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› Muss man sich anstrengen? Über den richtigen Weg, mit dem Pferd zu kommunizierenvon In der letzten Ausgabe des Jahres bin ich ein bisschen philosophisch geworden (noch mehr als sonst schon). Ich habe mich über den Seelenfrieden, » peace of mind, verbreitet und behauptet, dass es vor allem darauf ankommt, sich selbst kennenzulernen und mit sich im Einklang zu sein, wenn man in seiner Arbeit mit Pferden und auch sonst Erfolg haben will. Das ist bestimmt nicht einfach. Einen Aspekt habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir sind es einfach so gewohnt, uns anzustrengen, dass wir uns meistens gar nicht erst die Frage stellen, ob das notwendig ist. "Ohne Fleiß kein Preis." Oder? Wer sich nicht anstrengt, muss sich nicht wundern, dass er nichts erreicht. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen." Und früher haben die Meister die Lehrlinge sogar verprügelt. Das gehörte dazu. "Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Hören wir nicht allenthalben, dass die Hoffnung, die Arbeitszeit weiter zu senken, völlig verfehlt ist? Kein Mensch redet mehr von der 35-Stunden-Woche. Als ob irgendwo in Stein gemeißelt wäre, dass der Mensch zu arbeiten habe, bis er umfällt. 40 Stunden sind das mindeste, manche wollen sogar wieder die 48-Stunden-Woche einführen. Wer etwas werden will in unserer Wirtschaft, muss schon 100 Stunden in der Woche arbeiten. Die Finanzexperten haben es uns doch vorgemacht, oder? Entsprechend darf man sich natürlich auch nicht einbilden, etwas mit einem Pferd erreichen zu wollen, wenn man sich nicht gehörig anstrengt. "Fordern und fördern" auch hier. Das Pferd muss gefördert werden, also fordern wir. Wer sich nicht quält, kann nichts erreichen. Was, wenn diese im Grunde schreckliche Haltung völlig falsch wäre? Wenn man mit Druck und Zwang nicht dahin käme, wo man gerne wäre? Wenn man dieses stattdessen mit anderen Methoden, mit einer anderen Haltung erreichen könnte? Man kennt das auch aus anderen Bereichen, nicht nur aus dem Sport. Natürlich kann man kleine Kinder quälen, ein Musikinstrument zu erlernen. In vielen Fällen wird man der Welt ein Wunderkind präsentieren können. Aber wird daraus auch ein Musiker, ein großer vielleicht sogar? Die Statistik zeigt, dass das nicht der Fall ist. Der berühmte Pianist Und nun der Pferdeflüsterer » Hans-Jürgen Neuhauser. Der kann was, das ist klar. Und der will das auch vermitteln. An Leute wie Sie und mich. Das ist nicht einfach, wie sich herausstellt. Die Leute sind einfach nicht so locker, wie es wünschenswert wäre. Aus diesem Grunde schaltet er beispielsweise einen Physiotherapeuten ein. Aber auch der zwiebelt die Klienten nicht, im Gegenteil, er versucht sie zu lockern. Neuhauser spricht auf der Diese Hengste haben nicht nur die gestütseigenen Experten zur Verzweiflung gebracht, sondern Fachleute weltweit. Und jetzt kommt Neuhauser, der Autodidakt aus der bayerischen Provinz, und zeigt den verzweifelten Profis, dass er es besser kann. Er schreibt das natürlich seiner Körpersprache zu. Wenn wir ihm das jetzt so abkaufen, könnten wir schnell genauso enttäuscht sein wie bei all den anderen Pferdeflüsterern, die alle ihre Zeit hatten und danach in Vergessenheit gerieten. Deshalb möchte ich genauer hinschauen und herausfinden, was aus seiner Arbeit tatsächlich abzulesen ist. Immer wieder habe ich auf seine besondere Haltung den Pferden gegenüber hingewiesen. Er respektiert die Pferde, das ist klar. Wenn Sie seine Körpersprache lernen und die Pferde nach wie vor als Wesen auffassen, die man beliebig herumschubsen und für seine eigenen Zwecke einsetzen kann, stellt sich für mich die Frage, ob Sie dann seine Erfolge nachvollziehen können – meiner Meinung nach eher nicht, weil es vor allem auch auf die Haltung ankommt. Mühelosigkeit… |
