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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 376, erschienen am 12.06.2006  no_comment  Erläuterung ausblenden

Zufallstitel zufällig ausgewählt: Magazin   Ausgabe 376
Zum Thema
Thema  Tierschutz

von Autorenhinweise m_red  » Werner Popken

Zufallstitel Zufallstitel

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 376 des Magazin Magazins.

Unter Archiv  Archiv sind sämtliche zurückliegenden Magazin Magazin-Ausgaben aufgelistet; die redaktionellen Beiträge sind außerdem direkt über die Abteilungen Bachblueten  Bachblüten, Editorials  Editorials, Hauptartikel  Hauptartikel, Kolumnen  Kolumnen, Kunstgalerie  Kunstgalerie, Poster  Poster, Rezensionen  Rezensionen und Tipps  Tipps greifbar. Leserbriefe  Leserbriefe beziehen sich oft auf Hauptartikel oder Rezensionen und sind mit diesen querverlinkt.

Die jeweils aktuellen Inserate aus dem Pferde  Pferdemarkt, dem Anzeigen  Anzeigenmarkt, den Presseinfos  Presseinfos, dem Termine  Terminkalender und der Links  Linksammlung, die im Magazin Magazin präsentiert werden und im wesentlichen den nicht-redaktionellen Teil ausmachen, werden hier nicht angeboten, sondern in den eigenen Abteilungen Pferde  Pferdemarkt, Anzeigen  Anzeigenmarkt und Infos  Infos, da die in den Ausgaben aufgeführten (damals aktuellen) Inserate in der Zwischenzeit überarbeitet oder gelöscht worden sein können (was mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer wahrscheinlicher wird).

Die Titelgalerie  Titelgalerie bietet einen systematischen Zugriff zu den Titelbildern und einen kurzen Anriß des Hauptartikels; Zufallstitel  Zufallstitel präsentiert jeweils das Titelblatt einer beliebig gewählten Ausgabe: Würfeln Sie einfach mal und lassen Sie sich überraschen von der Fülle der meist zeitlosen Themen  Themen!

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Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 376 vom 20.05.2012
Hauptartikel  PferdeschutzPferdemesse  Messe: Platz-MaxEditorial  Editorial: DienstleistungRezension  Rezension: Auch wir haben GefühleTip  Tip: Zucht mit Freizeitpferden XXIII
Poster  Poster: Weite Flächen Cartoon: KartenkundePferdemesse  Messe: HeunetzLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der Woche
Pferdemesse  Messe: EquistroGesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: Hufklinik
Termine  TerminePresseinfos  Mitteilungen FN-PressetickerLeserresonanz  LeserresonanzGesamttext   Gesamttext

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Hauptartikel  Hauptartikel

 Pferdeschutz
Brauchen Pferde unseren Schutz?

von Autorenhinweise Werner Popken


Den Hauptartikel der letzten Woche ließ ich mit einem Aufsatz von Carlo Faillace ausklingen, dessen Internetpräsenz » Proequo den Untertitel "Organization for the Protection of Horses" hat. Gibt es so etwas nicht auch in Deutschland? "Gesellschaft zum Schutz des Pferdes"? Google muß passen. Dann heißt diese Gesellschaft anders. Ich lasse die Anführungszeichen weg und erhalte: » Deutsche Vereinigung zum Schutz des Pferdes eV. Aha.

Muß man Pferde schützen? Wovor? Inwiefern? Seit wann? Aber eigentlich möchte ich mich mit diesem Thema gar nicht befassen. Hatte ich nicht vor Jahren über den Tierschutz geschrieben und mich über diese Leute sehr aufgeregt? Speziell an den Philosophen Wikipedia-Link» Helmut Kaplan erinnere ich mich, der auch für die » "Arche 2000" Welt-Tierhilfe eV tätig war ("So militant wie diese Leute ist Helmut F. Kaplan aber allemal, und er ist stolz darauf. Ein Teil seiner Schriften beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt, und er ist eindeutig dafür" –  Tierschutz oder Tierrecht?, immer noch ganz lesenswert). Die Arche 2000 wiederum ist später wegen finanzieller und sonstiger Unregelmäßigkeiten in die Schlagzeilen geraten. Der Deutsche Tierschutzbund titelte im Februar 2006: » Deutscher Tierschutzbund erfreut über hartes Urteil gegen „Arche 2000 Welttierhilfe&.

