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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 669, erschienen am 22.01.2012  no_comment  Erläuterung ausblenden

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 669 des Magazin Magazins.

Unter Archiv  Archiv sind sämtliche zurückliegenden Magazin Magazin-Ausgaben aufgelistet; die redaktionellen Beiträge sind außerdem direkt über die Abteilungen Bachblueten  Bachblüten, Editorials  Editorials, Hauptartikel  Hauptartikel, Kolumnen  Kolumnen, Kunstgalerie  Kunstgalerie, Poster  Poster, Rezensionen  Rezensionen und Tipps  Tipps greifbar. Leserbriefe  Leserbriefe beziehen sich oft auf Hauptartikel oder Rezensionen und sind mit diesen querverlinkt.

Die jeweils aktuellen Inserate aus dem Pferde  Pferdemarkt, dem Anzeigen  Anzeigenmarkt, den Presseinfos  Presseinfos, dem Termine  Terminkalender und der Links  Linksammlung, die im Magazin Magazin präsentiert werden und im wesentlichen den nicht-redaktionellen Teil ausmachen, werden hier nicht angeboten, sondern in den eigenen Abteilungen Pferde  Pferdemarkt, Anzeigen  Anzeigenmarkt und Infos  Infos, da die in den Ausgaben aufgeführten (damals aktuellen) Inserate in der Zwischenzeit überarbeitet oder gelöscht worden sein können (was mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer wahrscheinlicher wird).

Die Titelgalerie  Titelgalerie bietet einen systematischen Zugriff zu den Titelbildern und einen kurzen Anriß des Hauptartikels; Zufallstitel  Zufallstitel präsentiert jeweils das Titelblatt einer beliebig gewählten Ausgabe: Würfeln Sie einfach mal und lassen Sie sich überraschen von der Fülle der meist zeitlosen Themen  Themen!

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Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 669 vom 20.05.2012
Hauptartikel  CENTAURON - Zusammenspiel der HilfenPferdemesse  Messe: NiederhofEditorial  Editorial: KulturRezension  Rezension: Lehren und Lernen im…Tip  Tip: Pferdebeobachtung LI
Poster  Poster: Reichlich LuftPferdemesse  Messe: CillbarraLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: Olewo
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: KnabstrupperTermine  Termine
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Hauptartikel  Hauptartikel

 CENTAURON – Zusammenspiel der Hilfen

von Autorenhinweise Nick Mott

Verantwortlich reiten: Gewichtsweichen, Schenkel, Sporen, Gerte



Gewichtsweichen:



Um Reiter und/oder Pferd die Funktionsweise und das Zusammenspiel der Hilfen begreiflich zu machen, bedient man sich einer Übungsform, die im Schritt (Pferd/Reiter hat genügend Zeit zu beobachten, zu bemerken, umzusetzen) ausgeführt wird:

Dem Schenkelweichen.



Der Begriff des „Schenkelweichens“ ist, wie einige andere in der Reit-Terminologie, irreführend.

Es wird hier suggeriert, das Pferd weiche dem Schenkel, wo es in Wirklichkeit vom Schenkel weg weicht durch die seitlich verlagerte Gewichtshilfe.

Demnach ist das sogenannte „Schenkelweichen“ in Wirklichkeit ein „Gewichtsweichen“ .



Das Gewichtsweichen im Schritt ist nichts anderes als das „Eichen“ des Pferdes auf die treibenden, verwahrenden und verhaltenden Hilfen durch den Reiter.

Hier wird der Grundstein gelegt für sämtliche weiterführende Lektionen.

Gewichtsweichen ist daher keineswegs geringzuschätzen, da die Auswirkungen einer dabei vollzogenen falschen „Justierung“ des Pferdes für reiterliche Einwirkung sich später hinderlicherweise wie ein roter Faden durch die weitere Arbeit ziehen werden!



Im Gewichtsweichen ist das Ziel der Ausbildung, dem Pferd begreiflich zu machen, bis zu welcher Intensität diese als „weisend“ zu betrachten ist und ab welcher Intensität sie als „weichend“ zu verstehen ist.

Da das Pferd sagittal sehr stabil fundamentiert ist durch den langen „Radstand“ ist es natürlich schwer, ein Pferd aus dieser Position in eine instabile Lage zu bringen.



Anders sieht dies für die laterale Gleichgewichtslage aus.

Hier hat das Pferd nur eine sehr schmale Basis zur Verfügung und kann mit wenig Aufwand aus dem Gleichgewicht gebracht werden.



Wegen höherer Masse und höherem Schwerpunkt ist es also wesentlich anfälliger gegen Schwerpunktbeeinflussung als der Mensch!



