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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 560, erschienen am 21.12.2009  no_comment  Erläuterung ausblenden

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 560 des Magazin Magazins.

Unter Archiv  Archiv sind sämtliche zurückliegenden Magazin Magazin-Ausgaben aufgelistet; die redaktionellen Beiträge sind außerdem direkt über die Abteilungen Bachblueten  Bachblüten, Editorials  Editorials, Hauptartikel  Hauptartikel, Kolumnen  Kolumnen, Kunstgalerie  Kunstgalerie, Poster  Poster, Rezensionen  Rezensionen und Tipps  Tipps greifbar. Leserbriefe  Leserbriefe beziehen sich oft auf Hauptartikel oder Rezensionen und sind mit diesen querverlinkt.

Die jeweils aktuellen Inserate aus dem Pferde  Pferdemarkt, dem Anzeigen  Anzeigenmarkt, den Presseinfos  Presseinfos, dem Termine  Terminkalender und der Links  Linksammlung, die im Magazin Magazin präsentiert werden und im wesentlichen den nicht-redaktionellen Teil ausmachen, werden hier nicht angeboten, sondern in den eigenen Abteilungen Pferde  Pferdemarkt, Anzeigen  Anzeigenmarkt und Infos  Infos, da die in den Ausgaben aufgeführten (damals aktuellen) Inserate in der Zwischenzeit überarbeitet oder gelöscht worden sein können (was mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer wahrscheinlicher wird).

Die Titelgalerie  Titelgalerie bietet einen systematischen Zugriff zu den Titelbildern und einen kurzen Anriß des Hauptartikels; Zufallstitel  Zufallstitel präsentiert jeweils das Titelblatt einer beliebig gewählten Ausgabe: Würfeln Sie einfach mal und lassen Sie sich überraschen von der Fülle der meist zeitlosen Themen  Themen!

Siehe auch:     Inhaltsverzeichnis  Inhaltsverzeichnis         Anregung  Anregung       Hilfe  Hilfe

Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 560 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Über den Umgang mit der KreaturPferdemesse  Messe: Platz-MaxEditorial  Editorial: VeränderungRezension  Rezension: Mit Lob und System zum ErfolgTip  Tip: Pferdekauf XXX
Poster  Poster: Fünf im BildPferdemesse  Messe: PferdemarketingLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: Olewo
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: FYLGJATermine  Termine
Presseinfos  MitteilungenLeserresonanz  LeserresonanzGesamttext   Gesamttext  

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Hauptartikel  Hauptartikel

 Über den Umgang mit der Kreatur
Das Unaussprechliche der Kommunikation

von Autorenhinweise Werner Popken

Kompetenz ist nicht genug, wenn man Pferde, insbesondere extrem gefährliche Pferde zu verlässlichen Partnern erziehen will, wie ich in der letzten Woche gezeigt habe. Man braucht auch Respekt vor dem Tier und Einfühlungsvermögen. Auf der Suche nach dem Geheimnis von » Hans-Jürgen Neuhauser, der einzig und allein auf die von ihm entwickelte Körpersprache abhebt, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Reduktion der Körpersprache auf die reine Funktion der Signalgebung unzulässig ist.

Die Frage ist meines Erachtens vielmehr, ob ein Tier mehr als Automat oder aber als Individuum wie Sie und ich angesehen werden soll, ob es einfach nur Besitz und Eigentum ist und deshalb nach Belieben damit verfahren werden kann, oder ob es als Geschöpf prinzipiell denselben Stellenwert hat wie jeder beliebige Mensch, wie Sie und ich.

Für den vor 50 Jahren florierenden Wikipedia-Link» Behaviorismus war das keine Frage. Ein Tier wurde grundsätzlich als Black Box angesehen, über dessen Innenleben man keine Aussagen machen könne. Lediglich das äußere Verhalten könne man beobachten und beeinflussen. Kann man daraus aber schließen, dass im Inneren dieser Box nichts passiert? Auch in Menschen kann man schließlich nicht hineinsehen, aber würden wir so weit gehen, überhaupt keine Aussage über deren Innenleben machen zu können?