Nun darf man die gute Sache nicht verurteilen, wenn böse Buben diese mißbrauchen. Aber kann man die Spreu vom Weizen trennen? Auf der Seite » Erste Hilfe für Vierbeiner des WDR aus dem Jahre 2004 lese ich:

Was die Tierretter antreibt, ist Leidenschaft. "Mit Tierschutz verdient sich niemand eine goldene Nase", sagt Bröckling. Bringe man aber den nötigen Idealismus mit, sei es ein Traumjob, weil man etwas Sinnvolles tue und Menschen und Tieren helfen könne.

a.a.O.


Stefan Bröckling war eins von 85.000 Mitgliedern des Vereins Arche 2000, dessen Geschäftsführung 9, 5 Millionen EUR veruntreut hat. Pech aber auch. Zweifellos gibt es viele wohlmeinende Menschen, die sich für Tiere einsetzen und von bösen Menschen mißbraucht werden können. Vermutlich gibt es auch integre Organisationen, die wertvolle Arbeit leisten. Aber warum muß es solche Organisationen überhaupt geben? Seit wann gibt es sie, und wo?

Der Artikel Wikipedia-Link» Tierschutz gibt eine Übersicht. Angeblich soll man aus der Schöpfungsgeschichte der Bibel schon herauslesen können, daß die Menschen für die Tiere verantwortlich sind. Nicht überall auf der Welt gibt es eine Tierschutz, wie bei uns, aber auch nicht überall müssen die Tiere geschützt werden, weil die Menschen sich je nach Kulturkreis den Tieren verwandt und für sie verantwortlich fühlen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten in der nächsten Inkarnation als Pferd wiedergeboren werden, Sie würden Ihr Pferd ebenfalls mit anderen Augen sehen und anders behandeln – oder etwa nicht?

Was ist ein Pferd eigentlich für Sie? Ein Gegenstand, den man möglichst perfekt manipulieren sollte? Oder ein Wesen, das fühlt wie Sie und verstanden werden möchte? Unter dem Titel EquiVoX-Link Auch wir haben Gefühle habe ich in dieser Ausgabe ein Buch von Fred Rai besprochen, dessen Thema die Bedürfnisse der Pferde und die Kommunikationsmöglichkeiten über Gefühle sind. Wir Menschen fühlen, die Pferde fühlen ebenso. Das sehen viele freilich ganz anders.

Im mechanisch geprägten Weltbild von René Descartes wird der Mensch als rational begabtes Wesen hervorgehoben und das Tier verliert seine Nahestellung zum Menschen. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Technisierung der Viehzucht entstehen aber im 19. Jahrhundert Tierschutzbewegungen und –organisationen. Geprägt durch die Evolutionstheorie von Charles Darwin wird die deutliche Absetzung des Menschen nach Descartes wieder zurückgedrängt.

Wikipedia-Link» Tierschutz


Aha, so hat sich das also in unserer Kultur entwickelt. Wenn ich Tiere als Sachen begreife, kann ich mit ihnen in einer Weise umgehen, die für jemanden, der sie als beseelte und verwandte Kreaturen empfindet, ungeheuerlich ist. Könnte diese Sichtweise die skandalöse Vorgänge im Zusammenhang mit Schlachtpferden und deren Transporten, die inzwischen gut dokumentiert sind, verständlich machen (» tiertransporte 2003)?

Kaplan…

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Editorials  Editorial

 Dienstleistung
von Autorenhinweise  Werner Popken

Was mache ich hier eigentlich? Nun, ich könnte jetzt alle möglichen Probleme aufzählen, die ich bewältigen muß, oder die Berufsbezeichnungen aufzählen, die ich für mich in Anspruch nehmen könnte, aber wie könnte man alles das mit einem Wort beschreiben? Genau. Ich erbringe Dienstleistungen.

Das Wort drückt schon aus, daß es sich um ein Vertragsverhältnis zwischen zwei Parteien handelt, nämlich demjenigen, der die Leistungen erbringt, und demjenigen, der die Dienste in Anspruch nimmt. Ein Vertragsverhältnis ist ein Rechtsverhältnis, und unser Recht geht im wesentlichen auf das römische Recht zurück, was aber natürlich nicht das erste im Laufe der Menschheitsgeschichte war.

Die Rechtsverhältnisse, um die es hier geht, werden im BGB beschrieben. Demnach sind Verträge auch dann Verträge, wenn sie nur mündlich geschlossen sind. Sie bedürfen nicht einmal der Zeugen. Zeugen und Schriftlichkeit erleichtern die Auseinandersetzung im Streitfall, die vor Gericht ausgetragen wird.