Nur im Bereich vorne-hinten, über die Länge des Rückens, kann sich ein Pferd sehr gut stabilisieren.…

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Editorials  Editorial

 Kultur
von Autorenhinweise  Werner Popken

Der kanadische Anthropologe Wikipedia-Link» Wade Davis beschäftigt sich unter anderem sehr stark mit gefährdeten Kulturen. Er beginnt seinen Wikipedia-Link» TED-Vortrag » The worldwide web of belief and ritual mit der Feststellung, dass Kultur aus der Vorstellung geboren wurde, und berichtet vom Besuch südfranzösischer Höhlen mit dem Dichter Wikipedia-Link» Clayton Eshleman, der eine völlig neue Interpretation der fantastischen vorzeitlichen Höhlenmalereien vorschlug:

"You know, clearly at some point, we were all of an animal nature, and at some point, we weren't."

Weißt du, bis zu einem bestimmten Punkt waren wir alle Tiere, und irgendwann waren wir es nicht mehr.
a.a.O.

Für Davis bekommen die Höhlengemälde damit den Charakter nostalgischer Erinnerungen, schamanistische Übungen stellen sich dar als Versuche, die ursprüngliche Einheit mit dem Tierreich, die unwiederbringlich verloren ist, durch Ritual wiederherzustellen.

Heute wissen wir, dass alle Menschen auf der Erde von höchstens 1000 Individuen abstammen, die vor 70.000 Jahren aus Afrika ausgezogen sind. Wir sind alle aus demselben Holz geschnitzt. Unsere unterschiedlichen Kulturen sind allesamt Antworten auf die fundamentalen Fragen des Daseins: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?


Der Westen

Davis führte in einem Vortrag » Why Ancient Wisdom Matters für das australische Fernsehen aus, dass die Engländer die Australier nicht verstehen konnten und sie einfach abgeschlachtet haben. 1902 wurde im australischen Parlament diskutiert, ob die Ureinwohner überhaupt menschliche Wesen sind, und noch in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in einem australischen Kinderbuch er…

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Tipps  Tipp

 Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung
Teil 51
Von Autorenhinweise m_red  » Heidi Keppel


Vorige Woche habe ich bereits damit begonnen, den Typ des in einer Herde den zweiten Rang belegenden Pferdes genauer zu beschreiben, und habe dabei auch mögliche Auswirkungen auf die reiterliche Zusammenarbeit angesprochen sowie Vergleiche mit Leittieren angestellt, denen sie zwar in vielerlei Hinsicht ähnlich, von denen sie allerdings in einigen Punkten sehr deutlich unterschieden werden können. Einem aufmerksamen Reiter können vor allem die charakterlichen Besonderheiten eigentlich nicht entgehen.

Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausführlich beschrieben, lässt sich eine Leitstute kurz gesagt am einfachsten und besten von gefühl- und rücksichtsvollen Menschen reiten, während sie sich gegen die Anwendung jeglicher Gewalt und Unterdrückung mit all ihrer Kraft und ihrem unbeugsamen Willen auflehnt. Gegenüber physisch oder psychisch schwachen Reitern verhält sie sich wie eine Beschützerin und übt ihre dabei eingenommene Führungsrolle auf kluge und für den Menschen sehr brauchbare und angenehme Weise aus.

Das in der Herdenhierarchie an zweiter Stelle stehende Tier besitzt diesbezüglich hingegen ein ganz anderes Naturell. Es ist daran gewöhnt, schwächere Artgenossen zu schikanieren und zur sichtbaren Unterwerfung zu zwingen, wobei ihm jedes Mittel, auch brutalste Bisse und Tritte, recht ist, um sein Ziel zu erreichen, von allen anderen gefürchtet zu werden. Nur von der Leitstute duldet es Anweisungen, die es auch prompt und widerspruchslos befolgt. Ebenso sucht es Körperkontakt hauptsächlich bei der Leitstute, während es von den anderen Pferden respektvolle Distanz erwartet.

Wenn man diese Verhaltensprinzipien auf die Mensch-Pferd-Beziehung überträgt, so wird schnell klar, dass so ein zweitrangiges Tier weder die positiven Beschützereigenschaften eines Leitpferdes noch die freiwillige Unterwürfigkeit eines rangniedrigen Tieres besitzt, sondern vielmehr ein starkes, kämpferisches Naturell aufweist, das allem Schwachen mit hoher Aggressivität begegnet und sich nur einer eindeutig körperlich und/oder geistig überlegenen Persönlichkeit unterwirft.

Solche Pferde können zwar durchaus gute, verlässliche Reitpartner sein und sie sind von ihrem körperlichen und geistigen Potenzial auch zu hohen Leistungen fähig, aber sie benötigen als Reiter eine dominante Person mit genügend Kraft und Durchset _…

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Julia Kreling
Reichlich Luft

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Frischer Mut im Blick
Sieht unmöglich aus

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Wird aber wohl gutgehen
Landung im Visier

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Nächstes Hindernis im Blick
Janne Friederike Meyer

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Cellagon Lambrasco
Ganz nah dran

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Im richtigen Moment erfasst
Penelope Leprevost

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Orient Express

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