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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 668, erschienen am 15.01.2012  no_comment  Erläuterung ausblenden

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 668 des Magazin Magazins.

Unter Archiv  Archiv sind sämtliche zurückliegenden Magazin Magazin-Ausgaben aufgelistet; die redaktionellen Beiträge sind außerdem direkt über die Abteilungen Bachblueten  Bachblüten, Editorials  Editorials, Hauptartikel  Hauptartikel, Kolumnen  Kolumnen, Kunstgalerie  Kunstgalerie, Poster  Poster, Rezensionen  Rezensionen und Tipps  Tipps greifbar. Leserbriefe  Leserbriefe beziehen sich oft auf Hauptartikel oder Rezensionen und sind mit diesen querverlinkt.

Die jeweils aktuellen Inserate aus dem Pferde  Pferdemarkt, dem Anzeigen  Anzeigenmarkt, den Presseinfos  Presseinfos, dem Termine  Terminkalender und der Links  Linksammlung, die im Magazin Magazin präsentiert werden und im wesentlichen den nicht-redaktionellen Teil ausmachen, werden hier nicht angeboten, sondern in den eigenen Abteilungen Pferde  Pferdemarkt, Anzeigen  Anzeigenmarkt und Infos  Infos, da die in den Ausgaben aufgeführten (damals aktuellen) Inserate in der Zwischenzeit überarbeitet oder gelöscht worden sein können (was mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer wahrscheinlicher wird).

Die Titelgalerie  Titelgalerie bietet einen systematischen Zugriff zu den Titelbildern und einen kurzen Anriß des Hauptartikels; Zufallstitel  Zufallstitel präsentiert jeweils das Titelblatt einer beliebig gewählten Ausgabe: Würfeln Sie einfach mal und lassen Sie sich überraschen von der Fülle der meist zeitlosen Themen  Themen!

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Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 668 vom 20.05.2012
Hauptartikel  CENTAURON - Mittelgalopp, Starker GaloppPferdemesse  Messe: EggersmannEditorial  Editorial: BehinderungRezension  Rezension: Pferde gesund und vital…Tip  Tip: Pferdebeobachtung L
Poster  Poster: Gewaltige SprungkraftPferdemesse  Messe: Platz-MaxLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: Cillbarra
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: NiederhofTermine  Termine
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Hauptartikel  Hauptartikel

 CENTAURON – Mittelgalopp, Starker Galopp

von Autorenhinweise Nick Mott

Verantwortlich reiten: Vorbereitung, Ausführung



Mittelgalopp





Zweck:




Der Mittelgalopp ist dressurtechnisch kein Selbstzweck.

Er dient eigentlich einerseits als „Spannungsventil“ , andererseits als Dehnungskorrelat zur Versammlung.

Im Rücken verkrampfte Pferde können zur Losgelassenheit finden, wenn sie mechanisch freier agieren, sich ausarbeiten dürfen.

(Eine Extremform dazu wäre das Cantern, also das im kontrollierten starken Galopp ­ nicht Renngalopp! – gleichmäßige Durchziehen von großzügigen Galoppbahnen)

In der maximalen Streckung der Rückenmuskulatur liegt die nachfolgende Befähigung zur vermehrten Kontraktion derselben, vulgo „Versammlungsfähigkeit“ .



Das „Zieharmonika-Prinzip“ des wechselnden Streckens und Beugens (wobei die Antagonisten wechselweise ihre maximale Ausdehnung erfahren, ohne sich gegenseitig zu blockieren) führt zur Elastizierung dieser Muskeln.

Elastizität wiederum bedeutet größerer Dehnungsspielraum der Muskelspindeln bei gleichzeitig erhöhter Reaktionsschnelligkeit ­ kurz: gesteigerte Dynamik bei verringerter Verschleiß-, Verletzungs- und Ermüdungsgefahr.





Vorbereitung:



Eine gute und angemessene Vorbereitung zum Mittelgalopp wäre beispielsweise erst einmal der kontrollierte und immer häufiger und in kürzeren Zeitabständen durchgeführte Übergang vom Arbeitstempo zum versammelten Tempo und zurück im Galopp.

Bewährt hat sich auch das Antreten lassen aus dem Galopp-Schulterherein.

Oder die angesetzte Ganze Parade zum Halten aus dem versammelten Galopp mit kurz vor der Umsetzung erfolgten „Umdisponierung“ zum Weitergaloppieren!





Ausführung:



Der Takt bleibt gleich, der Raumgriff, die Aktion vergrößert sich.

Grundsätzlich gilt bei jeder Verstärkung:

Ich kann nur soviel Verstärkung ausarbeiten, wie ich in der Lage bin „Spannung zu sammeln“ !



Jede Art der Verstärkung (Mitteltrab, Starker Trab, Mittelgalopp, Starker Galopp, Piaffe-Passage) kann ordnungsgemäß nur aus der korrekten Versammlung erwachsen.…

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Editorials  Editorial

 Behinderung
von Autorenhinweise  Werner Popken

In dieser Woche bin ich auf ein Video gestoßen, das mein Denken über Behinderung noch einmal angeregt hat. Schon in der Frühzeit der Pferdezeitung haben wir über den Einsatz von Pferden im Zusammenhang mit Therapie und Behinderung berichtet, aber irgendwie war da immer eine Grenze: Hier die Nichtbehinderten, dort die Behinderten.

