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› Pferdeschutz Brauchen Pferde unseren Schutz? von Den Hauptartikel der letzten Woche ließ ich mit einem Aufsatz von Carlo Faillace ausklingen, dessen Internetpräsenz » Proequo den Untertitel "Organization for the Protection of Horses" hat. Gibt es so etwas nicht auch in Deutschland? "Gesellschaft zum Schutz des Pferdes"? Google muß passen. Dann heißt diese Gesellschaft anders. Ich lasse die Anführungszeichen weg und erhalte: » Deutsche Vereinigung zum Schutz des Pferdes eV. Aha. Muß man Pferde schützen? Wovor? Inwiefern? Seit wann? Aber eigentlich möchte ich mich mit diesem Thema gar nicht befassen. Hatte ich nicht vor Jahren über den Tierschutz geschrieben und mich über diese Leute sehr aufgeregt? Speziell an den Philosophen Nun darf man die gute Sache nicht verurteilen, wenn böse Buben diese mißbrauchen. Aber kann man die Spreu vom Weizen trennen? Auf der Seite » Erste Hilfe für Vierbeiner des WDR aus dem Jahre 2004 lese ich:
Stefan Bröckling war eins von 85.000 Mitgliedern des Vereins Arche 2000, dessen Geschäftsführung 9, 5 Millionen EUR veruntreut hat. Pech aber auch. Zweifellos gibt es viele wohlmeinende Menschen, die sich für Tiere einsetzen und von bösen Menschen mißbraucht werden können. Vermutlich gibt es auch integre Organisationen, die wertvolle Arbeit leisten. Aber warum muß es solche Organisationen überhaupt geben? Seit wann gibt es sie, und wo? Der Artikel Was ist ein Pferd eigentlich für Sie? Ein Gegenstand, den man möglichst perfekt manipulieren sollte? Oder ein Wesen, das fühlt wie Sie und verstanden werden möchte? Unter dem Titel
Aha, so hat sich das also in unserer Kultur entwickelt. Wenn ich Tiere als Sachen begreife, kann ich mit ihnen in einer Weise umgehen, die für jemanden, der sie als beseelte und verwandte Kreaturen empfindet, ungeheuerlich ist. Könnte diese Sichtweise die skandalöse Vorgänge im Zusammenhang mit Schlachtpferden und deren Transporten, die inzwischen gut dokumentiert sind, verständlich machen (» tiertransporte 2003)? Kaplan… |
› Dienstleistung von Was mache ich hier eigentlich? Nun, ich könnte jetzt alle möglichen Probleme aufzählen, die ich bewältigen muß, oder die Berufsbezeichnungen aufzählen, die ich für mich in Anspruch nehmen könnte, aber wie könnte man alles das mit einem Wort beschreiben? Genau. Ich erbringe Dienstleistungen. Das Wort drückt schon aus, daß es sich um ein Vertragsverhältnis zwischen zwei Parteien handelt, nämlich demjenigen, der die Leistungen erbringt, und demjenigen, der die Dienste in Anspruch nimmt. Ein Vertragsverhältnis ist ein Rechtsverhältnis, und unser Recht geht im wesentlichen auf das römische Recht zurück, was aber natürlich nicht das erste im Laufe der Menschheitsgeschichte war. Die Rechtsverhältnisse, um die es hier geht, werden im BGB beschrieben. Demnach sind Verträge auch dann Verträge, wenn sie nur mündlich geschlossen sind. Sie bedürfen nicht einmal der Zeugen. Zeugen und Schriftlichkeit erleichtern die Auseinandersetzung im Streitfall, die vor Gericht ausgetragen wird. Verträge Vertragsverhältnisse sind nicht ungewöhnlich, im Gegenteil: Wir sind umgeben von Vertragsverhältnissen, auch wenn wir uns das nicht immer bewußt machen. Wann immer wir etwas kaufen, wird zum Beispiel stillschweigend ein Kaufvertrag geschlossen, auch wenn wir an der Kasse des Supermarktes nichts unterschreiben und auf den Kassenzettel verzichten. Der