 » CENTAURON – Mentale Fraktale Verantwortlich reiten: Gewichtsweste, Jonglieren, Rola-Rola, Trampolinspringen, „Verantwortlich reiten: Gewichtsweste, Jonglieren, Rola-Rola, Trampolinspringen, „Hooking“
Hardcore-Info:
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(Wen die Details des „Warum“ und „Wieso“ nicht interessieren, der kann nach der nächsten roten Linie weiterlesen!)
Unsere Körperhälften werden von der jeweils gegenüberliegenden Gehirnhälfte „verwaltet“ .
Dort wo das reguläre Rückenmark in das „verlängerte Rückenmark“ ( „Medulla oblongata“ , „Myelencephalon“ als Stichworte für diesbezügliche Recherche) übergeht, ergibt sich diese „Schaltverkreuzung“ .
Eine vergleichbare Kreuzung ergibt sich auch beim Sehnerv, wo das linke Auge rechts „verwaltet“ wird und umgekehrt.
Der Sinn könnte sein, dass durch die Kreuzung der Leitbahnen ein zusätzliches Signal als „zeitliche Eichmarke“ entsteht, welches jede Bahn mit sich nimmt, damit in der die Signale verarbeitenden Region ohne zusätzlichen Zeitverzug (aufgrund einer weiteren abgleichenden Quereichung von Hemisphäre zu Hemisphäre) sofort „entschieden“ werden kann (witzigerweise besagt der Terminus „entscheiden“ ja genau dies, nämlich: voneinander trennen!) frei nach dem Motto: „Getrennt marschieren vereint schlagen“ !
Diese Kreuzungsanordnung wäre also eine Reduzierung der Verarbeitungsschritte und damit ein Energie- und Zeitgewinn.
Das Üben mit diesen Anordnungen führt zu einer maximalen…
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» Ausgabe 683
vom 29.04.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON – Schenkeleinsatz
Verantwortlich reiten: Sporen und Gerten
Rein anatomisch-physiologisch ist der Anspruch des Schenkeleinsatzes, respektive des ihn verstärken sollende Sporeneinsatzes, eh obskur bis absurd!
Denn:
Der Reiter wirkt an den (noch dazu außen mechanisch unbeweglichen!) wahren Rippen ein, die mit ihrer Zwischenrippenmuskulatur (der sogenannten „Atmungsmuskulatur“ ) zur Gruppe der Stützmuskulatur gehören und keineswegs in einen direkten Zusammenhang mit den Aktivitäten der Hinterhand zu setzen sind.
Es existiert schlicht kein entsprechender Reflexbogen hierzu!
Nach dieser „Theorie“ (des Schenkeleinsatzes) reagiert ein Pferd ja reflektorisch auf den ausgeübten Druck durch Schenkel/Sporn.
Da aber weder ein zu aktivierender Nervenknotenpunkt oder eine „Muskelbrücke“ zur Hinterhand besteht und zudem Muskulatur, die Druck ausgesetzt wird, sich reflektorisch kontrahierend „panzert“ gegen denselben, sofern sie ihm nicht ausweichen kann steht mit Recht zu behaupten, dass Schenkeldruck in erster Linie eine „verhaltende“ Funktion hat, denn eine „treibende“ .
Kein Mensch würde sich bei einem in die Rippen gedrückten Finger im Rippenbogen strecken oder, vice versa, beim ausweichenden Einknicken das Bein heben, geschweige denn „schwungvoll“ dabei ausschreiten!
Da das Pferd in weiten Teilen (und insbesondere in diesem Teil!) anatomisch vergleichbar strukturiert und gelagert ist, darf mit Fug und recht (und die…
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» Ausgabe 682
vom 22.04.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON - Mentales Training
Verantwortlich reiten: Abhärtung, Ponies, Trainingshilfen
Fazit:
Wer
· einen persönlichen, freundlichen, vertrauenerweckenden Kontakt zu seinem Pferd herstellt
· sich im Vorfeld theoretisch fundiert informiert
· sich im Vorfeld die nötige körperliche Fitness antrainiert
· sich im Vorfeld mental präpariert
· sich im Vorfeld psychisch stabilisiert
· ohne vordefinierte Leistungserwartung die Halle betritt
· sein Pferd ausreichend gemustert und untersucht hat
· sein Pferd ordnungsgemäß getrenst, gesattelt hat
· während des Reitens sorgfältig das Pferd leistungsgerecht vorbereitet durch angemessenes Aufwärmen, solides Lösen und Einrichten mißverständnisfreier Kommunikation
· immer erst die Basis konsolidiert, bevor er eine Stufe höher geht
· bereit ist, jederzeit zurückzustufen, wenn es merklich in Sackgassen endet
· ständig fein dosiert, präzise abgestimmt, sauber koordiniert und unmerklich schnell seine Einwirkung zur Geltung kommen lässt
· ohne Unterlass sämtliche wichtigen Dispositionen zur Leistung ins Verhältnis zur eigenen Einwirkung setzt
· seinem Pferd den Spaß an der Bewegung vermittelt und erhält
· sein Pferd in besserer Verfassung die Halle verlassen lässt als es diese betreten hat
der sollte eigentlich keine Probleme…
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» Ausgabe 681
vom 15.04.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON – Intervalltraining
Verantwortlich reiten: Skala der Ausbildung
Das Intervalltraining
Ein „Intervall“ ist ein „Zwischenraum“ .
