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Thema Hannoveraner

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Magazin » Ausgabe 308
vom 20.02.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

BLUP und INTERSTALLION

Zucht mit wissenschaftlichen Daten


In den Beiträgen der vergangenen Wochen habe ich von verschiedenen Seiten am Beispiel der » Hannoveraner dem Problem genähert, wie man den züchterischen Fortschritt steuern kann.

Diese Frage ist nicht nur für die Züchter und deren Verbände von Bedeutung, sondern auch für die Ministerien, da die Pferdezucht von Bedeutung für die Volkswirtschaft ist. Viele unterschiedliche Gruppen sind also aus verschiedenen Gründen dringend daran interessiert, die züchterische Entwicklung zu optimieren.

Wir hatten gesehen, daß einige Zuchtverbände sich international zusammengeschlossen haben (» World Breeding Federation for Sport Horses), und daß keineswegs klar ist, wie man eine züchterische Bewertung vornehmen soll.

Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der Zuchtverbände, zu unterschiedlich die Bewertungskriterien der einzelnen Länder. Kann in dieser Situation das Heil von der Wissenschaft kommen?

Die Wissenschaftler sind an den Pferden nur am Rande interessiert, entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Tierart. Für angehende Wissenschaftler also ein willkommenes Gebiet, auf dem man sich noch einen Namen machen kann, wie die folgende Aufstellung zeigt:

Das Institut für Tierzucht an der Universität Kiel hat sämtliche Doktorarbeiten seit 1976 in einem Dokument veröffentlicht: PDF-Datei» Schriftenreihe des Institutes für Tierzucht und Tierhaltung. Darin finden sich 141 Nummern; die meisten beschäftigen sich mit Rindern, Schweinen, Hühnern und Schafen. Gerade mal fünf, also 3, 5%, beziehen sich auf Pferde:

  • Heft 27:*) 1986, Thomas Nissen: Stutenprüfungen beim Holsteiner Warmblutpferd – Leistungsveranlagung und Fruchtbarkeit
  • Heft 49:*) 1989 Jens Wilkens: Analyse der Fruchtbarkeit und der Inzucht beim Warmblutpferd
  • Heft 103: 1998 Christina Hassenstein: Genetisch-statistische Analyse von neuentwickelten Merkmalen aus Turniersportprüfungen für Reitpferde
  • Heft 108:* 1998 Friedrich Willms: Genetische Analysen von Merkmalskomplexen der Reitpferdezucht unter Berücksichtigung von Gliedmaßenveränderungen
  • Heft 65: 1991 Karsten Kühl: Analyse von Leistungsprüfungen und Entwicklung eines Gesamtzuchtwertes für die Reitpferdezucht~
*) = vergriffen

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Magazin » Ausgabe 307
vom 13.02.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Zuchtzieldefinition

Was ist ein Hannoveraner?


Ganz unschuldig habe ich mich in ein neues Thema eingearbeitet, das mir immer mehr zu entgleiten droht. Ich war beeindruckt von der Präsentation der Züchter des Hannoveraners auf der Pferd & JAGD, hatte zwei Hefte der Verbandszeitschrift studiert und war auf brennende Fragen der internationalen Zucht gestoßen. Zucht, so stellte es sich mir dar, ist nicht mehr nur die Angelegenheit der Züchter, sondern der Verbände und vor allen Dingen der Wissenschaftler, die sich als Genetiker als die eigentlichen Fachleute fühlen müssen.

Oder ist es eher umgekehrt? Bemächtigen sich die Züchter der Wissenschaftler? Ich kann diese Frage nicht beantworten. Viele Züchter, stelle ich mir vor, handeln mehr aus dem Bauch heraus, sind eher Liebhaber als berechnende Technokraten. Auf der anderen Seite greift die Wissenschaft auf alle Bereiche des Lebens zu - warum also nicht auf die Zucht? Wäre es nicht eine verführerische Vorstellung, die Zuchtleistung mit Hilfe der Wissenschaft zu verbessern?

Im Grunde ist die Entwicklung unvermeidlich. Je länger man sich mit einer Sache beschäftigt, desto mehr versteht man davon und desto mehr Fragen stellen sich, die man beantworten möchte und eines Tages auch beantworten kann. Immer mehr Menschen stehen im Dienst der Wissenschaft, stellen wissenschaftliche Fragen und sorgen dafür, daß die Wissenschaft ihre Kraft in der Wirtschaft ausspielen kann.

