Magazin | |
Titelblatt |
| Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Unter |
ÜbersichtInhaltsverzeichnis Magazin |
|
› CENTAURON – Mittelgalopp, Starker Galopp von Verantwortlich reiten: Vorbereitung, Ausführung Mittelgalopp Zweck: Der Mittelgalopp ist dressurtechnisch kein Selbstzweck. Er dient eigentlich einerseits als „Spannungsventil“ , andererseits als Dehnungskorrelat zur Versammlung. Im Rücken verkrampfte Pferde können zur Losgelassenheit finden, wenn sie mechanisch freier agieren, sich ausarbeiten dürfen. (Eine Extremform dazu wäre das Cantern, also das im kontrollierten starken Galopp nicht Renngalopp! – gleichmäßige Durchziehen von großzügigen Galoppbahnen) In der maximalen Streckung der Rückenmuskulatur liegt die nachfolgende Befähigung zur vermehrten Kontraktion derselben, vulgo „Versammlungsfähigkeit“ . Das „Zieharmonika-Prinzip“ des wechselnden Streckens und Beugens (wobei die Antagonisten wechselweise ihre maximale Ausdehnung erfahren, ohne sich gegenseitig zu blockieren) führt zur Elastizierung dieser Muskeln. Elastizität wiederum bedeutet größerer Dehnungsspielraum der Muskelspindeln bei gleichzeitig erhöhter Reaktionsschnelligkeit kurz: gesteigerte Dynamik bei verringerter Verschleiß-, Verletzungs- und Ermüdungsgefahr. Vorbereitung: Eine gute und angemessene Vorbereitung zum Mittelgalopp wäre beispielsweise erst einmal der kontrollierte und immer häufiger und in kürzeren Zeitabständen durchgeführte Übergang vom Arbeitstempo zum versammelten Tempo und zurück im Galopp. Bewährt hat sich auch das Antreten lassen aus dem Galopp-Schulterherein. Oder die angesetzte Ganze Parade zum Halten aus dem versammelten Galopp mit kurz vor der Umsetzung erfolgten „Umdisponierung“ zum Weitergaloppieren! Ausführung: Der Takt bleibt gleich, der Raumgriff, die Aktion vergrößert sich. Grundsätzlich gilt bei jeder Verstärkung: Ich kann nur soviel Verstärkung ausarbeiten, wie ich in der Lage bin „Spannung zu sammeln“ ! Jede Art der Verstärkung (Mitteltrab, Starker Trab, Mittelgalopp, Starker Galopp, Piaffe-Passage) kann ordnungsgemäß nur aus der korrekten Versammlung erwachsen.… |
› Behinderung von In dieser Woche bin ich auf ein Video gestoßen, das mein Denken über Behinderung noch einmal angeregt hat. Schon in der Frühzeit der Pferdezeitung haben wir über den Einsatz von Pferden im Zusammenhang mit Therapie und Behinderung berichtet, aber irgendwie war da immer eine Grenze: Hier die Nichtbehinderten, dort die Behinderten. Beim Behindertensport wird das ganz besonders deutlich. Meistens sind die Menschen mit Behinderungen, wie man heute wohl sagen muss, unter sich. Nur selten einmal nimmt ein Sportler aus diesem Lager im sogenannten Regelsport teil, umgekehrt so gut wie nie. Und auch die Olympischen Spiele zeigen dies: Für „die Anderen“ wurden die Der englische Dirigent Anspruch Charles Hazlewood möchte keine Almosen, er will nicht Musik machen, um die Leute zu rühren, seine Musik soll erstklassig sein, vergleichbar mit den Leistungen der Orchester in der ganzen Welt, die ihn verpflichten. Das ist wunderbar, genau das wird gebraucht, aber bisher hat er nur wenig vorzuweisen; die erste » improvisierende Sitzung mit fünf Musikern war durch… |
› Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung Teil 50 Von Wer sich mit der komplexen Herdenhierarchie noch nicht eingehend beschäftigt hat, wird vielleicht glauben, dass die Leitstute als ranghöchstes Pferd ein besonders herrschsüchtiges und kampflustiges Tier ist, während sich alle anderen Herdenmitglieder relativ leicht unterordnen und eher friedfertiger Natur sind. Jeder, der schon einmal ein in der Rangfolge an zweiter Stelle stehendes Pferd genauer beobachtet bzw. näher kennen gelernt hat, wird allerdings festgestellt haben, dass jene Tiere keineswegs in diese Vorstellung passen. Betrachten wir im Vergleich dazu das menschliche Verhalten in den üblichen Hierarchiestufen einer Firma, so werden wir deutliche Parallelen zu einer typischen Pferdeherde erkennen können. Der oberste Chef ist nämlich auch hier vielfach eine eher still erhabene Persönlichkeit, die mit ihrem selbstbewussten, aber trotzdem freundlichen Auftreten und ihrer überlegenen Fachkompetenz von ihren Führungsqualitäten überzeugt, während all jene Personen, die diesem Chef untergeordnet sozusagen die direkte Befehlsgewalt über das ‘gemeine Fußvolk’ bzw. die nächstniedrigeren Angestellten innehaben, meist keineswegs einen derart humanen Eindruck hinterlassen, sondern viel zu oft wie richtige Despoten regieren. Auf diese Weise wollen sie Höchstleistungen erreichen, um ihren Vorgesetzten zu beeindrucken und dadurch bessere Aufstiegschancen zu erlangen, denn im Normalfall ist ihr Ziel der oberste Chefsessel. Obwohl sie sich nach oben hin scheinbar unterwürfig geben, lauern sie doch häufig nur auf einen günstigen Moment, um den Boss vom ‘Thron’ zu stürzen bzw. nach dessen freiwilligem Abgang oder auch Ableben seinen Platz einzunehmen. Dieses Grundprinzip können wir bei eingehender Beobachtung auch innerhalb einer Pferdeherde feststellen, wobei hier die ‘Zweitrangigen’ ebenfalls ein besonders herrisches Naturell offenbaren und jene in der Rangordnung unter ihnen befindlichen Artgenossen nur zu gerne durch die Gegend scheuchen und brutal unterwerfen, womit sie ihre Dominanz laufend zur Schau stellen. Im Gegensatz zur Leitstute, die von ihren ‘Untergebenen’ eher freiwillig mit Ehrfurcht und Respekt als Führungspersönlichkeit anerkannt wird, wird das Pferd der zweithöchsten Position aufgrund seiner Aggressivität allgemein meist nur gefürchtet. _… |
Gewaltige Sprungkraft Hier ist noch viel Luft. Ganz nah Voll konzentriert im Sprung. Schärfenproblem Trotzdem gut getroffen. Das lange Pferd Sprungkraft und kleines Gewicht Viel Luft Volle Konzentration Davor oder dahinter? Was passiert gleich? |
|
|
|
| Verantwortlich i. Sinne d. Pressegesetzes: Dr.math. Werner Popken USt-Id DE270546213 · Steuernummer 331/5075/2068 |
Die Adresse dieser Seite: Diese Seite wurde generiert am 23.05.2012 14:23:56 |