Die philosophische Theorie des Radikalen Konstruktivismus postuliert, dass die Menschen miteinander agieren, als sei das jeweilige Gegenüber eine Black Box, da man deren Innenleben nicht kenne und nur von den nach außen abgegebenen Signalen auf das Innenleben rückschließen könne.
Wikipedia-Link» Black Box

Aha! Auf den Kommunikationswissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Philosophen Wikipedia-Link» Paul Watzlawick als Vertreter des Wikipedia-Link» Radikalen Konstruktivismus habe ich mich in dieser Reihe ein paarmal bezogen, um das Geheimnis von Neuhauser zu erklären. Aber das geht mir zu weit. Gehen Sie denn davon aus, dass Ihr Gegenüber keine Gefühle hat, weil Sie die in der Regel nicht sehen können?

Natürlich nicht! Sie wissen, wie es in Ihnen selbst aussieht, und daher unterstellen Sie, dass alle anderen Menschen ähnliche Gefühle und Gedanken haben. Wenn Ihr Gegenüber keinerlei Gefühle erkennen lässt, obwohl er nach Ihrer eigenen Erfahrung Gefühle haben müsste, interpretieren Sie dieses Verhalten entsprechend als Pokerface, als Versuch, die Gefühle vor Ihnen zu verbergen.

Warum sollte das bei Tieren anders sein? Nur weil diese eine andere äußere Gestalt haben? Nur weil deren Gehirn etwas anders aussieht als unseres? Nur weil wir uns auf deren Mimik und Gestik nicht so gut verstehen? Nur weil wir von deren Verhalten nicht viel wissen?

In der letzten Woche habe ich darauf hingewiesen, wie man aus den verbalen Äußerungen von Hans-Jürgen Neuhauser auf der EquiVoX-Link DVD HJN-Reiten im Umgang mit schwierigen Hengsten zunächst rückschließen kann, wie dieser seine – ja, wie nenne ich das? – Klienten wahrnimmt und welche Gefühle er denen gegenüber hat. Diese machen sich ja nicht nur in den Worten selbst bemerkbar, sondern vor allen Dingen im Tonfall und im Gefühlsgehalt – wieder etwas, das die Wissenschaft (noch?) nicht messen kann.

Darüber hinaus hatte ich behauptet, dass sich seine Haltung nicht nur in seinen Worten und der dadurch übermittelten Stimmung ausdrückt, sondern infolgedessen auch in der Körperhaltung und Körpersprache, und beides zusammen wird von den Pferden anscheinend sehr genau verstanden. Wenn man Körpersprache lediglich als Folge von Bewegungsabläufen versteht, wie man sie etwa beim Tanz zu erlernen hat, so ist unmittelbar klar, dass die reinen Bewegungen als solche noch gar nichts aussagen. Es wird also bei Neuhauser sehr viel mehr kommuniziert als choreografisch festgehalten werden könnte. Und genau darauf kommt es an. Die Bewegungen selbst sind noch das Allerwenigste.

Dirigenten…

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Editorials  Editorial

 Veränderung
von Autorenhinweise  Werner Popken

Die Faszination durch sogenannte Naturvölker, über die ich im  Editorial der letzten Woche geschrieben habe, erklärt sich vielleicht auch durch unsere Sehnsucht nach Sicherheit und Dauerhaftigkeit. Alles soll so bleiben, wie es ist. Dann ist es gut.

Aber nichts bleibt so, wie es ist, alles verändert sich. Das ist nun mal eine Erfahrungstatsache. Wir sind schließlich auch nicht mehr so wie die alten Germanen. Genauer gesagt wissen wir gar nicht so sehr viel darüber, wie die alten Germanen wirklich waren. Irgendwie stammen wir von denen ab, aber sonst?

Nach den Germanen kamen die Franken und die Schwaben, die Hessen und die Sachsen – alle diese Namen sind heute noch lebendig. Aber was haben wir mit den alten Sachsen gemein? Irgendwo gibt es noch Franken, Schwaben, Sachsen, Hessen, Bayern und weitere Stammesverbände, aber das sind die modernen Schwaben und die modernen Franken, die mit den alten so gut wie nichts mehr zu tun haben, über die wir auch sehr wenig wissen. Im Grunde wissen wir noch nicht einmal sehr viel über die modernen Stämme, wenn man sie denn so nennen will. Manche sind sogar verlorengegangen, wie die Preußen.