Denn selbstverständlich wollen die Züchter besser werden, persönlich und hinsichtlich Ihrer Produkte. Dazu müssen sie klare Zielvorstellungen haben und wissen, welche…

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Magazin » Ausgabe 306
vom 06.02.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Züchterischer Fortschritt

Kann man die Zucht planmäßig verbessern?


In den vergangenen beiden Wochen habe ich mich mit dem Hannoveraner beschäftigt, oder genauer gesagt mit dem Hannoveraner als Prototyp des modernen Sportpferdes. Aufhänger waren die kommerziellen Erfolge bei den Auktionen in Verden ( Eliteauktionen).

In der letzten Woche haben wir gesehen, daß der Hannoveraner in der Dressur weit überlegen ist, im Springen eine führende Position einnimmt und in der Vielseitigkeit kaum eine Rolle spielt ( Weltranglisten). Diese Wertung habe ich den Statistiken der » World Breeding Federation for Sport Horses entnommen, die sich ihrerseits wiederum auf die Daten der internationalen Pferdesportorganisation FEI beruft.

Der Erfolg wird mit Hilfe eines ausgeklügelten Systems bewertet. Messungen sollen eine verläßliche Grundlage herstellen, mit deren Hilfe sich Züchter, Sportler, Mäzene, Käufer und Verkäufer orientieren können. Dahinter steht die Annahme, daß sportliche Erfolge, die finanzielle Belohnungen versprechen, durch ein geeignetes Zuchtprogramm "produziert" werden können.

Die in der letzten Ausgabe vorgestellten Weltranglisten scheinen diese Annahme zumindest teilweise zu rechtfertigen. Denn in der Dressur sind Hannoveraner überaus erfolgreich, auch im Springen lassen die Daten den Schluß auf erfolgreiche Zuchtpolitik zu. Lediglich die Vielseitigkeit scheint dieser Annahme zu widersprechen. Hier läßt sich aus den Daten nicht ableiten, daß das hannoveraner oder irgendein anderes Zuchtprogramm Vorteile verspricht. Wer in der Vielseitigkeit Erfolg haben will, kann seine Suche nach einem geeigneten Pferd…

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Magazin » Ausgabe 305
vom 30.01.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Weltranglisten

World Breeding Federation for Sport Horses


Hoffnungen beflügeln die Welt – das ist eine Binsenweisheit. Es gilt aber, die Zukunft zu gestalten. In dieser Hinsicht sind die Züchter unseres Landes, allen voran die Züchter des Hannoveraners, höchst erfolgreich.

Ich hatte diese Behauptung anhand der hervorragenden Ergebnisse der 111. Eliteauktion im Herbst letzten Jahres zu belegen versucht (EquiVoX-Link Eliteauktionen) und auf die kommende Winterauktion des » Verbands hannoverscher Warmblutzüchter e.V. hingewiesen, die Ende Januar angekündigt war. Auch diese Auktion wurde ein großer Erfolg:

Springpferd erzielt Spitzenpreis
140.000, - Euro für Graf Top-Tochter aus Steyerberg


Mit einem neuen Rekordpreis bei einer Winterauktion des Hannoveraner Verbandes von 140.000, - Euro verließ Grafinia v. Graf Top/Narew xx aus der Zucht von Lars Henke, Steyerberg, die Niedersachsenhalle. Käufer aus dem Rheinland erhielten den Zuschlag für das begehrte Parcourstalent.

Zweitteuerster Hannoveraner mit 50.000, - Euro und damit Spitzenpferd des Dressurkaders wurde Frigga S v. Fabriano/Weltmeyer, eine mit viel Schwung ausgestattete dunkelbraune Stute, die von Hans-Heinrich Schmidt aus Uetze gezogen und ausgestellt wurde. Ehepaar Höber aus Salzhausen (Niedersachsen), Besitzer des Top-Dressurpferdes Cherie, hocherfolgreich mit Karin Rehbein, sicherten sich den Dressurnachwuchs.

Platz drei auf der Preisskala nehmen mit jeweils 29.000, - Euro ein, der ebenfalls vielseitig begabte Rossini v. Rotspon/Pinkus (Z.: Detlef Jark, Drochtrsen; Ausst.: Heinrich Bolte, Syke-Okel) und die hochelastische Waldfee v. Weltruhm/Warkant (Z.: Marie-Jose Brandt, Hanstedt; Ausst.: Hendrik Gäbel, Duderstadt). Beide Pferde bleiben in Norddeutschland.

