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› Die Nagelprobe Neuhauser begibt sich auf dünnes Eis von Nach der ausführlichen Erörterung soziologischer Prozesse im Hauptartikel der letzten Woche wissen wir Bescheid: Von » Hans-Jürgen Neuhauser kann nur lernen, wer selber schon fast so wie Neuhauser fühlt und denkt. Alle anderen müssen seine Erkenntnisse und Leistungen ablehnen, selbst wenn er wie in der Es hat wegen dieser Gruppendynamik überhaupt keinen Sinn, jemandem etwas nahebringen zu wollen, der sich genau dies nicht nahebringen lassen will. Also können wir uns entspannt zurücklehnen und davon ausgehen, dass ohnehin nur diejenigen mitlesen und mitdenken, die für Neuhausers Botschaft offen und reif sind – entweder durch Zugehörigkeit eines entsprechenden Denkkollektivs oder aufgrund eigener Erfahrungen und Entwicklungen, weil etwa die herkömmlichen Methoden komplett versagen und guter Rat teuer ist, wie bei den arabischen Züchtern mit ihren ungebärdigen Hengsten oder Marion Neusiedler, Besitzerin von Sharis, der sich verspannte und verweigerte. Diese Offenheit und Lernbereitschaft können wir auch bei den Teilnehmern seiner Kurse voraussetzen, die sich ausdrücklich den neuen Erfahrungen und Einsichten öffnen wollen und dafür sogar eine Menge Zeit, Geld und Energie opfern. Damit kann ich wieder zu der Frage zurückkommen, die mich zuvor beschäftigt hatte: Ist es für alle diejenigen, die von Neuhauser wirklich und ehrlich lernen wollen, überhaupt und in jedem Fall möglich, dessen Fähigkeiten tatsächlich – mit vernünftigem Aufwand – zu erwerben? Neuhauser selber spricht ja immer wieder von seiner Sprache, der (noch nicht per Markenzeichen geschützten) Neuhauser- Das ist eine verwegene Aussage. Wenn dem so wäre, müsste die pferdeinteressierte Menschheit in kürzester Zeit – sagen wir in 20 Jahren – mit Pferden so umgehen können, wie Neuhauser uns das mit den schwierigen Hengsten aus |
› Videosorgen von In dieser Woche habe ich endlich wieder einmal Videoausschnitte aus der Warum habe ich davon in den letzten Ausgaben gar keinen Gebrauch gemacht? Das liegt natürlich zum einen daran, dass ich mich in weitschweifige Spekulationen verloren habe, die nicht unbedingt durch Filmmaterial ergänzt werden konnten. Zum anderen aber sicher auch an den Schwierigkeiten, die ich bei der Produktion dieser Ausschnitte regelmäßig zu erleiden hatte. Man sollte doch meinen, dass diese Aufgabe ähnlich leicht zu bewältigen sein müsste wie etwa einen Ausschnitt eines Textes oder eines Bildes zu produzieren; selbst ein Ausschnitt aus einer Sounddatei ist kein Problem. Werkzeuge dafür gibt es zuhauf, teilweise sogar als Bestandteil des Betriebssystems. Warum muss bei Videos alles so entsetzlich kompliziert sein? DVD-Ärger Allein schon das Abspielen einer DVD ist ein Abenteuer für sich. Nun habe ich sicherlich schon ein ganzes Schock DVDs abgespielt, sowohl auf dem Computer als auch auf DVD-Laufwerken, aber immer noch erlebe ich Überraschungen. Unangenehme Überraschungen dergestalt, dass ich alter Hase mich am Kopf kratzen muss und nicht weiß, wie ich zu meinem Ziel kommen soll. Dabei habe ich gar nichts besonderes vor: Ich will mir nur den Film anschauen. Also klicke ich auf Stellen herum, die so aussehen, als sollte man dort klicken, aber nichts passiert. Wieso nicht? Überall passiert was, nur bei dieser DVD nicht. Irgendwann komme ich trotz meiner Verzweiflung drauf, dass man bei dieser DVD die Enter-Taste bedienen muss, um voranzukommen. Himmel! Das ist nur ein Beispiel – ich habe über alle diese Schwierigkeiten nicht Buch geführt, sondern stattdessen tapfer versucht, meinen Ärger herunterzuschlucken. Such… |
› Tipps zum Thema Pferdekauf Teil 36 Von Wie ich schon in meinem letzten Artikel festgestellt habe, sind Hengste bereits im frühen Jugendalter sehr unternehmungslustig, weshalb sich auch schon die getrennte Unterbringung der Absatzfohlen von ihren Müttern bisweilen als etwas schwierig erweisen kann. Ein gleichaltriger gleichgeschlechtlicher Freund kann zwar den Spieltrieb befriedigen, doch immer nur dieselben Kampfspiele mit ein und demselben Spielpartner sind auch nicht lebensausfüllend, schon gar nicht für besonders intelligente Tiere, die von der Natur dazu auserkoren sind, neue Lebensräume zu entdecken und irgendwann selbst Herdenführer zu werden. Solche Hengste interessieren sich oft schon im zarten Fohlenalter, spätestens aber als Jährlinge verstärkt für das andere Geschlecht und lassen keine Gelegenheit ungenützt, um zu rossigen Stuten vorzudringen oder einfach auf gut Glück auf Wanderschaft zu gehen, auch wenn dazu Zäune durchbrochen, unterkrochen oder übersprungen und Bäche durchquert werden müssen. Man glaubt gar nicht, wie erfinderisch und wagemutig manche Tiere hierbei sein können! Nur ausreichend hohe Mauern, die auch jeglichen Sichtkontakt verhindern, stellen ein unüberwindbares Hindernis dar, doch deren Errichtung ist nicht nur sehr kostspielig, sie ist vielerorts auch schlichtweg verboten. Dementsprechend hat man als Besitzer von jungen Hengsten oft alle Hände voll zu tun, um diese unter Kontrolle zu halten bzw. sie nach erfolgreichen Ausbruchsversuchen wieder einzufangen, aber das ist leider noch nicht die gesamte Problematik, denn männliche Tiere bringen nicht nur auf diese Weise Unruhe auf einen Pferdehof, sie machen sich häufig auch sonst sehr lautstark bemerkbar. Verstärkt während der Rossezeit der Stuten, aber auch wenn sie in der Ferne etwas Neues und Interessantes erspähen bzw. wenn Menschen, fremde Pferde oder auch andere Tiere in der Nähe ihres Wohnbereiches auftauchen, lassen Hengste ihre oftmals markerschütternden Begrüßungs- bzw. Kampfaufforderungsrufe ertönen, die bei Jungtieren aufgrund ihrer hellen Stimme zwar eher schrill, aber dadurch für lärmempfindliche Personen keineswegs angenehmer klingen und somit weniger pferdebegeisterten Nachbarn einen ständigen Grund zur Klage liefern. Wer also eine Hengstaufzucht plant, sollte diese Schwierigkeiten unbedingt schon vorher mit einplanen und sich beim Kauf einer passenden Immobilie entwed _… |
Fünf sind zu sehen Reiten in die Runde. Wieder Fünf im Bild Einer ist schon raus. Fünf von Zwölfen Der Blickwinkel ist zu klein. Zwei sind jetzt raus Wo reiten sie hin? Aha: Zwei Zirkel Eheringe, wenn man will. Oder eine Acht Zwei Kreise jedenfalls. |
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