Haben wir denn mit den Menschen des 19. Jahrhunderts, mit deren Kultur, über die wir ziemlich viel wissen, die noch deutlich spürbar ist, zum Beispiel in Gesetzen oder Landesgrenzen, noch wirklich etwas zu tun? Hier in Westfalen beispielsweise herrschten die Preußen. Die Preußen waren verrufen für ihre geistlose, militaristische Kultur. Merkwürdig, dass niemand dieser Kultur nachtrauert, die doch inzwischen ziemlich vollständig untergegangen ist. Das Lästern der Bayern über die Preußen greift irgendwie nicht mehr so ganz.

Wir lachen über die alten Pickelhauben und freuen uns über den Hauptmann von Köpenick, der seine Mitmenschen so wunderbar vorgeführt hat. Sind wir nicht etwa froh, dass wir diese Phase überwunden haben und die alten Preußen für uns nur noch Geschichte sind? Von dem, was zwischen den beiden Weltkriegen und darin passiert ist, ganz zu schweigen. Man möchte ja noch nicht einmal wi…

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Tipps  Tipp

 Tipps zum Thema Pferdekauf
Teil 30
Von Autorenhinweise m_red  » Heidi Keppel


Wie ich in meinem letzten Tipp bereits erwähnt habe, ist es vor allem für Besitzer von mehreren Pferden nicht gerade leicht, eine geeignete Betreuungsperson für Zeiten der eigenen Abwesenheit zu finden. Wer aber nun meint, dass er sowieso nicht den Kauf mehrerer Pferde geplant hätte, den muss ich gerade in der dieswöchigen Weihnachtsausgabe daran erinnern, dass auch Pferde eine Seele mitsamt Gefühlsleben haben und somit zum Glücklichsein mehr benötigen als nur einen geschützten Stall, genügend Auslauf und ausreichend gutes Futter.

Manche Hengste und bisweilen auch Wallache entwickeln sich zwar im Laufe ihres Lebens zu Eigenbrötlern, die ihre Koppel lieber für sich alleine haben wollen, anstatt sie mit anderen Artgenossen teilen zu müssen, aber diese Griesgrämigkeit resultiert meist aus einer falschen Haltung in der Jugendzeit. Natürlich aufgewachsene Pferde haben hingegen ein ausgeprägtes Herdenbewusstsein und damit das starke Bedürfnis mit ihresgleichen zusammenzuleben. Vor allem für Stuten ist es die reinste Tierquälerei, sie einzeln zu halten, da sie sich nur innerhalb einer Herde richtig geborgen fühlen.

Idealerweise sollte hierbei eine Gruppe von sich freiwillig unterordnenden Tieren mit einer dominanten Leitstute vergesellschaftet werden, damit sich ein stabiler Herdenverband entwickeln kann. Werden mehrere starke Persönlichkeiten zusammengehalten, kommt aufgrund der ständig wiederkehrenden Machtkämpfe Unruhe in die Herde, befinden sich hingegen nur schwache, ängstliche Tiere in einer Gruppe, wird sich meist ebenfalls allgemeine Nervosität breit machen, da keines von ihnen das selbstsichere Führungsnaturell einer Leitstute besitzt, aber trotzdem irgendeines diese Rolle übernehmen sollte.

Falls Sie glauben, dass diese Problematik nur die Pferde selbst betrifft und somit für Sie als Besitzer der Tiere nicht von allzu großer Bedeutung ist, muss ich Sie leider enttäuschen, denn die ganze Herdendynamik wirkt sich selbstverständlich auf das Wohlbefinden und damit auf die körperliche, geistige und seelische Konstitution jedes einzelnen Pferdes in positiver oder auch negativer Weise aus.

Je stabiler die Herdenhierarchie und je klüger die Herdenführung ist, umso ausgeglichener und zufriedener ist jedes Tier, womit sich automatisch auch dessen physische und psychische Gesundheit und Belastbarkeit steigert. Umgekehrt wird die E _…

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Werner Popken
Fünf im Bild

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Wieviel kann man wahrnehmen?
Das Bild leert sich

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Welche Figur ergibt sich daraus?
Kameraschwenk rechts

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Aha, Begegnung
Ritt auf dem Kreisbogen

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Die neue Figur entfaltet sich
Der Bogen ist halb voll

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Wie sähe das von oben aus?
Die Nacht der Pferde

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Pracht der Hengstparade

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Messeseite Messe  Platz-Max

Messeseite Messe  Olewo

Messeseite Messe  FYLGJA

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