› Katastrophen von Sibirische Verhältnisse! Schneekatastrophe! Deutschland versinkt im Schnee! Irgendein Bundesamt empfiehlt, sich mit Hamsterkäufen für schreckliche Zustände zu bevorraten. Ach du lieber! Wo leben diese Leute? Waren die schon mal in Sibirien? Oder müssen die sich nur wichtig machen? Wenn das so weitergeht, werden wir nichts mehr glauben. Hat die Weltgesundheitsorganisation nicht neulich erst festgestellt, dass bei der letzten Hauptsache man kann irgendwo richtig fett Kohle machen, zum Beispiel indem man Regierungen umstrittene Medikamente verkauft. Den Anlass dafür kann man leicht inszenieren; der Brite, der die Pandemie offiziell verkündet hat, steht in Diensten der Pharmaindustrie. Wer hätte das gedacht? Und vor allem: Wen interessiert das? Wird da irgendjemand zur Rechenschaft gezogen? Natürlich nicht! Es ist doch der Sinn der Sache, das Geld von den Armen zu den Reichen umzuverteilen – oder habe ich irgendetwas falsch verstanden? Sollte man sich nicht immer fragen, wem eine Maßnahme nützt, die so dringlich durchgesetzt werden muss, obwohl und gerade weil sie so umstritten ist? Klimawandel Selbstverständlich hat die Schneekatastrophe mit dem Klimawandel zu tun. Sie beweist eindeutig, dass das Klima sich erwärmt, infolgedessen müssen wir Gegenmaßnahmen ergreifen, beispielsweise sämtliche gut funktionierenden Autos verschrotten und neue kaufen. Die Katastropheninszenierung Klimawandel nützt so beispielsweise unmittelbar der Autoindustrie. Ob das ein Zufall ist? Haben Sie schon mal vom |
› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 32 Von Wer plant, mehr als nur ein Pferd zu kaufen, steht vor dem nicht zu unterschätzenden Problem, die richtige Wahl zu treffen. Welche Schwierigkeiten es geben kann, wenn man unterschiedliche Rassen und Körpergrößen zusammen hält, habe ich bereits in meinem letzten Tipp an einigen Beispielen gezeigt, die wahrscheinlich auch für Laien einleuchtend klingen werden. Ein anderes Phänomen dürfte hingegen eher auf Skepsis stoßen, obwohl es durch viele Beobachtungen und sogar wissenschaftliche Experimente eindeutig belegt ist, nämlich die oft starke Intoleranz vieler Pferde gegen bestimmte Fellfarben, die vor allem innerhalb größerer Gruppen deutlich erkennbar wird und mit dem häufig auftretenden ‚Rassenhass’ der Menschen vergleichbar ist. So wie viele Menschen gegenüber anderen Hautfarben spontanes Misstrauen oder gar völlige Abneigung an den Tag legen, lässt sich auch bei farblich gemischten Pferdeherden zumeist ein verstärktes Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Vertretern der jeweils gleichen oder ähnlichen Farbe beobachten. Solange dafür genug Platz zur Verfügung steht, können solche Gruppierungen in friedvoller Koexistenz nebeneinander leben, doch mangelt es an Ausweichmöglichkeiten, wird es immer wieder zu Streitereien und Kämpfen kommen, wobei oft ein dominanter Farbschlag über alle anderen herrscht und diese bisweilen regelrecht schikaniert. Bei meinen eigenen Pferden und jenen befreundeter Züchter war fast immer eine Dominanz der dunklen Haarfarben zu bemerken, sodass Schimmel, Falben und helle Füchse meist ins Hintertreffen gelangten. Eine umgekehrte Tendenz gab es eigentlich nur dann, wenn die hellen Farben zahlenmäßig weit überlegen waren oder wenn sie sehr temperamentvolle und streitbare Mitglieder besaßen. Bei derartigen Abneigungen gegen bestimmte Farben können die Unterlegenen mitunter ein richtiges ‚Aschenputtel-Dasein’ führen, das ihnen nur Unannehmlichkeiten bringt. Sie werden ständig von den Futterplätzen vertrieben, auch wenn diese in ausreichender Zahl und in größeren Abständen vorhanden sind, und wenn die dominanten Tiere besonders herrschsüchtig veranlagt sind, stellen sie den ‚Geächteten’ fast rund um die Uhr nach, um ihnen keine ruhige Minute zu vergönnen und sie bei jeder passenden Gelegenheit zu jagen oder tätlich anzugreifen. Freundschaftliche Farbvermischungen fanden im Rahmen meiner eigenen Beob _… |
Schweifschlagen Ansicht von hinten Der Dritte Abstand nicht ganz korrekt Nun sind's vier Reiten für Celle Und noch einer Reiten für die Hannoveraner Das halbe Dutzend Die halbe Quadrille Das halbe Bild Symmetrie ist Trumpf |
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