Verträge

Vertragsverhältnisse sind nicht ungewöhnlich, im Gegenteil: Wir sind umgeben von Vertragsverhältnissen, auch wenn wir uns das nicht immer bewußt machen. Wann immer wir etwas kaufen, wird zum Beispiel stillschweigend ein Kaufvertrag geschlossen, auch wenn wir an der Kasse des Supermarktes nichts unterschreiben und auf den Kassenzettel verzichten. Der Hersteller der Ware, die wir erworben haben, verspricht eine gewisse Leistung, die wir als Verbraucher einklagen könnten, sollte er uns irregeführt haben.

Damit Hersteller oder Dienstleister nicht unberechtigt verklagt werden können, legen diese oft ihre Vertragsbedingungen dem Produkt bei. Bei Software-Produkten sind wir es gewohnt, daß wir die Nutzungsbedingungen akzeptieren müssen. Wir können also vom Hersteller später nichts verlangen, was dieser nicht ausdrücklich zugesichert hat. Im Falle von Open Source-Produkten, die normalerweise kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, wird ausdrücklich nichts zugesichert, gar nichts, weshalb man von den Herstellern auch gar nichts verlangen…

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Tipps  Tipp

 Zucht mit Freizeitpferden
Teil 23
Von Autorenhinweise m_red  » Heidi Keppel

Vorige Woche haben wir damit begonnen, uns die wichtigsten Fehlstellungen des Fohlens anzusehen, welche bei der Geburt auftreten und dabei zu mehr oder weniger schweren Komplikationen führen können, im aktuellen Tipp wollen wir dieses Thema abschließen, indem wir auch noch jene Fälle näher betrachten, bei denen einzelne Extremitäten des Fohlens Probleme bereiten, indem sie sich entweder irgendwo verbiegen und verklemmen oder von der gewünschten Geburtsrichtung abkommen und dadurch enormen Schaden anrichten können.

Vor allem Letzteres kann für die Stute sogar lebensgefährliche Ausmaße annehmen, weshalb hier vom Pferdebesitzer eine gute Beobachtungsgabe gefragt ist, um mit einem gezielten Eingriff rechtzeitig das Schlimmste verhindern zu können. Trotz ursprünglich richtiger Geburtslage des Fohlens kann es nämlich bisweilen vorkommen, dass zu Beginn der Austreibungsphase ein oder beide Vorderbeine vom natürlichen Geburtsweg abkommen und sich stattdessen nach oben in Richtung Scheidendach strecken.

Wird dieser Zustand nicht rechtzeitig korrigiert, bohren sich die Hufe durch den Druck der Presswehen unweigerlich durch das Scheidendach und den Mastdarm hindurch und fügen damit der Stute verständlicherweise lebensgefährliche Verletzungen zu. Erkennbar wird diese Komplikation für den aufmerksamen Beobachter daran, dass nach 2-3 Presswehen immer noch keine Fruchtblase am Scheideneingang sichtbar wird, sich stattdessen aber der Mastdarm unnatürlich wulstförmig vorwölbt.

Verständlicherweise spürt auch die Stute, dass da etwas falsch läuft, und wird dadurch schlagartig weitaus unruhiger als bei normalen Presswehen zu erwarten ist. Wird ihr nicht rechtzeitig geholfen, dann steigert sich ihr nervöses Verhalten zu einer regelrechten Panik und sie beginnt, sich im Stall herumzuwerfen. Dann haben sich die Hufe mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bereits durch die Scheide und den Darm gebohrt.

Um dies zu verhindern, muss also schnellstens gehandelt werden. Man führt dazu vorsichtig eine Hand in Geburtshelferhaltung (alle Fingerspitzen zusammen, um die Hand möglichst schmal zu machen) in die Scheide ein und tastet sich nach oben weiter, bis man den oder die abgelenkten Beine findet. Nun schiebt man die Hand schützend zwischen die Hufe und das Scheidendach und drückt dann die Beine langsam nach unten in die natürliche Geburtshaltung. Im Allgemei _…

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Werner Popken
Weite Flächen

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Pferdegerechte Aufzucht
Herdentrieb

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Niemals nicht allein
Anschluß gesucht

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Wechsel in der Gruppe
Aufgereiht

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Wie im Schaufenster
Maul am Boden

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Natürliche Freßhaltung
Vollzeitbeschäftigung

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Unermüdlich Gras fressen

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Messeseite Messe  Platz-Max

Messeseite Messe  Heunetz

Messeseite Messe  Equistro

Messeseite Messe  Hufklinik

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