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› CENTAURON – Zusammenspiel der Hilfen von Verantwortlich reiten: Gewichtsweichen, Schenkel, Sporen, Gerte Gewichtsweichen: Um Reiter und/oder Pferd die Funktionsweise und das Zusammenspiel der Hilfen begreiflich zu machen, bedient man sich einer Übungsform, die im Schritt (Pferd/Reiter hat genügend Zeit zu beobachten, zu bemerken, umzusetzen) ausgeführt wird: Dem Schenkelweichen. Der Begriff des „Schenkelweichens“ ist, wie einige andere in der Reit-Terminologie, irreführend. Es wird hier suggeriert, das Pferd weiche dem Schenkel, wo es in Wirklichkeit vom Schenkel weg weicht durch die seitlich verlagerte Gewichtshilfe. Demnach ist das sogenannte „Schenkelweichen“ in Wirklichkeit ein „Gewichtsweichen“ . Das Gewichtsweichen im Schritt ist nichts anderes als das „Eichen“ des Pferdes auf die treibenden, verwahrenden und verhaltenden Hilfen durch den Reiter. Hier wird der Grundstein gelegt für sämtliche weiterführende Lektionen. Gewichtsweichen ist daher keineswegs geringzuschätzen, da die Auswirkungen einer dabei vollzogenen falschen „Justierung“ des Pferdes für reiterliche Einwirkung sich später hinderlicherweise wie ein roter Faden durch die weitere Arbeit ziehen werden! Im Gewichtsweichen ist das Ziel der Ausbildung, dem Pferd begreiflich zu machen, bis zu welcher Intensität diese als „weisend“ zu betrachten ist und ab welcher Intensität sie als „weichend“ zu verstehen ist. Da das Pferd sagittal sehr stabil fundamentiert ist durch den langen „Radstand“ ist es natürlich schwer, ein Pferd aus dieser Position in eine instabile Lage zu bringen. Anders sieht dies für die laterale Gleichgewichtslage aus. Hier hat das Pferd nur eine sehr schmale Basis zur Verfügung und kann mit wenig Aufwand aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Wegen höherer Masse und höherem Schwerpunkt ist es also wesentlich anfälliger gegen Schwerpunktbeeinflussung als der Mensch! Nur im Bereich vorne-hinten, über die Länge des Rückens, kann sich ein Pferd sehr gut stabilisieren.… |
› Kultur von Der kanadische Anthropologe
Für Davis bekommen die Höhlengemälde damit den Charakter nostalgischer Erinnerungen, schamanistische Übungen stellen sich dar als Versuche, die ursprüngliche Einheit mit dem Tierreich, die unwiederbringlich verloren ist, durch Ritual wiederherzustellen. Heute wissen wir, dass alle Menschen auf der Erde von höchstens 1000 Individuen abstammen, die vor 70.000 Jahren aus Afrika ausgezogen sind. Wir sind alle aus demselben Holz geschnitzt. Unsere unterschiedlichen Kulturen sind allesamt Antworten auf die fundamentalen Fragen des Daseins: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Der Westen Davis führte in einem Vortrag » Why Ancient Wisdom Matters für das australische Fernsehen aus, dass die Engländer die Australier nicht verstehen konnten und sie einfach abgeschlachtet haben. 1902 wurde im australischen Parlament diskutiert, ob die Ureinwohner überhaupt menschliche Wesen sind, und noch in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in einem australischen Kinderbuch er… |
› Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung Teil 51 Von Vorige Woche habe ich bereits damit begonnen, den Typ des in einer Herde den zweiten Rang belegenden Pferdes genauer zu beschreiben, und habe dabei auch mögliche Auswirkungen auf die reiterliche Zusammenarbeit angesprochen sowie Vergleiche mit Leittieren angestellt, denen sie zwar in vielerlei Hinsicht ähnlich, von denen sie allerdings in einigen Punkten sehr deutlich unterschieden werden können. Einem aufmerksamen Reiter können vor allem die charakterlichen Besonderheiten eigentlich nicht entgehen. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausführlich beschrieben, lässt sich eine Leitstute kurz gesagt am einfachsten und besten von gefühl- und rücksichtsvollen Menschen reiten, während sie sich gegen die Anwendung jeglicher Gewalt und Unterdrückung mit all ihrer Kraft und ihrem unbeugsamen Willen auflehnt. Gegenüber physisch oder psychisch schwachen Reitern verhält sie sich wie eine Beschützerin und übt ihre dabei eingenommene Führungsrolle auf kluge und für den Menschen sehr brauchbare und angenehme Weise aus. Das in der Herdenhierarchie an zweiter Stelle stehende Tier besitzt diesbezüglich hingegen ein ganz anderes Naturell. Es ist daran gewöhnt, schwächere Artgenossen zu schikanieren und zur sichtbaren Unterwerfung zu zwingen, wobei ihm jedes Mittel, auch brutalste Bisse und Tritte, recht ist, um sein Ziel zu erreichen, von allen anderen gefürchtet zu werden. Nur von der Leitstute duldet es Anweisungen, die es auch prompt und widerspruchslos befolgt. Ebenso sucht es Körperkontakt hauptsächlich bei der Leitstute, während es von den anderen Pferden respektvolle Distanz erwartet. Wenn man diese Verhaltensprinzipien auf die Mensch-Pferd-Beziehung überträgt, so wird schnell klar, dass so ein zweitrangiges Tier weder die positiven Beschützereigenschaften eines Leitpferdes noch die freiwillige Unterwürfigkeit eines rangniedrigen Tieres besitzt, sondern vielmehr ein starkes, kämpferisches Naturell aufweist, das allem Schwachen mit hoher Aggressivität begegnet und sich nur einer eindeutig körperlich und/oder geistig überlegenen Persönlichkeit unterwirft. Solche Pferde können zwar durchaus gute, verlässliche Reitpartner sein und sie sind von ihrem körperlichen und geistigen Potenzial auch zu hohen Leistungen fähig, aber sie benötigen als Reiter eine dominante Person mit genügend Kraft und Durchset _… |
Reichlich Luft Frischer Mut im Blick Sieht unmöglich aus Wird aber wohl gutgehen Landung im Visier Nächstes Hindernis im Blick Janne Friederike Meyer Cellagon Lambrasco Ganz nah dran Im richtigen Moment erfasst Penelope Leprevost Orient Express |
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