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Magazin » Ausgabe 436
vom 05.08.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Wie man die Welt verändert

Auch Sie können jetzt etwas tun


Die Klagen über die böse Natur des Menschen nehmen nicht ab. So soll der Mensch für die Ausrottung verschiedener Tierarten verantwortlich sein, unter anderem für die Ausrottung der Wikipedia-Link» Mammuts, der Wikipedia-Link» Auerochsen und der Wikipedia-Link» Wildpferde. Auf der anderen Seite empfinden sich die meisten Menschen sicherlich nicht als böse, im Gegenteil, sie möchten gerne etwas Gutes tun. Nur wie?

Darum soll es in diesem Artikel gehen, und zwar im Zusammenhang mit – wie könnte es anders sein – Pferden. Als Beispiel für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte der guten Menschen kann ich die Rettung der in freier Wildbahn ausgestorbenen letzten Wildpferde heranziehen und gleichzeitig an dieser Geschichte die Bedeutung dieser Rettungsaktion herausarbeiten. Außerdem kann ich daran zeigen, was einzelne Menschen bewirken können. Menschen wie Sie und ich, die einfach nur guten Willens sind, von Fachleuten nicht ernstgenommen werden, sich aber von ihrer Vision nicht abbringen lassen, bis sie vollständig realisiert worden ist.

Viele heute lebende Tierarten stehen kurz vor der Ausrottung, andere sind im Laufe der letzten Jahrhunderte ausgerottet worden, ohne daß etwas dagegen unternommen wurde. So gab es noch bis zum 2. Weltkrieg in einigen Zoos Wikipedia-Link» Tarpane, von denen man heute gerne mehr wüßte, ganz abgesehen davon, daß man die Art vielleicht hätte retten können. Inzwischen versucht man diese Tiere, ebenso wie den Auerochsen, zurückzuzüchten. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine sogenannte Abbildzüchtung, d. h. die…

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Magazin » Ausgabe 161
vom 27.04.2002 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Takhi - ab in die Mongolei

Die Auswilderung der Wildpferde


Wildpferde - gibt's die überhaupt? Gute Frage. In den Berichten über die Mustangs haben wir gelernt, dass die Wildpferde Amerikas gar keine Wildpferde sind, sondern verwilderte Haustiere. Natürlich muss es irgendwann einmal Wildpferde gegeben haben, da Haustiere ursprünglich nicht im Schöpfungsplan vorgesehen waren.

Und tatsächlich haben wir Bilder von Wildpferden aus zahlreichen eiszeitlichen Höhlen, ebenso wie Bilder von Wisenten, Auerochsen und anderen Tieren. Die Pferde sind wesentlich häufiger gemalt worden als alle anderen Tiere. Man kann daher annehmen, dass die Wildpferde sehr häufig waren und/oder sehr häufig gejagt wurden.

Dabei wurde zumindest teilweise dieselbe Technik angewendet, die wir auch von den amerikanischen Ureinwohnern bei der Büffeljagd kennen: man trieb die Tiere auf eine Klippe, woraufhin diese in den Tod stürzten. Man hat an einigen Stellen unglaubliche Mengen von Skeletten gefunden.

Dann aber wurden die Pferde, wie auch andere Tiere, domestiziert. Nun waren die wilden Tiere Konkurrenten. Hinsichtlich der Nahrung zum Beispiel, wie wir ebenfalls anhand der Mustangs gelernt haben, aber auch in Bezug auf die Haustiere selbst. Denn wild lebende Hengste kommen manchmal auf die Idee, sich eine zahme Stute zuzulegen.

Oder sollte es andersherum sein? Ich habe es jedenfalls erlebt, dass unsere Leitstute sehr in Not war während ihrer Rosse und sich sofort dem fremden Fohlen angeboten hat, weil das ein Hengst war und schon auf sie reagierte, während der Rest der Herde diesen Eindringling einfach nur…

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