43, 5 Prozent (54) der 131 zugeschlagenen Hannoveraner werden in 13 Länder exportiert. Der Durchschnittspreis beträgt 11.839, 69 Euro.
» Winter-Auktion 2004


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Magazin » Ausgabe 304
vom 23.01.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Eliteauktionen

Hannoveraner als Beispiel moderner Zuchtpolitik


Die Pferd & JAGD im November 2004 auf dem Messegelände in Hannover nahmen natürlich auch eine ganze Reihe von Zuchtverbänden, insbesondere die heimischen, zum Anlaß, sich dort zu präsentieren.

So auch der » Verband hannoverscher Warmblutzüchter e.V. Auf den ersten Blick schon stellte sich mir die Organisation als mächtig dar. Ich steckte zwei Exemplare der Verbandszeitschrift ein, um sie später gebührend zu studieren (DER HANNOVERANER).

Beide Hefte feiern den Hannoveraner, also das Pferd gleichen Namens, in erster Linie wegen seiner sportlichen Erfolge. Das Oktoberheft stellt auf dem Umschlag drei Artikel heraus:

  • OLYMPISCHE SPIELE
    Drei Goldmedaillen für Hannoveraner
  • BUNDES-CHAMPIONATE
    Zwei Titel bei den Reitpferden
  • MEDIZIN
    Wenn Pferde grinsen
Schon an diesen wenigen Äußerungen erkennt man, daß die Freunde des hannöverschen Pferdes die Welt durch die Brille des Hannoveraner sehen. Sportliche Erfolge ja, aber nur, wenn es sich dabei um Hannoveraner Pferde handelt.

Das Novemberheft preist die folgenden Artikel an:

  • 111. ELITEAUKTION
    Springpferd Lassandro
    Preisspitze für 180.000, - EUR
  • HALTUNG
    Bedarfsgerechte Fütterung hochtragender Stuten
  • SPORT
    Checkmate gewinnt Großen Preis von Münster
Damit ist das zweite Thema angesprochen, das die Leser dieses Organs…

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Magazin » Ausgabe 232
vom 07.09.2003 (Bericht)

von Autorenhinweise Marianne Schwöbel

Hengstaufzucht - Gestüt Hunnesrück

Kinderstube der Celler Hengste



Keck und munter galoppiert der kleine Hengst an der Seite seiner Mutter Eileen durch den Auslauf. Rolf Deecke, Hannoveranerzüchter aus Lachendorf bei Celle strahlt über das ganze Gesicht, ist doch dieser vielversprechende schwarzbraune Contendro / Espri Nachkomme so etwas wie ein kleines Jubiläum - er ist das 10. Hengstfohlen dieses Hofes, das im September seine Reise in das Hengstaufzucht-Gestüt Hunnesrück antreten wird.

In der Decksaison erhalten die Mitarbeiter auf den Deckstationen einen guten Überblick über den jeweiligen Fohlenjahrgang. Sie melden dem Landstallmeister Dr. Burchard Bade überdurchschnittliche Hengstfohlen.

Entsprechen sie im Hinblick auf Exterieur, Korrektheit, Bewegungsqualität und Typ den Anforderungen an ein hannoversches Reitpferd und verfügen noch dazu über ein erwünschtes Pedigree, wird man sich handelseinig.

In Zeiten schlechterer Marktlage ist der Festpreis des Landgestüts als durchaus lukrativ zu erachten und stützt die Zucht. Doch für viele Züchter, wie z. B. Rolf Deecke, ist es zudem eine Ehre, ein Akt der Verbundenheit mit dem Landgestüt, ein Fohlen dorthin zu verkaufen.

Mit seinen gut 2 Monaten ist der mit viel Aufsatz versehene bedeutende kleine Hengst, dem das Temperament nur so aus seinen großen leuchtenden Augen funkelt, ein echter "Hingucker". Man hat den Eindruck, dass er von seiner Qualität absolut überzeugt ist, wie einstmals sein Großvater Espri von Eiger I MV Diplomat (D - Linie >xxx Duellant), derzeit über die Gewinnsumme seiner Nachkommen…

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Magazin » Ausgabe 32
vom 25.09.1999 (Bericht)

von Autorenhinweise Sylvia Frevert

 Anregung Sorry! 
Sorry Texte von » Sylvia Frevert dürfen auf ihr Betreiben nicht mehr gezeigt werden.
 

Magazin » Ausgabe 31
vom 18.09.1999 (Rasseportrait)

von Autorenhinweise Sylvia Frevert

 Anregung Sorry! 
Sorry Texte von » Sylvia Frevert dürfen auf ihr Betreiben nicht mehr gezeigt werden.
 
 
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