Beim Behindertensport wird das ganz besonders deutlich. Meistens sind die Menschen mit Behinderungen, wie man heute wohl sagen muss, unter sich. Nur selten einmal nimmt ein Sportler aus diesem Lager im sogenannten Regelsport teil, umgekehrt so gut wie nie. Und auch die Olympischen Spiele zeigen dies: Für „die Anderen“ wurden die Wikipedia-Link» Paralympics eingerichtet.

Der englische Dirigent Wikipedia-Link» Charles Hazlewood spricht bei Wikipedia-Link» TED über Vertrauen: » Trusting the ensemble ist ein sehr sehenswerter Vortrag, den man nicht leicht vergisst. Wiederholt kommt er auf persönliche Erfahrungen zu sprechen, aber zum Schluss wird es sehr heikel: Sein jüngstes Kind ist behindert. Dadurch wurde sein Leben aber enorm bereichert, behauptet er, und insbesondere in Bezug auf die Musik wurden ihm die Augen beziehungsweise Ohren geöffnet. Er hat nun das » British Paraorchestra gegründet und träumt nun davon, mit diesem Orchester bei der Eröffnung der Paralympischen Spiele 2012 in London spielen zu dürfen. Toll, nicht wahr?


Anspruch

Charles Hazlewood möchte keine Almosen, er will nicht Musik machen, um die Leute zu rühren, seine Musik soll erstklassig sein, vergleichbar mit den Leistungen der Orchester in der ganzen Welt, die ihn verpflichten. Das ist wunderbar, genau das wird gebraucht, aber bisher hat er nur wenig vorzuweisen; die erste » improvisierende Sitzung mit fünf Musikern war durch…

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Tipps  Tipp

 Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung
Teil 50
Von Autorenhinweise m_red  » Heidi Keppel


Wer sich mit der komplexen Herdenhierarchie noch nicht eingehend beschäftigt hat, wird vielleicht glauben, dass die Leitstute als ranghöchstes Pferd ein besonders herrschsüchtiges und kampflustiges Tier ist, während sich alle anderen Herdenmitglieder relativ leicht unterordnen und eher friedfertiger Natur sind. Jeder, der schon einmal ein in der Rangfolge an zweiter Stelle stehendes Pferd genauer beobachtet bzw. näher kennen gelernt hat, wird allerdings festgestellt haben, dass jene Tiere keineswegs in diese Vorstellung passen.

Betrachten wir im Vergleich dazu das menschliche Verhalten in den üblichen Hierarchiestufen einer Firma, so werden wir deutliche Parallelen zu einer typischen Pferdeherde erkennen können. Der oberste Chef ist nämlich auch hier vielfach eine eher still erhabene Persönlichkeit, die mit ihrem selbstbewussten, aber trotzdem freundlichen Auftreten und ihrer überlegenen Fachkompetenz von ihren Führungsqualitäten überzeugt, während all jene Personen, die diesem Chef untergeordnet sozusagen die direkte Befehlsgewalt über das ‘gemeine Fußvolk’ bzw. die nächstniedrigeren Angestellten innehaben, meist keineswegs einen derart humanen Eindruck hinterlassen, sondern viel zu oft wie richtige Despoten regieren. Auf diese Weise wollen sie Höchstleistungen erreichen, um ihren Vorgesetzten zu beeindrucken und dadurch bessere Aufstiegschancen zu erlangen, denn im Normalfall ist ihr Ziel der oberste Chefsessel. Obwohl sie sich nach oben hin scheinbar unterwürfig geben, lauern sie doch häufig nur auf einen günstigen Moment, um den Boss vom ‘Thron’ zu stürzen bzw. nach dessen freiwilligem Abgang oder auch Ableben seinen Platz einzunehmen.

Dieses Grundprinzip können wir bei eingehender Beobachtung auch innerhalb einer Pferdeherde feststellen, wobei hier die ‘Zweitrangigen’ ebenfalls ein besonders herrisches Naturell offenbaren und jene in der Rangordnung unter ihnen befindlichen Artgenossen nur zu gerne durch die Gegend scheuchen und brutal unterwerfen, womit sie ihre Dominanz laufend zur Schau stellen. Im Gegensatz zur Leitstute, die von ihren ‘Untergebenen’ eher freiwillig mit Ehrfurcht und Respekt als Führungspersönlichkeit anerkannt wird, wird das Pferd der zweithöchsten Position aufgrund seiner Aggressivität allgemein meist nur gefürchtet.
_…

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Julia Kreling
Gewaltige Sprungkraft

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Hier ist noch viel Luft.
Ganz nah

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Voll konzentriert im Sprung.
Schärfenproblem

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Trotzdem gut getroffen.
Das lange Pferd

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Sprungkraft und kleines Gewicht
Viel Luft

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Volle Konzentration
Davor oder dahinter?

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Was passiert gleich?

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tel 0049(0)5744-5115-74  fax -75  funk 0049(0)151-2327 3955
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