Dieser kann sich beispielsweise in der Musik zwischen zwei Noten, beim Bewusstsein zwischen zwei neuronalen Entladungen oder beim Reiten zwischen zwei Aktionen befinden.
Diesen Zwischenraum kann man auch als „Pause“ (Gegensatz: Aktion) oder „Potentialsenke“ (Gegensatz: „Potentialspitze“ ) begreifen.
Eine Musik ohne Intervalle wäre ein Dauergeräusch.
Es gäbe keinen Rhythmus, der ja ein „Übergang ohne Übergang“ ist, so wie ein Tal einen Übergang zwischen zwei Bergspitzen darstellt, ohne dass diese dadurch direkt verbunden wären.
Ein Training ohne Intervalle, Pausen, Potentialsenken wäre also Daueraktionismus ( also so eine Art Verpuffungsmaschine, die jede Menge Energie verbraucht, aber keine Effizienz besitzt – wie ein dauerverkrampfter Muskel!)
So wie ein Muskel Intervalle für seine Funktionsfähigkeit benötigt (Anspannen Entspannen Entsorgen/Versorgen Anspannen), so benötigt das Pferd zum Verarbeiten des Geleisteten Intervalle, um neue Kraft, Konzentration und Motivation zu schöpfen.
Ein Durchschrubben des Pferdes, damit es möglichst schweißnass die Halle verlässt ( „sonst hat es ja nichts geleistet!“ !), ist völlig sinnlos.
Wahre Leistung entsteht durch wohldosiertes forderndes Anspannen im Wechsel mit dem gleichwertigen(!) Abspannen.
Bei den meisten Reitern kann man…
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» Ausgabe 680
vom 08.04.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON – Emergenz
Verantwortlich reiten: Vektoren-Üben, Stimmigkeit, Ausgewogenheit
Unterstützend für die Emergenz ist das
Vektoren-Üben.
Ein „Vektor“ ist eine Richtungsvorgabe, resultierend aus der Summe verschiedener Wirkungskräfte (genau: Wirkungskraftlinien).
Wenn z.B. drei Leute aus verschiedener Richtung mit unterschiedlicher Kraft an einem Objekt ziehen, dann wird die tatsächliche Bewegungsrichtung des Objekts zu keinem der drei direkt führen (es sei denn, er hieße „Herkules“ ), sondern irgendwo dazwischen als Produkt der verschiedenen Zugkräfte.
Fürs Reiten bedeutet dies:
Damit ein Schüler (Pferd wie Reiter), erkennen kann, „wo´s lang geht“ , braucht er nicht die eindeutige Anweisung durch den Ausbilder, sondern er muss durch „situative Konditionierung“ , (also durch das bedingende Gestalten verschiedenster Erlebnismomente), dazu geführt werden, verschiedenste „Eckpunkte“ (Grenzwertigkeiten, Grenzflächen, Spektrumsenden) zu erfahren, zu erkunden, damit sich aus der Summe dieser Eckpunkte der letztlich relevante Vektor (entscheidungstragende Richtungsgeber) definieren kann!
(man erinnere: „definieren“ = lat.: „de-“ , „von-her, von-herab“ + „finis“ = „Grenze“ <=> definieren = „von den Begrenzungen her sich ergebend herausbilden“ )
Man kann sich in etwa vorstellen, wie man blind in einem Tunnel herumläuft und immer wieder an die Tunnelwand stößt, bis sich daraus eine zu vermutende…
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» Ausgabe 679
vom 01.04.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON - Black-box
Verantwortlich reiten: Friktionen, Emergenz
„Black-box“ ist ein Ausdruck aus der Psychologie für ein uns unbekanntes System:
z.B. Akupunktur.
Warum hilft es in bestimmten Fällen und woanders überhaupt nicht?
Wie ist die tatsächliche Funktionsweise dieser Therapie?
Es gibt zwar Theorien, aber keine verifizierten.
Das heißt:
Es gibt Vorstellungen, gedankliche Modelle über die vermuteten Zusammenhänge, aber keinerlei Beweis, bzw. keine Möglichkeit, sich darüber Gewissheit zu verschaffen.
