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| Hier finden Sie die gesammelten Die meisten Tipps stammen von unserer Mitarbeiterin |
| 663 Datensätze, pro Seite 10 |
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Pferdebeobachtung LVXVIIIIn meinem letzten Tipp haben wir den bewegungsfaulen Fuchswallach unserer kleinen fiktiven Pferdeherde sozusagen unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft, um die Ursache für seine allgemeine Bewegungsunlust und seine relative Appetitlosigkeit sowie sein gegenüber den Artgenossen gleichgültiges oder gar abweisendes Verhalten herauszufinden. Tatsächlich sind wir dabei mehrfach fündig geworden, wobei ich aber ergänzend auch noch die Möglichkeit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung erwähnen möchte. Gerade ältere und/oder rheumakranke Tiere zeigen oftmals in diesem Bereich ebenfalls Beschwerden. Leider werden Herzschwäche oder andere Herzfunktionsstörungen häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium als solche erkannt, während man dem Pferd zu Beginn meist bloß ein faules Naturell unterstellt oder ihm höchstens einen harmlosen niedrigen Blutdruck zugesteht. Gerade bei übergewichtigen Tieren, deren Anfälligkeit für Herzprobleme vergleichsweise besonders hoch ist, wird dann zumeist auch von Tierärzten oder anderen Pferdefachleuten nur ein verstärktes Bewegungsprogramm empfohlen, welches unter Umständen allerdings sogar noch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes hervorrufen kann, da jegliche Überanstrengung zusätzliche Schäden am Herzmuskel oder auch am Gefäßsystem bewirken kann. Vor allem das Reiten selbst stellt eine enorme Belastung für das Herz dar, welches genau im Bereich des Sattelgurtes liegt und dementsprechend ein strammes Festziehen des Gurtes als u… | von erschienen im vom 20.05.2012 |
Pferdebeobachtung LVXVIINicht nur das Fressverhalten kann, wie ich es in meinem letzten Tipp beschrieben habe, Näheres über körperliche und psychische Störungen eines Pferdes verraten, auch das freie Bewegungsverhalten auf der Koppel bzw. Weide ist ein guter Parameter für das Wohlbefinden unserer vierbeinigen Reitpartner und kann nebenbei noch so einiges vom Wesen der Tiere enthüllen, was uns sonst verborgen bleibt. So mancher Reiter wäre erstaunt, wenn er sein unter dem Sattel sonst so gelangweilt dahinschlurfendes Pferd beim ausgelassenen Spiel auf der Weide sehen würde, während andere Pferdebesitzer überrascht wären, wie gelassen sich ihr beim Reiten so nervöses Tier auf der Koppel präsentiert. Viele Menschen glauben, ihre tierischen Freunde in- und auswendig zu kennen, und müssen dann bei genauerer Beobachtung feststellen, dass sie diesbezüglich einem folgenschweren Irrtum erlegen sind. Folgenschwer deshalb, weil aufgrund falscher Charakterbeurteilungen oft allerlei Maßnahmen ergriffen werden, die den Pferden unnötig Schmerzen bzw. Unbehagen bereiten (z.B. verstärkter Einsatz von Gerte und Sporen) oder ihrem körperlichen bzw. geistig-seelischen Wohlbefinden auf andere Weise (z.B. durch Medikamente oder starke Einschränkung der Bewegungsfreiheit) schaden. Gerade bei unserem diesbezüglichen Beispielpferd, dem großen und schon älteren Fuchswallach, wird dies besonders deutlich, denn er gibt sich nicht nur unter dem Sattel als ‘Schlaftablette’ , sondern verhält sich auch auf der Wiesenkoppe… | von erschienen im vom 13.05.2012 |
Pferdebeobachtung LVXVISo mancher Pferdebesitzer versucht verzweifelt, sein übertrieben lebhaftes Tier unter Kontrolle zu bekommen, während sich andere Reiter mit dem genauen Gegenteil herumplagen. ‘Mein Pferd ist die reinste Schlaftablette, und mir tun nach jedem Ritt alle Muskeln und Knochen weh, weil ich es ständig mühsam vorantreiben muss!’ , ist eine in diesem Zusammenhang häufig zu hörende Klage. So wird geschimpft und lamentiert, aber nur in den seltensten Fällen macht man sich die Mühe, einen genaueren Blick hinter die Kulissen zu werfen, um die Ursache für dieses Phänomen näher zu erforschen. Ich meine damit, sich auch außerhalb der reiterlichen Betätigung Zeit zu nehmen und das Pferd in seinem freien Verhalten längerfristig zu beobachten, denn nur so lässt sich erkennen, woher die augenscheinliche Antriebslosigkeit rührt. Viel zu oft wird der Fehler begangen, ein extrem ruhiges Pferd einfach nur als faul und arbeitsscheu abzustempeln und dementsprechend grob und fordernd zu behandeln, obwohl das arme Tier an einer versteckten schweren Erkrankung leidet und die gewünschte Leistung beim besten Willen nicht erbringen kann, während ein anderer, eher überbesorgter Pferdebesitzer seinen vierbeinigen Freund von unzähligen Tierärzten und/oder Tierheilpraktikern untersuchen und auf gut Glück (z.B. mit Vitaminspritzen oder gar Antibiotika) therapieren lässt, ohne dass dieser tatsächlich eine körperliche Krankheit aufweist. Ein angeborenes besonders ruhiges (stoisches) Temperament, das … | von erschienen im vom 06.05.2012 |
Pferdebeobachtung LVXVNachdem wir uns nun einige Wochen intensiv mit dem verspielten Ponywallach unserer fiktiven Pferdeherde beschäftigt haben, wollen wir uns jetzt der Betrachtung des nächsten Herdenmitgliedes widmen, welches in der Hierarchie etwa gleichrangig mit dem Pony ist, sich in seinem Aussehen und Wesen aber gar nicht noch gravierender unterscheiden könnte. Es handelt sich um einen sehr groß gewachsenen Fuchswallach, dessen athletischer, rechteckiger Körperbau auf seine Warmblut-Abstammung hinweist. Allerdings dürften seine körperlichen Qualitäten zumindest in letzter Zeit nicht sonderlich genutzt worden sein, denn er hinterlässt einen eher schlaffen Eindruck. Man kann ihn zwar nicht als abgemagert bezeichnen, doch stellenweise treten seine Knochen doch etwas zu deutlich hervor und werden nur notdürftig von recht dünn ausgebildeten und schwammig weichen Muskeln bedeckt. Seine großen, klobigen Gelenke und seine mächtigen Hufe machen deutlich, dass dieses Pferd durchaus tragfähig und belastbar ist, aber sich nicht unbedingt für die Präsentation einer eleganten, leichtfüßig schwebenden Dressurvorführung eignet. Tatsächlich ist dieser Warmblutwallach ein ehemaliges Springpferd, das mit seinem eher schwergewichtigen Reiter längere Zeit im guten Mittelfeld der M-Klasse rangierte und sich dabei als durchaus zuverlässig erwies. Sein großer, eher schmaler Kopf mit der geraden Nasenlinie und den nahe beieinander liegenden, wenig ausdrucksvollen Augen kann zwar als Zeichen mangelnder Intelligenz und… | von erschienen im vom 29.04.2012 |
Pferdebeobachtung LVXIVIn meinem letzten Tipp habe ich von den reiterlichen Problemen des Scheckponys unserer fiktiven Pferdeherde und dessen junger Besitzerin erzählt. Die mittlerweile Zehnjährige ist verzweifelt, denn alle gut gemeinten Ratschläge aus ihrer unmittelbaren Umgebung haben so gut wie nichts gebracht, sondern vieles noch weitaus verschlimmert. Das ehemals zutrauliche und unternehmungslustige Tier hat nun nicht nur bloß diverse ‘Späße’ im Kopf, sondern zeigt bereits häufig eindeutig aggressive Tendenzen, gespickt mit ängstlich-nervösem Verhalten. Es lässt sich auf der Koppel nur noch sehr schwer einfangen und aufhalftern und widersetzt sich vehement dem Aufzäumen und Satteln, sodass für die Erledigung dieser Vorbereitungsarbeiten immer mehrere Personen benötigt werden. Das Reiten selbst, welches nur noch äußerst selten stattfindet, gestaltet sich dann meist als der reinste Horrortrip. Die Angst des jungen Mädchens vor den wilden Eskapaden seines Ponys hat sich inzwischen zur reinsten Panik ausgeweitet, was sich in zweifacher Hinsicht negativ verstärkend auf das Verhalten des vierbeinigen Reitpartners auswirkt. Einerseits spürt und übernimmt das sensible Pony die Gefühle seiner Reiterin, andererseits entwickelt diese aufgrund ihrer Ängste diverse schwere Reitfehler, die letztendlich die Katastrophe perfekt machen. So verleitet sie ihre Unsicherheit dazu, sich mit den Beinen am runden Ponyleib festzuklammern, was das Tier nur noch mehr zum Bocken anregt, und die Zügel hält … | von erschienen im vom 22.04.2012 |
