pferden verstehen muss (sie wird beim Beschlagen gezeigt) – beteuert, dass sie von Hans-Jürgen Neuhauser sehr viel gelernt hat und in den verbleibenden 14 Tagen auch noch viel zu lernen hofft, gesteht sie doch ein, dass sie das Gelernte bisher bei ihren Pferden noch nicht recht anwenden kann. Sie führt als Grund dafür an, dass diese ja nicht wild seien, sondern ihre Freunde, aber da hat sie ihn wohl vollkommen missverstanden. Neuhauser ist ja gerade zu ihr in den Westen gekommen, weil er es in Deutschland immer mit Pferden zu tun hat, die den Menschen von Geburt an kennen, die von den Menschen in vielen Fällen ebenfalls als "Freunde" angesehen werden. Er wollte durch seinen Besuch zeigen, dass seine Methode eben nicht nur bei diesen Pferden funktioniert, sondern auch bei Pferden, die den Menschen erst seit kurzem kennen und so gut wie ausschließlich negative Erfahrungen mit ihm gemacht haben. Schardscha… |
› Binsenweisheit von „Alles ist schon einmal dagewesen“ habe ich in der Rezension dieser Woche formuliert ( Wie üblich erhielt ich Unmengen von einschlägigen Hinweisen, von denen einige durchaus nicht uninteressant waren, beispielsweise ein » Teil eines Vortrags von Leider fand ich auf die Schnelle keinen Hinweis auf den Urheber dieses Zitats; ich wollte doch wissen, ob meine Vermutung, es handele sich um einen Spruch aus der griechischen Antike, von irgendeinem Philosophen etwa, richtig ist. Ich bemühte also mein Gedächtnis, um die Suche weiter einzugrenzen, und gab als zusätzliches Stichwort „Sonne“ ein, was mir sofort den Hinweis auf den gesamten Kontext lieferte: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Genau. Also filterte ich nach beiden Sätzen im Wortlaut und fand: Einen Text von mir selbst. Prediger
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› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 28 Von Auch wenn Urlaub vielleicht nicht gerade das Wichtigste im Leben ist, so wollen doch die meisten Menschen nicht für immer darauf verzichten. Wenn Sie allein stehend sind und als Pferdebesitzer die Betreuung Ihres Pferdes ebenfalls ganz alleine übernehmen, kann Ihnen dies allerdings durchaus passieren, da es oft nicht gerade leicht ist, eine fachlich kompetente und verantwortungsbewusste Urlaubsvertretung für die Versorgung Ihres vierbeinigen Reitpartners zu finden. Da ich mir selbst noch nie den Luxus eines Urlaubes vergönnt habe, kann ich diesbezüglich zwar nicht über eigene Erfahrungen berichten, aber ich habe einige Freunde und Bekannte, die diese Problematik nur zu gut kennen und mir schon des Öfteren ihr Leid geklagt haben, wenn sie wieder einmal ungeeigneten Leuten vertraut und dementsprechend mehr oder weniger schlimm enttäuscht wurden. Da gab es z.B. den Fall, wo eine Besitzerin von drei Pferden nach einem zweiwöchigen Urlaub nach Hause kam und entsetzt feststellen musste, dass ihr Nachbar die Vereinbarung zur Pflege ihrer Lieblinge wohl nicht ganz so ernst genommen hatte. Nicht nur, dass der Offenstall und der dazugehörige Paddock keineswegs in der erwarteten Weise sauber gehalten worden waren, hatte der gute Mann den Mist, den er daraus entfernt hatte, einfach auf den mit Kies bestreuten Gehweg abgekippt, weil ihm der Weg zum Misthaufen offenbar zu weit gewesen war. Zusätzlich hatte er das Heu nicht in die dafür vorgesehenen Heunetze verteilt, sondern es einfach auf dem verdreckten und von lang anhaltendem Regen aufgeweichten Boden verteilt, wo es von den Pferden verständlicherweise nur sehr zurückhaltend aufgenommen wurde, sodass die Besitzerin Unmengen dieses Raufutters im Matsch vermengt vorfand. Obwohl sie nur zwei Wochen fort gewesen war, hatten ihre Tiere deutlich an Gewicht verloren und machten auch einen leicht verstörten Eindruck. Diesbezüglich konnte sie aber noch von Glück reden, denn andere Pferdebesitzer wissen über weitaus tief greifendere Folgen ihrer Abwesenheit zu berichten. So entstehen etwa durch schwerwiegende Fütterungsfehler relativ häufig Stoffwechselstörungen, die auch zu gefährlichen Erkrankungen wie Hufrehe oder Koliken führen können. Oder ein Pferd zieht sich bei irgendeiner Gelegenheit eine relativ kleine Verletzung an den Beinen zu, die von der nicht ganz so achtsamen Betreuungsperson _… |
Halbe Abteilung Kurz vor der Teilung. Drei und drei Ein Kleeblatt formt sich. In die Ecke Auf die Kamera zu. Und abschwenken Kurz vor dem Pressegraben. Zum Anfassen nah Die Spitzenvererber aus Celle Symmetrie im Bild Hinten links wie vorne rechts. |
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