Also arbeitet man mit dem Modell, welches einem eine zumindest plausible Erklärung liefert, selbst wenn diese nicht zutreffend sein muss oder sogar ist!
Akupunktur funktioniert ja auch dann, wenn ihrer Funktionsdeutung ein falsches Modell zugrunde liegen sollte!
Das Pferd ist ebenfalls so eine „black box“ , ein für uns unbekanntes System.
Für dessen funktionelle Phänomene besitzen wir zwar Erklärungs-, Deutungsmodelle, aber keineswegs dürfen wir in jedem Fall den Anspruch erheben, dass es sich genau so und nicht anders verhält!
Für einfache mechanistisch handzuhabende Phänomen (Hebelwirkung etc.) gilt dies nicht, da das Pferd ein definierbarer physikalischer Körper ist, der ebensolchen Gesetzmäßigkeiten zweifellos unterliegt.
Aber: Wir können uns niemals sicher sein, dass wir die optimalen Hilfen erteilen, da unsere Hilfenmodelle sich zwar physikalisch, physiologisch nachvollziehbar begründen lassen gleichwohl gilt dies aber auch für die Akupunktur, ja sogar für Erdstrahlentherapien!
Und nur, weil ein…
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» Ausgabe 678
vom 25.03.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON – Reiter + Pferd
Verantwortlich reiten: Kontrolle + Zusammenspiel
Sie sehen, der Reiter hat allen Grund dazu sich wesentlich zu verbessern, damit seine durchschnittlichen 50 Kilo die durchschnittlichen 500 Kilo des Pferdes beeindrucken können.
Wie ist es dann möglich, ein Pferd zu lenken, zu kontrollieren???
Dazu sind beispielsweise die eingangs erwähnten Verbesserungen beim Reiter nötig.
Aber das reicht noch nicht, es ist lediglich eine Handlungsgrundlage.
Für den letztlichen Kontrollzugriff bedarf der Reiter einer spezifischen Form des „Denkens“ .
Und von allen zu erwerbenden Eigenschaften ist dies zweifellos die schwierigste und diejenige, an der die meisten scheitern!
Die einzige Chance, hier Zeitvorteile zu erwirtschaften ist folgende:
Es gilt, prädeterminierend zu arbeiten.
(prä = vor, vorweg; de = von...weg; terminieren = begrenzen, definieren prädeterminieren = „von den Begrenzungen her vorwegnehmend“ ...was geschehen kann/soll)
Das heisst, um quasi die Zahl möglicher, zu veranschlagender Variablen zu verringern, muss der Reiter sich und sein Pferd „konditionieren“ .
Die Konditionierung von sich und seinem Pferd ist der Kern und das Wesen der Reitkunst.
Für den Reiter bedeutet dies:
· Standardroutinen (relativ gleichbleibende Abläufe) werden automatisiert, subliminal delegiert (ins Unbewusste verlagert).
· Extravagante Routinen (Ausnahmefälle, sowie Abweichungen von gewünschten Standards) werden vorweg visualisiert ( „Kopfkino“ ) und…
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» Ausgabe 677
vom 18.03.2012 (Bericht)
von Nick Mott | CENTAURON – Lernen: Adaption + Adoption
Verantwortlich reiten: Grundtraining, Schwerpunkttraining
Lernen
Lernen = Adaption + Adoption.
Was heißt das?
Adaption = Adaptation, also Anpassung von Sinnesorganen an äußere Reize (z.B.
des Auges an Licht), Anpassungsvermögen an die Umwelt (z.B. an klimatische Verhältnisse, Gefahrensituationen)
Das Pferd muss sich also an das Lernverhältnis, die Lernsituation gewöhnen.
(sukzessive Steigerung der Forderungen, ausreichende Pausen, Vertrauensverhältnis zum Ausbilder etc.)
Adoption = (lat.: „adoptere“ = „erwählen, als etwas annehmen“ ) Jeder Lernende braucht individuelle Bedingungen, um das Wissen annehmen zu können.
Das Pferd muss für es geeignete Rahmenbedingungen vorfinden, um lernen zu können.
(Berücksichtigende Integration spezifischer und innerhalb dieser zusätzlich individueller physischer und psychischer Dispositionen, Affinitäten)
Grundtraining:
Ich unterscheide zwei Grundformen
· Alltagskompatibles Training
· Schwerpunkttraining
Das alltagskompatible Training meint Übungen, die problemlos in den Alltagsablauf integrierbar sind, somit ganztägig verfügbar sind und keinerlei besonderer Vorbereitung oder speziellen Equipments sich bedienen müssen.
Das Schwerpunkttraining meint Übungen, die mit einer Alltagsauszeit verknüpft sind (es muss dafür ein bestimmter Zeitraum ausschließlich reserviert werden) und die eines speziellen Equipments…
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