Pferdebeobachtung LVXIIIEigentlich war das Scheckpony unserer fiktiven Pferdeherde das Traumpferd seiner jungen Besitzerin. Die nunmehr Zehnjährige hat es zu ihrem 8. Geburtstag von den Eltern geschenkt bekommen, nachdem sie es auf einer kleinen Hinterhofweide entdeckt und sich sofort in das hübsche Tier mit dem pfiffigen Blick verliebt hatte. Nach einigen heimlichen Besuchen, bei denen das einsame Pony immer sofort freudig wiehernd herangaloppiert und die dargereichten Leckerbissen gierig verschlingt, steht für das Mädchen fest, dass dies ihr Freund fürs Leben werden soll. Tatsächlich können schließlich auch die Eltern für diese Idee begeistert werden, und nachdem sich der derzeitige Besitzer ebenso schnell zu einem günstigen Verkauf des Tieres überreden lässt (angeblich ist seine Tochter mittlerweile zu groß für das Pony), steht einer raschen Übernahme nichts mehr im Wege. Und damit endet die Einsamkeit des Ponys, das nun in einen anderen Stall übersiedelt, wo es neben fürsorglicher Pflege auch noch mehrere Artgenossen vorfindet, mit denen es gemeinsam eine weitläufige Wiesenkoppel bewohnen darf. Als die neuen Besitzer das Pony beim ersten lustigen Herumtoben beobachten, freuen sie sich noch sehr über ihre gute Entscheidung, und das Mädchen strahlt vor Glück, weil es sich im Geiste schon auf dem Rücken des neuen Freundes über Wiesen dahingaloppieren sieht. Eigentlich ist die Kleine ja noch eine ziemliche Anfängerin, aber bei ihren ersten Reitstunden hat sie sich recht tüchtig erwiesen und bei den schnel… | von erschienen im vom 15.04.2012 |
Pferdebeobachtung LVXIIWelche Möglichkeiten Sie haben, ein lebhaftes und verspieltes Pferd auf dem Putzplatz möglichst ruhig zu halten bzw. anderweitig zu beschäftigen, damit Sie getrost Ihrer Pflegetätigkeit nachgehen können, ohne sich ständig vor den zappelnden Hufen oder dem knabberfreudigen Maul in Acht nehmen zu müssen, haben Sie bereits in meinem letzten Tipp erfahren, und nun wollen wir uns der ähnlichen Problematik beim Führen solcher Tiere zuwenden. Da ernsthafte Bestrafung bei spielfreudigen Pferden auch in diesem Bereich nicht zum gewünschten Erfolg führt, sondern höchstens neurotisches Verhalten hervorruft, kann auch hier bloß Ablenkung und Beschäftigung helfen. Allerdings ist dies bei der Führarbeit weitaus schwieriger zu gestalten, da sich alle bisher genannten Hilfsmittel wie Heusäcke, Spielbälle und ‘Knabberhölzer’ dafür verständlicherweise nicht eignen. Der Besitzer des Tieres kann sich hierbei also nicht auf passive Ablenkungsmanöver verlassen, sondern muss seinen vierbeinigen Freund selbst aktiv so ‘fesselnd’ beschäftigen, dass dieser gar nicht mehr auf ‘dumme’ Gedanken kommt. Drei Maßnahmen, die man am besten miteinander kombinieren sollte, kann ich diesbezüglich sehr empfehlen, da sie sich vielfach bewährt haben, übrigens nicht nur bei verspielten, sondern generell bei allen Pferdetypen. Die Methode ist auch nicht meine persönliche Erfindung, sie wurde vielmehr von der weltberühmten Pferdefreundin Linda Tellington-Jones entwickelt, die mittlerw… | von erschienen im vom 08.04.2012 |
Pferdebeobachtung LVXILebhafte Pferde wie das von mir in den letzten Wochen beschriebene Pony können die Nerven ihrer Besitzer bzw. Reiter ganz schön strapazieren, wenn sie diese beim täglichen Putzen ständig zu beknabbern versuchen und/oder aufgeregt herumzappeln oder wenn sie – was vor allem bei männlichen Tieren häufig der Fall ist – bei jedem noch so kurzen Weg, den sie an der Seite ihres Besitzers zurücklegen sollen, immer wieder spielerisch nach dessen führender Hand (oder auch anderen Körperteilen) schnappen. Obwohl all diese Attacken keinerlei Bösartigkeit beinhalten, können sie doch auch mit schmerzhaften Blessuren und infolgedessen mit starkem Vertrauensverlust auf Seiten der betroffenen Person enden. Was angesichts der immensen Kräfte eines solchen Pferdegebisses und der Hufe durchaus verständlich ist. Menschliche Finger und Zehen können davon schließlich