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› Denkstile und Denkkollektive Nur in der eigenen Clique geht's einem richtig gut von Die beiden letzten Ausgaben kreisten um die Frage, inwieweit die auf der Wenn dem so wäre, könnten beispielsweise Leute wie der in diesen beiden Artikeln erwähnte Pferdeflüsterer von Neuhauser nichts lernen. Wer Pferde wie ein Tyrann dominieren muss, kann bestimmt bei vielen Pferden viel erreichen, bei manchen aber wird er sich die Zähne ausbeißen, wie bei den beiden Hengsten aus dem arabischen Luxusgestüt in Die Frage, inwieweit wir von Neuhauser lernen, wir seine auf der DVD dokumentierten und unbestreitbaren Erfolge also mehr oder weniger genauso gut nachvollziehen können, muss aber vielleicht noch etwas ausgeweitet werden. Denn möglicherweise ist es uns noch aus ganz anderen Gründen unmöglich, ihm zu folgen: Nicht nur, weil unser Charakter ungeeignet ist und wir von von vornherein darauf bestehen müssen, Pferde zu knechten, pardon: zu dominieren – vielleicht können wir seine Methoden auch aus anderen Gründen gar nicht annehmen. Um das zu erörtern und verständlich zu machen, muss ich leider noch einmal etwas ausholen und die Problematik rund um die Pferdeflüsterer und unser aller Lernmöglichkeiten in einem größeren Zusammenhang darstellen; dann wird uns vermutlich deutlich, dass das Problem größer sein könnte als gedacht. Neuhauser ist ein Quereinsteiger, ein Neuling in der Pferdeszene, ein Autodidakt. Er hat erst im Erwachsenenalter Kontakt zu Pferden bekommen und will uns nun erzählen, wie man mit Pferden wirklich umzugehen hat. Ist das nicht skandalös? Müssen sich nicht alle diejenigen, die in der Pferdekultur von Kindesbeinen an zuhause sind, die fast eine Million organisierter FN-Mitglieder und erwerbsmäßigen Pferdemenschen vor den Kopf gestoßen fühlen?… |
› Verschwörungsdenken von In der letzten Woche hatte ich Sie auf den Blog » Alles Schall und Rauch aufmerksam gemacht und meinen Verdacht geäußert, dass dort mächtig Verschwörungstheorien aufgeschäumt werden. Dieser Eindruck verstärkte sich immer mehr, so dass ich mich diesbezüglich etwas schlauer machen wollte. Den Beitrag Selbstredend sind die Strippenzieher abgrundtief böse. Und wir, die wir das erkennen, sind selbstverständlich durch und durch gut und müssen die Welt retten. Warum nur? Wer die Welt retten will, fange bei sich an. Da kann er mit Sicherheit was erreichen und wirkt über sein Beispiel auch auf andere. Ansonsten sind mir die Weltenretter sehr suspekt; fast immer entpuppten sie sich als mindestens so böse wie die, auf die sie ihren Hass projizierten. Warum haben die bloß so viel Angst? Wovor? Vor Tod und Teufel, Hölle und Fegefeuer? Gott und Teufel Ich hatte in der letzten Woche auch mein Erstaunen über einen Beitrag geäußert, die mir so gar nicht in den Zusammenhang zu passen schien. Der Autor bekannte sich als gottgläubig. Die Wikipedia lieferte die passende Erklärung zu beiden Phänomenen, und zwar am Beispiel der Zentralsteuerungshypothese:
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› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 35 Von Wie ich in meinem letzten Tipp bereits festgestellt habe, ist die Kombination von alten und jungen Pferden oft etwas problematisch, wobei bloß die Haltung von Stuten gemeinsam mit ihren Stutfohlen eine Ausnahme bildet. Dies liegt vor allem daran, dass weibliche Jungtiere ihren jugendlichen Bewegungsdrang ähnlich wie temperamentvolle erwachsene Pferde hauptsächlich beim Laufen abreagieren. Ihre männlichen Artgenossen begnügen sich damit in der Regel nicht, sie wollen vielmehr bei diversen Kampfspielen ihre Kräfte messen und trainieren, um später ihre von der Natur vorgegebene Rolle des Beschützers einer Herde bestmöglich erfüllen zu können. Dieser natürliche Trieb war bei den Wildpferden überlebenswichtig und lässt sich auch in domestizierter Haltung nicht so einfach ‚wegzüchten’, sondern kann höchstens durch sehr frühe Kastration ausgeschaltet oder zumindest eingedämmt werden, während er bei später kastrierten Tieren in mehr oder weniger ausgeprägter Weise meist lebenslang erhalten bleibt. Dieses typische Hengstverhalten, das sich besonders beeindruckend beim Aufrichten auf die Hinterbeine, also beim Steigen, mit gleichzeitigem Beißen oder Treten mit den Vorderbeinen präsentiert, wird allenfalls von sehr dominanten, ranghohen Stuten mit ähnlichen Manövern beantwortet, während die Mehrzahl der weiblichen Tiere auf derartige ‚Spielattacken’ mit Flucht oder aggressivem Ausschlagen reagiert, wobei Letzteres unter Umständen beim frechen Störenfried auch zu schlimmen, nachhaltigen Verletzungen führen kann. Wer glaubt, dass die eigene Mutter ihr Fohlen wohl niemals ernsthaft verletzen würde, könnte böse überrascht werden, denn auch bei Pferden kann der Nachwuchs mitunter so lästig sein, dass sogar erfahrene Zuchtstuten ihre Nerven verlieren und mal heftiger zuschlagen als normalerweise bei der Erziehung üblich ist. Trifft ein solcher Huftritt direkt auf ein Gelenk, einen Knochen oder auch ein Auge, sieht es für den Betroffenen weniger gut aus und die Tierarztkosten des Pferdebesitzers schnellen sprunghaft in die Höhe. Damit dies nicht so leicht passieren kann, benötigt ein Hengstfohlen unbedingt einen gleichaltrigen und gleichstarken Geschlechtsgenossen, mit dem es sich nach Lust und Laune austoben kann. Dies fördert sowohl seine körperliche als auch seine geistig-seelische Entwicklung auf äußerst positive Weise. Im Gegensatz dazu _… |
Die Waagerechte Die Mühle dreht sich. Die Senkrechte Die Flügel in Aktion. Der Übergang Teilung in zwei Gruppen. Was kommt jetzt? Das nennt man Choreografie. Die Spannung steigt Noch ist nichts zu erkennen. Aha - Wechsel zur Linken Und die andere Hälfte? |
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