Hersteller der Ware, die wir erworben haben, verspricht eine gewisse Leistung, die wir als Verbraucher einklagen könnten, sollte er uns irregeführt haben. Damit Hersteller oder Dienstleister nicht unberechtigt verklagt werden können, legen diese oft ihre Vertragsbedingungen dem Produkt bei. Bei Software-Produkten sind wir es gewohnt, daß wir die Nutzungsbedingungen akzeptieren müssen. Wir können also vom Hersteller später nichts verlangen, was dieser nicht ausdrücklich zugesichert hat. Im Falle von Open Source-Produkten, die normalerweise kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, wird ausdrücklich nichts zugesichert, gar nichts, weshalb man von den Herstellern auch gar nichts verlangen… |
› Zucht mit Freizeitpferden Teil 23 Von Vorige Woche haben wir damit begonnen, uns die wichtigsten Fehlstellungen des Fohlens anzusehen, welche bei der Geburt auftreten und dabei zu mehr oder weniger schweren Komplikationen führen können, im aktuellen Tipp wollen wir dieses Thema abschließen, indem wir auch noch jene Fälle näher betrachten, bei denen einzelne Extremitäten des Fohlens Probleme bereiten, indem sie sich entweder irgendwo verbiegen und verklemmen oder von der gewünschten Geburtsrichtung abkommen und dadurch enormen Schaden anrichten können. Vor allem Letzteres kann für die Stute sogar lebensgefährliche Ausmaße annehmen, weshalb hier vom Pferdebesitzer eine gute Beobachtungsgabe gefragt ist, um mit einem gezielten Eingriff rechtzeitig das Schlimmste verhindern zu können. Trotz ursprünglich richtiger Geburtslage des Fohlens kann es nämlich bisweilen vorkommen, dass zu Beginn der Austreibungsphase ein oder beide Vorderbeine vom natürlichen Geburtsweg abkommen und sich stattdessen nach oben in Richtung Scheidendach strecken. Wird dieser Zustand nicht rechtzeitig korrigiert, bohren sich die Hufe durch den Druck der Presswehen unweigerlich durch das Scheidendach und den Mastdarm hindurch und fügen damit der Stute verständlicherweise lebensgefährliche Verletzungen zu. Erkennbar wird diese Komplikation für den aufmerksamen Beobachter daran, dass nach 2-3 Presswehen immer noch keine Fruchtblase am Scheideneingang sichtbar wird, sich stattdessen aber der Mastdarm unnatürlich wulstförmig vorwölbt. Verständlicherweise spürt auch die Stute, dass da etwas falsch läuft, und wird dadurch schlagartig weitaus unruhiger als bei normalen Presswehen zu erwarten ist. Wird ihr nicht rechtzeitig geholfen, dann steigert sich ihr nervöses Verhalten zu einer regelrechten Panik und sie beginnt, sich im Stall herumzuwerfen. Dann haben sich die Hufe mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bereits durch die Scheide und den Darm gebohrt. Um dies zu verhindern, muss also schnellstens gehandelt werden. Man führt dazu vorsichtig eine Hand in Geburtshelferhaltung (alle Fingerspitzen zusammen, um die Hand möglichst schmal zu machen) in die Scheide ein und tastet sich nach oben weiter, bis man den oder die abgelenkten Beine findet. Nun schiebt man die Hand schützend zwischen die Hufe und das Scheidendach und drückt dann die Beine langsam nach unten in die natürliche Geburtshaltung. Im Allgemei _… |
Weite Flächen Pferdegerechte Aufzucht Herdentrieb Niemals nicht allein Anschluß gesucht Wechsel in der Gruppe Aufgereiht Wie im Schaufenster Maul am Boden Natürliche Freßhaltung Vollzeitbeschäftigung Unermüdlich Gras fressen |
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