nur zu leicht zerquetscht werden, und weicheres Gewebe kann im Vergleich dazu sogar noch weitaus schlimmer in Mitleidenschaft gezogen werden. Also sollte man dem Spieltrieb eines Pferdes immer mit gehörigem Respekt und der nötigen Vorsicht begegnen. Es wäre fatal, wenn man dabei gänzlich auf die Vernunft und die Rücksichtnahme des Tieres vertrauen würde, denn dieses ist sich der Auswirkung seiner Handlungen meist gar nicht bewusst und kann dementsprechend auch nicht verstehen, wenn es damit beim ‘spielerisch Umworbenen’ Wut oder Angst heraufbeschwört. Heftige Bestrafung oder ängstliche Abwehr sind aus diesem Grund auch n… | von erschienen im vom 01.04.2012 |
Pferdebeobachtung LVXWer das Scheckpony aus meiner fiktiven Pferdeherde im Spiel mit seinen Artgenossen beobachtet, wird sicherlich voller Bewunderung für die Kraft und Ausdauer sowie Wendigkeit dieses Tieres sein, doch derart lebhafte Pferde sind oft nur für unbeteiligte Betrachter ein schöner Anblick, während sie für ihre Besitzer bzw. Reiter häufig eine gewaltige und mit negativen Aspekten behaftete Herausforderung darstellen. In unserem Fall könnte man als Laie zwar die Problematik belächeln und mit dem Argument, dass ein Pony wohl leicht unter Kontrolle zu bringen sei und damit keine wirkliche Gefahr darstelle, entkräften, doch leider dürfen auch so kleine Pferde nicht unterschätzt werden. Ihre spielerischen Bisse sind keineswegs weniger schmerzhaft als jene großer Pferde und auch ihre Hufe können in etwa denselben Schaden anrichten, wenn sie bewusst kraftvoll eingesetzt werden und empfindliche Ziele treffen. So kann etwa ein ausschlagendes Pony ohne weiteres eine Kniescheibe zerstören (ein mit mir befreundeter Tierarzt kann ein schmerzhaftes Lied davon singen) oder auch die kräftigeren Beinknochen eines Menschen ordentlich lädieren. Ebenso ist ein steigendes und gleichzeitig mit den Vorderhufen ‘hackendes’ Tier durchaus in der Lage, das Schlüsselbein der führenden Person – sofern diese nicht gerade von hünenhafter Statur ist – zu zertrümmern oder ihre Schulter stark zu verletzen. Und leider neigen gerade Ponys und andere Pferderassen mit kompaktem, quadratischem Körperbau aufgrund… | von erschienen im vom 25.03.2012 |
Pferdebeobachtung LVIXWie ich in meinem vorigen Tipp gezeigt habe, sind gerade bei sehr lebhaften und spielfreudigen Pferden optimale Haltungsbedingungen von enormer Wichtigkeit, da sie sonst noch viel schneller als andere Typen körperlich und seelisch-geistig krank werden. Verständlicherweise benötigen sie besonders viel Bewegung und verschiedenste Beschäftigungsmöglichkeiten, die Körper und Geist gleichermaßen ausreichend fordern und so die Ausgeglichenheit des Tieres fördern. Eine weitere Unterstützung dieser positiven Tendenz kann die richtige, individuell angepasste Fütterung bieten, während Fütterungsfehler mit einem Überangebot an energiereichen Nahrungsmitteln das ohnehin schon schwer zu bändigende Temperament solcher Pferde äußerst negativ verstärken können. Obwohl die Ernährung unserer vierbeinigen Lieblinge ein häufiges Thema in diversen Fachbüchern und -zeitschriften darstellt, wird in diesem Bereich immer noch sehr oft viel falsch gemacht, weil viele Menschen nicht wahrhaben wollen, dass der tatsächliche Futterbedarf der meisten Pferde relativ gering ist und dass die Grundnahrungsmittel Gras und Heu nicht einfach so durch andere Futtermittel ersetzt werden können. Vor allem Letzteres stellt in der heutigen Zeit, wo ausreichende Weidemöglichkeiten und verlässliche Lieferanten von gutem Heu äußerst rar gesät sind, ein häufig anzutreffendes Problem dar. Immer wieder meinen Pferdebesitzer, sie könnten den Heumangel z.B. durch vermehrte Fütterung von Müslimischungen oder dergleichen ausgleic… | von erschienen im vom 18.03.2012 |
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| Verantwortlich i. Sinne d. Pressegesetzes: Dr.math. Werner Popken USt-Id DE270546213 · Steuernummer 331/5075/2068 |
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