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› Qualität und dualistische Trennung Über Karotten, Zen und die Kunst, mit einem Pferd zu arbeitenvon In der letzten Woche habe ich mich ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt; Philosophie und Managementtheorien dürften die meisten Pferdeleute weniger interessieren. Sie kämpfen mit ganz alltäglichen Schwierigkeiten und erwarten dafür Handlungsanweisungen, die ganz konkret diese oder jene Schwierigkeiten lösen und beseitigen sollen. Insoweit stimmt das Marketing von » Hans-Jürgen Neuhauser, dessen
Das sind die Anweisungen der englischen Gestütsleiterin des arabischen Luxusgestüts, als es darum ging, den gefährlichen Hengst Om El Assadik zwecks Reitprobe zu satteln. Diese Anweisungen sind zwar hilflos, aber durchaus professionell. Ich möchte nicht wissen, wie viele Pferde hierzulande mit solchen Methoden behandelt werden (müssen). Die Fachleute des arabischen Gestüts sind ja nicht dumm oder unerfahren, genauso wenig wie die Fachleute bei uns. Wieso gelingt es ausgerechnet Hans-Jürgen Neuhauser, einem dahergelaufenen Amateur, der vor einem Dutzend Jahren noch nicht einmal reiten konnte und seine Kenntnisse einer alten Tinkerstute verdankt, den Knoten zu lösen, dem die größten Experten der Welt machtlos gegenüberstanden? Wie kann der sich überhaupt zutrauen, einem solchen Pferd entgegenzutreten, wo er doch weiß, dass andere Experten sich nach der Begegnung im Krankenhaus wiederfanden? Seine Tinkerstute hat ihn vielleicht ebenfalls herausgefordert, aber mit Sicherheit auf einem ganz anderen Level. Und wenn man diese Frage beantwortet hat: Nützt einem das was? Könnte man hoffen, selber so souverän mit Pferden umgehen zu können, wie dies Neuhauser tut? Ich habe immer wieder betont, dass die Fähigkeiten von Neuhauser an sich natürlich gut und schön sind und man sich für ihn freuen kann, für Sie und mich aber ziemlich wertlos, wenn wir uns davon keine Scheibe abschneiden können. So wie bei vielen anderen Pferdeflüsterern auch: Allen voran Klaus Ferdinand Hempfling, der bekanntermaßen viel drauf hat, dies aber nicht vermitteln kann. Zurück bleibt notwendigerweise Frustration. Die Karotten-Methode kann jeder sofort übernehmen, was ja ein riesengroßer Vorteil ist. Solche Ratschläge bekommt man allerdings an jeder Ecke umsonst, was nicht heißen soll, dass man im konkreten Einzelfall nicht extrem dankbar dafür sein könnte. Ich werde nie vergessen, wie ich in Panik geriet, als wir die Pferde nicht mehr einladen konnten, weil die einfach von sieben Stunden Anhängerfahrt die Nase voll hatten und nicht wussten, dass es jetzt nur noch auf die Fähre ging und wir bald auf der Insel sein würden. Wir Dummköpfe hatten sie – gut gemeint – ausgeladen, um ihnen kurz vor dem Ziel noch eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Ein riesiger Fehler! Und auf die Insel mussten sie und wir auch; wir hatten mehr als ein halbes Jahr vorher den Platz auf der Fähre gebucht. Wie gut, dass einer der vielen anderen Urlauber, die mit uns auf die Fähre warteten, das Problem nicht nur erkannte, sondern auch mit Patentrezepten aufwarten konnte. Nicht von ungefähr: Dieser Mann war Polizist, und zwar von der berittenen Polizei in Amsterdam, und hatte ein Dienstpferd, das sich nicht verladen ließ. Also kannte er das Problem zur Genüge und hatte im Laufe der Zeit jede Menge Tricks gesammelt, mit denen er doch noch zum Ziel kommen konnte. Das rettete uns. Also nichts gegen Rezepte und Methoden, die in Notfällen die Rettung bedeuten können – aber als grundsätzliche Lösung sind sie nicht geeignet. Und deshalb bewundern wir Leute wie Neuhauser, die sich in verfahrenen Situationen als absolut souverän erweisen und mit Leichtigkeit scheinbar unlösbare Probleme beseitigen. Wie machen die das? Wie macht Neuhauser das hier mit dem gefährlichen Hengst? Zen und Motorradpflege… |
› Gespräche mit Gott von Weihnachten ist wieder einmal vorüber, die Geschenke sind verteilt und ausgepackt, der religiöse Hintergrund des Festes mehr oder weniger bereits vergessen. Erinnern Sie sich noch? Es ging um ein Neugeborenes namens Jesus, dem Großes vorhergesagt wurde. Aber erst einmal musste der Knabe erwachsen werden. Viel später ermahnte er seine Zeitgenossen, sich der Gotteskindschaft bewusst zu werden und diese zu leben. Mit „Mein Vater“ bezeichnete er nicht etwa seinen leiblichen Vater, sondern Gott. Und mit diesem sprach er wie ein Sohn mit seinem Vater. Wer mit Gott sprechen kann, ist natürlich fein raus. Vor allem, wenn Gott antwortet. Aber wie soll man sich das vorstellen? In der Bibel spricht Gott im Traum oder im Feuerbusch. Manchmal benutzt er auch Zwischenträger, die Engel. Aber vielleicht sind wir einfach nur zu grob gestrickt, um die Ansprache Gottes zu verstehen. Vielleicht spricht Gott dauernd mit uns, und wir merken es nicht. Vielleicht haben wir falsche Vorstellungen von Gott und von der Kommunikation mit ihm und erkennen ihn deshalb nicht. Einsamkeit Auf der Suche nach Originalzitaten für den Hauptartikel dieser Woche stieß ich auf einige Blogs, die von mir gesuchte Auszüge aus dem Buch » Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten: Ein Versuch über Werte präsentierten, unter anderem auf einen Beitrag von John Wiegly, der es im Gegensatz zu Robert Pirsig wagt, offen über Gott zu sprechen. Er wird angeregt durch die Lektüre, insbesondere durch die Diskussion über Qualität. Dabei fühlt er sich unglaublich getroffen und zugleich so einsam und sehnt sich nach jemandem, der mit ihm fühlt:
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› Danksagung zum Jahreswechsel Von Aus gegebenem Anlass möchte ich meine derzeitige Artikelreihe unterbrechen und den bevorstehenden Jahreswechsel dazu nützen, um im eigenen Namen und im Namen der Pferde „Danke!“ zu sagen! Dieser Dank gebührt meinen Freunden und Lesern, die mir nun schon einige Jahre die Treue halten, und natürlich ganz besonders jenen Menschen, die mir mit ihren Spenden und dem Kauf meiner Fachbroschüren sehr geholfen haben! Er gilt aber auch denjenigen, die meine kostenlosen Ratschläge ohne finanzielle Gegenleistung, aber dafür mit überschwänglichem Dank entgegengenommen haben, denn ich weiß, dass viele von ihnen selbst mit Geldproblemen zu kämpfen haben und sich deshalb keine zusätzlichen Ausgaben leisten können! In meinen Dank stimmen sicherlich auch all jene Pferde ein, deren Besitzer meine vielfältigen Tipps befolgt und damit ihren Tieren zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden verholfen haben. Einige meiner Therapievorschläge konnten sogar so manches Pferdeleben retten und darüber freue auch ich mich ganz besonders. Vor allem bei schweren chronischen Erkrankungen die genau richtigen Arzneimittelkombinationen herauszufinden, ist nicht immer nur eine Sache des Wissens und der Erfahrung, sondern erfordert oftmals auch göttliche Unterstützung, für die ich ebenfalls von Herzen dankbar bin! Im Namen der Tiere möchte ich auch all jenen Pferdebesitzern Dank aussprechen, die täglich ihr Bestes geben, um ihre vierbeinigen Lieblinge rundum optimal zu versorgen und ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, die sowohl für artgerechte Unterbringung und gesunde Ernährung sorgen als auch das seelische Wohlbefinden ihrer Schützlinge im Auge behalten und deshalb auch mit lieben Worten und Streicheleinheiten nicht sparen! Dank auch allen Reitern, die ihre Pferde nicht wie Sklaven oder Maschinen, sondern wie Freunde und gleichberechtigte Reitpartner behandeln und darum auch auf ihre Bedürfnisse, ihre Stärken und Schwächen Rücksicht nehmen und darauf achten, dass sie weder in irgendeiner Weise überfordert werden noch sich in täglicher Routine maßlos langweilen, dass sie ebenso ihren Spaß an der Zusammenarbeit haben und deshalb freiwillig für ihren Reiter durch Dick und Dünn gehen! Selbstverständlich lässt sich dieser Dank auf sämtliche verantwortungsvolle Tierbesitzer ausweiten und solche, die es werden wollen und sich aus diesem Grund schon im Vorhinein über ihr _… |
Parade der Hengste Celle zu Gast in Hannover Große Quadrille Zwölf Pferde, zwölf Reiter Figurenreiten in der Abteilung Vier Gruppen zu drei Reitern Symmetrische Entwicklung Nach dem Muster des Kleeblatts Viertel im Anmarsch Direkt auf den Pressegraben zu Schwenk zur Mitte Repräsentant staatlicher Pracht |
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